Schuld war die Mathematik



Bei den Mathehausarbeiten hatte mein bester Freund Marco immer Schwierigkeiten und rief mich regelmäßig an. Gerade in der letzten Zeit, in der wir uns beide auf das Abi vorbereiteten, paukten wir oft zusammen Gleichungen und Parabeln. So auch vor ein paar Tagen. Marco bat mich, doch bei ihm vorbeizukommen und ihm mit einer besonders fiesen ganzrationalen Funktion zu helfen. Es war ein heißer Tag und eigentlich hatte ich keine Lust, mich heute mit Mathematik zu belasten aber schließlich war Marco mein bester Freund und ich mich auch darauf, nach getaner Arbeit noch ein wenig mit ihm rumzublödeln.

Als ich bei ihm ankam, verschwanden wir gleich in sein Zimmer und machten uns an die Arbeit. Weil sein Zimmer in der Dachschräge des Hauses lag, war es dort aber noch heißer als draußen und die übermäßige Wärme behinderte unsere Gedankengänge. Wir hatten beide nicht wirklich Lust auf Mathe und Marco machte es mir nicht leicht mich zu konzentrieren, denn er hatte sein Shirt ausgezogen und saß mit nacktem Oberkörper neben mir.

Ich musste immer wieder auf seine muskulöse Figur starren. Marco hatte wirklich einen fantastischen Körper mit Six-Pack und breiten Schultern. Ich trieb zwar auch Sport und sah, wie ich fand, nicht übel aus. Aber mit Marco konnte ich nicht mithalten, weswegen ich insgeheim auch ein wenig neidisch auf ihn war. Neidisch war ich auch auf seine Freundin Manuela, die anerkanntermaßen die geilsten Brüste unserer ganzen Schule vor sich her trug. Beim Gedanken an Manuelas Vorbau und dem Anblick der nackten, gut gebräunten Haut von Marco merkte ich, wie sich in meiner Hose etwas regte.Trotzdem versuchte ich, Marco den Weg zur Ermittlung der Funktionsgleichung unserer Aufgabe zu erklären, als er mich plötzlich fragte, ob ich nicht auch lieber was anderes machen wolle. Ich war erleichtert, denn ich hatte wirklich keine Lust mehr auf Mathe. Außerdem befürchtete ich, dass Marco bemerken könnte, dass ich mittlerweile eine riesen Latte bekommen hatte. wenn ich noch länger neben ihm sitzen bliebe. Aber dafür war es schon zu spät.
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Erwachen komplett



Ein warmer, mediterraner Windhauch umgab Pierre, als er an der Hand von Robert in Nizza das Flugzeug verließ. Er trug ein leichtes sommerliches Seidenkleid und Ballerinas, war diskret geschminkt und dank seiner neuen Unisexfrisur nur von sehr neugierigen Beobachtern als junger Mann zu erkennen. Im Taxi fuhren sie nach Cannes, ins Hotel Majestic. Am Nachmittag war das erste Treffen angesetzt, zudem Pierre Robert begleiten sollte.

Roberts Geschäftspartner war ein kultivierter Araber, der seit Jahren in London lebte.

Er hatte die sechzig überschritten, sah aber mit seinem vollen Haar und dem grauschwarzen Schnauzbart fast so aus wie der einst berühmte Schauspieler und Frauenliebling Omar Sharif. Pierre fand ihn charmant, registrierte seine harmlosen Flirtversuche und war doch empört, als Robert ihm später sagte, wenn er mit Faris ins Bett ginge, würde das dem Geschäft sehr helfen. „Du weißt doch, Araber haben nicht nur einen Harem, sie machen es auch gerne mit süßen Knaben wie Dir, erst recht ,wenn sie Frauenkleider tragen.Pierre machte Robert eine kleine Szene. „Ich bin doch nicht Deine Dirne, Du kannst mich doch nicht vorschicken, um Deinen Geschäftsabschluss zu bekommen. “ Pierre war wütend, enttäuscht und sah süß aus in seinem Zorn. Die flachen schwarzen Lackschuhe und das schwarze Lederkleid mit dem Reißverschluss, der vom Schlüsselbein bis zum Saum lief, ließen ihn sehr sexy aussehen, wie ein schlankes, flachbrüstiges Mädchen. Ja, er würde mit diesem Araberhengst ins Bett gehen — und sich zugleich an Robert rächen.
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