Mein Leben meine Einsamkeit



Sie tat mir leid als sie vor mir lag. Dargeboten auf einer Lederpritsche, die Beine gespreizt und angewinkelt. Sie musste alle ihre Geheimnisse preisgeben für dieses Event zu dem ich mich angemeldet hatte. Sie sah mir direkt in die Augen als ich in sie eindrang, flehentlich, verletzt. Ihr Gesicht versuchte gleichzeitig Geilheit vorzuspielen, ihre Mimik sollte zu verstehen geben: „Ja, fick mich. Ich bin eine geile Schlampe und will nichts mehr als das.“ Die perfekte Illusion, wäre da nicht ihr Blick gewesen, als sie unter mir zuckte. Die Augen lügen niemals, die Augen sagen immer die Wahrheit. Sie tat mir leid.

Es war einer dieser Gangbang Events. Ein Mädchen war die Hauptperson. Männer konnten sich anmelden, um sie zu vögeln bis zum Gehtnichtmehr. Ich fand die Vorstellung aufregend, also ließ ich die Anmeldeprozedur über mich ergehen. Es waren am Ende 20 Männer und 3 Mädchen, es wurde gefilmt. Das war mir egal. Ich habe keine Verwandten, ich habe keine Karriere die darunter leiden könnte. Ich erledige Spezialaufträge, räume Häuser und Wohnungen auf, die kein anderer mehr betreten will. Das ist ein gutes Geschäft, bringt viel Geld ein und lässt mir darüber hinaus viel Freizeit. Wahrscheinlich hatte sie einfach Schmerzen als ich zum zweiten mal an die Reihe kam, meinen Schwanz in ihr zu versenken. Sie hatte ihn noch einmal richtig hart bekommen. Sie blies sehr, sehr gut.

Als sie zuvor den Raum betrat, in einem roten Seidenmantel, wurde sie noch einmal vorgestellt. Alisa. Warum geben sich die Mädchen immer solche schönen Namen. Als könnten sie kein Wässerchen trüben. Ich finde, wenn eine Frau Dolores heißt oder Conchita, weiß man Bescheid. Aber Alisa? Marina? Niemand würde hinter diesen Namen eine Hure vermuten. Alisa war eine Hure. Höchstwahrscheinlich. Zumindest machte sie Filme. Ich schätze, sie stammte aus Russland oder aus der Ukraine. Für mich ohnehin dasselbe. Sie machte einen etwas reservierten Eindruck, fast schüchtern. Scheiß Koketterie dachte ich bei mir. Mach doch einfach die Beine breit und blas‘ uns einen. Später wurde mir klar, dass es ihr erster Gangbang war. Wahrscheinlich hatte sie Angst. 20 Männer im Alter von 20 bis etwa 60 Jahren. Kaum Zeit, sich kennen zu lernen. Alle mit heruntergelassenen Hosen und manche bereits erigiert. Manche hatten Masken. Sie mittendrin. Ich hätte Angst gehabt. Aber Mitleid kannte ich nicht zu Anfang. Ich wollte diese Szenerie. Ich wollte ihre Erniedrigung.

Als ich sie zum zweiten mal fickte, machte ich es langsam und vorsichtiger, dafür ausdauernder. Sie blickte mir unentwegt in die Augen. „Hör auf zu stöhnen!“ sagte ich. Sie gehorchte. Ihr Gesicht war fast vollständig mit Sperma bedeckt. Sie schluckte und leckte das Zeug. Ich fand es abstoßend, fickte aber weiter ihre Pussy. Sie tat mir leid und sie ergriff meine Hand und drückte sie. Irgendwie hatte mich das berührt. Ich weiß nicht warum. Da war plötzlich ein Gefühl. Empathie. Und Mitleid. „Oh Gott Mädchen warum machst Du das?“ Ich entleerte mich nicht auf ihren Bauch. Ich kam in ihrer Vagina, teils weil ich wollte, teils weil sie meine Hände festhielt. Ich mochte das.

Nach der Dusche ließ ich mir Zeit. Sie kam tatsächlich noch einmal heraus, rauchte und plauderte mit zwei anderen Teilnehmern und Crew Mitliedern. Sie war schön. In meinen Augen sogar sehr schön. Sie mochte Anfang zwanzig gewesen sein. Ihre Haare waren sehr blond gefärbt, nicht mein Geschmack. Ihr Gesicht war fein modelliert. Die Zähne perfekt und weiß. Sie konnte bezaubernd lächeln. Das war mir bis zu diesem Moment nicht aufgefallen. Ich hatte sie bis eben nicht als Frau betrachtet sondern als ein Stück Porno. Nichts weiter. Sie mochte eins siebzig groß sein, schlank, sportlich. Ihre Titten hatte sie sicher machen lassen. Sie waren größer als eine Männerhand und aufrecht stehend. Ihr Arsch war knackig trainiert. Sie war schön. Ich war darüber überrascht. Männer sehen anders nachdem sie ihren Druck los geworden sind.

Ich wartete, sie kam zu mir, bedankte sich artig. Ich fragte sie, ob es ihr Spaß gemacht hatte. Sie sah mich lange an. Direkt in meine Augen. Sie hauchte ein leises nein und blickte zu Boden. Ich ergriff ihren Arm und drückte ihr meine Karte in die Hand. Ich sagte nichts. Sie sagte nichts. Unsere Blicke versanken ineinander. Wieder dieses Flehen. Ich ging.

Meine Frau starb vor fünf Jahren ungefähr. Ich vermisste sie an jedem Tag. Wir hatten keine Kinder, wir wollten keine Kinder. Wir wollten unsere Freiheit. Sie verließ das Haus und fuhr mit unserem Mercedes SUV über die Kleinstadtstraße davon. Ich habe beide verloren an diesem Tag. Das Auto und meine Sabine. Ich habe sie abgöttisch geliebt. Sie war Anwältin. Und im Bett eine wunderbare Mätresse. In meiner Erinnerung war es immer wieder anders wenn wir fickten. Das lag an ihr. Sie war hungrig und ich war einfach nur scharf auf sie. Wir fickten oft mehrmals am Tag. Sie sagte, sie liebte meinen Schwanz. „Lang und dick. So müssen Schwänze sein.“ Mit der Zeit lernte ich, nicht zu schnell zu kommen. Sabine war anspruchsvoll.

In Gesellschaft war sie perfekt. Eine gute Gastgeberin. Sie hatte für alle ein Ohr, machte sich Sorgen, kümmerte sich um die Menschen in ihrem Umfeld. Keiner hätte je vermutet, welche Schlampe sie sein konnte. Ich liebte das. Ich liebte sie. Und dann? Ein Anruf der Polizei. Kurzes Bedauern. Wohl ins Schleudern geraten. Ursachen unklar. Es ging schnell. Sie musste nicht leiden. Das sagen die immer. So ein Scheiß. Woher wollen die das wissen, die waren ja nicht dabei. Sabine …

Ich hatte also viel Zeit, drei Autos, meine Erinnerungen und ein Vorstadthaus mit Garten. Ich brach die meisten meiner sozialen Kontakte ab. Das war nicht mehr das selbe. Ohne Sabine konnte ich es nicht mehr aushalten im Freundeskreis. Ich hatte auch keine Lust mehr darauf, andere Frauen kennen zu lernen. Ich war schon 48. Sabine war 12 Jahre jünger gewesen. Wie sollte ich jemals wieder eine wie sie finden? Also suchte ich erst gar nicht. Ich igelte mich ein. Ich wurde ein Eigenbrötler. Machte meinen Job. Aus Langeweile verfolgte ich im web Porno Seiten. Junge Frauen, die hingebungsvoll Schwänze lutschten. Ihre Ärsche in die Höhe streckten für einen Rektal Fick. Als würde ihnen das Spaß machen. Männer, die ihr Sperma den Frauen ins Gesicht spritzen. Warum machen die das? Ging es nur um Erniedrigung? Um Macht? Warum lächelten die Frauen dabei? Warum ekelte sie das nicht an? Oder ekelte sie das an? Ich war fasziniert. Suchte extremere Videos.

Ich wagte den Besuch bei einer Hure. Eine Stunde. Sauberes Geschäft. Perfekte Illusion. Ich war erleichtert danach. Es drängte mich aber nichts, sie wieder sehen zu wollen. Warum auch? Ich war ihr so egal wie das deutsche Bruttoinlandsprodukt. Aber es war ok. Gute Arbeit für gutes Geld. Ich suchte andere Damen auf. War häufig enttäuscht, ab und zu angenehm überrascht. Ich brauchte größere Kicks, versuchte SM. Das war zu lächerlich. Lud zwei Mädchen zu mir nach Hause ein. Bildschön und durch und durch verdorben. Perfekt. Sie blieben eine Nacht und ich vögelte ihre Pussies wund. Sie wollten mein Versprechen, dass sie wieder kommen dürften. Fickt Euch selbst, Ihr Fotzen. Sie waren mir gleichgültig. Ich versuchte Dominanz. Sie war eine kleine blonde dralle Deutsche. Mir gefiel, dass sie gehorsam machte, was ich von ihr wollte. Ich versuchte, sie wie Sabine sein zu lassen. Sie war nicht Sabine. Aber das Gefühl der Macht gefiel mir als ich sie band und meinen Riesen-Schwanz in ihren Arsch schob. Sie wimmerte und das gefiel mir noch besser. Mir missfiel aber, dass sie sofort „auf normal“ zurückschaltete nachdem die vereinbarte Zeit abgelaufen war. „He hör mal, ich dachte Du reißt mich auf mit deinem Riesen-Ding da.“ Wie gewöhnlich, wie profan. Ich bezahlte und schickte sie weg.

Ich meldete mich zu einem Gangbang an. Neugier, Langeweile. Es kostete mich keine Überwindung mehr.

Ab und zu kamen Freunde zu Besuch. Hilmar und Volker. Die einzigen Kumpel, die mir noch blieben. Hilmar ist Arzt. Volker Architekt so wie ich. Wir haben zusammen studiert. Während er sehr erfolgreich als Architekt wurde, baute ich nach und nach mein Geschäft auf, das so gar nichts mit meinem Erlernten zu tun hatte. Wir spielten Skat oder quatschten einfach nur bei ein zwei Flaschen Rotwein. Sie beneideten mich um meine Freiheiten. Idioten, wenn Ihr wüsstet. Ich erzählte offen von meinen Erlebnissen. Sich auf eine Hure einzulassen, hatten sie sich nie getraut. Sie hörten gierig zu, was ich zu berichten hatte. Besonders die Geschichte mit den beiden Mädchen hatte sie fast aus dem Häuschen gebracht. Ich versuchte ihnen zu erklären, dass sie Sex nicht so ernst zu nehmen brauchten. Es ist eine Beschäftigung, die Mann und Frau ab und zu brauchen. Mehr nicht. Sie verstanden es nicht.

Seit dem Gangbang vergingen Monate. Über die Zeit vergaß ich Alisa beinahe vollständig.



Tagged : / / /