Die warme Nachmittagssonne brannte auf die Haut der alten Holzbank im hinteren Teil des verwilderten Gartens. Clara, eine Frau mit silbergrauem Haar, das sie zu einem lockeren Dutt gebunden hatte, saß da und strickte ein schlichtes, aber farbenfrohes Wolltuch. Ihre Finger waren geübt, bewegten sich geschickt durch die Maschen, während ihre Augen auf die Blumenbeete gerichtet waren. Es war ein angenehmer Tag, an dem die Zeit stillzustehen schien – bis er kam.
Die knarrende Gartentür ließ sie aufblicken. Ein Mann, Anfang fünfzig, mit dunklen, leicht ergrauten Schläfen und einem leicht gebeugten, aber dennoch kräftigen Körper, trat ein. Er trug ein …