Karina bittet ihren Großvater, sie zu fotografieren
Karina drückte ihren Daumen auf den Klingelknopf und wartete. Sie übte sich in Geduld, weil sie wusste, dass ihr Großvater nicht zur Tür eilen würde. Als diese sich endlich öffnete, blickte Georg seine Enkelin freudestrahlend an.
„Karina… Schön, dass du da bist.“
Sie umarmten sich, Georg bat sie herein.
„Setz dich auf die Couch, ich mache uns erstmal einen Tee.“
Karina betrat das Wohnzimmer und nahm Platz. Im gesamten Raum standen Umzugskartons, teilweise leer, teilweise zur Hälfte gefüllt.
Vor einem halben Jahr war Georgs Frau Marianne gestorben. Georg hatte lange gebraucht, um über den Verlust der Liebe seines Lebens hinwegzukommen. Endlich sah er sich in der Lage, Mariannes Sachen auszuräumen und war froh, dass Karina ihm helfen wollte.
Georg servierte ihnen zwei Tassen auf einem Tablett, dann nahm Georg neben Karina Platz.
„Was macht die Uni?“, erkundigte er sich.
Die 22-Jährige zuckte die Achseln. „Es läuft, bald sind Prüfungen.“
„Dann nimm dir bitte Zeit und lerne. Dann werden sich deine Träume erfüllen“, war sich Georg sicher.
„Zunächst einmal will ich die Zwischenprüfung bestehen, dann sehen wir weiter.“
Die Brünette mit den kurzen Haaren und der stark umrandeten Brille auf der Nase nippte an ihrem Tee.
„Heiß… Wie viel fehlt denn noch bei Omas Sachen?“
„Ich habe mich bemüht, vieles alleine zu machen“, erklärte Georg. „Es fällt mir aber schwer. All die Erinnerungen…“
Karina legte ihm behutsam die Hand auf den Unterarm.
„Keine Sorge, Opa… Dafür bin ich ja da, ich helfe dir.“
Nachdem sie ihren Tee ausgetrunken hatten, erhob sich Georg und nahm einen kleinen Wäschekorb an sich. Er kehrte zur Couch zurück und stellte diesen auf den Wohnzimmertisch.
„Was ist das?“
„Das war in einer Schublade. Da habe ich seit Jahren nicht mehr reingeschaut“, erklärte Georg. „Ich weiß nicht, ob da Unterlagen von Marianne drin sind und ob man das nicht längst hätte wegwerfen sollen.“
„Dann schauen wir mal“, erwiderte Karina und griff mit beiden Händen in den Wäschekorb. „Sieht nach Versicherungsunterlagen aus.“
„Würdest du bitte schauen, ob das wegkann?“, bat Georg.
Karina nickte und machte sich an die Arbeit. Nach einer Weile stieß sie einen Pfiff aus. Georg kam gerade zurück in den Raum.
„Was ist denn? Hast du etwas gefunden?“
„Und ob“, antwortete seine Enkelin. „Hier in dem Umschlag sind Fotos drin. Erotische Fotos.“
„Gib mal her“, bat Georg mit überschlagener Stimme und eilte auf Karina zu. Er streckte die Hand aus und wollte den Umschlag an sich nehmen.
„Warte doch mal“, meinte Karina, die sich wegdrehte und sich die Fotos genauer anschaute. „Ach du scheiße! Ist das etwa Oma, die da mehr oder weniger nackt posiert?“
Georg nahm neben Karina Platz und streckte die Hand erneut aus.
„Gib mir jetzt bitte den Umschlag.“
Seine Stimme ließ keinen Zweifel aufkommen, dass Karina sich fügen sollte. Sie überreichte Georg den Umschlag mit den Fotos, den dieser neben sich auf die Couch legte.
„Was waren das für Fotos? Sind das Bilder von Oma?“
Georg schüttelte den Kopf.
„Ich möchte nicht darüber reden.“
„Wie alt war sie da? Anfang zwanzig?“
„Karina… Ich hatte doch gesagt…“
Karina fiel ihm ins Wort.
„Du erwartest doch wohl nicht, dass mich das nicht neugierig macht. Erzähl doch mal.“
Karina konnte überzeugend sein. Wenn sie sich etwas in den Kopf setzte, war sie nicht davon abzubringen. Georg seufzte und gab sich geschlagen. Er nahm den Umschlag in die Hand, beließ aber die Fotos in diesem. Georg sah Karina an und meinte: „Auch wir waren mal jung und haben verrückte Dinge gemacht.“
„Wie Nacktfotos?“
„Ja, das auf den Bildern ist deine Großmutter. Sie war damals Anfang 20 und wir waren so verliebt ineinander“, gestand Georg.
„Und wie kam es zu den Fotos?“
„Ich sollte nicht mit dir darüber reden.“
„Quatsch. Ich bin jetzt so alt, wie Oma damals war“, widersprach sie. „Und ich habe ein gesundes Verhältnis zu meinem Körper. Und Sex habe ich auch.“
„Das ist etwas, das ich nicht hören möchte.“
„Komm schon, Opa. Lass uns wie Erwachsene darüber reden“, schlug Karina vor. „Hast du die Fotos gemacht? Musstest du Oma überreden? Erzähl schon!“
Georg rang mit sich, dann lenkte er ein.
„Ich habe früher viel fotografiert, das war quasi ein Hobby von mir. Ich bin eigentlich ständig mit der Kamera umhergelaufen und habe ständig auf den Auslöser gedrückt.“
„Und wie seid ihr dazu gekommen, dass sich Oma von dir fotografieren ließ?“, fragte Karina.
Georg seufzte.
„Natürlich habe ich deine Großmutter fotografiert. Wir waren zusammengekommen und waren frisch verliebt. Wahrscheinlich war sie auf der Hälfte aller Fotos drauf… Und irgendwann hat sie mich geneckt, als ich Bilder von ihr gemacht habe.“
„Geneckt?“
„Nun ja, sie hat den Rock angehoben, mir ihre nackte Schulter gezeigt, und ich habe Fotos geschossen“, erklärte Georg. „Das hat sich dann entwickelt und irgendwann hat sie ihr Oberteil gelüftet und mir ihren BH gezeigt.“
„Und du hast sie so fotografiert?“
„Nicht sofort“, gestand ihr Großvater. „Ich fand es verrückt, was sie getan hat. Ich fand die Idee zwar gut, dass sie sich mir so zeigen wollte, fand es aber auch riskant. Vor deiner Zeit musste man die Fotos noch entwickeln lassen. Man hat den Film irgendwo abgegeben und der wurde dann entwickelt.“
„Also hätten Fremde die Fotos sehen können?“, fragte Karina nach.
„Ja. Heutzutage sind die Fotos ja sofort fertig und sind auf der Kamera gespeichert. Aber damals…“
„Aber du hast dich überreden lassen, Oma zu fotografieren?“
Georg nickte.
„Ich fand es spannend, aufregend, ich war verliebt… und natürlich reizte es mich, Marianne so zu sehen und zu fotografieren.“
„Und hat sie sich immer weiter entblättert?“
„Du hast ja gesehen, wie wenig sie auf manchen Fotos trägt“, antwortete Georg.
„War das eine einmalige Aktion oder habt ihr das wiederholt?“
Georg lächelte.
„Es gab mal mehr Fotos. Die existieren aber nicht mehr, weil wir die irgendwann entsorgt haben.“
„Was waren das für Bilder?“
„Da war ein wenig mehr drauf zu sehen als nur nackte Haut.“
„Oh, Opa… Jetzt machst du mich aber neugierig. Waren das Schmuddelfotos?“
Georg zog die Augenbrauen in die Höhe.
„Kommt darauf an, was du unter Schmuddelfotos verstehst.“
Karina zuckte die Achseln.
„Nun ja, vielleicht Fotos, auf denen Oma sich streichelt, ihre Schenkel spreizt oder vielleicht habt ihr euch ja beim… fotografiert.“
„Das ist nichts, was ich mit meiner Enkelin besprechen werde“, stellte Georg klar. „Übrig geblieben sind die Fotos in dem Umschlag. Die sind relativ harmlos und zeigen, wie attraktiv deine Großmutter damals war.“
„Aber du hast sie dir lange nicht mehr angesehen, oder?“
Georg schüttelte den Kopf.
„Wir haben die irgendwann aus den Augen verloren. Und wenn ich mir die Bilder heute ansehen würde… würde mich das wohl sehr traurig machen.“
Karina legte ihm die Hand auf die Schulter. Sie blieben schweigend nebeneinander sitzen, dann fragte Karina: „Sag mal… fotografierst du heute noch?“
„Schon lange nicht mehr. Ich habe mir vor ein paar Jahren mal eine Digitalkamera gekauft und damit herum experimentiert, aber die Leidenschaft wie früher fürs Fotografieren hat sich nicht eingestellt.“
„Vielleicht fehlte dir nur das geeignete Motiv?“
„Kann sein.“
„Dann fotografiere doch mich“, schlug Karina vor.
Georg sah sie mit erstauntem Blick an.
„Nein, keine Nacktfotos, einfach nur so, damit du zu deinem früheren Hobby zurückfindest.“
Georg zuckte die Achseln.
„Ich weiß gar nicht, ob die überhaupt noch funktioniert oder ob der Akku aufgeladen ist.“
„Dann finden wir es heraus. Los, hol die Kamera“, forderte Karina ihn auf.
Georg war von der Idee angetan und erhob sich. Er verließ den Raum und kehrte nach einer Weile mit der Kamera in der Hand zurück. Er ließ sich auf die Couch fallen und wandte sich an Karina.
„Der Akku ist sogar zur Hälfte aufgeladen.“
„Dann schieß mal ein Foto von mir“, bat seine Enkelin, die sich ihm zuwandte und den Rücken durchdrückte. Mit breitem Lächeln sah sie in das Kameraobjektiv und Georg betätigte den Auslöser. Gemeinsam kontrollierten sie das Ergebnis.
„Sieht doch ganz nett aus“, stellte Georg fest.
„Ganz nett…? Ich sehe doch wohl hammermäßig aus“, widersprach Karina kichernd. „Los, mach noch eins.“
Sie bot sich ihm in diversen Posen an, erhob sich von der Couch und baute sich im Raum auf. Georg schmunzelte vor sich hin und betätigte sich als Fotograf. Erneut begutachteten sie die Bilder, mit denen sich beide zufrieden zeigten. Karina setzte sich neben ihren Großvater und legte den Kopf schief.
„Was denkst du?“, fragte Georg.
„Eigentlich wollte ich immer schon sexy Fotos von mir haben.“
„Wozu?“
Karina zuckte die Achseln.
„Vielleicht aus demselben Grund wie Oma damals… Damit man sich im Alter erinnern kann, wie schön man früher einmal war.“
„Es gibt doch bestimmt professionelle Fotografen, die sich auf erotische Bilder spezialisiert haben“, mutmaßte Gregor.
„Bestimmt, aber warum fotografierst du mich nicht?“
„Ich?“, rief Gregor aufgebracht. „Was für Fotos soll ich von dir machen?“
„Na, Bilder in Unterwäsche… So wie die in dem Umschlag von Oma.“
„Auf keinen Fall, das mache ich nicht. Du bist wohl verrückt.“
Karina setzte ein Schmollgesicht auf und sah ihn mit herzzerreißendem Blick an. Damit hatte sie bei Gregor bereits als kleines Kind Wirkung entfacht, auch dieses Mal ließ sich ihr Großvater erweichen. Er seufzte und meinte: „Also gut. Ich mache genau ein Foto von dir in Unterwäsche. Nicht mehr, dann ist Schluss.“
Karina umarmte ihn herzlich und lächelte zufrieden. Sie erhob sich und sah sich im Wohnzimmer um.
„Wo soll ich mich denn in Pose werfen?“
Georg zuckte die Achseln.
„Am liebsten wäre mir, dass man meine Wohnung nicht erkennt. Wenn deine Eltern erfahren, dass ich dich bei mir halb nackt fotografiert habe…“
„Das werden sie nicht, die Bilder sind nur für mich.“
„Nicht Bilder. Das Bild“, erinnerte Georg sie an seine Zusage für einen Schnappschuss.
„Ja, ja… Ich stelle mich einfach an die weiße Wand… Ich nehme mal das Bild ab.“
Ehe Georg widersprechen konnte, hatte sich Karina an die Wand des Wohnzimmers begeben und nahm ein Bild eines Hirsches auf einer Wiese vom Nagel und stellte es zur Seite. Als sie sich an den Saum ihres Oberteils fasste, runzelte Georg die Stirn.
„Willst du dich hier an Ort und Stelle ausziehen?“
„Wozu soll ich denn woanders hingehen? Du siehst mich doch eh gleich in Unterwäsche“, erklärte seine Enkelin und zog das Shirt über den Kopf. Sie achtete darauf, dass ihre Brille nicht herabfiel, und strich sich das Haar glatt, nachdem sie das Kleidungsstück auf eine Kommode in der Nähe geworfen hatte. Georg verzog das Gesicht, als Karina den Knopf ihrer Jeans öffnete und den Reißverschluss folgen ließ. Karina schenkte ihm ein breites Lächeln und schälte sich aus der Hose. Sie zerrte an dem BH, zog das Höschen in Position und stellte sich mit dem Rücken an die Wand.
„Fertig, du kannst mich fotografieren.“
Georg schüttelte den Kopf und erhob sich. Mit der Kamera in der Hand näherte er sich der jungen Dame in ihrer hellblauen Unterwäschekombination und begutachtete sein Motiv.
„Trägst du immer Dessous?“
„Klar. Man weiß ja nie, wann man sich für einen schnuckeligen Typen ausziehen muss.“
Georg zwang sich zu einem schiefen Lächeln.
„Das will ich mir gar nicht erst vorstellen… Möchtest du die Brille anbehalten?“
„Sicher, damit sehe ich aus wie eine heiße Sekretärin“, antwortete Karina, die sich in mehreren Posen versuchte, aber mit keiner glücklich wirkte.
„Wie soll ich mich denn jetzt hinstellen? Da es nur ein Bild gibt, muss das dann ja perfekt werden.“
Georg überlegte und betrachtete sein Motiv.
„Dreh dich mal etwas zur Seite… nein, andere Richtung… Und jetzt leg mal deine rechte Hand auf die Hüfte… die andere stemm mal in die Taille… Nein, so…“
Er ging auf Karina zu und platzierte ihre Hände dort, wie er sie haben wollte. Karina ließ sich in die gewünschte Pose bringen und lächelte vor sich hin. Georg trat zwei Schritte zurück und nahm die Kamera hoch. Er schaute durch den Sucher und stellte etwas an der Kamera ein.
„Gut so?“, wollte Karina wissen.
„Lächeln.“
Karina setzte das perfekte Zahnpastalächeln auf und strahlte in die Kamera. Georg betätigte mehrmals den Auslöser und nahm dann die Kamera herunter. „So, fertig.“
Karina eilte auf ihn zu. „Zeig!“
Sie schauten gemeinsam auf das Display, auf dem Georg die Bilder zeigte.
„Du hast ja doch mehrere Fotos gemacht“, zeigte sich Karina verwundert.
„Ja, aber nur für das eine Motiv. Es wäre ja fahrlässig nur ein Bild zu machen, auf dem du dann falsch blinzelst.“
„Für mich sehen die alle gleich aus“, stellte Karina fest. „Schickst du mir das Bild dann per Mail?“
„Ob ich das hinbekomme?“
„Dann mache ich das selber“, bot Karina an und trat einen Schritt zurück. Sie warf ihrem Großvater einen herausfordernden Blick zu und lächelte schelmisch. Georg ahnte, was kommen würde, und rollte mit den Augen.
„Nein Karina, wir hatten gesagt, nur ein Foto.“
„Du hast das gesagt. Ich bin jetzt auf den Geschmack gekommen und hätte gerne eine ganze Fotoserie… Wo wir doch schon mal dabei sind.“
Georg sah sich erneut mit dem Schmollgesicht konfrontiert, das auch dieses Mal seine Wirkung bei ihm nicht verfehlte.
„Warum wickelst du mich immer um den kleinen Finger?“, beklagte er sich.
„Weil ich deine Lieblingsenkelin bin.“
„Und auch die einzige… Aber nur Fotos, auf denen du BH und Höschen trägst“, warf Georg ein.
„Aber…“
„Nur so.“
„Na gut… Wobei du Oma ja auch ohne etwas an fotografiert hast“, versuchte Karina, ihn zu überreden.
Ein strenger Blick von Georg brachte sie zum Schweigen.
Georg beorderte Karina erneut an die Wand und gab vor, wie sie sich zu positionieren hatte. Mit jedem weiteren Foto nahm er die Rolle des professionellen Fotografen ein und war ganz in seinem Element. Karina hatte ihren Spaß und gefiel sich in der Rolle des Models. Ohne Vorwarnung fasste sie hinter ihren Rücken und öffnete in Windeseile den Verschluss des BH. Ehe Georg protestieren konnte, hatte sie den BH abgenommen und zu Boden geworfen. Sie legte beide Arme schützend über ihre entblößten Brüste, als Georg die Situation realisiert hatte und sich bemerkbar machte.
„Karina! Was soll das? Wir hatten eine Vereinbarung.“
„Komm schon, Opa… Nur ein paar Oben-Ohne-Fotos.“
„Nein!“
„Komm schon.“
Der Schmollmund entfachte nicht die übliche Wirkung, weswegen Karina ein süßes Lächeln einsetzte und den Kopf schief legte. Georgs Widerstand bröckelte.
„Warum kann ich mich dir gegenüber nicht durchsetzen?“
„Weil du ein lieber Mensch bist und ein ganz toller Opa“, erklärte Karina und strahlte von einem Ohr zum anderen.
„Dann stell dich mal an die Wand… Aber lass die Arme da, wo sie sind.“
Karina befolgte die Vorschläge und begab sich mit vor den Brüsten verschränkten Armen in Position. Georg fotografierte sie und erteilte Anweisungen.
„Jetzt dreh dich mit dem Rücken zu mir und streck die Arme aus. So als ob du die Wand festhalten müsstest.“
„Coole Idee. Man merkt, dass du ein erfahrener Fotograf bist.“
Karina drehte sich um die eigene Achse und ließ die Arme fallen. Noch bevor sie Georg den Rücken zugewandt hatte, konnte dieser einen Blick auf die Brüste seiner Enkelin werfen. Er schüttelte den Kopf und schaute durch die Kamera. Es folgten weitere Bilder, bei denen Karina ihm die Rückfront anbot.
„Wie wäre es denn, wenn ich mich komplett ausziehe und du meine gesamte Rückfront fotografierst?“, schlug Karina mit einem Blick über ihre Schulter vor.
„Wenn ich nein sage, schmollst du wieder und setzt deinen traurigen Blick auf?“, fragte Georg.
„Na klar.“
„Dann tu, was du nicht lassen kannst… Aber wenn ich auch nur einmal Brüste oder Schlimmeres zu sehen bekomme, ist das Fotoshooting beendet.“
„Alles klar, Opa“, sicherte ihm Karina zu und fasste sich an das Höschen. Sie streifte dieses die Beine herab und trat es zur Seite. Sie nahm erneut die Pose an der Wand ein, in der sie breitbeinig vor dieser stand und beide Handflächen über ihrem Kopf gegen die Tapete drückte. Georg richtete die Kamera auf sie und hielt die nackten Konturen seiner Enkelin für die Nachwelt fest.
„So, das reicht jetzt aber“, stellte er nach einer Weile fest.
„Lass mich mal sehen“, bat Karina, die sich umdrehte und auf Georg zueilte.
Mit der rechten Hand bedeckte sie ihre Muschi, den linken Arm hielt sie schützend über ihre Brüste. Georg sah nackte Haut auf sich zukommen und japste auf.
„Karina… Ich hatte doch gesagt…“
Karina ließ sich nicht abhalten und stand kurz darauf neben ihm. Sie schaute auf das Display der Kamera hinab und Georg präsentierte ihr die Fotostrecke.
„Wow, die sind ja super geworden… Und ich sehe total heiß aus.“
„Das sollen deine Liebhaber beurteilen, ich halte mich bedeckt.“
„Aber findest du nicht, dass die Bilder gelungen sind?“, fragte Karina nach.
Georg dachte nach und nickte.
„Du bist eine attraktive junge Frau. Du bist hübsch und auf den Fotos siehst du sehr verführerisch aus. Das werden bestimmt schöne Erinnerungen, solltest du später mal auf die Bilder schauen.“
„Wenn ich in Rente bin, freue ich mich entweder über die Fotos von damals oder ich werde frustriert sein, weil ich dann schrumpelig und alt bin… Oh, tut mir leid.“
Georg winkte ab und war im Begriff, sich wegzudrehen.
„Opa?“
„Was denn?“
Schmollmund, süßes Lächeln. Die Nackte mit den Armen über den Brüsten und der Hand vor dem Schoß hatte offenbar ein weiteres Anliegen.
„Was denn noch?“, zeigte sich Georg verzweifelt.
„Können wir nicht noch Fotos von meiner Vorderseite machen? Jetzt bin ich ja schon mal nackt und nur Fotos von hinten wären doch auch blöd, oder?“
„Ich komme in Teufels Küche, wenn das jemand erfährt.“
„Wer soll das denn erfahren? Du bist doch nicht auf den Fotos und man sieht doch nicht, dass es deine Kamera war.“
Karina eilte zurück zur Wand und wartete das Einverständnis ihres Großvaters nicht ab. Sie wandte ihm die Vorderfront zu und nahm den linken Arm herab. Ihre Brüste kamen zum Vorschein, die rechte Hand bedeckte weiterhin ihre Muschi.
„Erstmal nur oben ohne… Das ist doch okay, oder?“
Georg schüttelte den Kopf. Er rang mit sich und lächelte. Karina hatte ihn mal wieder um den kleinen Finger gewickelt und grinste zufrieden. Dann nahm sie eine Pose ein und wartete auf den Einsatz des Fotografen. Nachdem Georg einige Fotos von seiner barbusigen Enkelin gemacht hatte, zog Karina die rechte Hand zurück und präsentierte sich mit entblößtem Schoß. Georgs Blick richtete sich umgehend auf den Bereich unterhalb von Karinas Bauchnabel. Er schnappte nach Luft und starrte auf die kahlrasierte Muschi. Karina wartete gespannt auf seine Reaktion und stand mit lässig herabhängenden Armen an der Wand.
„Alles gut bei dir?“, fragte sie ihn.
Georg schüttelte und räusperte sich.
„Äh… ja… Alles klar. Warum werde ich das Gefühl nicht los, dass du machst, was du willst, ob es mir recht ist oder nicht?“
„Ach, komm schon. Ob nun halb oder ganz nackt, ob von hinten oder von vorne… Wir können doch professionell damit umgehen, oder?“
Georg antwortete nicht und hob die Kamera vor sein Gesicht. Er fotografierte, während Karina sich in mehreren Posen zur Schau stellte. Nach einer Weile unterbrach Karina ihr Programm und runzelte die Stirn. Sie grinste schelmisch und deutete mit ausgestrecktem Arm auf Georgs Körpermitte.„Sag mal… Gefalle ich dir als Model so gut?“
Georg wusste erst nicht, worauf seine Enkelin anspielte.
„Was hast du denn…? Ach verdammt.“
Er trug eine dünne Stoffhose, die seine Erregung nicht zu kaschieren vermochte. Ein mächtiges Zelt hatte sich in der Hose aufgebaut und zeugte von seinem Zustand.
„Verdammt!“
Er wandte sich ab und eilte zur Couch. Dort nahm er Platz und legte die Hände schützend über seinen Schritt. Karina begab sich zu ihm und setzte sich. Sie legte den Arm um Georg und meinte: „Hey, das macht doch nichts.“
Georg sah ihr in die Augen, sein Blick verriet Scham und Unwohlsein.
„Doch, es ist schlimm. Wie konnte mir das passieren? Du bist meine Enkelin.“
„Ja, aber du bist auch ein Mann und ich bin eine nackte Frau“, widersprach Karina. „Ich nehme das mal als Kompliment, dass du auf mich reagiert hast.“
„Ich finde das nicht lustig.“
„Ich schon“, antwortete Karina. „Wie war das denn damals bei Oma, als du sie fotografiert hast? Als sie nackt war und aufreizend… hast du da auch reagiert?“
„Das war doch etwas völlig anderes“, meinte Georg.
„Also hat es dich angemacht, wenn Oma nackt vor dir herumgelaufen ist?“
„Ich möchte nicht mit dir darüber reden.“
„Warum nicht? Wir sind doch unter uns. Außerdem finde ich es überhaupt nicht schlimm, dass du auf mich reagierst. Vielleicht wäre ich ja sogar beleidigt, wenn dich der Anblick meiner nackten Tatsachen kaltlassen würde.“
Georg schüttelte den Kopf. Karina hakte nach.
„Was genau hat dich denn angemacht? Meine Brüste oder eher meine Muschi?“
„Karina!“
Georg wirkte aufgebracht und funkelte Karina mit bösem Blick an.
„Verharmlose die Situation nicht. Ich hätte mich niemals darauf einlassen sollen, dass du nackt vor mir stehst. Das haben wir jetzt davon.“
Karina zuckte die Achseln.
„Und das ist jetzt der Weltuntergang? Du wirst geil, weil eine attraktive junge Frau vor dir posiert. Ich finde das absolut normal.“
Sie schwiegen sich eine Weile an, dann kam Karina auf eine vorherige Frage zurück.
„Und wenn Oma für dich posiert hat, hat dich das auch angemacht?“
Georg beschloss, sich auf das Gespräch einzulassen, auch, um von seiner Erregung abzulenken.
„Deine Oma war eine attraktive Frau. Als sie in deinem Alter war, haben ihr reihenweise die Kerle nachgeschaut, doch sie hatte nur Augen für mich. Sie liebte mich, was mich stolz gemacht hat. Sie war eine so liebenswerte Frau und überaus attraktiv. Dass ich sie damals fotografieren konnte, das war toll und natürlich habe ich reagiert, wenn sie mit blanken Brüsten und ohne Unterwäsche vor mir stand oder lag.“
„Und wie sind eure Fotoshootings ausgegangen?“, fragte Karina nach.
Georg sah sie mit fragendem Blick an.
„Seid ihr übereinander hergefallen, weil ihr beide durch das Fotoshooting aufgegeilt wart?“
Georg verzog das Gesicht. Dann nickte er.
„Ja, meistens hat es uns in Stimmung gebracht.“
Karina streichelte ihm über den Oberarm.
„Können wir unser Fotoshooting fortsetzen? Ich hätte noch die ein oder andere Idee, wie ich mich in Szene setzen könnte.“
Georg schaute auf seinen Schoß herab und griff mit der Hand in seinen Schritt.
„Verdammt.“
„Was ist? Immer noch erregt?“
Georg wirkte verzweifelt und schüttelte den Kopf. Karina zuckte mit den Schultern und sprang auf.
„Hey, mich stört es nicht, wenn du eine Beule in der Hose hast. Wollen wir weitermachen?“
Karina wartete nicht auf eine Bestätigung und erhob sich. Sie eilte zur Wand und setzte sich auf den Boden. Sie lehnte mit dem Rücken an der Wand und streckte die Beine aus. Karina spreizte ihre Schenkel und legte beide Hände schützend über ihre Muschi.
„Komm, fotografiere mich.“
Georg rang mit sich und kam langsam auf die Beine. Seine Erregung war allgegenwärtig. Er nahm die Kamera an sich und begab sich in Richtung seines Models.
„Ich komme mir komisch vor, wenn ich dich in meinem Zustand fotografiere.“
„Wenn ich damit umgehen kann, dann schaffst du das auch“, war sich Karina sicher und schenkte ihm ein Lächeln.
Georg schoss ein paar Fotos, dann nahm Karina die Hand aus ihrem Schoß und präsentierte sich mit ihrer Muschi, deren Schamlippen leicht geöffnet daherkamen.
„Ich denke, das ist ein reizvolles Motiv, oder?“, fragte Karina.
„Äh… ja“, antwortete ihr Großvater und betätigte den Auslöser der Kamera.
„Und jetzt mal von hinten“, schlug Karina vor und begab sich auf ihre Knie. Mit Gesicht zur Wand und mit dem Hintern auf den Fotografen gerichtet, bereitete sie sich auf weitere Fotos vor. Sie schaute hinter sich und lächelte Georg an. Der war in die Hocke gegangen und richtete den Apparat auf den nackten Hintern seiner Enkelin.
„Also eines muss ich ja sagen… Du siehst verführerisch aus und weißt dich zu präsentieren.“
„Danke, vielleicht bin ich ja ein Naturtalent. Was soll ich noch machen?“
Georg erhob sich und sah Karina an. Dann schaute er auf das Zelt in seiner Hose herab.
„Ich kann das nicht mehr. Sieh doch nur, wie es um mich steht… Da stehe ich mit einer Erregung vor dir… das fühlt sich einfach nicht richtig an.“
„Dann erleichtere dich doch, dann wird es dir besser gehen“, schlug Karina vor.
Georg sandte ihr einen entgeisterten Blick zu. „Was?“
„Na, offenbar geht deine Erregung nicht von selber weg. Also solltest du etwas dagegen tun.“
„Und was?“
„Muss ich das wirklich erklären?“
Georg wirkte fassungslos.
„Schlägst du allen Ernstes vor, dass ich Hand an mich lege?“
„Wie willst du sonst deine Erregung loswerden?“
„Aber ich kann doch nicht…“
„Opa… Wir können doch über alles reden… Du bist geil, weil ich nackt vor dir rumturne… Und das schockiert mich nicht. Im Gegenteil.“
Georg runzelte die Stirn. Karina zuckte die Achseln.
„Wenn ich ehrlich bin… ich fühle mich auch ganz schön kribbelig, weil auch mich die Situation nicht kaltlässt. Immerhin stehst du vor mir, bist offensichtlich geil, weil ich mich in aufreizende Posen begebe… Vielleicht würde es uns beiden guttun, wenn wir uns abreagieren, bevor wir weitere Fotos machen.“
„Du bist auch erregt?“
Karina stand auf und drehte sich in seine Richtung. Sie fasste sich in den Schoß und glitt mit dem Mittelfinger durch ihre Muschi. Sie zog die Hand zurück und streckte sie Georg entgegen.
„Ich würde mal sagen, ich bin tierisch feucht… also ja… auch ich bin geil.“
Sie sahen sich schweigend an. Da Georg nicht reagierte, machte Karina den nächsten Schritt. Sie kehrte zurück an die Wand und ging vor dieser in die Hocke. Mit dem Rücken angelehnt spreizte sie die Beine und führte ihre rechte Hand in ihren Schoß. Der ausgestreckte Mittelfinger glitt zwischen die Schamlippen. Karina stieß einen Seufzer aus und bewegte den Finger rhythmisch vor und zurück. Georg riss die Augen auf und starrte ungläubig zwischen die Beine seiner Enkelin. Diese schenkte ihm ein Lächeln und meinte: „Machst du jetzt weitere Fotos, wie ich mich streichle, oder verschaffst du dir Erleichterung…? Einfach so auf der Stelle stehen und nichts machen, führt doch zu nichts.“
Georg wirkte wie paralysiert. Dass sich die junge Frau vor ihm ungeniert berührte, machte ihm zu schaffen. Er räusperte sich und brachte die Kamera in Position. Er richtete diese auf Karina und betätigte den Auslöser. Weitere Bilder folgten, dann ließ er das Gerät herabsinken.
„Wie kannst du dich einfach so berühren… Vor mir?“
Karina zuckte die Achseln und bearbeitet ihre Muschi.
„Weil es mich anmacht. Dich nicht?“
Eine gefühlte Ewigkeit blieb Georg regungslos auf der Stelle stehen, dann drehte er sich um, legte die Kamera auf den Wohnzimmertisch und rückte den Sessel zurecht. Dieser stand knapp einen Meter von Karina entfernt und Georg nahm Platz. Nach kurzem Zögern legte er seine Hände an die Gürtelschnalle und öffnete Gürtel und ließ den Reißverschluss folgen. Er gönnte sich einen Moment des Überlegens und meinte dann: „Ach, was soll´s.“
Georg streifte die Hose herab, sodass ihm diese auf Knöchelhöhe hing.
Karina fixierte seinen Schritt und starrte auf den strammen Schwanz. Sie schluckte und zwang sich zu einem Lächeln.
„Tja, Opa… Wer hätte gedacht, dass ich dich mal so erleben werde.“
„Mir kommt das falsch vor.“
„Quatsch. Wenn es für dich und für mich okay ist, dann ist doch alles gut… Nimmst du ihn nicht in die Hand?“
Georg nickte und schob die rechte Hand in Zeitlupentempo auf seinen zuckenden Prügel zu. Er legte die Finger um seine Erregung und drückte zu. Dann wagte er, behutsame Wichsbewegungen zu machen.
„Wahrscheinlich sollte ich das nicht sagen“, stellte Karina fest. „Aber dass du dir einen wichst, macht mich total an.“
Georg verzog das Gesicht.
„Das darf niemand erfahren.“
„Schon klar“, bestätigte Karina und ließ einen lang gezogenen Seufzer folgen.
„In der Hocke ist das auf Dauer zu unbequem… Stört es dich, wenn ich mich zu dir geselle?“
„Äh… Was…? Wie meinst du das?“
Karina wartete sein Einverständnis nicht ab und richtete sich auf. Mit schwungvollen Schritten ging sie auf die Couch zu und nahm dort Platz. Sie stellte die Füße auf die Sitzfläche und spreizte die Beine. Während sie ihre Hand zurück in den Schoß legte, drehte sich Georg mit dem Sessel in ihre Richtung, sodass er Karina im Blick hatte.
„Ist doch so viel bequemer“, stellte Karina fest und massierte sich die Muschi.
Georg nickte schweigend und umfasste seinen Schwanz. Er wichste in gemächlichem Tempo, spürte aber, dass er kurz vor der Erlösung stand. Karina erkannte, dass ihr Großvater von sich abließ, und fragte: „Möchtest du nicht weitermachen?“
„Wenn ich das tu, ist es gleich vorbei.“
„Habe ich dich so geil gemacht?“
„Das kann ich wohl kaum abstreiten“, antwortete Georg.
„Dann bring es zu Ende. Ich würde gerne sehen, wie du abspritzt.“
„Oh Gott… Wenn uns jemand hören könnte“, kommentierte Georg, führte aber die Hand zurück an seinen Schwanz.
„Kommst du alleine klar oder soll ich…?“
Sie vollendete den Satz nicht und wartete gespannt auf Georgs Reaktion. Dieser zog die Stirn in Falten und legte den Kopf schief.
„Was meinst du?“
„Ich dachte, das wäre klar… Du kannst weiter an dir spielen, oder…“
Erneut sprach sie den Gedanken nicht aus, bei Georg fiel der Groschen. Er japste auf und sagte: „Aber Karina… Wir können doch nicht… Du bist meine Enkelin.“
„Deine geile Enkelin. Ich bin tierisch geil und würde dir gerne etwas Gutes tun… Zum Dank für die Fotos.“
„Aber wir dürfen das nicht“, stammelte Georg.
Karina schwieg und lächelte herausfordernd. Georg befragte sein Gewissen, seine Erregung ließ dieses verstummen.
„Und was würdest du tun?“
„Warte es ab. Ich komme erst einmal zu dir rüber.“
Georg sah sie auf sich zukommen. Er hatte die Hand aus seinem Schoß gezogen und legte beide Arme auf die Sessellehnen. Karina kniete sich vor den Sessel und begutachtete den strammen Kameraden. Dann sah sie hinauf in Georgs Gesicht.
„Jetzt guck doch nicht so, als würde ich etwas Schlimmes tun wollen.“
„Ja… aber… es ist nur…“
Karina wartete nicht darauf, dass ihr Großvater einen klaren Gedanken formulierte, und beugte sich über seinen Schoß. Sie legte die Finger der rechten Hand um den Schwanz und drückte beherzt zu. Dann schob sie die Haut behutsam über die Schwellkörper.
„Oh mein Gott… Das darfst du nicht… Oooooaaah… Das fühlt sich gut an, aber…“
„Und das hier?“, fragte Karina und stülpte die Lippen um seine Eichel.
„Nein! Was tust du…? Mmmmmmmh!“
Karina glitt mit der Zunge um die Schwanzspitze und bewegte die Hand sanft auf und ab. Georg war unfähig, sich gegen die lustvolle Behandlung zu wehren, und genoss seufzend. Seine Enkelin erhöhte das Tempo ihrer Handarbeit, was Georg zu intensiveren Lustbekundungen verleitete.
„Ich bin gleich so weit“, warnte er.
Karina zog den Kopf zurück und rieb in hohem Tempo an Georgs Schwanz. Sie sah ihm dabei in die Augen und setzte ein schelmisches Lächeln auf.
„Genieß es, Opa.“
Georg ließ sich zu seinem Glück verhelfen und erreichte kurz darauf seinen Höhepunkt. Er stöhnte und spritzte ab.
Karina ließ sich nicht beirren und rieb beständig an seinem Prügel, bis keine Lusttropfen mehr aus diesem herauszuholen waren. Dann ließ sie von Georg ab und begutachtete ihre Hand, an der die Spuren von Georgs Lust klebten.
Georg genoss die Ausläufer seines Orgasmus mit geschlossenen Augen und sah Karina mit schuldbewusstem Blick an. Karina lächelte, er quälte sich zu einem schiefen Grinsen.
„Wir hätten das nicht tun sollen.“
Karina winkte ab und erhob sich. Sie nahm eine Packung Taschentücher vom Tisch, entnahm zwei und säuberte ihre Hand. Sie setzte sich auf die Sessellehne und suchte Blickkontakt zu Georg. Dieser suchte nach Worten und meinte: „Das war schön. Mir hat das gefallen… Auch wenn es sich falsch anfühlt.“
„Wen juckt das? Du wolltest es, ich wollte es… und jetzt konntest du dich erleichtern und wir können mit dem Fotoshooting weitermachen.“
„Hast du Lust, dich in weiteren Posen zu zeigen?“
„Klar“, erwiderte Karina. „Und weißt du, was noch?“
Georg sah sie mit unsicherem Blick an, Karina umarmte ihn.
„Ich hätte große Lust, zukünftig dein Model zu sein. So wie Oma es früher für dich war“, flüsterte sie in sein Ohr.
Sie zog den Kopf zurück, ihre Blicke trafen sich.
„Das möchtest du?“, wunderte sich Georg. „Aber ja… Gegen weitere Fotos spricht ja nichts.“
„Genau. Und ich kann damit umgehen, solltest du beim Anblick deiner nackten und aufreizenden Enkelin wieder geil werden“, stellte Karina klar. „Du bist ja auch damals bei Oma immer wieder geil geworden.“
„Nun ja… Damals mit deiner Großmutter führten die Fotoshootings aber regelmäßig zu wildem Sex.“
„Hört sich doch gut an“, antwortete Karina und legte ihre Hand auf den Schwanz ihres Großvaters.
Kapitel 02:
Karina war gegangen, Georg hing seinen Gedanken nach. Das zwischen ihm und seiner Enkelin hätte niemals geschehen dürfen. Er hätte stark sein und Karinas Bitte ablehnen müssen. Wieso war er schwach geworden? Konnte er sich damit herausreden, dass er nur ein Mann mit Bedürfnissen war, der nach dem Tod seiner geliebten Frau auf Intimität hatte verzichten müssen? Und war nicht eher Karina schuld, weil sie sich ungehemmt und tabulos präsentiert und ihren Großvater mehr oder weniger verführt hatte? Georg fühlte sich in der Rolle des Opfers nicht wohl, denn damit machte er es sich zu einfach.
Nachdem seine Enkelin ihm zur Erlösung verholfen und sie weitere Fotoshootings verabredet hatten, hatten sie sich angezogen und erledigt, weswegen Karina ihn ursprünglich besucht hatte. Sie hatten Schubladen aufgeräumt und alte Sachen von Marianne herausgelegt, die Georg nicht behalten wollte. Zum Abschied hatte Karina ihn umarmt, Georg einen Kuss auf die Wange gegeben und war gegangen.
Georg setzte sich an seinen Schreibtisch und starrte auf den Laptop. Diesen benutzte er selten, konnte aber mit dem Gerät umgehen. Er schloss die Digitalkamera an und navigierte zu dem Ordner mit den frivolen Fotos, die er von seiner Enkelin gemacht hatte. Georg hatte Karina versprechen müssen, ihr die Fotos per Mail zu schicken. Er übertrug diese auf das Notebook und öffnete sein Mailprogramm. Mit den Fotos als Anhang sendete er Karina eine Nachricht und war im Begriff, das Notebook herunterzufahren. Er hielt inne. Georg legte die Hand auf die Maus und klickte das erste Foto an. Karina präsentierte sich in ihrer ganzen Schönheit. Er stellte eine Diashow ein und lehnte sich zurück. Nachdem er sich die Bilder eine Weile zu Gemüte geführt hatte, öffnete Georg die Hose und legte die Finger der rechten Hand um den Schwanz. Auch wenn es sich falsch anfühlte, sich an seiner Enkelin aufzugeilen, war genau das geschehen.
Karina meldete sich eine Weile nicht. Eineinhalb Wochen nach ihrem letzten Besuch bei ihrem Großvater rief sie ihn an.
„Hallo?“
„Hallo Opa… Wie geht es dir?“, fragte Karina.
„Ach… Mir geht es ganz gut. Es muss ja weitergehen.“
„Danke für die Fotos übrigens“, meinte Karina. „Einige von denen sind ja richtig super geworden. Total sexy.“
„Du bist ja auch ein nett anzusehendes Mädel“, lobte Georg.
„Ich bin froh, dass wir das Fotoshooting gemacht haben.“
„Ja, mir hat es auch gefallen“, gab Georg zu.
Sie schwiegen sich einen Moment an, dann fragte Karina: „Meinst du, wir könnten weitere Fotos machen?“
Georg hatte sich tagelang damit beschäftigt, wie er auf diese Frage antworten würde. Er hatte sich entschieden, die Wiederholung der Intimität zwischen seiner Enkelin und ihm nicht zuzulassen. Dann hatte er sich die Fotos angeschaut, war geil geworden und hatte sich Erleichterung verschafft. Danach hatte er sein Tun bereut und war fest entschlossen, standhaft zu bleiben.
„Du Karina… Vielleicht sollten wir es gut sein lassen.“
„Aber es hat uns doch gefallen“, widersprach Karina.
„Ja, schon… aber…“
„Nenn mir einen guten Grund, warum wir es nicht wiederholen sollten“, bat seine Enkelin.
Georg dachte nach.
„Es waren ja nicht nur Fotos… Was danach geschah…“
„Hat dir und mir gefallen, oder?“
Georg schwieg, Karina räusperte sich.
„Na also. Wenn es uns beiden doch gefallen hat, sollten wir es wiederholen. Hast du morgen Abend Zeit?“
Georg wollte nein sagen, erinnerte sich dann aber an ihre letzte Zusammenkunft, an die erregenden Augenblicke, an den Tabubruch, als Karina ihm einen geblasen und hatte abspritzen lassen. Er durfte nicht schwach werden, musste der reife und standhafte Part in ihrer Beziehung sein.
„Passt dir morgen um 18 Uhr?“, fragte er und schämte sich für seine niederen Bedürfnisse, welche die Oberhand behalten hatten.
Zur verabredeten Zeit klingelte Karina an. Georg öffnete ihr und bat seine gutgelaunte Enkelin in die Wohnung. Sie stellte eine große Tasche neben die Couch und nahm Platz.
„Was hast du mitgebracht?“, fragte Georg.
„Ein paar Utensilien… Für das Fotoshooting. Ist deine Kamera startbereit?“
„Du hast doch dem Grunde nach schon genug Fotos.“
„Man kann nie genug haben“, stellte Karina klar. „Außerdem habe ich noch ein paar Ideen, in welchen Posen du mich für die Nachwelt festhalten könntest.“
Georg seufzte.
„Können wir vorher noch eine Kleinigkeit essen?“
Er hatte Schnittchen vorbereitet und Kaffee gekocht. Karina und er aßen gemeinsam und unterhielten sich über das, was ihr in den letzten Tagen widerfahren war. Kaum hatte Karina den letzten Bissen heruntergeschluckt, sprang sie auf, nahm ihre Tasche und meinte: „Ich gehe mal kurz ins Bad. Lauf nicht weg.“
Georg sah ihr hinterher und fragte sich, ob Flucht eine Lösung war.
Nach wenigen Minuten kehrte Karina zurück. Die Tasche hatte sie bei sich. Seine Enkelin sah verändert aus.
„Wo sind deine Anziehsachen?“
Karina deutete hinter sich.
„Habe ich im Badezimmer gelassen… Was sagst du?“
Karina baute sich vor ihm auf und stemmte die Hände in die Hüften. Sie trug eine Kombination aus einem schwarzem BH mit passendem Höschen. Der BH verhüllte kaum ihre Brüste und schien diese ordentlich anzuheben.
Georg starrte seine Enkelin an und war unfähig, einen klaren Gedanken zu fassen.
„Opa?“
Georg erwachte aus seiner Lethargie.
„Ja…? Ja. Du siehst toll aus.“
„Habe ich mir letzte Woche gekauft. Gefällt dir meine Unterwäsche?“
„Bestimmt siehst du in allem gut aus“, war sich Georg sicher.
„Oder magst du mich lieber komplett nackt?“
Georg schüttelte den Kopf.
„Karina… Ich bin immer noch dein Großvater und du bist kein Sexobjekt für mich. Und du weißt selber, wie attraktiv du bist.“
Karina schenkte ihm ein Lächeln und stellte sich an die Wand, wo sie das Bild mit dem Hirsch abnahm und sich in Pose begab.
Georg betrachtete sie eine Weile und griff dann zur Kamera. Er nahm diverse Einstellungen vor, was Karina ungeduldig werden ließ.
„Was ist denn?“
„Ja, gleich.“
Georg erhob sich und richtete die Kamera auf sein Motiv aus.