Erinnerungen an eine dom/sub Beziehung aus dem Knast
Ich hoffe, es geht dir gut…
Tut mir leid. Ich bin wirklich schlecht mit Briefen. Aber es gibt ein paar Dinge, die ich dir sagen muss. Ich hoffe echt, dass du das hier lesen wirst und den Brief nicht einfach wegschmeißt (ich könnte es dir nicht verdenken).
Es tut mir echt leid, dass du so lange nichts von mir gehört hast. Ich wollte wirklich nicht, dass du dir Sorgen um mich machst. Und ich wollte nicht, dass du mich hier so siehst. Schwach und am Boden. Ich wollte immer stark für dich sein. Hier bin ich es nicht, hier bin ich ganz unten. Und da wollte ich auch nicht, dass du mich besuchst. Hier ist es beschissener, als du dir in deinen bösesten Träumen vorstellen kannst!
Aber keine Sorge, ich will nicht über den Knast schreiben!
Ich habe in letzter Zeit viel an dich gedacht. Wir beide, wir waren ein tolles Paar. Wir waren so richtig heftig drauf, als wir zusammen waren. Erinnerst du dich daran? An die geilen Sachen, die wir gemacht haben? Ich schon. Ständig.
Mir geht es jetzt besser, und ich schaue zum ersten Mal seit langer Zeit wieder nach vorne. Und deshalb habe ich all meinen Mut zusammengenommen und melde mich jetzt!
Erinnerst du dich, als wir uns zum ersten Mal sahen? Du musst zugeben, es war… na ja, etwas… vielleicht nicht Liebe, auf den ersten Blick, aber schon verdammt nah dran.
Wir waren beide auf diese Party eingeladen. Es war eine dumme Party für reiche Leute. Da gehörte ich nicht hin. Ich wollte nicht da sein. Aber ich musste hin. Hatte was mit meinen Geschäften damals zu tun. Du weißt schon.
Maggie hatte uns einander vorgestellt, weil wir beide auf Pussys stehen, meinte sie, weil wir beide lesbisch waren.
Und sie erwähnte, dass wir perfekt zueinander passen würden. Wir wären die perfekte Ergänzung füreinander. Nicht nur, weil wir beide auf Frauen stehen. Ich wusste sofort, was sie meinte. Ich hatte immer schon den Ruf, ein bisschen herrisch zu sein. Und du warst so klein, schlank und süß! Du warst bezaubernd, wie so ein kleines Mädchen. Das war das Erste, was ich an dir geliebt habe. Aber offensichtlich hast du es faustdick hinter den Ohren und noch so viel mehr zu bieten!
Du bist so viel konsequenter und krasser, als ich es jemals sein könnte!
Wir plauderten ein bisschen. Zuerst hatten wir uns darüber lustig gemacht, dass Maggie versuchte, uns zu verkuppeln. Wir kannten das beide nur zu gut. Auf der anderen Seite hatten wir es beide verdammt schwer, Frauen zu finden, die auf Frauen standen. Wir waren uns einig, dass unser Gaydar, unser lesbisches Radar nicht so gut funktionierte. Und diese fake Lesben, wie du sie nanntest, machten es nicht leichter. Die Frauen, die meinten, sie wären bi, die betonten, dass sie auf Frauen standen, die aber, wenn es drauf ankam, Schiss bekamen. Wir kannten sie beide.
Ich fand es sehr angenehm, mit dir zu reden, wir verstanden uns, und da war von Beginn an diese Spannung. So als würden wir beide wissen, wie das hier enden würde. Als ginge es nur noch um das Wie. Wir spielten ein Spielchen, das wir beide gewinnen würden, wir wussten das. Und es ging eigentlich nur noch um die Freude an dem Spiel. Vielleicht um die Konditionen. Aber dass wir beide Interesse hatten, war klar. Wir hatten uns in die hinterste Ecke der Party zurückgezogen und waren nur aufeinander fokussiert.
Dann fiel mir auf, dass du mich immer um meine Zustimmung batst. Als wäre ich deine Mutter oder dein Vormund oder so. Ich meine, du hast Dinge gesagt wie:
„Ich habe irgendwie Durst. Hättest du was dagegen, wenn ich mir was zu trinken hole?“
Ich kannte dich überhaupt nicht, aber anscheinend hattest du mich schon durchschaut. Oder du hattest schon von mir gehört. Ich hatte immerhin den Ruf, so eine ganz Harte zu sein. Ein Miststück.
Ich habe es erst nicht verstanden, warum zum Teufel du meine Zustimmung für deine winzigen Entscheidungen brauchtest. Ich dachte, du wärst total unsicher oder so. Aber du warst es natürlich nicht. Du wusstest, was du willst. Du warst mir da total voraus.
Aber dann wurde ich neugierig, was passieren würde, wenn ich dir deine Bitte versagen würde. Du warst mir ein wenig zu höflich und devot. Ich kannte solche Frauen und mochte den Typ eigentlich nicht.
Erinnerst du dich daran? Als du mich fragtest: „Darf ich mir eine Cola holen?“
Und ich ließ dich ein wenig in der Luft hängen und sagte dann einfach: „Nein!“
Plötzlich hatte ich deine volle Aufmerksamkeit. Du hast mich mit deinen sexy Augen angesehen. Sie waren überrascht, aber auch voller Vorfreude. Deine Augen funkelten vor Geilheit. Ich hatte einen Nerv getroffen.
„Nein?“, fragtest du.
„Nein. Später vielleicht. Ich will jetzt mit dir reden. Du musst einfach warten!“
Du hast genickt, und ich habe gesehen, wie du geschluckt hast. Als hättest du das nicht erwartet. Für einen Moment trafen sich unsere Blicke, und dann hast du die Augen gesenkt, als hätte ich diesen kleinen Machtkampf gewonnen.
Wir redeten also weiter, aber die Rollen waren jetzt geklärt. Ich habe gefragt, und du hast geantwortet. Ich habe sowieso nicht gerne über mich geredet. War mir sogar sehr recht.
Schließlich hatte ich eine Idee:
„Bring uns eine Cola und ein Wasser, aber ohne Kohlensäure!“
Du nicktest und hast dich sogar ein wenig vor mir verbeugt, und dann bist du gegangen. Ganz sanft und weich war dein Gang. Ich wusste, dass du für mich so gegangen bist. Wie ein kleines Reh, wie ein Stück Beute. Du wolltest meine Beute sein! Und ich wollte dich!
Als du zurückkamst, ließ ich dich die beiden Gläser abstellen.
„Du entscheidest. Eine von uns trinkt eine leckere Coca-Cola, ganz süß und mit Karamell und mit den Eiswürfeln und der Zitronenscheibe. Mhh, wie erfrischend! Und die andere kriegt das einfache Glas Wasser ohne jeglichen Geschmack. Du entscheidest! Wer bekommt was?“
Du warst dir nicht sicher, ob ich dich nur verarsche.
„Möchtest du die Cola? Du kannst sie haben! Ich kann mir noch eine besorgen. Niemand muss Wasser trinken.“
„Tut mir leid, das ist keine Option.“
„Ist es nicht?“
Ich schüttelte den Kopf, nein.
„Dann kannst du die Cola haben. Bitte nimm sie!“
„Bist du dir sicher? Du hast nach der Cola gefragt, und ich habe nicht wirklich gesagt, was ich trinken möchte. Vielleicht will ich das Wasser.“
Du warst dir nicht sicher, was du sagen solltest. Du warst so verunsichert!
„Wenn es dich glücklich macht, kannst du die Cola haben.“
„Wenn es mich glücklich macht…“ Ich lachte. „Magst du es, den Leuten zu gefallen?“
„Ähm… ja?“
Ich habe dich verarscht: „Die Menschen sind heutzutage so egoistisch. Jeder denkt nur an sich. Aber du denkst an andere! Das ist so süß von dir!“
„Danke“, hast du geflüstert. Du warst dir nicht sicher, was du von all dem halten sollst. Ich hatte das Gefühl, ich hatte dich geknackt, als hätte ich dich auf dem falschen Fuß erwischt. Du hattest mit mir gespielt, nun hatte ich die Oberhand gewonnen.
Ich habe dir dann das Wasser gegeben und selbst die Cola genommen. Ich nahm einen kleinen Schluck, nur einen winzigen, und warf dann das Glas ins Gebüsch. Du hättest deine Augen sehen sollen! Du warst nicht verärgert, du warst nicht wütend. Du wusstest, dass ich dich durchschaut hatte. Ich habe es in deinen Augen gesehen. Ganz tief, da hinten, wo all die dunklen Wünsche leben.
„Tut mir leid, ist mir zu süß!“
„Möchtest du stattdessen mein Wasser?“
„Aber dann hast du ja nichts zu trinken.“
„Ist schon okay.“
„Nein, ich könnte dein Wasser beim besten Willen nicht nehmen!“, spottete ich.
„Bitte! Nimm es!“
„Ich mag, wie du bitte sagst.“
Ich nahm dein Glas und stellte es auf den Tisch. Aber ich habe nicht davon getrunken.
„Welches Getränk magst du am wenigsten?“
„Ich schätze, Bier.“
„Hol uns zwei! Zwei große! An Bier muss man sich gewöhnen, ich weiß. Aber dann wirst du es mögen!“
„Natürlich.“
Bevor du gegangen bist, tätschelte ich deinen Kopf, und dann streichelte ich mit meinem Handrücken über deine Wange. Wie man es mit einem Kind machen würden. Ich wollte dich in diesem Moment berühren, und du hast es geschehen lassen.
„Jetzt geh!“
Als du dich umgedreht hast, legt ich meine Hand auf deinen Rücken und schob dich sanft weg.
Ich habe überlegt, dir auf den Hintern zu schlagen. Aber ich war mir nicht sicher, wie weit ich das mit dir treiben könnte. Wir hatten uns immerhin gerade erst kennengelernt. Ich mochte deinen Arsch, so klein und flach. Mädchenhaft war er. Du hattest einen richtig devoten Arsch, und ich wollte ihn nicht streicheln, ich wollte ihn versohlen.
Du bist mit zwei Bieren zurückgekommen. Sie sahen in deinen kleinen Händen wirklich groß aus.
Wir stießen an und leerten beide unsere Gläser. Ich konnte sehen, dass dir das Bier nicht geschmeckt hat, aber es hat dir gefallen, dass ich dich dazu gebracht habe, es zu trinken. Und vielleicht war deine Abneigung ein wenig übertrieben.
Ich habe dich noch eine Runde bringen lassen, aber dieses Mal habe ich dich beide Gläser trinken lassen.
Etwas später hast du dann gefragt:
„Würdest du mich bitte entschuldigen, ich muss wirklich auf die Toilette!“
Das war natürlich geplant gewesen.
„Mir gefällt es hier irgendwie, wir haben so viel Spaß! Bleib einfach noch ein bisschen!“
„Okay. Aber ich muss wirklich!“
Deine Augen flehten, aber ich war mir nicht so sicher, ob sie mich anflehten, dich gehen zu lassen oder ob du wolltest, dass ich dich weiter mit deiner vollen Blase quäle.
„Du kannst natürlich gehen. Jederzeit! Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich noch hier sein werde, wenn du zurückkommst.“
„Das würde ich nicht wollen!“
„Finde ich auch!“, meinte ich übertrieben euphorisch. „Das würde ich auch nicht wollen! Wir verstehen uns so gut! Wir passen echt zueinander. Maggie hatte total Recht!“
Ich erinnere mich, dass der Alkohol mich ein wenig mutiger gemacht hatte.
Ich beugte mich über dich: Ich erinnere mich, dass ich mich wie eine Bärenmama fühlte, die ihre Beute überragt.
Du musstest deinen Kopf heben, deinen Hals strecken, um zu mir hochzuschauen.
Meine Hände waren bereits an deinen Hüften.
Du hast dieses dünne Kleid getragen, und ich habe damit gespielt und es hochgeschoben, um deine Oberschenkel zu entblößen. Ich erinnere mich, dass du versucht hast, dich hinter meinem Körper zu verstecken, meinem großen Körper. Er schützte dich vor dem Rest der Party und jedem, der in unsere Richtung schaute.
Ich war richtig geil, und du hast mich machen lassen. Du wolltest, dass ich dich anfasse. Die Art und Weise, wie sich dein Körper bewegte, wie du dich mir geöffnet hast. Dein Körper hat sich an meine Hände geschmiegt, wo immer ich dich berührt habe, hast du dich mir angeboten.
Dann habe ich deinen Hals geküsst. Sanft und vorsichtig. Aber wie du dich mir hingegeben hast, das hat mich scharf gemacht, und ich bin richtig gierig geworden, du hast mich total wahnsinnig gemacht, und ich habe an deinem Hals gesaugt, wollte dir einen Knutschfleck verpassen. Wie ein Teenager. Ich wollte dich markieren, als wärst du mir. Als würde ich dich für mich beanspruchen. Als hätte ich ein Recht auf dich! Und du hast mich machen lassen, hast stillgehalten, mir deinen Hals angeboten, als wolltest du von mir genommen werden.
Ich wollte, dass du deine platzende Blase vergisst. Zumindest für eine Weile, und das hat geklappt. Ich kann mir vorstellen, dass es du hin- und hergerissen warst zwischen deiner Geilheit und dem Druck in deiner Blase. Ich habe es genossen, ich habe es echt genossen, dich in so eine Lage zu bringen.
Ich kann immer noch dein kleines Stöhnen hören und wie du mir deinen Kopf zugewandt hast, weil du wolltest, dass ich dich auf den Mund küsse.
Das fand ich so heiß. Und ich tat dir den Gefallen.
Aber deine Blase hatte ich nicht vergessen, und während ich dich küsste, drückte ich meine Hände sanft gegen deinen Bauch. Immer wieder.
Du bist unruhig geworden. Deine Füße begannen zu trippeln, du hast versucht, den Druck von deiner Blase zu nehmen. Du wurdest nervös, hast dich gewunden. Ich habe es scheinbar ignoriert, aber eigentlich habe ich es genossen.
Du hast dich schließlich von unserem Kuss gelöst und gefleht:
„Ich muss wirklich gehen! Wirklich. Ich werde mir in die Hose pinkeln. Bitte erlaube mir zu gehen!“
Einerseits wollte ich nicht, dass unser Kuss endet, andererseits wollte ich nicht, dass du dich und mich anpinkelst.
„So schlimm kann es ja wohl nicht sein!“
„Es tut mir leid. Ich entschuldige mich auch. Ich will mich nur nicht, du weißt schon.
„Was bekomme ich, wenn ich dich gehen lasse?“
„Was? Was willst du?“ Du warst irritiert, wolltest offensichtlich nicht mit mir verhandeln. Und ich habe verstanden, dass ich das nicht zu weit treiben kann.
Ich wusste ehrlich gesagt nicht, was ich von dir verlangen könnte. Und deshalb habe ich nur gesagt:
„Ich möchte einen Gefallen.“
„Was für ein Gefallen?“
„Ich weiß nicht. Ich werde mir etwas einfallen lassen.“
„Ja, ich werde dir einen Gefallen tun. Ich schulde dir einen, okay? Aber kann ich bitte, bitte, bitte jetzt gehen?“
„Sicher! Ich komme mit!“
Du warst überrascht.
Ich nahm dich bei der Hand und zog dich hinter mich her.
Die Toilette war leer. Du bist schnell in einer Kabine verschwunden.
Ich hörte, wie du dein Höschen herunterzogst und dann ein lautes, anhaltendes Spritzen deines Urins in die Kloschüssel. Und ich hörte ein erleichtertes Seufzen.
„Sturzflut?“, kommentierte ich spöttisch.
Sofort versuchtest du es zurückzuhalten und das Geräusch verstummte zu einem Rinnsal.
„Es tut mir leid! Das ist mir so peinlich!“
„Du solltest dich auch schämen!“
Ich wusste, dass du das hören wolltest. Du wolltest gedemütigt werden. Du standest darauf, und ich wollte meine Macht über dich. Ich wollte über dich bestimmen.
Während es plätscherte, gingen mir all die Dinge durch den Kopf, die ich mit dir anstellen wollte. Ich wollte dich auch zum Seufzen bringen, aber anders. Lauter. Ich wollte dahin, wo das Bier deinen Körper verließ und ich wollte da meine Sachen machen. Ich stellte mir vor, wie es zwischen deinen schlanken Schenkeln aussehen mochte.
Ich habe das damals nicht verstanden. Ich dachte, dass ich die Kontrolle hätte. Aber eigentlich hing ich längst an deinem Haken, und du hast dich mir geangelt durch dein ganzes Verhalten. Heute weiß ich das.
Als du aus der Kabine kamst, warst du einerseits entspannt, aber auf der anderen Seite hast du deinen Blick gesenkt, als hättest du irgendwas Schlimmes getan. Du hast das alles extra gemacht, um mich scharf zu machen. Und es klappte. Du hast dich vor mir klein gemacht.
Wir haben die Party dann ziemlich schnell verlassen.
Wir waren sowieso die aufregendsten Leute dort. Wir brauchten die Party nicht. Wir hatten uns.
Du bist in mein Auto gestiegen, und wir sind in die Nacht gefahren.
Wir haben viel geredet, und du warst ziemlich offen über deine Wünsche und Neigungen.
Ich erinnere mich, dass du gesagt hast, dass du eine Masochistin bist, und ich habe das alles nicht verstanden. Das war nicht meine Welt, Ich war es gewohnt, stark zu sein, aber ich kannte die ganzen Spielarten nicht. Hatte keine Ahnung von diesem ganzen abgedrehten Kram, der da gemacht wurde.
Ich war erzogen worden, um hart und stark zu sein, und du wolltest vor mir schwach sein.
Damals habe ich nicht verstanden, wie sehr du mir von Anfang an vertraut hast. Wie viel du riskiert hast, als du dich mir so geöffnet hast. Du hast etwas in mir gesehen, was ich nicht gesehen habe. Okay, du hattest vielleicht von mir gehört, aber so sehr kannst du mich nicht durchschaut haben. So eine gute Menschenkenntnis kann niemand haben. Vielleicht warst du ein wenig verzweifelt auf deiner Suche nach einer… Gespielin. Es war schon schwer genug, eine lesbische Liebschaft zu finden, aber eine sadistische Lesbe war wohl so selten wie ein rabenschwarzes Einhorn.
Und ich war definitiv keine sadistische Lesbe. Ich war hart und brutal und ungebildet. Aber so sind sadistische Lesben eben nicht.
Hier im Knast vertraut niemand niemandem, und ich vertraue niemandem. Man kann nie sagen, welche Spiele die Leute hier spielen. Ich würde mir selbst nicht einmal trauen. Dafür findet man hier einfacher Lesben. Wenn du Sex willst, musst du dir eine andere Frau suchen. Wenn du wieder draußen bist, kannst du auch wieder auf Männer stehen. Hier sieht man das nicht so eng.
Erinnerst du dich noch daran, dass wir später in der Nacht in einer Kneipe anhielten? Er war ziemlich voll, viele Trucker. Nicht der beste Ort für ein Date, aber du wolltest da rein. Ich hätte dich nie in so ein Drecksloch geführt.
Die Leute, fast alles alte Männer, glotzten uns an. Du sahst so heiß und blass und kostbar aus. Wie so eine Prinzessin auf der Erbse. Du hast nicht an diesen Ort gepasst. Ich schon. Ich war plump und klobig wie die die Leute hier. Und unter ihnen musste ich mich nicht verstellen.
Wir haben uns an einen Tisch mitten in dem Schuppen gesetzt. Den hast du dir ausgesucht. Du wolltest gesehen werden. Ich wäre für einen Platz in der Ecke gegangen. Und alle sahen uns an. All diese dreckigen Männer. Man konnte sehen, dass ihre Gespräche verstummten. Nichts an diesem Ort hätte so interessant sein können, wie uns zuzusehen… nun, ehrlich gesagt, dir zuzusehen.
Du hast meine Hand gehalten und dich zu mir gebeugt und geflüstert:
„Bitte, verkauf mich nicht an diese Männer!“
„Mach dir keine Sorgen, Baby. Das würde ich nie tun.“
Aber du hast auf diesem Gedanken herumgeritten: „Bitte tu es nicht! Ich werde tun, was immer du willst! Aber nicht das!“
Ich hatte verstanden und spielte mit. Ich sah mich um und fand den fettigsten alten Kerl, zeigte auf ihn und sagte: „Ich wette, der Typ da drüben würde dich nehmen.“
„Nein! Bitte nicht!“
Wir haben ein bisschen rumgespielt. Ich habe gedroht, dich an den Höchstbietenden zu versteigern, und du hast mich angefleht, es nicht zu tun.
Ich muss zugeben, dass mir das Spiel nicht so gut gefallen hat, aber dir schon. Ich fand, es wäre ein bisschen zu abgefuckt. Ich mochte dich wirklich. Und du hattest all diese abgedrehten Fantasien.
Wir tranken ein wenig und quatschten. Die Stimmung und die Rockmusik lagen mir mehr als dieser intellektuelle Kram, der auf dieser Party gespielt worden war. Als wir schließlich gingen, war da dieser Typ auf dem Parkplatz.
„Verfolgt der uns?“, hast du gefragt.
Ich drehte mich um und schrie ihn an:
„Ist was? Verpiss dich, Alter! Ich mach dich fertig, ich schwöre es!“
Ich bin mir ziemlich sicher, dass er uns nicht gefolgt war, aber du wolltest, dass ich dich verteidige. Und ich hätte diesem Kerl für dich in den Arsch getreten. Ohne Problem.
Du warst mir schon eine! Hast dich in Gefahr gebracht, damit ich dich rette. Der Typ hätte schließlich auch gefährlich sein können. Der hätte auch ein Messer oder eine Knarre haben können, und dann hätte ich ein Problem gehabt, nicht du. Ich wäre dann am Arsch gewesen! Du warst gefährlicher als ich. Bestimmt hatte ich mich schon häufiger geprügelt als du. Daher wusste ich auch, dass man Stress nicht suchen sollte. Man sollte ihm aus dem Weg gehen, bis es nicht mehr geht. Aber für dich hätte ich mich auch auf einem dunklen Parkplatz aufschlitzen lassen.
Als wir bei meinem Auto ankamen, hast du mich sanft auf die Motorhaube geschoben, meine Jeans geöffnet und hast deine Hand in meinen Slip gleiten lassen.
„Danke!“, hast du geflüstert.
„Wofür?“
„Du hast mich gerettet. Vor dem widerlichen Schwein!“
„Gern geschehen!“
Deine Finger krabbelten tiefer, und ich hielt den Atem an. Ich schaute mich um, ob uns jemand zusah. Aber fuck, es war mir auch egal. Sollten sie uns zusehen. Was zählte, waren deine Finger.
Du hast mir die Jeans von den Hüften gezogen, mit erstaunlicher Kraft, und schließlich saß ich mit meinem blanken Hintern auf der Motorhaube. Sie war noch leicht angewärmt vom Motor. Mein Arsch klebte an dem Metall.Dein Kopf kam näher an meine Muschi. Ich spürte deinen warmen Atem zwischen meinen Schenkeln.
Vor ein paar Stunden hatte ich mir noch vorgestellt, wie deine Pussy aussehen mochte, jetzt waren deine Lippen auf meinen Schamlippen. Du hast mich geküsst, nur am Anfang sanft und vorsichtig, aber dann gierig, wie ich dich zuvor am Hals geküsst hatte. Wir waren einander verfallen!
Ich hatte noch nie zuvor auf einem Parkplatz meine Muschi geleckt bekommen.
Es war so unglaublich, dich dort unten zwischen meinen Beinen zu spüren, du warst klein und dankbar und wolltest mir danken, wolltest mir gefallen!
Ich erinnere mich noch, wie ich nachher auf der warmen Motorhaube lag, erschöpft. Die Beine immer noch gespreizt, während in meinem Schoß die Nachwirkungen des Gewitters abklangen, das deine Zunge heraufbeschworen hatte. Ich hatte dich zu mir gezogen und schaute in die Sterne. Immer wieder glitten Flugzeuge über den Nachthimmel. Erinnerst du dich daran?
Später habe ich mich revanchiert. Ich habe dich auf den Rücksitz geworfen, dein Kleidchen rabiat hochgeschoben, dass der Stoff einriss, und dann habe ich dich genommen. Anders kann man es nicht nennen. Es war nicht sehr romantisch, aber es musste sein. Du hast mich auch noch angespornt, als ich über dich herfiel. Erinnerst du dich daran?
Das war unser erstes Date.
Von da an waren wir zusammen. So schnell hatte ich noch nie eine Beziehung so mit allem Drum und Dran.
Wir hatten tolle Zeiten zusammen. Das kannst du nicht leugnen. Ich war für dich da, und du warst für mich da. Wir waren füreinander bestimmt. Und wir haben verrückte Sachen gemacht.
Erinnerst du dich an deinen 25. Geburtstag?
Du wolltest wegfahren. Nur übers Wochenende.
„Und ich werde versuchen, nett zu dir zu sein.“
Das war dein Code für: Ich will von dir misshandelt werden.
Okay, habe ich gedacht.
Sie hatten bereits eine kleine Hütte an einem See gefunden, wirklich abgelegen, ein paar Stunden entfernt.
„Was soll ich dir antun tun?“ fragte ich so ganz nebensächlich.
Du hattest schon eine Liste mit all deinen Wünschen für mich erstellt.
Schreibst du immer noch so gerne all diese Listen? Ich habe deine Liste sehr geschätzt. Deine Fantasien waren immer so viel krasser als meine armseligen Vorstellungen. Manchmal habe ich echt gedacht, nee, dass kann sie von mir nicht verlangen. Und ich kann das nicht bringen!
Also habe ich deine Liste gelesen. Sie war wirklich lang. Viel zu lang. Wir hätten Monate gebraucht, um alles abzuhaken, was ich an dem Wochenende mit dir anstellen sollte.
Einiges davon war total verrückt.
Du wolltest zum Beispiel, dass ich dich in den Kofferraum werfe und du die ganze Fahrt über da drinbleibst. Und du hast ausdrücklich keine Pinkelpausen verlangt. Und du wolltest dazu auch noch nackt sein. Ich meine, das konnte ich echt nicht bringen!
Stell dir vor, wir wären von den Bullen angehalten worden und die hätten dich nackt in meinem Kofferraum vorgefunden!
Ich wäre dort gelandet, wo ich jetzt bin!
Ich habe dann meine eigene Liste mit all den Dingen erstellt, die irgendwie möglich waren und zu denen ich bereit war.
Erinnerst du dich, wie du mich genannt hast: Die beste BDSM-Planerin der Welt.
Ja, das war ich irgendwie. Und dabei wusste ich am Anfang noch nicht mal so genau, was das eigentlich war, BDSM.
Wir sollten am Freitag los, direkt nach deiner Frühschicht. Wir wollten eigentlich dann erst unsere Sachen packen und dann abfahren.
Aber ich habe deinen Chef angerufen und gefragt, ob ich dich eine Stunde früher abholen könnte. So als Überraschung. Er fand das süß. Der Depp! Ich weiß noch, wie du ihn gehasst hast. Und du hattest recht, der war echt schmierig und widerlich!
Also war ich da, bevor deine Schicht offiziell zu Ende war. Damit hattest du nicht gerechnet.
Ich bin aus dem Auto gestiegen und habe dich fest am Arm gepackt. So hart, dass ich befürchtete, blauen Flecken zu hinterlassen. Dein Körper ist einfach so zart im Vergleich zu meinem. Ich hatte immer Angst, dich zu verletzen, und du meintest dann immer, ich solle nicht so ein Weichei sein! Aber das war echt alles neu für mich.
Ich hatte abseits von allen anderen geparkt, und als wir beim Auto ankamen, schrie ich, dass ich genug von deiner Scheiße hätte und du mit mir kommst!
Das machte alles keinen Sinn. Aber ich sah den Hunger in deinen Augen, als ich deine Handgelenke hinter deinem Rücken fesselte und dich grob auf den Beifahrersitz warf. Und dann zog ich dich ganz nah an mich heran, sah dir in die Augen und sagte:
„Du steckst in einer Welt voller Probleme, du kleine Göre!“
Und dann holte ich das Stilett raus, das ich aus einem Pfandhaus in der Altstadt hatte. Und ich wollte es direkt vor deinen Augen öffnen. So, um dir Angst zu machen. Hatte ich zumindest so geplant. Das hatte ich geübt. Aber dann hat sich das verdammte Ding nicht geöffnet. Es hat sich verklemmt. Erinnerst du dich? Ich habe es versucht und versucht, aber der ganze Moment war am Arsch.
Du meintest mit der trockensten Stimme der Welt: „Du hast es verkackt!“
Wir haben beide gelacht.
Ja, ich habe es verkackt.
Nicht nur das.
„Ist alles okay?“, fragte ich und nutzte die Gelegenheit, wo wir unser Rollenspiel gerade unterbrochen hatten. Ich wollte immer sichergehen, dass es dir gut geht, bei allem, was ich dir angetan habe. Ich wollte dir echt nicht wehtun. Nicht nur so… du weißt, wie ich das meine.
Und du hast dich nie beschwert. Nicht ein einziges Mal.
Kennst du noch dein Safeword?
Käsekuchen. Du hast es nie benutzt. Nicht einmal. Egal, was ich dir angetan habe. Und ja, ich bin wahrscheinlich nicht die härteste Domina der Welt. Definitiv nicht. Ich habe dich einfach zu sehr geliebt, und all das war mehr dein Ding.
Erinnerst du dich noch an unseren Streit? Es ging um nichts. Du warfst mir vor, ich würde dich nicht wirklich lieben, weil ich dich nicht genug misshandeln würde. Das fand ich total bescheuert. Und es tat mir weh, dass du so das so gesehen hast.
Erinnerst du dich, dass wir eines Tages tatsächlich in die Käsekuchen essen waren, aber du das Wort nicht sagen wolltest? Du hast in dem Café nur auf die Speisekarte gezeigt und die Kellnerin hielt dich für verrückt.
Ich habe dich angeblafft, dass du die Kellnerin nicht verarschen sollst. Die hat kein Wort verstanden und war echt sauer.
Wir sind dann zu dieser Hütte am See gefahren. Du hattest die ganze Zeit die Hände hinter dem Rücken gefesselt. Das war immer dein Ding. Wenn du hilflos warst, wenn du mir ausgeliefert warst und darauf angewiesen warst, mir zu vertrauen, weil ich alle Macht der Welt über dich hatte.
Ich war immer total stolz, dass du mir so viel Macht und so viel Vertrauen geschenkt hast.
Als wir so auf der Autobahn fuhren, meine Hand auf deinem Oberschenkel lag und ich deinen Rock hochgeschoben hatte, dass man deinen weißen Schlüpfer sieht. Da habe ich gedacht, dass wir beide für immer zusammengehören würden. Ich habe mir echt vorgestellt, wie ich dich mit achtzig an den Schaukelstuhl binden würde.
Tja, so ist es nicht gekommen.
Manchmal ließ ich meine Hände zwischen deine Schenkel gleiten, rieb mit meinem kleinen Finger an deinem Slip, schob ihn darunter, fingerte deine süße, kleine Pussy. Du warst echt feucht.
„Wehe du siffst mir hier die Sitze voll!“, habe ich dir gedroht. „Reiß dich mal zusammen, du Schlampe!“ Aber natürlich habe ich weitergemacht. Hab meine Hand verrenkt, um dich zu streicheln. Ich habe dich während der Fahrt mit dem kleinen Finger gefickt und dich angeblafft, dass du nicht geil werden sollst!
Du bist darauf abgefahren, wenn ich dir alle möglichen schmutzigen Namen um die Ohren gehauen habe.
Ich habe weiter gemacht, bis du dich auf deinem Sitz gewunden hast. Ich konnte fühlen, wie du kommen wolltest. Ich konnte es spüren, wie du verkrampft bist, wie du alle Muskeln da unten angespannt hast.
Ich habe dann sofort aufgehört, habe meine Hand weggenommen, dran gerochen, sie abgeleckt. Ich habe deinen Geschmack immer geliebt!
„Willst du wissen, wie geil du bist? Wie du schmeckst, wenn du dich wie eine läufige Hündin benimmst?“
Ich habe meine Hand wieder auf deinen Oberschenkel gelegt und meine Finger in dich gesteckt. Nicht sanft oder so, aber du warst so feucht, da flutschte alles.
Dann habe ich dir meine Finger hingehalten und dir befohlen: „Leck die gefälligst sauber!“
Es war eine lange Fahrt, aber ich habe es echt geschafft, dich hinzuhalten.
Als wir am See ankamen, habe ich dich aus dem Auto gezerrt, ohne dich loszubinden. Ich habe dich in die Kabine geführt. Wir haben die uns angesehen, und dann habe ich das Stilett wieder rausgenommen und ohne viel Gedöns aufgemacht.
Du hast gedacht, ich würde dir die Fesseln durchschneiden. Aber ich hatte was anderes vor.
Ich hielt es dir vors Gesicht, die Spitze der Klinge berührte deine Wange sogar, und dann schnitt ich langsam jedes Kleidungsstück von deinem Körper. Erst gab es dieses böse, kreischende Geräusch des reißenden Stoffs, dann glitt er sanft, fast wie Schnee von deinem Körper und entblößte deinen zarten Körper. Ich habe dein Kleid in winzige Streifen geschnitten, es müssen Dutzende gewesen sein. Ich schnitt deinen BH von deinen Schultern. Ich habe sogar deine Socken zerschnitten. Und du standest einfach da und hast es geschehen lassen. Auch wenn dein Stoff sich wehrte und die Klinge Schwierigkeiten hatte, die Träger deines BHs zu durchtrennen. Du bist einfach dagestanden. Was solltest du auch tun? Du hast es genossen.
Dann habe ich deinen Körper geküsst. Ich war vollständig angezogen und du warst fast nackt. Ich habe dieses Gefühl geliebt, weil ich wusste, wie sehr du das mochtest. Verletzlich und schutzlos zu sein. Ich war angezogen und du warst mir vollkommen ausgeliefert. Das war so ein Machtunterschied! Ich sah es in deinen Augen. Du warst so schön in diesem Moment!
Ich habe dich lange angeschaut, so lange, dass es du am liebsten im Boden versunken wärst vor Scham. Ich bin langsam um dich herumgegangen, habe dir mit meiner flachen Hand auf den nackten Hintern gehauen. Eine Gänsehaut zog deinen Rücken hinunter und du hast dein Gewicht vom einen zum anderen Bein verlagert, weil du einfach meine Blicke nicht mehr ertragen wolltest.
Und dann bin ich über dich hergefallen. Ich habe es selbst nicht mehr ausgehalten. Ich begrapschte deinen Körper und deine kleinen Brüste, ich saugte daran, habe mich richtig rabiat verhalten. Weil es dich scharf macht, hat es mich scharf gemacht.
Aber du hast da immer noch dein Höschen getragen.
Erinnerst du dich, wie ich vor dir kniete, diese dünne Klinge in meiner Hand, sie unter deinen Slip geschoben habe, heftig daran zerrte und erst den einen Bund durchschnitt und dann den anderen.
Aber dein Höschen wollte nicht fallen. Anders als der Rest deiner Kleidung klebte er einfach zwischen deinen Schenkeln.
„Weißt du, warum dein Slip nicht auf den Boden fällt?“, habe ich dich ganz überheblich gefragt.
Du hast den Kopf geschüttelt.
„Weil dir das verdammten Spaß macht! Du kleine Schlampe! Ich erniedrige dich und du wirst verdammt noch mal nass!“
„Tut mir leid! Es tut mir echt wirklich leid!“ Du hast fast geweint. „Entschuldigung! Ich kann nichts dagegen tun! Wirklich. Es tut mir leid! Ich kann nicht anders! Ich schwöre!“
Ich habe dann meinen Finger in dich gesteckt. Du warst richtig nass. Es hat dir richtig Spaß gemacht! Und ich hielt dich, fingerte dich und küsste dich gleichzeitig. Deine Arme waren noch immer hinter deinem Rücken gefesselt.
Am liebsten hätte ich dich da kommen lassen. Am liebsten hätte ich meine Arme um dich geschlungen und dich hochgehoben, als deine Knie anfingen einzuknicken unter der ganzen Geilheit, die deine Beine zum Zittern brachte. Ich hätte dich am liebsten in meinen Armen kommen lassen.
Aber das ging natürlich nicht. Es gab ja noch diese Liste. Auf deiner Liste stand ausdrücklich: Höchstens einen Orgasmus. Du hast dir das so gewünscht, und was sollte ich da tun? Schließlich war es dein Geburtstag.
Also habe ich dich so nah wie möglich an den Rand des Höhepunkts gebracht und dann einfach aufgehört. Ich habe dich losgelassen, und du bist vor Überraschung auf den Boden geplumpst. Nackt und mit den Händen hinter deinem Rücken gefesselt.
Und dann hast du gebettelt. „Bitte, bitte lass mich kommen! Bitte! Ich werde alles für dich tun!“
Habe ich natürlich nicht.
Ich habe dich aufgehoben, nur in meinen Armen gehalten und darauf gewartet, dass du dich beruhigst.
Dann habe ich dich losgebunden und dich gezwungen, unser Gepäck aus dem Auto zu bringen. Aber zuerst ließ ich dich mir ein Bier bringen. Du hast einen Knicks gemacht, als du es mir mit gesenktem Blick gegeben hast. Als wäre ich eine Königin oder so und du meine kleine Sklavin.
Deine Liste verlangte, dass du die ganze Zeit nackt sein musstest.
Es war noch Sommer und warm draußen, also eigentlich kein Problem.
Trotzdem hatte ich eine Decke ins Auto gelegt, falls es doch kühl würde. Davon habe ich dir aber nichts erzählt. Es war nur so, um auf Nummer sicher zu gehen.
Du hast ein Feuer gemacht und wir haben hinten gegrillt, hatten einen tollen Blick auf den See.
Es war komisch, dich die ganze Zeit nackt zu sehen.
Ich meine, ich wollte mit der Freundin zusammen sein, die ich über alles liebte. Ich wollte nicht die ganze Zeit die böse Bitch sein.
Aber dies war dein Wochenende, und es war zu deinem Vergnügen und zu deinen Qualen bestimmt.
Erinnerst du dich, als die Mücken kamen?
Erst dachte ich, ich lass dich einfach von den Mücken auffressen. Dich überall stechen. Einfach, weil ich es konnte, und du hättest die Mückenstiche für mich ertragen müssen. Hätte dir das gefallen? Bestimmt. Du warst immer der Meinung, dass ich zu nett zu dir war.
Und so war es dann auch. Ich hatte Mitleid mit dir.
Du hast mir den Mückenschutz gebracht, und ich habe dich damit eingerieben. Jeden Zentimeter deines Körpers. Und ich war nicht zimperlich, habe so getan, als wäre das alles deine Schuld, als würdest du die Mücken aufgeilen. Erinnerst du dich daran? Es war dir total peinlich.
Ich habe das Zeug über deinen ganzen Körper gerieben, und du hast ihn mir präsentiert, als ob er mir gehörte, als ob du ein Ding wärst, das zu gehorchen hatte.
Ich erinnere mich noch, dass ich sagte: „Ich werde dieses Zeug nicht auf deine Muschi reiben! Weißt du, warum?“
Du hast den Kopf geschüttelt.
„Vielleicht hat dann eine Mücke etwas Gnade und fickt deine winzige kleine Muschi! Es wird die einzige Geilheit sein, die du erleben wirst!“ Es war ein doofer Satz, aber mir ist nicht mehr eingefallen. Es war eigentlich nicht so mein Ding, dich runterzumachen. Aber du hast immer darum gebettelt. Du wolltest, dass ich dich mit Worten runtermache. Und ich war nie gut darin. Ich habe dich nur beleidigt, weil du es wolltest. Aber ich habe mich nie so richtig wohlgefühlt dabei. Wenn ich dich gefesselt habe, dann war klar, dass das nicht echt war. Wir haben da unsere Sache gemacht. Aber mit Worten war das anders. Da konnte man sich nie sicher sein, was davon echt und was nur vorgespielt war.
Und du hast gefleht: „Bitte, nicht! Ich will nicht in meine Muschi gestochen werden! Bitte beschütze mich vor denen!“
Ich habe nur gelacht: „Dich juckt es doch immer so an deiner kleinen Muschi, was sollen so ein paar Mückenstiche daran ändern? Und jetzt bring mir noch ein Bier!“
Natürlich hast du das mit deinen schüchternen kleinen Bewegungen und deinem nackten Körper, der in der Nacht im Licht des Lagerfeuers so kalt glühte, auch gemacht. Du warst immer so verdammt süß! Und du wusstest, welche Wirkung du auf andere, vor allem auf mich, hattest.
Keine Mücke hat dich gestochen. Das Autan hat wohl geholfen. Wir waren wohl beide ein wenig enttäuscht, als ich dich später am Abend inspizierte.
Du wolltest das Jucken an deiner Muschi spüren. Du hättest es geil gefunden, wenn dich die Mücken zwischen deinen Schenkeln zerstochen hätten. Ich meine, du musst mir zustimmen, dass das ein bisschen krank ist. Ich habe noch nie von einem Mückenstich-Pussy-Fetisch gehört. Aber du hattest einen!
Auf deiner Liste stand, dass du nachts mit Handschellen an die Bettpfosten gefesselt werden wolltest.
Das Bett hatte leider keine Pfosten, und es war ein kleines Bett. Du hättest es vollkommen beschlagnahmt. Aber ich habe ein bisschen improvisiert:
„Ich vertraue dir nicht!“, meinte ich. „Echt nicht!“ Sobald ich eingeschlafen bin, weiß ich einfach, dass du mit dir selbst spielen wirst. Das ist mir sonnenklar!“
Ich legte dir die Ledermanschetten an und fesselte deine Hände hinter deinem Rücken. Dann habe ich dich hochgehoben und aufs Bett geworfen. Du sahst so süß aus, als du versucht hast, dich mit der Decke zuzudecken! Wie deine kleinen Beine gestrampelt haben und du dich auf dem Bett gewunden hast.
„Klappts?“, habe ich gefragt.
„Nee, nicht so richtig. Ist schwierig!“
Ich habe nur gelacht und dir amüsiert zugesehen.
Du hast viel mehr auf dieses ganze Dominanz- / Unterwerfungs-Zeug gestanden als ich. Aber ich habe meine Macht manchmal trotzdem genossen. Ich glaube, ich habe das gemocht, weil du es mochtest. Es hat dich angemacht, wenn ich mich über die Fiesheiten lustig gemacht habe, mit denen ich dich gequält hatte.
Aus den falschen Gründen denke ich manchmal. Es hat mich arrogant gemacht. Ich mag mich nicht, wenn ich so bin. Manchmal habe ich vergessen, dass wir nur gespielt haben, und ich war wirklich gemein zu dir.
Sollten wir uns jemals wiedersehen, was ich sehr hoffe, muss ich mich für all das echt entschuldigen.
Ich bin wirklich keine gute Domina. Erinnerst du dich, als wir mal darüber gestritten haben? Du hast so viel mehr über diesen Lebensstil gewusst. Und ich hatte das Gefühl, dass ich mit deinen Wünschen und Gelüsten und all dem nie Schritt halten konnte. Die meiste Zeit war ich zu weich für deinen Geschmack.
Ich war sauer und habe dir gesagt: „Du brauchst jemanden, der viel strenger ist als ich. Jemand, der wirklich sadistisch ist, der all die abgefuckten Sachen macht, nach denen du dich sehnst!“
Und dann hast du gesagt: „Nein. Du bist perfekt für mich. Du kümmerst dich um mich, ich vertraue dir. Du machst den ganzen Scheiß mit mir, aber dann bist du auch immer da, um mich aufzufangen und meinen Hintern einzucremen, wenn du mich vorher ausgepeitscht hast.“
Erinnerst du dich?
Du hast einmal gedacht, wir wären perfekt füreinander bestimmt.
Du hattest recht, das finde ich übrigens immer noch.
Wir waren perfekt füreinander, und vielleicht können wir noch…
Aber ich will mir keine unrealistischen Hoffnungen machen. Ich hatte keine Macht über dich. Ich war in keinster Weise überlegen. Hab ich damals nicht verstanden. Aber jetzt weiß ich es. Du hast mir jedes bisschen Macht gegeben, das ich hatte. Es war dein Geschenk an mich.
Wie auch immer…
Also legte ich mich auch ins Bett. Ich zog deine Decke weg und wickelte mich darin ein. Und du konntest nichts dagegen tun.
Du hast Mühe, wieder unter die Decke zu kommen, und ich sah dich nur an und lachte über deine hilflosen, unbeholfenen Bewegungen.
„Du musst dich mehr anstrengen!“ Ich habe gelacht und du hast vor Frustration gegrunzt. Ich höre dieses Geräusch immer noch. Dein Grunzen! Du mochtest es nicht, aber ich fand es immer irgendwie süß.
Irgendwann hatte ich aber ein bisschen Gnade. Ich zog dich zu mir und wickelte die Decke um dich.
Wir haben gelöffelt. Ich war der große. Benutzte deinen Körper, küsste und streichelte dich nach Belieben. Dein Körper ist mir völlig ausgesetzt. Und du hast getan, was du konntest. Ich habe deine gefesselten Hände an mir gespürt. So weit wie möglich nach hinten strecken, um meine Muschi zu erreichen.
„Bitte!“ hast du gebettelt.
„Bitte was?“
„Bitte komm ein wenig näher!“
„Warum?“
„Ich will dich berühren!“
Du hast mich gebeten, mich von dir fingern zu lassen! Wie verdammt geil das war!Ich habe dich machen lassen. Ich drückte meine Hüften gegen deine und nun konnten deine Finger meine Muschi erreichen. Und ich habe dich gefingert und du hast mich gefingert. Natürlich hast du mich dazu gebracht, zu kommen, und im Gegenzug habe ich dich nur geärgert, weil ich gemein bin und deine Orgasmen kontrolliert habe.
Du hast mich angebettelt, dass ich dich kommen lasse.
„Bitte, bitte!“
Und ich habe versprochen, dass ich es dir erlauben würde, wenn du dir Mühe gibst, mich kommen zu lassen. Und meine Güte, hast du einen guten Job gemacht. Ich bin ein paarmal gekommen. Fuck, ich konnte irgendwann nicht mehr.
Aber natürlich habe ich mein Versprechen nicht gehalten.
Zumindest nicht in dieser Nacht.
Scheiß auf meine Versprechen!
Wenn ich Boss bin, kann ich total gemein sein. Und das war ich, und du hast mich dafür geliebt.
Schließlich rollte ich einfach auf die andere Seite des Bettes und sagte dir, du solltest einschlafen. Du warst sauer und frustriert. Aber so richtig!
Die ganze Nacht über spürte ich, wie du dich im Bett gewälzt hast und versucht hast, einen bequemen Schlafplatz zu finden, mit deinen auf dem Rücken gefesselten Händen. Es war ein bisschen nervig, aber für dich muss es so viel schlimmer gewesen sein!
Am nächsten Morgen bin ich vor dir aufgewacht.
Du hast diesen sanften Ausdruck, wenn du schläfst, und ich habe gerade dein Gesicht bewundert und wie glücklich ich war, dich gefunden zu haben.
Ich meine, ich habe einige wirklich schlimme Dinge getan und einige wirklich schreckliche Entscheidungen getroffen. Deshalb bin ich hier gelandet. Und vielleicht verdiene ich es sogar, hier zu sein. Aber ich habe das Gefühl, dass du einen besseren Menschen aus mir gemacht hast. Du hast mir die Schärfe genommen. Weil du mich dazu gebracht hast, all diese Dinge mit dir zu tun, habe ich das Gefühl, dass ich sie anderen nicht antun musste. Macht das Sinn? Wahrscheinlich nicht. Aber ich habe von dir so viel über mich gelernt!
Schließlich bist du aufgewacht, und ich habe dich sanft gestreichelt. Du warst immer noch in diesem warmen Halbzustand zwischen Schlafen und Wachen, und ich habe dich gestreichelt, aber ganz sanft und zärtlich, um dich in dieser Halbwelt zu halten. Aber irgendwann hast du dich dann doch geregt.
„Wie geht es deinen Armen?“, flüsterte ich.
„In Ordnung!“
„Du musst etwas für mich tun!“
Du wusstest, was ich wollte.
Wie ein zusammengerolltes Päckchen musste ich dich zwischen meine Schenkel rollen und dann hast du losgelegt. Ich liebe es so sehr, morgens vor dem Aufstehen die Pussy geleckt zu bekommen!
Es gibt keine Perspektive, die ich lieber mag, als im Bett zu liegen, nach unten zu schauen, zwischen meinen Brüsten und Oberschenkeln hindurch und zu sehen, wie du meine Muschi leckst. Dein Kopf hüpft auf und ab, deine Zunge macht ihre Magie, du machst deine kleinen Schlürfgeräusche, weil meine Muschi so nass wird, dass ich alle Laken versaue. Ich kann einfach nicht anders!
Es gibt nichts auf der Welt, was ich mehr mag, als wenn du mich zu einem faulen Morgenorgasmus leckst.
Und natürlich habe ich es dir nicht zurückgezahlt.
Ich sank in die Laken und genoss all das Vergnügen, das durch meinen Körper strömte. Du warst noch zwischen meinen Beinen, saugtest sanft an meinen Schamlippen, um mein Vergnügen noch ein wenig länger aufrechtzuerhalten.
Ich habe es dir jedoch mit einiger Demütigung zurückgezahlt:
„Ich muss pinkeln!“ hast du nach einer Weile geflüstert.
Ich ignorierte es, bedeutete dir sogar zu schweigen, als du dich wiederholt hast.
„Darf ich bitte aufstehen… und pinkeln? Ich muss wirklich!“
Deine Stimme ist so süß, wenn du bettelst.
Schließlich stand ich auf, stöhnte und klagte, als wäre es richtig viel, was du von mir verlangt hast. Ich habe dich aus dem Bett gerollt, dich auf die Füße gestellt. Deine Hände waren immer noch gefesselt. Wir sind auf die Toilette gegangen und ich habe zugesehen, wie du mit den Händen hinter deinem Rücken den Klodeckel angehoben hast und dich auf den Sitz hast plumpsen lassen.
„Mach!“ sagte ich, aber ich habe dagestanden und dich beobachtet. Ich stand da in der Tür und sah dich an. Es war dir offensichtlich unangenehm, aber deine Augen funkelten auch vor dem Wunsch, gedemütigt zu werden.
„Ich kann nicht.“, hast du gewinselt.
„Hast du mich etwa angelogen?“
Du hast den Kopf geschüttelt. „Aber so geht es nicht.“
„Doch genau so! Ich möchte sichergehen, dass du nicht an dir rummachst, wenn ich nicht zuschaue!“
„Aber mir sind die Hände gebunden. Ich bin gefesselt!“
„Ich wette, du findest einen Weg! Ich kenne dich, Baby! Du könntest dich immer noch an dem Klodeckel reiben oder so!“
Du hast mich frustriert angeschaut.
„Aber ich kann nicht, wenn du zusiehst!“
„Sicher kannst du. Du lässt es einfach laufen. Ist ganz einfach.“
„Nein, es ist nicht so einfach.“
„Madame, jetzt nicht unverschämt werden. Oder ich zerre dich vom Pott und du kannst es für den Rest des Tages drin halten!“
„Bitte nicht! Ich werde es versuchen.“
Und du hast es versucht. Vielleicht hast du dich nur geziert und es vorgespielt. Aber ich habe dein kleines Schauspiel genossen. Wie du da zusammengekrümmt auf dem Klo saßt und versucht hast, es laufen zu lassen. Ganz nackt. Mit deinem bleichen Körper in dem kalten Badezimmer.
Ich hatte meine Arme vor der Brust verschränkt und sah auf dich herab. Und du hast zu mir aufgeschaut und mich mit diesen unterwürfigen Augen angesehen! Du wolltest immer, dass ich dir in die Augen schaue, wenn ich dich dominiert habe.
„Oder spielst du nur mit mir? Du musst nicht wirklich, oder?“
„Doch! Wirklich! Aber ich kann nicht, wenn du zusiehst!“
„Ich sag’s zum letzten Mal.“
Irgendwann hörte ich, wie Urin in die Schüssel spritzte, und sofort entspannte sich dein Körper.
Unsere Augen waren immer noch ineinander verschlossen. In deinem Blick lag Erleichterung, Dankbarkeit, Scham und sogar Stolz. Alles zusammen gemixt. Sowas in der Art stand auch auf deiner Liste.
„Danke!“, hast du geflüstert.
„Okay, lass uns dich saubermachen!“
Ich trat ins Badezimmer, half dir von der Schüssel, nahm ein paar Blätter Klopapier und wischte dich ab.
„Ich will nicht, dass deine Pisse über den ganzen Boden saut!“
Und natürlich habe ich etwas länger gebraucht als nötig, und ich habe dich etwas länger gefingert als nötig, bis du angefangen hast, dich an meinen Fingern zu reiben.
„Macht dich das an?“, habe ich angewidert gefragt. „Du bist so eine dreckige Schlampe!“
Du hast noch eine weitere Entschuldigung gewimmert.
So ist das gewesen. Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen. Erinnerst du dich auch noch so gut?
Wir hatten eine tolle Zeit an diesem Wochenende.
Weißt du noch, als ich dich endlich dazu gebracht habe zu kommen?
Auf deiner Liste stand, dass du den ganzen Tag an einen Baum gefesselt sein wolltest.
Stattdessen hatte ich deine Handgelenke in die Ledermanschetten gesteckt und ein Seil über den Ast eines Baumes geworfen und dich gefesselt, deine Arme über dem Kopf.
Es war eine Art Bestrafung dafür, dass das Geschirr nicht richtig abgewaschen wurde oder so. Eine blöde Ausrede, dich zu bestrafen.
Du hast so eine schlanke, schöne Figur, wenn du so gefesselt bist. Du bist auf Zehenspitzen herumgetänzelt, als ich deine Arme über dem Kopf gebunden habe. Der Schatten des Baumes schützte dich vor der Sonne, aber ansonsten warst du total ausgeliefert und verwundbar.
Es muss ziemlich unangenehm gewesen sein. Aber es hat dir Spaß gemacht.
Ich hätte dich länger dort stehen lassen, während ich im Liegestuhl saß und dir zugeschaut habe. Aber dann bemerkte ich zwei dieser lästigen riesigen Bremsen an dir. Sie haben sich mit ihren fiesen, haarigen Beinen auf deinen makellosen Körper gesetzt. Du hast versucht, sie zu verscheuchen, aber keine Chance! So gefesselt, wie du warst. Die Drecksviecher waren einfach hartnäckig.
Für eine Sekunde genoss ich es, aber dann fragte ich mich, wo diese Fliegen gewesen waren, und ich fand es nicht witzig, dass sie deinen schönen Körper beschmutzten. Ich hasste diese Dinger wirklich!
Also bin ich aufgestanden, zu dir rübergegangen. Ich habe auf deinen Hintern geschlagen, als wäre da eine gewesen. Du hast geschrien, und ich habe dich angeblafft, dass du dich nicht so anstellen solltest.
Es hat eine Weile gedauert, bis ich sie vertrieben hatte. Jedenfalls waren sie irgendwann weg.
„Alles okay?“ fragte ich.
Und du hast gesagt: „Es juckt. Wo sie über mich gekrabbelt sind.“
Ich hatte Mitleid mit dir und fing an, dich zu streicheln, und ich fragte dich, wo sie überall waren, und du sagtest:
„An meinen Knien und an meinen Oberschenkeln!“
„Hier?“
„Ja, aber höher!“
Also befingerte ich dich und küsste deine kleinen Brüste, und dann habe ich mich so in deinen süßen Körper hineingesteigert, dass ich die Kontrolle über deinen Orgasmus verloren habe. Ich hatte was anderes für dich geplant. Aber ich habe es vermasselt. Ich war so auf den Geschmack deiner Brüste fokussiert, dass ich nicht auf dich geachtet hatte. Ich hatte meine Finger an deiner Klitoris, und meine Finger spielten mit dir, aber meine Gedanken waren bei meiner Zunge auf deinen Brustwarzen.
Du hast geflüstert: „Nein, bitte nein! Ich komme! Ich komme!“
Aber ich habe das nicht mitbekommen. Wie gesagt, ich habe es verkackt!
Ohne dass ich es wollte, kamst du. So richtig heftig.
„Oh Scheiße!“, habe ich gedacht, als du stöhntest und dein Becken an meine Finger gerieben hast. Du hast gekeucht und gestöhnt, und ich dich festhalten musste, weil deine Knie weich wurden.
Ich erinnere mich, wie du in meinen Armen zusammengebrochen bist und ich dich tatsächlich hochheben musste, weil ich nicht wollte, dass du dich verletzt, so an den Baum gebunden.
Also habe ich dich hochgehoben und du hast deine Beine um meine Hüften geschlungen und wir küssten uns.
Als wir später an dem Tag unsere Sachen packten, stellten wir fest, dass du keine Klamotten mehr hattest. Da hätten wir dran denken müssen. Hatten wir aber nicht.
Ich konnte nicht nackt mit dir nach Hause fahren, obwohl ich in deinen Augen gesehen habe, dass du genau das heimlich wolltest. Du wolltest, dass alle auf der Autobahn dich sehen, wenn sie rüber schauen.
Ich hatte noch ein verschwitztes Hemd übrig. Es stank wirklich stark nach meinem ranzigen Schweiß. Du hast gesagt, es macht dir nichts aus. Und so habe ich es dir zugeworfen. Es war dir viel zu groß. Es sah an dir fast wie ein billiges Kleid aus, aber es war lang genug.
Auf dem Rückweg habe ich dir all die Dinge erzählt, die ich im Sinn hatte und zu denen ich nicht gekommen bin.
Und du hast gesagt: „Das machen wir beim nächsten Mal!“
Nun, wir haben nie ein nächstes Mal bekommen.
Einen Monat später wurde ich erwischt, und der Rest ist Geschichte.
Erinnerst du dich noch, was du gesagt hast, als wir zurückkamen?
Du hast gesagt, dass dies der beste Trip war, den man je gemacht hatte. Und Sie sagten auch, dass Sie möchten, dass wir dies für den Rest unseres Lebens tun.
Das hast du gesagt.
Ich hoffe, du erinnerst dich.
Ich tue es.
In fünf Monaten komme ich raus, und ich habe mich gefragt, ob du Lust hast, mit mir einen Kaffee zu trinken. Das ist alles, um was ich dich bitte.
Weißt du, nur um zu reden.
Nur so.
Mein Bruder sagt, ich kann einen Job bei ihm bekommen. Ich glaube, ich habe mein Leben wirklich umgekrempelt. Keine krummen Geschäfte mehr. Ich habe meinen Anteil an Dummheit getan.
Ehrenwort.
Mein Bruder meinte auch, dass du eine beschissene Beziehung mit einem echten Arschloch (seine Worte) hattest. Der Typ hätte dich wirklich schlecht behandelt.
Ich glaube, dass du recht hattest. Du brauchst jemanden, der dich vor der ganzen Scheiße beschützt, die aus dem Ruder laufen. Weil du dir das wünschst.
Du brauchst jemanden, der dich wirklich liebt, der dich nicht nur verletzen will, weil er denkt, dass du willst, dass dir jemand wehtut.
Ich weiß, dass ich einige Sachen gemacht habe, die nicht schön sind.
Aber ich glaube auch daran, dass Menschen sich ändern können. Du hast mal gesagt, dass du das auch glaubst. Erinnerst du dich?
Du weißt, wie du mich erreichen kannst.
Wenn du mal quatschen willst, lass es mich wissen!
Ich würde dich wirklich gerne wiedersehen.
Deine,
Barbara