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Zwei Studentinnen finden am See zueinander

Es war einer jener heißen Sommertage, wie es sie in den letzten Jahren Mitte August immer wieder gab. Noch vor ein paar Jahren kam es mir so vor, als ob die Temperaturen im Sommer mild bei etwa 25 bis höchstens einmal 30 Grad lagen. Mittlerweile waren es im Hochsommer stets über 35 Grad, teilweise sogar an die 40 Grad. Heute war einer dieser Tage, an denen sich das Thermometer um die Mittagszeit gefährlich nahe an die 40 wagte.

Zum Glück hatte ich heute einen vorlesungsfreien Tag an der Universität und auch die Bibliothek konnte wohl gut und gerne auf mich verzichten. Und so kam es dann auch, dass ich schon gegen 10 Uhr am Vormittag beschloss, meine stickige Studentenbude zu verlassen, mich auf mein Fahrrad zu schwingen und zum Waldsee zu fahren.

Ich heiße Lea und bin 21 Jahre alt. Viele hielten mich für hübsch, ich selbst fand mich dagegen ganz okay, war ich doch mit meinen knapp 163cm nicht die Größte. Aber ich war auch nicht dick, eher sportlich schlank, mit 75a und einer sportlichen Figur, die ich mir durch zwei Laufeinheiten in der Woche bewahrte. Viele beneideten mich für meine langen blonden Haare deren Spitzen mir bis zum Poansatz reichten. Diese hatte ich mir heute locker zusammengesteckt, damit der Fahrtwind sie nicht ruinierte. Und ansonsten fuhr ich eben sehr viel mit dem Rad, um von A nach B zu kommen, wobei sich das meistens auf den Weg von der kleinen Studentenbude in die Uni und zurück beschränkte. Oder eben wie heute an den Waldsee.

Für meine Tour hatte ich eine Jeans Hot Pants, Sandalen und ein bequemes weißes Shirt ausgewählt. Darunter trug ich einen genauso schlichten weißen BH und einen schwarzen String. Meine kleine Tasche mit Badesachen und etwas Kram, um die Zeit am See auch nicht nur mit Sonnenbaden und Schwimmen zu verbringen, lag hinter mir.

So fuhr ich also entspannt Richtung Stadtrand. Auf den Straßen war wenig los. Die Menschen suchten angesichts der Hitze offenbar eher kühlere Plätze oder blieben einfach zuhause oder in ihren Büros. So hatte ich immerhin keinerlei Ärger mit anderen Verkehrsteilnehmern, fuhr entspannt die Radstreifen an den Hauptverkehrsadern entlang und freute mich, als ich hinter einem der ausgelagerten Hochschulgebäude am Stadtrand endlich auf den Waldweg kam. Sofort umgab mich eine leicht kühlere und vor allem schattigere Umgebung. Ich genoss die Fahrt auf dem nicht asphaltierten Waldweg und als ich die fast schon dunkle Unterführung unter der Autobahn hinter mir hatte, war ich dann tatsächlich mitten im Wald. Viele Menschen waren auch hier nicht zu sehen, hin und wieder ein paar andere Menschen auf ihren Fahrrädern. Sogar einige tollkühne Läuferinnen und Läufer, die offenbar Läufe in der Hitze mochten. Für mich war das jedoch nichts, ich war froh, wenn halbwegs normale Temperaturen herrschten.

Immer tiefer kam ich in den Wald hinein und näherte mich langsam, aber sicher dem See. In mir keimte etwas Hoffnung auf, dass es um diese Uhrzeit vielleicht noch nicht so voll war. Aber genau würde ich das erst erfahren, wenn ich dann auch da war. Denn mit dem Auto war der See leider auch gut erreichbar, da sich in der Nähe ein Wanderparkplatz an einer viel befahrenen Bundesstraße befand. Weniger sportliche Menschen oder aber Familien bevorzugten doch eher die Fahrt mit dem Auto statt mit dem Rad. Ich war da keine Ausnahme, hätte ich nur ein Auto.

Ich bog um die letzte Kurve zum See und blieb abrupt stehen. Etwas Staub wirbelte unter dem Vorderrad meines Damenrads auf. Hatte ich bis vor wenigen Sekunden noch etwas Hoffnung, dass es nicht gar so voll war, wurde diese im Keim erstickt. Der kleine Strandbereich war voller Menschen auf Badetüchern. Dazu Sonnenschirme, Strandmuscheln und insgesamt wirkte es sehr voll und chaotisch. Die Wiese hinter dem Strandbereich war nicht besser. So etwas hatte ich gegen kurz nach 11 Uhr am Vormittag nicht einmal ansatzweise erwartet. Derart überlaufen hatte ich den Waldsee noch nie erlebt.

„Verdammt“, sagte ich leise zu mir, rieb mir den Schweiß von der Stirn und starrte einfach auf das Geschehen. An diesem Strand würde ich definitiv keinerlei Ruhe finden.

Aber nach Hause fahren wollte ich auch nicht. Dafür habe ich mich jetzt nicht eine Stunde lang mit dem Rad hierher begeben. Ich überlegte kurz, wandte den Blick vom Strandbereich gab und ließ meinen Blick über den See gleiten. Er war so groß, hier musste es eigentlich noch andere Ecken geben, an denen man sich etwas ausruhen konnte. Oder nicht? So oft war ich nun auch noch nicht hier. Aber Versuch macht klug, dachte ich mir nach einer Weile.

Wieder fuhr ich los, am Strandbereich im Uhrzeigersinn vorbei und näherte mich dann tatsächlich einem Wanderschild, das einen Rundweg um den See angab. Der Weg sah recht breit aus und so konnte ich ihn mit dem Rad tatsächlich befahren. Da ich die Gegend aber nicht sicher kannte, fuhr ich betont langsam und vorsichtig. So entfernte ich mich langsam immer mehr vom Strandbereich, das Stimmengewirr wurde leiser und ich konnte mich etwas entspannen, dem Chaos entfliehen. Während der Fahrt fiel mein Blick immer in Richtung See und Ufer. Ob es hier tatsächlich Gelegenheiten gab, eine kleine gemütliche Ecke am Ufer zu finden, wagte ich mehr und mehr zu bezweifeln. Aber ich gab die Hoffnung nicht auf.

Tatsächlich wurde ich kurz darauf belohnt. Ich hatte den See fast zur Hälfte umrundet, als mir in einer Kurve auffiel, dass ein kleiner Trampelpfad rechts vom Weg abging in Richtung See. Wohin er führte, wusste ich nicht. Weniger, weil ich in dieser Ecke ohnehin noch nie war, sondern vielmehr aus dem einfachen Grund, dass nach gut 10 Metern hohe Büsche die weitere Sicht versperrten. Aber meine Neugierde war geweckt: War es vielleicht ein Platz für Angler? Dann könnte man es sich dort vielleicht etwas gemütlich machen und den Tag genießen. Aber ich war schon immer sehr vorsichtig. Und so schaute ich nach links und nach rechts den Weg entlang, auf dem ich mich befand. Niemand war weit und breit zu sehen.

„Also gut“, sagte ich zu mir selbst, stieg vom Rad ab und schob es vorsichtig über den Trampelpfad in Richtung der Büsche. Es ging leicht bergab und so musste ich stets die Bremse etwas betätigen, damit ich das Rad weiter halten konnte. Schnell war ich in den Büschen verschwunden und folgte dem Weg weiter. Ein paar Blätter kitzelten meine nackten Unterarme und den Nacken, aber ich ging zielstrebig weiter. Und wurde belohnt: Nach einigen Metern taten sich die Büsche auf und ich stand an einem schmalen Grasstreifen am Ufer des Sees. Hier hatten maximal 3 oder 4 Menschen Platz. Aber ich hatte diese Ecke ganz für mich. Der Blick war großartig: Das Wasser war zu sehen, man hörte zwar etwas entfernt das Treiben am Strand. Aber es war kaum bemerkbar. Hinter mir die Büsche, und im Uferbereich links und rechts hohes Gras. Perfekt dachte ich mir. Und so stellte ich das Fahrrad hinter mir an einem der Bäume ab, holte die Tasche aus dem Korb und traute mich sogar, mich schnell umzuziehen. Nach nicht einmal 3 Minuten lag ich in meinem schwarzen Bikini mit bunten Punkten auf Höschen und Oberteil auf meinem Badetuch und genoss die Sonne. Eingecremt hatte ich mich zuhause schon, das müsste ich wohl erst in einigen Minuten ernsthaft auffrischen. Und so atmete ich erst einmal durch, schloss die Augen und genoss das Leben. Das schien der perfekte Tag zu werden.

Ein paar Minuten vergingen und ich merkte, dass meine Haut immer wärmer wurde. Zeit zum Eincremen. Ich stand auf, ging barfuß zu meinem Fahrrad und kramte aus meiner Tasche im Korb das Sonnenspray hervor. Und just in diesem Moment war ich nicht mehr allein:

Vom Trampelpfad her hörte ich erst das Schieben eines Fahrrades. Nicht, dass ich mich damit sonderlich gut auskannte, aber ich hatte das Geräusch ja auch erst einige Minuten zuvor bei meinem eigenen Rad im Ohr. Dann teilten sich die Bäume. Ein Damenrad, ganz ähnlich meinem, kam zum Vorschein und dann folgte sie: Eine junge Frau, etwa in meinem Alter. Sie war minimal größer als ich, trug wie ich auch eine Jeans Hot Pants, ein lockeres blaues Top, eine dunkle Sonnenbrille dazu. Sie war vielleicht minimal größer als ich und hatte eine schulterlange dunkelbraune Lockenpracht. Noch dazu eine schön anzusehende normale Figur. Ich machte mir bis zu diesem Moment nichts aus dem eigenen Geschlecht, aber ich würde lügen, wenn ich sage, sie wäre nicht attraktiv.

Unsere Blicke trafen sich und an ihrer Reaktion bemerkte ich sofort, dass sie ebenso wie ich nicht damit rechnete, hier jemanden anzutreffen.

Ich lächelte leicht schüchtern und grüßte, wenn auch eher vorsichtig: „Hey!“

Offenbar war sich mein Gegenüber auch unschlüssig, wie sie reagieren sollte. Aber sie lächelte dann doch, wenn auch eher vorsichtig. „Hey… Hm… Ich bin Laura. Darf ich vielleicht?“ fragte sie und deutete auf den schmalen Grasstreifen. „Am Strand gegenüber ist es so voll, da findet man keine Erholung.“

Sofort musste ich lächeln. „Ja, das stimmt. Das hat mich auch hergeführt. Klar, nimm doch Platz. Ich bin Lea, freut mich.“

Damit hatte es erst einmal sein Bewenden und ich legte mich der Länge nach wieder auf den Rücken und schloss die Augen. Allerdings nahm ich doch wahr, wie sich Laura neben mir leise ausbreitete. In ihrem Fahrradkorb hatte sie einen großen Rucksack. Ich hörte, wie sie ihn öffnete, ihre Sachen ausbreitete und sich dann offenbar umzog. Das störte mich aber auch nicht weiter und ich war in diesem Moment auch nicht neugierig. Ich nahm noch wahr, wie sie sich mit etwas Abstand auf ihr ausgebreitetes Tuch setzte, dann war erst einmal Stille. Ich hörte kaum noch etwas, nur die kleinen Wellen auf dem Wasser, das Zirpen der Insekten und ganz entfernt den Strand. Wieder genoss ich das Leben. Wenn auch nicht allein, alles war gut und friedlich.

Nach einiger Zeit merkte ich, dass ich kurz davor war, einzuschlafen. Aber dazu kam es nicht: Laura stand auf, jedenfalls nahm ich es so wahr und kramte an ihrem Fahrrad im Rucksack nach etwas was ich nicht sehen konnte. Langsam öffnete ich die Augen und blickte nach hinten zu den Rädern. Meine Augen mussten sich erst wieder an das Licht gewöhnen, aber ich erkannte Laura. In ihrem weißen Bikini sah sie wirklich umwerfend aus. Eine traumhafte Figur, dachte ich bei mir. Sie musste auch viel Sport machen, dachte ich mir. Tatsächlich musterte ich sie für einen Augenblick, sammelte dann aber wieder meine Gedanken. Und mir fiel das Buch auf, das sie in ihrer linken Hand hielt. Ziemlich dick, ein weißer Einband mit einem roten Farbton im oberen Drittel.

„Darf ich fragen, was du da liest?“ fragte ich neugierig, denn ich war selbst auch eine kleine Leseratte.

Sie lächelte wieder so vorsichtig wie bei unserer ersten Begegnung vor wenigen Augenblicken.

„Ach, das ist nichts Besonderes. Ich dachte mir, ich könnte ein wenig für die Uni lernen.“

Sie hielt mir dann den Einband entgegen. Da ich keine Sonnenbrille auf hatte, musste ich für einen Moment die Augen zusammen kneifen.

„Schuldrecht — Allgemeiner Teil….“, las ich leise, aber deutlich vernehmbar. „Sag bloß, du studierst Jura?“, sagte ich dann, obwohl die Antwort klar war. Sie quittierte es auch schnell mit einem kurzen Nicken.

„Ich studiere BWL im 4. Semester.“, sagte ich dann auch direkt. „Also außer einer Vorlesung Rechtskunde kann ich zu Jura wenig beitragen.“, lachte ich. „Aber Schuldrecht ist mir natürlich ein Begriff.“

„Ich bin im 2. Semester.“, sagte Laura, setzte sich auf ihr großes oranges Tuch und lächelte wieder vorsichtig hinter ihrer Brille. „Cool, dass du auch studierst. Da haben wir ja irgendwie wenigstens was gemeinsam. Auch wenn ich keine Ahnung von BWL habe.“

Dabei lachte sie tatsächlich das erste Mal etwas offener. Ihr Lächeln hatte etwas Besonderes, fand ich. Irgendwie sehr natürlich.

„Naja, wir sind dann aber wohl auf demselben Campus, Laura.“

„Ja, stimmt.“, lachte sie und legte das Buch weg. Es entspann sich dann doch eine kleine Unterhaltung über den Campus, das Uni-Leben, das schlechte Essen in der Mensa. Eigentlich wollte ich meine Ruhe an diesem Tag haben, aber das war jetzt doch eine willkommene Abwechslung. Die anderen Mädels und vor allem die Typen in meinem Semester fand ich doch zum Teil jedenfalls reichlich aufgesetzt und mir wurde erst im Laufe des Gesprächs mit Laura klar, dass ich an der Uni mehr oder weniger immer in meiner „Bubble“ unterwegs war und nicht über den Tellerrand hinausblickte. Schade eigentlich, dachte ich, denn Laura war wirklich sympathisch.

Irgendwann schien mir die Sonne aber zu doll auf den Pelz und so sah ich sie dann doch mal etwas auffordernd, aber lachend, an.

„Wollen wir mal ins Wasser? Bei den Temperaturen tut das bestimmt gut, wenn man sich mal kurz abkühlt, oder?“

Sofort nickte sie und lächelte wieder. Und so standen wir beide auch flott auf, gingen ans Wasser und streckten vorsichtig erst die Füße etwas hinein. Das Wasser war angenehm warm und so waren wir relativ schnell bis zu den Hüften im Wasser. Ich ließ mich nach vorn fallen und schwamm einfach ein paar Züge vorweg, wobei ich merkte, dass meine immer noch hochgesteckten Haare an den Spitzen etwas feucht wurden.

„Tut das gut!“, lachte ich und blickte zu Laura, die neben mir schwamm.

„Oh ja, richtig gut. Nicht zu kalt, aber auch nicht zu warm.“

Sie ließ sich neben mir auf dem Rücken treiben. Ihr Körper glitzerte sanft durch das Wasser, es war ein schöner Anblick. Kurz musterte ich sie. Ihre Brüste waren größer als meine, ich hätte sie auf ein B oder gar ein C geschätzt. Aber so etwas war mir eigentlich bisher gar nicht mal so wichtig. Dennoch: Sie sah toll aus. Ihre Brüste ragten aus dem Wasser, ihr flacher Bauch glitzerte so sehr während sie mit den Füßen paddelte. Meine Haare würden nasser werden als zu vor, dachte ich mir, verwarf den Gedanken aber zugleich und legte eine Wende hin, sodass ich mich nun auch auf dem Rücken treiben ließ und hinauf in den blauen Himmel sah.

„So macht das aber auch richtig Spaß.“, lachte ich und genoss es einfach.

Ich war es nicht gewohnt, auf dem Rücken zu schwimmen und so musste ich immer wieder die Arme nach links und rechts ausfahren, um mich über Wasser zu halten. Laura war da definitiv geübter als ich. Jeder hatte seine Stärken und Schwächen. Allerdings kam es so dazu, dass ich mit meiner rechten Hand immer mal wieder Lauras linken Arm oder ihre Hand streifte, was mir jedes Mal unangenehm war. Einmal ergriff sie dann sogar meine Hand unter Wasser.

„Nicht untergehen.“, sagte sie leicht kichernd und ich musste auch lachen, während sie noch einen Moment lang einfach meine Hand hielt. Es war auf eine gewisse Art und Weise durchaus angenehm, Hintergedanken hatte ich aber auch hier nicht. Dann ließ sie mich los, ging vom Rückenschwimmen zu Brustschwimmen über.

„Warst du mal bei der Insel, Lea?“

Mit ihrer Frage wechselte ich auch zum Brustschwimmen und sah die kleine Insel gut 100 Meter entfernt von uns im Wasser aufragen. Vom Strand aus sah sie immer sehr klein aus. Aber hier war man sehr viel näher.

„Nein, da war ich noch nie. Du etwa?“ Sie quittierte es mit einem Kopfschütteln.

Kurz sah ich nach hinten zu unseren Sachen.

„Diebe gibt es hier hoffentlich nicht.“, sagte ich noch und dachte mir: Was will jemand mit Frauenklamotten und Badetüchern? Die Räder waren ohnehin fest an einen Baum gekettet.

„Nö.“, lachte Laura nur und schwamm mit einem Male los.

Ich lachte auf und war von der Idee durchaus etwas angetan. Es war einfach mal was anderes. „Du magst wohl unbedingt wissen, was da auf der Insel ist.“, lachte ich und nahm nun langsam die Verfolgung auf.

Wir lachten und quatschten viel auf den wenigen Metern zur Insel und waren nach ein paar Minuten tatsächlich dort. Da wir in Sorge waren, ob man die Insel überhaupt betreten durfte, einigten wir uns darauf, einen kleinen Bogen zu schwimmen und an der dem Strand abgewandten Seite an Land zu gehen. So waren wir wenigstens vom Strand aus nicht zu sehen. Und tatsächlich gab es auch hier einen kleinen Grasstreifen, an dem wir die Insel betreten konnten. Langsam stiegen wir aus dem Wasser und standen nebeneinander auf der kleinen Wiese. Die Insel war nicht groß, vielleicht 20 Meter im Durchmesser. Aber dicht bewaldet und voller Büsche. Logischerweise bemühte sich hier niemand um den Grünschnitt.

„Voll unheimlich.“, lachte Laura auf und schien sich etwas unschlüssig. Dann ging sie aber mir nichts dir nichts einfach barfuß zwischen die Büsche, rein in den Wald. Vorsichtig einen Fuß nach dem anderen.

„Was machst du da?“, flüsterte ich und musste selbst über mich lachen. Warum flüstern? Hier war ohnehin niemand. Und allein wollte ich sie auch nicht in diesen kleinen Wald lassen.

„Warte auf mich.“

Ich folgte ihr. Der Waldboden war kühl und trocken. Anfangs musste ich mich auch hier wieder an die Lichtverhältnisse gewöhnen, was aber sehr schnell ging. Wo Laura wohl hin wollte? Aber wir waren beide das erste Mal hier und langsam folgte ich ihr. Bis sie auf einem umgestürzten Baumstamm mittig Platz nahm. Durch die Baumwipfel drang etwas Sonnenlicht zu uns runter. Eine angenehme, vor allem nicht ganz so aufgeheizte Stelle. Ich setzte mich neben sie, sah mich um, sog die Luft ein.

„Schön hier.“

„Ja, allerdings.“, sagte sie nur, lehnte sich auf die Hände stützend etwas nach hinten und legte den Kopf in den Nacken.

„Allein hätte ich mich nicht hierher getraut.“, beichtete sie nach einem Moment des Schweigens und lachte wieder so herzlich.

„Ich mich auch nicht.“

„Na siehst du, da haben wir uns was getraut.“, lachte sie und griff kurz nach meiner Hand so wie zuvor im Wasser.

„Aber im Rückenschwimmen bist du eine Niete.“, grinste sie und ich war nicht einmal sauer. Sie sagte es liebevoll und die Kritik, wenn sie denn überhaupt eine war, war auch berechtigt. Ich kicherte deswegen auch nur und hielt ihre Hand einfach fest. Das fand ich in diesem Moment passend. Und Laura machte auch keine Anstalten, meine Hand loszulassen. Sie hielt sie einfach fest, keine sagte ein Wort. So ging es über Minuten und wir genossen einfach die Wärme durch die paar Sonnenstrahlen, trockneten sogar langsam an der Luft.

Nach ein paar Minuten unterbrach sie die Stille, indem sie sich vorsichtig räusperte. Ich sah sie an, leicht fragend. Irgendetwas wollte sie loswerden.

„Hm… also… das klingt komisch, Lea. Also ich mach das normalerweise gar nicht so, ehrlich. Aber… deine Hand fasst sich so sanft an.“, sagte sie und ich merkte an ihren leicht geröteten Wangen, dass sie mir die Wahrheit sagte.

Ich kicherte und wurde bestimmt auch etwas rot. Was sollte ich darauf sagen?

„Naja, danke erst mal. Eigentlich kann ich das nur erwidern. Ich… hm… halte normalerweise nicht Händchen mit anderen Frauen.“ Dabei lachte ich vorsichtig, merkte aber direkt, dass man den Satz auch schnell falsch auffassen konnte. „Aber… es stört mich nicht. Wirklich nicht. Wir können das gern beibehalten.“

Ich wollte ihr so zeigen, dass es okay für mich war. Und offenbar hatte sie es verstanden, denn sie hielt meine Hand einfach weiter. Eine seltsame Situation. Aber irgendwie auch einfach schön.

„Hast du eigentlich einen Freund?“, fragte sie mich irgendwann. Es waren wieder ein paar Minuten Stille vergangen, in denen wir einfach nur so auf dem Baumstamm saßen.

„Das ist kompliziert. Ich hatte eine Beziehung mit einem Typen aus meiner Heimatstadt. Aber durch das Studium wurde es schwieriger. So richtig zusammen sind wir nicht mehr.“ Schon bei dem Satz merkte ich, dass mir die Nähe und die Liebe fehlten. Blödes Studium, dachte ich mir noch, wurde aber jäh aus meinem Gedankenkarussell zurück in die Realität geholt.

„Ich auch nicht.“, lachte Laura leise. „Hat sich irgendwie durch das Studium verlaufen bei mir und dann hat sich nichts mehr so richtig ergeben.“

Wir waren in derselben Situation und so nickte ich einfach nur.

„Ja, ist schwierig.“, erwiderte ich und wieder war es für ein paar Minütchen still, wobei wir aber nach wie vor Hand in Hand einfach nebeneinandersaßen.Dann lachte Laura wieder leise auf, ließ meine Hand los und setzte sich breitbeinig mit dem Gesicht zu mir auf den Stamm.

„Setz dich mir mal gegenüber.“, lachte sie. Ich wusste zwar nicht, warum, tat es dann aber doch, wenn auch etwas umständlich. Und so saßen wir uns gegenüber mit gut 20cm Abstand zwischen uns. Ich sah sie fragend an und sie streckte einfach beide Hände aus, kicherte lieb.

„Wenn es für dich okay ist, würde ich gern beide Hände halten wollen.“

Ich lächelte nur, nickte und hielt ihr meine beiden Hände hin. Irgendwie eine schöne Idee. Auch wenn sie wie ich eine Frau war, offenbar fehlte uns beiden etwas diese Nähe. Und wenn wir Händchen hielten, war das für mich auch okay. Es war zwar nichts Besonderes an sich, fühlte sich aber dennoch schön an. Ich hielt sie ganz sanft und befühlte tatsächlich etwas ihre warmen Finger.

„Du hast aber auch wirklich so sanfte Hände.“, lachte ich und sah sie dabei an. „Also man merkt, dass wir eben an der Uni sind und offenbar nicht fürs Handwerk gemacht sind.“ Dabei kicherte ich und sie nickte.

„Ja, stimmt wohl.“

Offenbar war es zwischen uns eine Art stille Verabredung, dass es so Hand in Hand total okay zwischen uns war und so sog ich einfach den Moment auf, genoss und ließ es einfach geschehen. Wieder schloss ich für einen Moment die Augen, Laura sagte kein Wort. Offenbar genoss sie es auch so.

Nach einer gefühlten Ewigkeit spürte ich aber, wie sie ihre Hände leicht aus der Umklammerung löste. Bestimmt nichts Wildes, dachte ich. Sie würde schon gleich wieder da sein. Und so ließ ich die Augen zu. Dann spürte ich ihre Finger aber an meinen Handgelenken, leicht streichelnd und ausstrahlend in Richtung Unterarm. Vorsichtig öffnete ich meine Augen. Ich traf direkt ihren Blick, sie schob sich die Sonnenbrille nach oben in ihr lockiges Haar. Und so konnte ich zum ersten Mal in ihre tiefen grün-braunen Augen blicken. Sie waren genauso fragend, aber neugierig, wie mein Blick sein musste. Tatsächlich nickte ich dann vorsichtig, sah sie nochmal an und schloss erneut die Augen.

Und tatsächlich hielt sie kurz inne, erkundete dann aber meine Handgelenke und die Unterarme weiter. Ganz sanft, vorsichtig, nur mit den Fingerspitzen. Es war so sanft. Sie kreiste sanft. Ich konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen, ließ aber die Augen zu. So tastete sie sich langsam bis zu den Ellenbogen vor. Ich spürte, wie sie unbeirrt weiter machte, sich an den Oberarmen hoch streichelte, bis sie an meinen Schultern ankam. Tatsächlich hatte ich eine leichte Gänsehaut, öffnete die Augen und sah sie einfach nur an.

„Darf ich auch mal?“

Sie nickte, ließ mich los und schloss sofort die Augen. Ich war doch etwas unschlüssig, das war neu für mich. Sollte ich wirklich? Aber es war doch nichts dabei. Und so tat ich es wie sie auch, streichelte sanft erst nur ihre Handgelenke. Und dann taste ich mich auch über ihre Unterarme langsam nach oben. Das fühlte sich alles so unwirklich an, aber ich war auch ein wenig neugierig. Sie hatte 2 kleine Leberflecken am Unterarm, die ich sanft umrundete. Und dann war ich auch schon an ihren Ellenbogen angekommen und streichelte wie sie auch sanft kreisend bis zu den Schultern nach oben. Mit meiner Aufregung war ich dabei offensichtlich nicht allein, denn auch sie hatte Gänsehaut. An den Schultern angekommen, hörte ich auf, ließ die Hände in meinen Schoß fallen.

Einen kurzen Moment lang war es still, sie sah mich dann einfach nur an.

„Darf ich wieder?“, fragte sie leise. Und meine Neugierde war da, ich nickte und schloss die Augen.

Ich ging fest davon aus, dass sie an den Schulterblättern fortsetzen würde. Einen Moment lang passierte nichts. Und ich merkte, dass ich mit meiner Vermutung falsch lag. Tatsächlich spürte ich kurz darauf ihre Hände an meinen Seiten. Sanft streichelte sie immer nach oben und nach unten, achtete dabei aber penibel darauf, weder an mein Höschen noch an mein Oberteil zu kommen. Meine Gänsehaut wurde immer intensiver, offenbar gefiel es mir doch besser als gedacht. Noch bevor sie mich losließ, öffnete ich die Augen und grinste leicht verlegen.

„Ich mag auch.“

Sie nickte, hörte aber nicht auf. Und so verstand ich sofort, was sie meinte. Vorsichtig kam ich ihr nur minimal näher und streckte neugierig beide Hände nach ihr aus. Ich ertastete sie an der Seite, leicht oberhalb ihres Höschens. Wie sanft sie sich auch hier anfühlte. Langsam strich ich etwas nach oben, dann nach unten. Und langsam wurden meine Bewegungen weiter, forschender. Schon bald erkundeten sie genauso den gesamten Bereich zwischen ihrem Höschen und ihrem Oberteil. Es war sehr schön. Für einen Moment schloss ich sogar die Augen, sog alles auf. Ihre sanfte, weiche Haut, ihre Gänsehaut, die Wärme, sogar den Geruch und die Luft des kleinen Wäldchens auf dieser Insel.

Als ich die Augen wieder öffnete, trafen sich unsere Blicke erneut. Sie sah mich fragend an und im ersten Moment wusste ich nicht, was sie wollte. Dann spürte ich, wie ihre Hände langsam von den Seiten weg an meinen Rücken wanderten. Ich verstand. Doch statt eines Nickens, tat ich es ihr gleich, um ihr zu zeigen, dass es für mich in Ordnung war. Anfangs hielten wir uns beide am unteren Rücken auf, fuhren nahezu über die gesamte Haut. Doch ich war zu neugierig und war dieses Mal die Erste. Langsam erkundete ich ihre Wirbelsäule, Wirbel für Wirbel wanderte ich nach oben, ließ auch das Oberteil nicht aus dabei und streichelte sanft ihren Nacken. Und sie tat tatsächlich dasselbe.

„Das ist so schön, Lea.“

Ich nickte nur. Meine Wangen mussten glühen vor Röte. Meine Gänsehaut wurde immer größer. Sie wurde noch verstärkt, als ich spürte, wie ihre Hände vom Nacken wieder abwärts wanderten bis an den Verschluss meines Oberteils. Sie sah mich fragend an. Dann nickte ich, fügte aber schnell hinzu:

„Hm… Also das hab ich aber noch nie mit einer anderen Frau…“

„Ich auch nicht.“, wurde ich schnell von ihr unterbrochen. Und wir mussten beide leise lachen.

Schnell bewegte ich meine Finger ebenfalls an den Verschluss, sah sie an. Sie nickte. Vorsichtig, aber merklich. Fast im selben Moment öffneten wir das Oberteil der jeweils anderen, ich war froh, dass der Druck obenrum so etwas weg war. Aber auch aufgeregt, da ich wusste, was geschehen würde. Vorsichtig streifte ich mein Oberteil ab, sah ihr zu, wie sie selbiges tat. Natürlich hatte ich schon die Brüste anderer Frauen gesehen, das war mir nicht neu. Aber in diesem Falle war es zugegebenermaßen doch etwas komplett anderes als in irgendeiner Umkleidekabine oder ähnlichem. Meine 75a standen straff, die Erregung durch die sanften Streicheleinheiten war mir anzusehen. Laura ging es aber auch nicht anders, wie ich ohne Mühe feststellen konnte. Mit ihrem roten Wangen sah sie mich an, genauso unsicher wie ich sie auch. Nun war ich es, die ich den ersten Schritt ging. Langsam hob ich die rechte Hand und hielt kurz auf Höhe ihrer Brüste inne. Sah sie nochmals an. Da war es wieder, dieses leicht schüchterne Nicken. Ach Gott, ich war so unsicher. Noch nie in meinem Leben hatte ich die Brüste einer anderen Frau berührt, nicht einmal daran gedacht hatte ich. Und jetzt bot sich mir die Möglichkeit. Ich atmete tief ein und aus. Und tat es einfach. Meine rechte Hand landete sanft auf ihrer linken Brust. Ganz sanft, sachte berührte ich sie. Und streichelte sie tatsächlich. So wie ich es auch bei mir mochte. Nur mit den Fingerspitzen sanft über die Haut, den Nippel umkreisend. Ihr gefiel es sichtlich, das sah ich ihr ohne weiteres an. Langsam umkreiste ich den Nippel mehr, umspielte ihn, ich mochte ihre Gänsehaut. Ich war wie in Trance, nahm aber wahr, dass sie sich jetzt auch einen Ruck gab und meine linke Brust genauso verwöhnte. Offenbar orientierte sie sich an mir. Ein Schauer lief durch meinen ganzen Körper. So ein aufregendes Gefühl verspürte ich tatsächlich nie zuvor in meinem Leben. Es war einfach wunderschön. Ich war angespannt. So sehr, dass ich eigentlich keinen Laut von mir geben wollte. Aber mein Mund öffnete sich wie von selbst und ein leises Seufzen entfuhr mir. Hochrot sah ich sie an. Aber tatsächlich schien es ihr wie eine Erlösung zu sein, sie seufzte dann ebenfalls. Zwar leise, aber merklich. Ich lächelte und musste wieder aufseufzen. Der Bann war gebrochen.

Und meine Neugierde wurde größer. Mutig sah ich sie an. Schluckte, versuchte, die richtigen Worte zu finden.

„Ich… ich würde dich gerne küssen, Laura.“

Sofort strahlte sie, ließ von meiner Brust ab und kam mir näher. Auch ich rutschte ihr auf dem Baumstamm sitzend entgegen. Mein Herz schlug wie wild in meiner Brust. Ich schloss genauso wie sie die Augen. Sekunden vergingen, ohne dass etwas passierte. Wer würde den ersten Schritt wagen? Und dann spürte ich ihre sanften Lippen auf meinen. Nicht fordernd, nicht hart, einfach sanft. Im ersten Moment hatte ich das Gefühl, dass ich gleich ohnmächtig werde. Aber tatsächlich genoss ich den Moment, sog ihn voll und ganz auf. Und traute mich tatsächlich, den Mund ein ganz kleines Stückchen zu öffnen. Ich hatte befürchtet, Laura würde sich nicht trauen. Aber das Gegenteil geschah. Sie öffnete den Mund, stupste mit ihrer Zungenspitze sanft an meine. Und wir züngelten dann einfach verliebt, innig, verspielt. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Es war so innig, ich weiß nicht mehr, wieviel Zeit verging. Ich legte die Arme in ihren Nacken, spürte ihre harten Brüste an meinen. Es war so schön.

Nach einer gefühlten Ewigkeit lösten wir uns voneinander. Aber an Aufhören war nicht mehr zu denken, das war uns Beiden klar. Ich hatte keinerlei Erfahrungen mit Frauen, sie aber genauso wenig. Das war mir seit ihrer Aussage klar. Ich stand auf, fasste sie an beiden Händen und zog sie vom Baumstamm herunter. Wir standen einfach voreinander, schwer atmend, die Haare bereits leicht verschwitzt. Vorsichtig ging ich vor ihr auf die Knie, spürte den warmen und trockenen Boden an meinen Knien. Die Hände legte ich an ihre Hüften, hakte die Finger in ihrem Höschen ein und zog es ihr vorsichtig runter. Gegenwehr kam keine. Und natürlich schaute ich genau hin. Wie ich auch, war sie ganz blank rasiert. Sie war bereits sehr feucht, das erkannte ich ohne weiteres. Langsam richtete mich wieder auf. Ich musste sie nicht einmal ansehen, wir verstanden uns bereits blind. Ohne Umschweife ging nun sie auf die Knie, hakte lächelnd die Finger ein und zog mir das Bikinihöschen aus. Sanft streichelte ich ihr durchs Haar, kicherte.

„Ich glaube, das wird mein erstes Mal Outdoor.“

Sie lächelte nur, stand nicht auf. Stattdessen beobachtete ich, wie sie sich vorbeugte und mir einen innigen Kuss direkt auf den Kitzler gab. Sofort musste ich scharf ein- und ausatmen. Wieder ein Seufzen. Oh Gott, ich dachte, gleich umzufallen. Ich hielt ihren Kopf, drückte ihn sanft in meinen Schoß. Noch ein Kuss auf den Kitzler. Und noch einer.

„Mhm…. Oh… Was machst du nur?“

Eine Antwort erhielt ich nicht. Jedenfalls nicht im klassischen Sinne. Stattdessen spürte ich ihre Zunge, die sanft durch meine Lippen fuhr. Sofort durchfuhr mich ein Schauer.

„Mhm… oh Gott, Laura.“

Wieder musste ich scharf ein- und ausatmen, es war aber schon mehr ein keuchen und Stöhnen. Mir war klar, dass ich bei diesem sehr aufregenden Zungenspiel nicht lange brauchen würde, bis ich meinen allerersten Höhepunkt mit einer anderen Frau erleben würde.

Und so löste ich mich von ihr, nur ganz kurz, ging vor ihr auf die Knie. Erneut trafen sich unsere Blicke. Ich grinste sie an, ergriff ihre rechte Hand und führte sie in meinen Schoß. Genau auf meine so wahnsinnig nassen Lippen. Ohne Umwege tat ich dasselbe bei ihr, lächelte sie liebevoll an und begann, durch ihre Lippen zu streicheln. Ganz sanft, nur mit einem Finger. Sie verstand, was ich wollte. Nur wenige Sekunden später spürte ich ihren Zeigefinger genauso meine Lippen erkunden. Mir war nichts mehr unangenehm vor ihr, ich mochte sie sehr. Auch wenn ich sie erst heute kennenlernte. Sanftes, erregtes Seufzen umgab uns. Es war einzigartig vom Gefühl her. Ich spürte, wie sich ihre Lippen teilten und sie sich öffnete. Sie musste es bei mir genauso spüren. Ganz vorsichtig drang ich mit dem Zeigefinger in sie ein. Was für ein Gefühl! Sie war so feucht, so aufregend. Endlich fand auch ihr Finger seinen Weg. Sanft ritt ich ihn ein wenig, sah sie mit offenem Mund an und nahm einen weiteren Finger bei ihr dazu.

„Mhm… oh…., argh“

„Oh Lea!“, hauchte sie und ich küsste sie sanft, während sie auch einen weiteren Finger dazu nahm.

Ganz langsam, vor und zurück und immer mal wieder schneller verwöhnten wir uns. Ein Ritt auf der Rasierklinge mit der Lust der anderen. Aber ich merkte, dass diese neuen Gefühle mich mehr und mehr vereinnahmten, mich mehr und mehr forderten. Und genauso wollte ich es erleben. Meine Bewegungen wurden zunehmend unkontrollierter, ich hatte das Gefühl, meine Finger fast schon in sie reinzurammen. Auch das Stöhnen und Seufzen wurde lauter und lauter. Mit der freien Hand griff ich nach ihren Brüsten, wollte sie so gern spüren. Und immer wieder fordernde, wilde Küsse.

Ich spüre es: Etwas, was noch nie vorher so war, bahnt sich in mir an, Ich spüre so einen unfassbaren Druck in meinem Unterleib. Ich sehe Blitze, habe das Gefühl, als würde ich laufend Stromschläge bekommen.

„Oh Laura… Oh… mein Gott“ kommt es aus mir heraus und ich winde mich immer mehr, drücke mein Becken voll und ganz gegen ihre Finger. Sie wird nochmal schneller. Und ich bilde mir ein, dass es ihr auch jetzt genauso ergeht.

Die Blitze vor meinen Augen werden immer mehr, die Stromschläge intensiver.

„Laura!!!!“, schreie ich meinen Orgasmus förmlich heraus und sacke dann langsam und glücklich vor ihr zusammen. Mein Körper zuckt wie nie und ich nehme noch wahr, wie Laura meinen Namen ruft und dann auch vor mir zusammensackt. Beide driften wir weg, nichts ahnend, was dieser Tag noch bringen wird.

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