Die Abendsonne tauchte die Terrasse des kleinen Cafés in warmes, goldenes Licht, als Helga sich mit einem leisen Seufzer in den bequemen Korbstuhl sinken ließ. Mit ihren 62 Jahren war sie eine Frau, die das Leben in vollen Zügen genossen hatte – und das sah man ihr auch an. Ihr silbernes Haar war zu einem eleganten Dutt gebunden, der ihre markanten Wangenknochen und die lebhaften, smaragdgrünen Augen betonte. Ihr Körper war weich, aber nicht schlaff; die Jahre hatten ihre Kurven nur noch üppiger gemacht, und ihr Dekolleté, das sich unter dem eng anliegenden, schwarzen Rollkragenpullover abzeichnete, verriet, dass sie sich …
Zum nächsten Teil:
Johelm beugte sich über ihr Mathebuch, schüttelte den Kopf und erwiderte: „Ist doch ganz leicht!“ Wieder der Beginn mit den Anführungszeichen. „Ist…“ Außerdem ist es wichtig, dass der Satz mit einem Doppelpunkt eingeleitet wird. Denn es ist nur auf diese Weise korrekt und am einfachsten zu lesen. Missverständnisse sind auf diese Art unmöglich.
Zum letzten Abschnitt: „Ich versteh es trotzdem nicht!“, fauchte Johanna wütend und warf das Mathebuch vom Tisch.
Das seltsame Komma; es gehört leider dahin. Welche Funktion es schlussendlich hat, ist mir schleierhaft. Deshalb werdet ihr auch zahlreiche Beispiele in meinen Geschichten finden, die genau …
Zuerst einmal ist es wichtig zu sagen, dass Schreiben und Lesen immer eine Geschmackssache ist. Egal wie objektiv ein Leser sein will, schlussendlich kann er nur sehr wenige Dinge tatsächlich objektiv beurteilen ohne dummes Zeug zu reden. Und bei diesen wenigen Dingen handelt es sich schlicht und ergreifend um das Handwerkzeug eines Schreiberlings: Die Sprache, ihre Ausgestaltung und ihr regelkonformer Aufbau. Was schlussendlich daraus gemacht wird, ist eine ganz andere Sache. Die kann vielen Leuten schlicht nicht gefallen, sie nicht ansprechen oder nicht das sein, wonach sie gesucht haben.
Die folgenden Tipps sind natürlich als Hilfestellung für Autoren gedacht, die …
Der Morgen nach ihrem intensiven Liebesspiel brach an, und Margot wachte neben David auf. Sie lächelte und streichelte seinen Arm, während sie ihn ansah. „Guten Morgen, Liebling,“ sagte sie sanft. David öffnete die Augen und erwiderte das Lächeln. „Guten Morgen, Margot,“ sagte er und zog sie näher zu sich.
„Ich habe gestern Nacht wirklich etwas Besonderes erlebt,“ sagte Margot. „Es hat mich daran erinnert, wie aufregend das Leben sein kann.“ David nickte und küsste ihren Hals. „Das war erst der Anfang, Margot. Ich habe noch viel mehr vor.“
In den folgenden Tagen trafen sich Margot und David regelmäßig. Sie gingen …
Es war ein heißer Sommertag in Berlin, als die 65-jährige Margot in einer kleinen Bäckerei auf den 30-jährigen David traf. Margot war eine süße, aber sassy Oma mit silbernen Haaren, blauen Augen und einem Körper, der trotz ihres Alters noch viele Kurven hatte. David war ein athletischer junger Mann mit dunklen Haaren und grünen Augen.
Margot stand an der Theke und bestellte sich ein Stück Käsekuchen. David, der neben ihr stand, konnte nicht anders, als seine Augen über ihren Körper gleiten zu lassen. „Sieht aus, als ob du Hunger hast,“ sagte er mit einem Augenzwinkern. Margot drehte sich zu ihm …
„Nun, du scheinst da einige Dinge noch nicht zu wissen!“ grinste Gisbert. „Die Weiber der Familie haben allen männlichen Mitgliedern zur Verfügung zu stehen!“ sagte Gisbert und er weidete sich am Schrecken, der sich auf Liselottes Gesicht ausbreitete. Zwar liebte sie Guntram nicht aber nun sollte auch noch der Alte ein Recht auf sie haben. Obwohl sie bereits entdeckt hatte, dass sie bis zu einem gewissen Grad von Guntrams fiesen Ideen angezogen, von seinen Schikanen erregt wurde, diese Dimension hatte sie sich niemals vorstellen können und nie vorstellen wollen. „Na ich sehe, meine Liebe, du hast es verstanden!“ kicherte Gisbert …
Wird die Stute sich vom alten Hengst beschälen lassen?
Nun meine geneigten Leser bin ich wieder hier um euch weiter vom gräflichen Schloss und Liselotte, Ernie und den anderen zu erzählen. Seit der Aktion bei den Ställen, ihr könnte es selber nachlesen in der vorigen Geschichte sind etwa sechs Wochen vergangen. Es ist nicht wirklich was passiert, was sich des Erzählens gelohnt hätte, deswegen hab ich diese Zeit auch übersprungen.
Terpsi meine Muse fand das allerdings nicht toll. Sie meint sie hätte zu gerne noch von Ernie und Liselotte und ihren lesbischen Spielchen beim Rasieren berichtet. Was als Demütigung der …
Ich hatte eben mein Studium abgeschlossen und würde nach den Sommerferien meine erste Stelle als Lehrer an einem Gymnasium antreten. Ich hatte mich kurz zuvor von meiner Freundin getrennt und um etwas Abstand zu gewinnen mich absichtlich an einem weiter weg liegenden Gymnasium anstellen lassen. Dazu kommt, dass ich, 25 jährig, mein ganzes Leben inklusive Gymnasium und Studium in meiner Stadt verbracht hatte und ohnehin mal noch etwas anderes sehen wollte. Weil der Weg zum Pendeln zu weit war, hatte ich in einem 3-stöckigen Mietshaus mitten in der Innenstadt im obersten Stock eine kleine Wohnung gemietet. In dem Wohnhaus gab …
Heute war mal wieder ein scheiß Tag. Erst die ganze Nacht nicht geschlafen, dann sprang meine Klapperkiste nicht an, das Fahrrad hatte nen Platten und zu guter letzt fuhr mir der Bus vor der Nase davon. Ich rief also in der Firma an und sagte das ich später erscheinen werde. Da wurde mir erklärt das ich nicht mehr zu erscheinen brauche, weil mir und 10 anderen gekündigt wurde.
Rationalisierungsmaßnahmen. Ich bekäme noch schriftlich Bescheid. Und das nach gut 10 Jahren. Einfach so Tschüs. Man war ich Sauer. Ich lief also wieder Richtung Heimat. Auf dem weg da hin kam ich …
Die Tür schlug ins Schloss.
„Die soll mir doch mal den Buckel runter rutschen!“ fluchte der junge Mann vor sich hin, während er wütend die hölzerne, an allen Ecken und Enden knarzende, Haustreppe herunter rannte.
Dietmar Segel, der alte Hausmeister stand unten, gekleidet mit seinem alten, zerschlissenem, grauen Arbeitskittel, der gewaltig über seinen Bauch spannte und hörte die Schimpftirade des jungen Mannes, der mit seiner Freundin, für die alle Männer, die der Hausmeister kannte töten würden, in einer der Dachgeschosswohnungen wohnte.
Am unteren Treppenabsatz angekommen knallte Tobias fast in den alten Hausmeister hinein.
„Verdammte Scheiße.“ schrie Tobias.
„Nun mal langsam …