Nima zeigt Ingeborg eine neue Seite
Ingeborg arbeitete als Intensivpflegerin in einer kleinen Klinik in Süddeutschland. Mit Anfang 30 hatte sie zwei Söhne, einer war noch in der KiTa, der ältere in der Grundschule. Sie war seit einigen Jahren geschieden und froh, dass ihre Klinik untypischerweise ein vernünftiges Arbeitszeit- und Schichtmodell bot. Nachdem sie sich nicht länger verstellen konnte und ihr Mann sie mit einer anderen Frau erwischte, trennte er sich vor einigen Jahren von ihr. Ihre Hoffnung, dass er es, wenn es ihn schon nicht anmachte, dann vielleicht akzeptieren könnte, dass sie sich hin und wieder nach der Umarmung einer Frau sehnte, und auch mehr, erfüllte sich leider nicht. Emotional war es schwer für sie, sie hatte ihn aus Liebe geheiratet und ihre Zuneigung für Frauen versucht für ihn aufzugeben. Aber diese für ihn unterdrückte Sehnsucht machte ihr mehr und mehr zu schaffen. Sie akzeptierte die Trennung als das für sie kleinere Übel.
Nicht zuletzt auch durch die beiden Jungs schafften sie es, ein einigermaßen freundschaftliches Miteinander zu erhalten und teilten sich die Erziehung.
Seitdem hatte sie kurze und ganz kurze Liebschaften, meist mit Frauen und ab und an auch Männern, wobei sie da lange Zeit keine Lust auf mehr als eine Bettgeschichte hatte. Sie schaffte es nicht, sich länger auf eine Partnerin einzulassen. Bis der Zufall nachhalf.
Es passierte an einer kleinen Geburtstagsfeier nach Schichtende in der Klinik. Einer der Ärzte der nächsten Schicht feierte einen runden Geburtstag und sie hatten sich im Schwesternzimmer zusammengefunden. Alle gratulierten und unterhielten sich noch ein paar Minuten, und es war recht voll. Ingeborg drehte sich um und stieß mit Nima, einer Chirurgin zusammen, die vor kurzem in der Klinik angefangen hatte.
Nima war ihr schon früher aufgefallen, mit ihren wuscheligen Haaren und ihren dunklen Augen. „Hoppla“ sagte sie und merkte, dass Nima sich etwas länger als nötig an ihr festhielt. Der Moment war nur kurz, und sie dachte sich nicht viel dabei.
Etwas später machte sie sich auf den Heimweg. Sie verabschiedete sich und wollte Nima in ihrer guten Laune einen Kuss auf die Wange drücken. Aber irgendwie war es wohl ein gemeinsamer Reflex und sie drückten ihre Lippen aufeinander. Es war kein langer Kuss, und auch kein intensiver, ein Partyknutscher eben. Trotzdem beschäftigte er Ingeborg den Heimweg über.
Ein paar Tage später ließ es ihr keine Ruhe mehr und sie passte Nima vor einem Lagerraum ab. „Kann ich mal kurz mit dir reden?“
„Klar“ meinte die angesprochene. Sie blickte sich schnell um. „Ich dachte schon, du fragst mich nie…“ Ingeborg deutete auf die Tür, vor der sie sie abgepasst hatte und sie schlüpften hindurch.
Ingeborg zog die Augenbrauen hoch. „Dann… war das kein Zufall?“
„Doch, schon, es war ein Reflex. – Und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wieso?“ Sie sah Ingeborg mit großen Augen an. „Hm, dir geht es offensichtlich nicht viel anders als mir…“ Damit griff sie Ingeborgs Hände und sah sie erwartungsvoll an. Diese verstand und näherte sich ihr. Dann küssten sie sich erneut, diesmal aber gefühlvoll und ausdauernd. Nimas Zunge glitt in Ingeborgs Mund und spielte mit ihr, dann ging es umgekehrt. Sie pressten sich aneinander und hielten sich fest.
„Wow“ meinte Ingeborg.
„Ja – und nun?“ fragte Nima, als sie sich wieder getrennt hatten. Sie hielt eine Hand an Ingeborgs Wange. „Wie machen wir weiter? – Machen wir weiter?“
Ingeborg nickte und lächelte. „Ja, ich denke schon.“ Damit griff sie zu und zog Nima in ihre Arme.
„Heute Abend?“ fragte diese.
„Schlecht, ich hole nachher die Jungs bei ihrem Vater ab.“ Sie sah es in Nimas Gesicht. „Nein, es ist keine Ausrede! Es ist heute nur — ungünstig, ich muss mit Karl noch was wegen der Jungs bereden, und weiß nicht, wie nachher die Stimmung ist. Wie wäre es mit morgen Abend…?“ Nima nickte und gab ihr einen kleinen Kuss zum Abschied.
Am nächsten Tag landeten sie zwischendurch nochmal in den Raum, diesmal war es Nima, die anfing. Besser gesagt, sie verständigten sich mit Blicken, und Nima war als erste an der Tür. Sie wurden etwas wilder, Nima saß auf einem Tisch und beugte sich zu Ingeborgs Gesicht in ihren Händen herab, während deren Hände sich unter ihr Top schoben und auf ihrem Rücken unterwegs waren. Nima tat es ihr gleich und erst ein Geräusch auf dem Gang ließ sie stoppen. Sie grinsten sich an, schnappten sich zum Alibi irgendwelchen Kram und verließen den Raum.
Ansel, ein Arzt, trat hinter Ingeborg und raunte ihr ins Ohr „Ihr solltet wenigstens den Schein wahren und eure Klamotten wieder richten!“
Ingeborg lief dunkelrot an und schaute an sich herab. Sie sah nichts außer Ansels frechem Grinsen. Erst rollte sie mit den Augen, dann lachte sie selbst. Sie machte weder aus ihrer Sexualität, noch ihrer Vorliebe für kurze Abenteuer ein Geheimnis. Auch wenn diese nicht unanständig oft vorkamen.
Wegen eines Notfalls war spät am Abend, als Nima zu ihr kam. Die Jungs waren schon im Bett und schliefen, das war Nima ganz recht, irgendwie hatte sie Bedenken wegen der beiden, wenn sie sie sahen. Es war eben so in ihr drin. „Ach, das ist schon in Ordnung, die hatten das ja auch mitbekommen, warum Karl gegangen ist.“ meinte Ingeborg. Es war nicht so, dass sie jede Bettgeschichte prominent zuhause vorführte, aber die eine oder andere haben die beiden im Laufe der Jahre natürlich mitbekommen.
Sie standen ein wenig unschlüssig herum, dann setzten sie sich erstmal auf die Couch im Wohnzimmer. Eine Abstellkammer im Affekt oder verabredet zuhause auf der Couch — das waren zwei paar Schuhe! Außerdem war Nima abgekämpft von der Arbeit. Ingeborg spürte das, und als sie ihnen Gläser und Saft holen wollte, trat sie von hinten an Nima. Sie legte ihr die Hände auf die Schulter und Nima sah zu ihr auf.
„Warum ich?“ fragte Ingeborg.
„Es war der Moment. Ich beobachte dich schon eine Weile, und ich habe schon die ganze Zeit Lust auf dich.“ antwortete Nima und zog Ingeborg zu sich herunter. „Los, küss mich schon!“
Ingeborg folgte der Aufforderung nur zu gerne. Aus ihrer Position heraus hatte sie den optimalen Zugriff, und schnell waren Nimas Bluse offen und ihre Hände auf ihrer nackten Haut. Nach dem anfänglichen Zögern wurden sie schnell wilder. Beide wussten nicht, was daraus würde, aber sie wollten es beide.
Sie hielten sich nicht lange auf und gingen kurz darauf halbnackt in Ingeborgs Schlafzimmer.
Ingeborg dirigierte Nima auf ihr Bett und legte sie hin. „Lass dich einfach gehen…“ sagte sie und kniete halb über ihr, bereit sich auf sie herabzusenken und das zu tun, worauf sie schon die ganze Zeit Lust hatte. Aber sie blickten sich noch in die Augen, dann betrachtete sie die schöne Ärztin. Sie setzte sich hin und zog die erstaunt blickende Nima mit hoch.
An den Händen haltend betrachtete sich Ingeborg ihre Kollegin. „Bitte… lass mich dich ansehen. Du bist wunderschön, und ich will das hier in Erinnerung behalten, falls es nur was einmaliges ist.“ sagte sie leise. Nima setzte zu einer Antwort an, aber der Zeigefinger auf ihren Lippen ließ sie stumm.
Ingeborg betrachtete sich die dunkelhäutige Frau. Nima hatte keinerlei Piercings oder Tattoos, ihre Haut war fast perfekt und dunkelbraun. Sie hatte ein eher ovales Gesicht, ebenmäßig geformt. Ihre Lippen formten einen süßen Mund und ihre Augen waren wundervoll dunkel und fast ein wenig zu groß. Und das alles wurde von großen, fast schwarzen Locken eingerahmt.
Ingeborgs Finger zeichnete ihre Züge sanft nach und glitt am Hals entlang tiefer. Nimas Brüste waren kleiner als ihre und wundervoll fest, und ihre Nippel stachen hart aus ihren kleinen, gekräuselten Höfen hervor. Ihre Brust bebte, als Ingeborgs Finger darüber fühlte.
Es war Nima nicht unangenehm, aber so etwas hatte sie noch nie erlebt, dass sie so zärtlich gemustert wurde. Andererseits konnte sie sich Ingeborg nun auch ansehen. Sie hatte schon früher ein Auge auf sie geworfen. Ingeborg hatte scheinbar immer gute Laune, das steckte an. Sie waren ungefähr gleich groß, nur war Ingeborg deutlich draller als sie selbst, aber in einem Rahmen, der wie sie fand gut aussah. Es stand ihr, und sie wirkte auf Nima ein bisschen wie ein Ruhepol, sie ließ sich auch auf der Arbeit kaum aus der Ruhe bringen.
Einmal hatte sie Ingeborg in der Stadt mit einer anderen Frau gesehen, und wie sie sich sinnlich küssten und in den Armen hielten. Und sie wollte nun gerne herausfinden, ob sie diese sinnlich-beruhigende Wirkung auch auf sie haben würde. Als sie merkte, dass Ingeborg ‚fertig war‘ mit der Musterung, beugte sie sich vor und drückte diese im Kuss rückwärts aufs Bett.
Aber sie war nach dem Tag müde, und Ingeborg wusste es. Sie konnte aus ihrer Haut nicht raus, rollte Nima herum und drückte sie in die Matratze. „Hausrecht! Du hältst jetzt Ruhe und genießt es!“ Und um jede Diskussion zu vermeiden drückte sie ihre Lippen auf Nimas.
Die beiden dehnten den Kuss schier endlos aus. Ingeborg rutschte neben sie, ohne ihre Zungen zu trennen. Sie ließ ihre Hände über die schöne Ärztin wandern, erkundete ihren Körper, fühlte ihre Brüste, die gekräuselten Höfe mit ihren hart hervorstehenden Nippeln, ihren festen Bauch, ihre wundervollen Beine und dann auch ihre inzwischen erwartungsvoll durchblutete, rasierte Pussy.
Nima stöhnte ab und zu, sie öffnete sich ein wenig und reckte ihr Becken den neugierigen Fingern entgegen, die sich erfahren um ihre Spalte kümmerten. Ingeborg rutschte tiefer und widmete sich mit ihrem Mund Nimas rechter Brust, während ihre rechte Hand Nimas Scham vorsichtig erforschte. Aus dem ersten Tasten wurde ein Reiben und Massieren. Sie achtete auf die Reaktionen und folgte diesen. Mit zwei Fingern in ihrer Spalte und dem Daumen auf ihrer Perle war die müde, dunkelhäutige Chirurgin Wachs in ihren Händen.
Nima war wirklich erschöpft, sie hatte sich das erste Treffen deutlich aktiver vorgestellt. Und nun merkte sie, dass Ingeborg tatsächlich ein so sonniges Gemüt hatte, wie sie sich auf der Arbeit gab. Sie ließ sich nach kurzer Zeit einfach fallen und genoss es, wie Ingeborg sie zum Höhepunkt führte, ohne dass sie selbst dabei eine sonderlich aktive Rolle innehatte.
Es war kein unwiederbringlich phantastischer Orgasmus, der sie squirten ließ und ihr den Verstand aus den Ohren schob. Es war ein wunderschöner, sanfter Höhepunkt, einfach deshalb, weil Ingeborg sie im richtigen Moment in ihrem Armen hielt und ihr das Gefühl von Nähe und Ruhe gab. Und sie direkt einschlafen konnte, ohne Gewissensbisse zu haben.
Für Ingeborg war das keine Frage. Nima hatte den halben Tag im Akkord operiert und Unfallopfer zusammengeflickt, und mindestens ein Leben dabei gerettet. Abgekämpft und müde lag sie vor ihr und verdiente es einfach, den Rest des Tages verwöhnt zu werden. Ingeborg empfand eine tiefe innere Befriedigung dabei, ihrer Kollegin – und vielleicht auch Geliebten — diesen Abend zu schenken und sie in ihren Armen einschlafen zu lassen. Sie genoss das Gefühl, Nima in den Armen zu halten. Nachdem diese in einen tiefen Schlaf gefallen war, rutschte Ingeborg zwischen ihre Schenkel, die sich im Schlaf öffneten, und brachte sie ganz sanft und vorsichtig im Schlaf nochmal zu einem kleinen, süßen Höhepunkt. Es war etwas, dass sie sich schon oft vorgestellt hatte, aber bisher gab nie die Gelegenheit dazu. Und als Nima nun wie eine erschöpfte Göttin vor ihr lag, so offen und vertrauensvoll, konnte sie nicht widerstehen. Es war ganz tief in ihr drin, anderen zu helfen.
Am nächsten Morgen erwachte Nima ausgeschlafen und entspannt. Sie erinnerte sich bruchstückhaft an einen Traum mit einem kleinen Höhepunkt und versuchte den Gedanken zu fassen. Dann vernahm sie Geräusche und stand auf. Ingeborg machte ihren beiden Jungs Frühstück und sie für die Schule und die Kita fertig. Sie sah auf, als sie Nima hörte, öffnete die Tür und meine, als sie sah, dass ihre Freundin was übergezogen hatte: „Jungs, das ist Nima.“ Die beiden sahen sie neugierig an und begrüßten sie und stellten sich vor. Dann war schon Zeit und Ingeborg verschwand mit den beiden. „Bleib da und mach’s dir gemütlich, ich bin in fünfzehn Minuten wieder da.“
Mit einer Tasse Tee vor sich wartete Nima auf Ingeborg. ‚So einfach kann das also sein.‘ dachte sie. Dann kam Ingeborg und sie frühstückten. „Bin ich jetzt in die Familie aufgenommen?“ fragte Nima mit einem etwas schiefen Lächeln.
„Nein, keine Angst. Noch nicht, zumindest.“ meinte Ingeborg und lächelte zurück. „Ich verstecke nur nichts mehr, das ist alles. Und ich hoffe doch, dass wir uns noch ein paarmal sehen. Zumindest einmal.“ sie grinste über die Tasse, während sie den Tee kalt blies. „Wenn du wacher bist.“ Sie leckte sich langsam über die Oberlippe.
Ebenso lächelnd erwiderte Nima „Das will ich doch hoffen, dass das hier nicht unser letztes Frühstück ist.“ Sie biss sich verführerisch auf die Unterlippe und dachte ‚Hoffentlich‘. Sie war neu hier und niemand kannte sie und ihre kleinen Vorlieben und Überreste aus ihrem Vorleben. Und Ingeborg war ziemlich anschmiegsam, hatte sie am Abend festgestellt.
Es wurde keine große Liebe, vielmehr entwickelten sie eine Freundschaft mit vielen Extras, aber manchmal verschwommen die Grenzen und dann fühlte es sich doch so an. Aber das Gefühl hielt nie längere Zeit. Sie lernten ihre Körper kennen und ihre Vorlieben. Die Zeit war wunderbar, sie passten im Bett gut zusammen und kamen auch angezogen gut miteinander aus und vertrauten einander. Es war eigentlich fast alles da, aber doch fehlte der letzte Rest. Jede hatte kleine Vorbehalte, bei Ingeborg waren es die Kinder, und Nima dachte an ihr kleines Geheimnis, aber wie sich später herausstellte wäre beides kein Grund. Es passierte einfach nicht.
Ingeborg gefiel, dass Nima ein wenig dominant war. Es war keine große Sache. Sie bestimmte im Bett öfter als Ingeborg die Richtung, oder lenkte sie immer wieder ein wenig, wenn sie gelegentlich ausgingen, oder shoppen. Das betraf Kleinigkeiten, wie zum Beispiel als sie in einer Dessous-Boutique waren, oder sie bestellte im Café für sie mit ohne zu fragen. Und Ingeborg fand, dass es ihr gefiel. Gelegentlich nannte sie Nima „Göttin“. Ab und zu sah diese sie darauf mit einem so intensiven Blick an, als könne sie ihr bis zum Grund ihrer Seele schauen.
Ingeborg hatte sich schon recht bald nach der Markteinführung eines dieser Sensor-Armbänder von MLJ gekauft und eins der Toys zum Einführen aus dem gleichen System. Ihren Vibrator steuerte sie schon lange über deren App, und zusammen mit dem Armband und dem Ei konnte sie sich schnell, oder eben auch ganz langsam zum Orgasmus bringen. Ab und zu genoss sie es, eine Weile kurz vorm Höhepunkt zu schweben, das Ei in sich und den Vibrator auf ihre Perle gedrückt, und die App sorgte dafür, dass sie nicht zu früh kam.
Nima hatte ebenfalls einige Toys samt Armband von MLJ, und dazu gehörte auch ein Vibro-Ei. Ab und zu, wenn sie abends jeweils bei sich zuhause waren, koppelten ihre Spielsachen über die Apps miteinander und brachten sich damit auf eine ganz vergnügliche Art per Chat oder am Telefon gegenseitig zum Orgasmus.
„Lass deine Finger über deine Nippel gleiten und zwirble sie dabei ein wenig, während du dir vorstellst dass ich es bin, die dich streichelt und deine Perle leckt!“ sagte Ingeborg ins Headset. Sie spürte die Antwort direkt, als ihrer beider gekoppelter Toys Rhythmus und Stärke der Vibration änderten. Sie seufzte, dann ließ es etwas nach.
„Meine Hände umschließen deine vollen Brüste, drücken und massieren sie sanft, meine Daumen reiben über die Nippel, eien Hand gleitet nach unten und schiebt den Dildo langsam und lustvoll in deine heiße Pussy, lässt ihn einen Moment auf deinem G-Punkt vibrieren und bewegt ihn weiter, als Wellen der Lust durch dich gehen!“ kam die Antwort.
Ihrer beider Kopfkino lief auf vollen Touren und trieb sie näher und näher an einen gemeinsamen Höhepunkt. Beide strichen mit ihren warmen Hände über sich und stellten sich vor, dass es die Freundin wäre. Sie führten die Toys zwar selbst, aber die waren gekoppelt und passten sich ihren gemeinsamen Reaktionen und Erregungen an und trieb sie auf den gleichen Level. Dann kam Nima, die Bilder in ihrer Vorstellung und die süßen Vibrationen an ihren empfindsamsten Stellen trieben sie über die Klippe. Ingeborg hörte den Orgasmus ihrer Geliebten und kam ebenfalls, ihrer beider Toys reagierten und verstärkten ihre Höhepunkte. Durch die Kopplung und die perfekte individuelle Abstimmung erlebten sie etwa gleich lange Orgasmen.
Ab und zu hielten sie sich gegenseitig damit eine Weile sicher vor der Klippe, Verzögerungsspielchen mochten beide. Ingeborg genoss es per App fast genauso, wie ganz ohne Hilfsmittel in Nimas Armen. Sie konnte sich bei ihr völlig fallen lassen.
Und manchmal lagen sie nebeneinander im Bett und streichelten und liebkosten sich gegenseitig, während die intelligenten Spielzeuge in ihnen arbeiteten und ihnen zeigten, wie die andere gerade empfand. Es war eine ausgesprochen lustvolle Spielart, die sie gerne wiederholten. Ab und zu sogar, wenn sie unterwegs waren. Es gab viele lustige und erregende Momente. Eine Berührung, eine Idee, irgendwas, ein kurzer Moment der Erotik oder Lust, und die andere reagierte. Die unterdrückte Geilheit staute sich an, und nicht immer schafften sie es bis nachhause, um sich dort die Kleider vom Leib zu reißen und sich den Rest zu geben.
Und doch, bei aller Finesse der Spielzeuge, die intimsten und emotionalsten Momente hatten sie völlig nackt unter der Decke, wenn sie ineinander verschlungen waren, sich aneinander festhielten, und sich an ihren Oberschenkeln rieben und pressten, wenn sie heiß und verschwitzt ihre Lust in die Höhe trieben und in einem schier unendlich langen Kuss gefangen einen gemeinsamen Höhepunkt erlebten. Bei diesem Akt konnten sie beide wirklich die Welt um sich herum loslassen und sich aneinander festhalten. Da waren keine gezielten Gedanken mehr, nur noch Wärme, Lust und zwei heiße Körper, die sich aneinander pressten und alles andere ausblendeten.
Wie so oft bei frischen Beziehungen waren sie anfangs recht oft zusammen, meist drei oder viermal die Woche, meist bei Ingeborg, der Jungs wegen. Dann, nach ein paar Monaten, ließ es etwas nach und pendelte sich in einer Art Routine ein, hörte aber nicht auf. Freundschaft mit Extras eben, die immer wieder für eine Weile zur vollen, lustvollen Blüte zurückkehrte, und dann auch mal nahezu ruhte, wenn auch nur selten für lange. Zumindest in Gedanken waren sie oft beieinander. Es war seltsam, wenn sie zusammen waren gab es genug Momente, die an Liebe erinnerten, aber dann, später, war es wieder weniger.
Beide hatten eine Weile ein wenig Angst davor, was wäre, wenn diese Gefühle bei einer mehr würden, wenn auf einmal eine tiefe Liebe entstünde. Sie lagen beisammen, Ingeborg hatte das Thema angeschnitten, als sie Nima im Arm hatte. „Dann reden wir drüber, und… naja, vielleicht würde es ja funktionieren, irgendwie.“ meinte diese und küsste sie. Nima war sich eine lange Zeit nicht sicher, ob sie Ingeborg widerstehen könnte, würde diese mehr wollen.
Einmal kam Nima spätabends zu Ingeborg und wirkte abgekämpft, wie es nach einem schweren Tag als Chirurgin ab und zu vorkam, nur dass sie keinen Dienst hatte. Ingeborg kannte das, sie dirigierte sie zur Couch, setzte sich und nahm sie in die Arme. Nima hatte den Kopf auf ihrer Schulter, es war einer der Momente, in denen sie sich ganz an Ingeborg kuschelte und ihre Nähe spüren wollte, mehr als sie den Sex suchte. Diese hielt sie erstmal fest in ihrem Arm, dann ließ sie ihre Hände über Nima wandern. Sie bemerkte ungewöhnliche Dessous. Meist hatte Nima bequeme Wäsche an, ab und zu auch was, das richtig sexy war. Das hier fühlte sich nach einer Corsage an.
Ingeborg zog ihr den Pulli über den Kopf. Nima sah ihr ins Gesicht, als Ingeborg ihre Ledercorsage sah. „Wow, das sieht scharf aus!“ Sie stellte ihre Freundin vor sich und zog ihr die Jogginghose herunter, schneller als die was sagen konnte. Ein Lederslip kam zum Vorschein, beides in schwarz und rot mit einigen metallischen Applikationen. „Fast wie eine Domina!“
Nima räusperte sich und sah sie verschmitzt — und ein wenig schuldbewusste – grinsend an. „Nicht nur fast!“ Sie hatte eine Weile mit sich gerungen. Niemand in der Klinik wusste davon, noch zumindest. Aber da ihre kleine Affäre nun seit einigen Wochen lief und sie nicht sicher war, wohin das führt, wollte sie damit nicht länger hinterm Berg halten. „Ich mag dich wirklich, und… naja, das ist eben meine andere Seite.“ Ingeborg war ihr alles andere als egal, daher wartete sie etwas nervös auf ihre Reaktion.
„Heißt das, du willst mich jetzt als deine Sklavin haben?“ fragte Ingeborg sie erstaunt und ein wenig wachsam.
„Nein, um Gottes Willen!“ Nima beugte sich vor, nahm ihr Gesicht in ihre Hände und gab ihr einen leichten Kuss. „Ich will nur, dass du Bescheid weißt, nachdem das mit uns nun schon eine Weile läuft. Es ist ein Teil von mir, und damit kommen manche Menschen nicht klar, das hat für viele was Anrüchiges.“
Der Stein, der kurz auf Ingeborgs Herz lag, verschwand wieder. Ingeborg fühlte das Vertrauen, das Nima ihr hier entgegen brachte und gab ihrer Freundin einen Kuss auf die Wange. „Für mich nicht. Danke für das Vertrauen.“ Sie war neugierig und fragte, und Nima antwortete.
Nima hatte schon früh festgestellt, dass sie Spaß an Fesselspielen hatte, ebenso wie an einer etwas härteren Gangart beim Sex, auf beiden Seiten. Dann kam eines zum anderen und sie entdeckte ihre dominante Ader. Als sie während des Studiums auf der Suche nach einem Nebenjob war, schlug ihr einer ihrer Exfreunde vor, sie solle es als Domina versuchen. Es war der, mit dem sie erstmals ihre Rolle als Femdom entdeckte und erforschte und der dabei feststellte, dass er sich gerne dominieren ließ. Die ersten gemeinsamen Schritte in dieser Konstellation waren spannend und vertrauensvoll. So sehr, dass er ab und zu immer noch zu ihr kam, auch als sie sich aufgrund der Entfernung während ihres sozialen Jahrs nach dem Abitur auseinandergelebt und in Freundschaft getrennt hatten.
Sie hatten damals zusammen eine professionelle Domina besucht und sich Tipps geben lassen. Nima und die Lady Eloise verstanden sich gut und hielten weiterhin losen Kontakt. Und als sie während des Studiums plante als Domina zu arbeiten, half ihre Bekannte ihr dabei, das auf eine professionelle Art aufzuziehen. Nimas Erscheinung und ihr Auftreten verschafften ihr schnell einen kleinen, ausgesuchten Kundenkreis und sie konnte zwar entgegen ihrer Absicht nicht schneller, dafür aber viel komfortabler studieren.
Nun arbeitete sie als Ärztin und brauchte das Geld nicht mehr, aber ab und zu traf sie sich mit einigen ihrer alten Gäste in einem Studio, um ihrer beider Bedürfnisse zu befriedigen.
Zu ihrem Geburtstag im Vorjahr bekam sie ein Los geschenkt, das ihr 10 Jahre lang jeden Monat eine beträchtliche Summe bescherte. Davon kaufte sie sich eine halb umgebaute Scheune, die bald bezugsbereit sein würde. Spätestens dann bekäme Ingeborg ihre andere Seite mit, sie ließ sich einen Teil des Raumes nämlich als getarntes Studio einrichten.
Während Nima erzählte, lag sie wieder in Ingeborgs Armen. Sie musste sich eingestehen, dass Ingeborgs Reaktion ihr wichtiger war, als sie es sich selbst gegenüber zugegeben hatte. Sie schlang Ingeborgs Arme um sich und drückte sich fest an ihre Freundin, eine Geste, die diese nur zu gern erwiderte.
Ingeborg war wirklich neugierig. natürlich hatte sie schonmal davon gehört, und ab und zu hatte sie mit Karl Fesselspiele gemacht, aber bisher nur mit ihm. Ihre Liebschaften danach waren nie lang oder intensiv genug gewesen, als dass sie überhaupt Lust darauf gehabt hätte.
„Und wie läuft das dann? So richtig mit Fesseln und Peitschen und Bestrafung?“ fragte sie.
„Manchmal schon,“ antwortete Nima „aber sehr selten bei mir, und auch nicht wirklich krass. Die Bandbreite der Vorlieben ist da ziemlich groß.“ Sie verbog sich, um Ingeborg direkt anzusehen. „Als professionelle Domina nehme ich fast nur Gäste, die auf Dominierung stehen. Die sich eine definierte Zeit unterwerfen lassen wollen und daraus ihre Befriedigung oder Lust beziehen. Dazu gehören natürlich auch Strafe und Belohnung, aber das bleibt alles in einem vergleichsweise harmlosen Rahmen.“ Sie sah die nächste Frage schon, bevor ihre Freundin sie stellte. „Ich habe nie mit ihnen Geschlechtsverkehr. Einige kommen durch die Session, oder ich erlaube ihnen, sich selbst zu wichsen. Manchmal dürfen sie auch nicht, als Teil des Spiels, und manchmal gibt’s einen Handjob.“ Ihre freie Hand kam hoch „Schließlich trage ich dort Handschuhe.“ Nima grinste ein wenig „Ist eigentlich toll, kein Körperkontakt oder Geschlechtsverkehr und eine Menge Geld.“
Ingeborgs Fragen wurden nicht weniger. Ihre Neugier blühte richtig auf. Nima versuchte es ihr zu erklären, manche Menschen erlebten das als Befreiung, alle Verantwortung abzugeben und sich einfach nur auf eine Sache, oder eben eine Person, zu fokussieren. Dazu reichte einigen, streng fixiert zu sein. Schmerz war hier nebensächlich. Bis hin zu denen, die wirklich auf die harte Tour in die Sklavenrolle gepresst werden wollten und den Schmerz brauchten. „Aber, wie gesagt, die härteren Fälle habe ich nie angenommen. Die habe ich zu jemand anderem geschickt.“
Das Gespräch lief noch eine Weile weiter, in der Nima weiter von ihren Erfahrungen erzählte, von der Verantwortung, die sie dabei trug, damit so eine Session für den Gast das gewünschte ‚befriedigende‘ Ergebnis hatte und nachher alle wieder `runter kamen.
„Und was ist mit dir selbst? Was befriedigt das in dir? Tust du das gerne, andere so zu dominieren?“
„Ja, das gefällt mir.“
Bei Nimas Worten versteifte sich Ingeborg ein wenig. Nach einem kleinen Kuss wurde sie wieder locker. Immerhin hatte ihre Freundin keinerlei diesbezügliche Ambitionen bei ihr angedeutet, aber sie wusste nun immerhin, woher dieses unterschwellige Gefühl bei ihr kam, wenn sie zusammen waren. Es schien ganz natürlich zu sein.
„Privat stehe ich selbst auf etwas andere, durchaus auch schmerzhafte Spiele. Für mich und… ein, zwei Freunde, Bekannte.“ Sie wurde etwas leiser. „Das ist nicht so einfach. Zum Beispiel mein Ex… seine Frau kann ihm nicht geben, was er sucht. Drei, viermal im Jahr treffen wir uns, und -“ sie sah Ingeborg intensiv an „mit ihm habe ich dann auch richtigen Sex.“ Sie beobachtete ihre Reaktion genau. Ihre Freundin zog die Augenbrauen ein klein wenig hoch, aber sagte nichts. Sie sah auch keine Ablehnung. Es war in weiterer kleiner Angstmoment, wie sie sich schon wieder eingestehen musste.
„Mir selbst geht’s auch um die Lust und den Schmerz. Mehr als um Dominanz. Wie gesagt, es darf sehr gerne auch mal heftiger sein. Und dann kommt zum Beispiel auch die Peitsche zum Einsatz.“ Die Ärztin beobachtete ihre Freundin weiterhin aufmerksam. „Aber immer so, dass die Lust weit vorne liegt und der Schmerz nur das Salz in der Suppe ist.“
„Und wie passe ich da rein?“ fragte diese.
„Du bist kein Teil dieser Phantasie. BDSM ist ja nur eine Seite von mir, von der du jetzt zwar weißt, aber die ansonsten nichts mit dir zu tun hat.“
Nima wollte die Corsage öffnen, aber Ingeborg hielt ihre Hand fest.
„Warte, lass mich!“ Sie stellte Nima vor sich und drehte sie, während sie selbst auf der Couch saß und zu ihr aufblickte. Dann stand sie auf und küsste Nima, wahrend sie die Corsage öffnete. So, wie die Corsage Stück für Stück von Nima freigab, wanderte ihr Mund weiter, bis das Lederteil am Boden lag. Sie kniete vor ihrer Freundin,die ihr gerade von ihrer Domina-Seite erzählt hatte und zog dieser auch den Lederslip aus, dann die Schuhe, bis sie völlig nackt vor ihr stand. Das Outfit war weg, aber die Domina schwang noch nach. Ihr Mund wanderte dabei bis zu ihren nun nackten Füßen, und dass sie ein wenig verschwitzt war, fand Ingeborg überaus sexy.
Der Moment war eigenartig für Nima, zum einen hocherotisch, zum andern hatte sie nach diesem Gespräch ein eigenartiges Gefühl mit Ingeborg. Sie waren irgendwas zwischen Geliebten und Freundinnen mit Extras, und Ingeborg war ab und zu auch ihr Ruhepol. Ihr Gast hatte sie viel Kraft gekostet. Er war schon immer schwierig, und sie liebte diese Herausforderung, daher traf sie sich auch nach ihrer Studienzeit noch mit ihm. Und, naja, ‚er war verdammt spendabel‘ dachte sie sich. Aber das war inzwischen weit weniger wichtig. Eigentlich war sie auf dem Heimweg gewesen, aber sie hatte zum einen das Bedürfnis, sich an Ingeborg anzulehnen, zum andern hatte sie schon eine Weile überlegt, ob und wie sie Ingeborg davon erzählen sollte. Sie würde bald umziehen, und dann könnte — oder wollte — sie es nicht mehr verbergen.
Dass Ingeborg leicht devot war, hatte sie schon früher vermutet und im Laufe der letzten Wochen hatte sich das bestätigt. Ohne Hintergedanken ging sie auf sie zu, sie mochte Ingeborg so wie sie war.
Und jetzt tat die etwas ganz unerwartetes und zog sie aus und kniete dabei vor ihr. Und bevor Nima sich’s versah, lag sie bäuchlings auf Ingeborgs Schoß und bekam von Ihren kräftigen Händen den Hintern durchgewalkt.
Ingeborg massierte die straffen Backen mit kräftigen Griffen und arbeitete sich ein Stück den Rücken hinauf und dann wieder hinunter bis in die Oberschenkel. Einen kurzen Moment hoffte Nima, sich getäuscht zu haben, und Ingeborg würde sie übers Knien legen, als Ausgleich für die Anstrengungen der Session. Das war zwar nicht ihr Plan, aber es erschien ihr gerade sehr verlockend. Mit geschlossenen Augen lag sie auf Ingeborgs warmen Oberschenkeln. ‚Was geht nun in ihr vor?‘ dachte sie.
Ingeborg war von Nima überrascht. Sie wusste jetzt, woher ihre leicht dominante Aura kam. Aber dass sie wirklich als Domina arbeitete, wäre ihr nie in den Sinn gekommen. An ihrer Reaktion und ihren Erzählungen nach merkte sie auch, dass ihre dunkelhäutige Gelegenheitsgeliebte ihr nur eine weitere Seite von sich zeigen wollte, sonst nichts. Und dass sie an diesem Abend müde war, müde und auch erschöpft. Als sie sie entblätterte wurde aus der Domina Stück für Stück wieder ihre Freundin, die sich gerne mal einfach in ihre Arme legte wie es ihre Kinder auch ab und zu taten. Nur diese Aura blieb.
Sie setzte sich auf die Couch und zog Nima mit sich, ohne groß zu fragen. Dann verpasste sie ihr ein Mittelding aus Entspannung und erotischer Massage. Ihr knackiger Hintern war fest, und sie legte einiges an Kraft in ihre Hände, dann wurde Nima endlich weicher. Ihren Händen folgten ihre Lippen, und kurz darauf lagen sie zusammen erst auf der Couch, dann in ihrem Bett, auf dem Weg dahin verlor auch Ingeborg ihre Kleider.
Ingeborg wusste, dass sie selbst im Grunde harmlos war. Kuschelig und nur mäßig experimentierfreudig. Die Gespräche der letzten Wochen hatten sie beschäftigt. Nima hatte sie nach ihren Vorlieben gefragt, und ihr im Gegenzug ihre eigenen verraten. ‚Naja, wohl nur die wirklich harmlosen.‘ dachte sie nun. Die Ärztin hatte sie gefragt,ob sie sie mal fisten dürfte, aber das war Ingeborg zuviel. Obwohl sie zwei echt nicht kleine Dildos hatte, die größenmäßig nicht weit weg waren von einer Frauenhand. Der Gedanke erschreckte sie, und so blieb es bei drei Fingern.
Ohne darüber nachzudenken trieb sie Nimas Lust vor sich her. Nima ließ sich fallen. Sie seufzte und wand sich, während Ingeborgs Hände über ihren Körper wanderten. Ein Stöhnen entschlüpfte ihr, als geschickte Finger ihre Rosette umrundeten und drückten, während die andere Hand sich unter sie geschoben hatte und ihre Brust massierte. Die Finger drückten und rieben an ihrer Rosette und ließen ihren Beckenboden beben, dann glitten sie über ihren Damm weiter zu ihrer Vulva, rieben über ihre Schamlippen und umkreisten ihre Perle. Sie zuckte und stöhnte auf. Endlich drehte Ingeborg sie um, beugte sich vor und sie versanken in einem langen Kuss, einen Arm unter Nimas Genick durchgeschoben, ihre andere Hand war mit Nimas Hand verschränkt und sie spielten mit ihren Fingern.
Dann löste sie sich und kam über Nima, drückte sie mit ihrem Körper in die Matratze und leckte an ihrem Hals entlang nach unten, während sie an ihr herab rutschte. Nimas Beine waren inzwischen geöffnet und die Knie angewinkelt, als ob sie einem Liebhaber Zugang gewähren wollte, und Ingeborg fühlte die Hitze und leichte Feuchte, die von Nimas Allerheiligstem ausging. Immer von sanften Bissen begleitet, arbeitete sie sich an ihre gekräuselten Brustwarzen vor. Ingeborg nahm den rechten Nippel in den Mund, saugte daran und nahm ihn zwischen die Schneidezähne, bis Nima keuchte. Dann rutschte sie weiter.
Als die Zunge ihre Klit umfing und sie das Saugen und Knabbern spürte, warf Nima ihren Kopf zurück. Sie rollte kurz mit den Augen, dann fasste sie sich wieder, beugte sich ein Stück hoch und sah Ingeborg zu, wie sie sie verwöhnte. Der Anblick war phantastisch, und als sie sich dabei in die Augen sahen, kam es Nima plötzlich. Die ganze Situation hatte sie viel mehr erregt, als sie es sich vorstellen konnte, der Orgasmus kam plötzlich, sie warf sich zurück, krampfte sich in ihrer Lust zusammen und hatte kaum die Luft für ein erlösendes Stöhnen.
Als sie wieder zu Atem kam, lag Ingeborg halb auf ihr, auf ihre Arme gestützt, und lächelte sie an. Nima griff zu zog sie hoch, schob sie und sich weiter, bis Ingeborgs Pussy an ihrem Mund lag. Nur ein wenig vorbeugen, dann konnte sie ihren Kitzler einsaugen. Ihre Freundin reagierte sofort und rutschte noch ein Stück weiter. Mit den Händen hielt sie den prallen Hintern und mit ihrem Mund verwöhnte sie nun Ingeborg.
Ihr Atem ging schneller, sie drückte sich auf Nimas Mund und bewegte sich ohne groß darüber nachzudenken. Dann kamen Nimas zarte Hände hoch und griffen sich ihre vollen Brüste, spielten damit, mit ihren Brustwarzen, den Nippeln, sanft und fest war das Spiel und sie vergaß sich zunehmend. Immer fester rieb sie ihre Spalte auf Nima. Dann sprang sie herunter, setzte sich im Schneidersitz aufs Bett und zog die schöne Ärztin auf ihren Schoß, wo sie sich in den Armen lagen und mit Händen und Küssen liebkosten.
Sie hatten ihre Hände an ihren Pussies und ihre Finger darin, hielten und griffen sich zunehmend wilder, während ihre Zungen miteinander tanzten. Irgendwann kippten sie in einer Umarmung auf die Seite, sie rollten im Bett herum, pressten sich aneinander, rieben ihre Geschlechter an ihren Schenkeln und ihre Brüste aneinander, bis sie sich ein wenig trennten und dann in einem leicht anstrengenden Finale ihre beiden Vulven aneinander drückten und rieben, bis sie einen gemeinsamen Orgasmus hatten.
Verschwitzt, nass und mit wackligen Gliedern lagen sie nebeneinander. Nima rollte sich zu Ingeborg und legte ihren Kopf auf deren Busen. An ihrem Ohr hörte sie Ingeborgs Herz pochen, ihre Brust hob und senkte sich mit ihr darauf, und Ingeborgs Arme umschlangen Nima und hielten sie fest.
Ingeborg schaffte es noch, eine Decke herbeizuziehen, dann schliefen sie ein. Als der Wecker klingelte, lag Ingeborg vor Nima in deren Armen. Diese erwachte zuerst, sie schob die blonden Haare beiseite und küsste Ingeborgs Nacken. Als das nichts half, wurde sie etwas vehementer und verpasste ihr einen Knutschfleck, bis sie aufwachte.
Am nächsten Tag in der Klinik wurde erst Ingeborg damit geneckt, dann auch Nima. Sie hatten nichts versteckt, warum auch?
Die Eröffnung gärte in Ingeborg. Ihre Neugier war geweckt, und irgendwie ein wenig auch ihre Lust, also fragte sie weiter, was es mit BDSM auf sich hatte, und Nima antwortete so gut sie konnte. Sie konnte sich die Verbindung von Lust zu Schmerz und einer Selbstaufgabe nicht wirklich vorstellen. Andererseits fand sie Nimas natürliche, fast unbewusste Führung angenehm.
Dann kam der Umzug, bei dem sie und ihre Söhne mithalfen, so gut es ging. Sie war neugierig, aber abgesehen von dem Raum selbst war natürlich noch nichts zu sehen. Die Scheune bestand zur Hälfte aus einem großen, luftigen Raum, der bis zum Dach frei war. An einer Seite waren unten Büro, Hauswirtschaftsraum, Küche und kleines Bad. Auf der Südseite gab es große Terrassenfenster und Schiebetüren, die in einen Wintergarten führten, der für einen großen Teil der Wärme sorgte. Auf dem Boden hatte sie das Schlafzimmer und ein größeres Bad. Ein Teil des ehemaligen Heubodens war offen geblieben, nur mit einem Geländer gesichert. Hier blieben zwei Pfosten, die bis zum Dach reichten, offen im Raum, und es gab zwei große eingebaute Schränke. Zum einen konnte man den ganzen Raum von hier übersehen, und hatte auch eine tolle Aussicht durchs Fenster, zum andern war man in Höhe der Pfosten bereits vom Rest des Raums aus kaum mehr zu sehen.
„Ich glaube, ich würde das mal probieren wollen.“ meinte sie etwa zwei Wochen nach dem Umzug. Sie hatte hin und her gegrübelt, nachdem ihr Nima alles gezeigt hatte, und am Ende siegte ihre Neugier. Und nun lag sie in Nimas Armen auf deren Schoß und sah nach oben ins Gebälk und auf die offene Spielwiese, wie Nima den Bereich nannte.
„Was?“ fragte Nima, aber sie wusste die Antwort im gleichen Moment. „Oh, klar, ich verstehe.“
„Ich habe aber auch ein wenig Angst.“
„Vor Schmerzen?“ dieses Gespräch hatte Nima schon ein paarmal geführt. „Das brauchst du nicht, das spielt sich größtenteils im Kopf ab. Ich helfe dir nur, deine verborgenen Seiten zu entdecken, falls du dazu bereit bist.“
Immer noch leicht verunsichert nickte Ingeborg.
Nima bedeutete ihrer Freundin, sich hinzuknien, die Füße flach auf den Boden gelegt, den Po auf die Fersen gesetzt, den Oberkörper aufrecht und die Arme hinter dem Rücken verschränkt. „So wirst du mich erwarten, wenn ich gleich zurück komme! Du wirst schweigen und mir gehorchen!“
Sie ging in die Knie und sah sie an. „Wenn du Bammel hast, gehe einfach aus der Position. Ich wäre nicht enttäuscht von dir, das ist völlig in Ordnung.“ Sie strich ihr sanft über die Wange und gab ihr einen kurzen Kuss. „Denk dran: ‚Rot‘ beendet das Spiel.“
Dann stand sie auf und kam nach einigen Minuten zurück. Sie trug eine fast weiße Corsage, vorne geschnürt, mit dunkelroten und goldenen Applikationen, und dazu einen passenden Lederslip, der recht knapp geschnitten war. Ihre Brüste waren fast frei, das Mieder bedeckte kaum ihre Brustwarzen. in der rechten Hand lag eine weiße Gerte mit rotem Schlag. Sie hatte gold-weiße Augenlider und ihre Lippen trugen das gleiche Rot wie die Applikationen mit einem feinen golden glitzernden Strich.
Ingeborg kniete da und blickte zu ihr auf. Wie eine Göttin stand Nima nun vor ihr. Ihre Haltung hatte sich verändert, sie hielt Körperspannung und strahlte nun eine spürbare Dominanz aus.
Sie öffnete ihren Mund, wollte etwas sagen, erinnerte sich aber und blieb stumm.
„Sehr gut.“
Nima ging um sie herum und betrachtete sie. Ingeborg folgte ihr mit dem Kopf, da bekam sie einen Schlag auf den Hintern.
„Aua“ Erschrocken zuckte sie zusammen und griff sich an die Stelle. Es war ein Reflex, es war kein fester Schlag.
Sofort setzte es einen weiteren Schlag auf die andere Pobacke. „Du sollst dich nicht bewegen und ruhig bleiben!“
„Entschuldigung“
Nima sag sie streng an.
„Meine Göttin“ fügte Ingeborg schnell zu.
Nima nickte gnädig. Ingeborg hatte sie ab und zu im Bett so genannt, und nun hierbei. Die Gerte über den leicht zitternden Körper vor sich führend vollendete sie die Umrundung.
„Halte dich gerade! Mehr! Streck‘ deine Brust raus und halte die Hände wo sie sind!“
Ingeborg tat wie geheißen. Mit kleinen Klapsen der Gerte korrigierte Nima ihre Haltung ein wenig und ging weg. Ingeborg wunderte sich, hörte aber auch nichts mehr. Nach ein paar Minuten sank ihr Körper etwas zusammen, sie war es nicht gewohnt, diese Körperspannung zu halten. Der Rücken gab nach und ihre Unterschenkel waren auch angespannt. Von ihren Schultern und den hinter dem Rücken verschränkten Armen gar nicht zu reden. Sofort brannte es wieder auf ihrem Hintern und sie ging wieder in Position.
„Du wirst die Position halten!“ sagte Nima mit strenger Stimme. Sie stand die ganze Zeit bewegungslos hinter ihrer Freundin und wartete.
In Ingeborg kreisten Gedanken. Das war ganz anders, als sie es sich vorgestellt hatte. ‚Was wird das?‘ fragte sie sich. Dann fesselte Nima ihr die Arme. Erst die Oberarme gegeneinander, wobei sie diese weiter zusammenzog, dann auch die Unterarme, so dass sie alleine nicht mehr heraus käme. Ihre Brust war nun vorgereckt und ihr Puls ging schneller, ebenso ihr Atem.
Als nächstes bekam sie ein doppeltes Seil um ihren Oberkörper gelegt und über die Schlaufe am Rücken wieder zurück herum und hinten verknotet. Jetzt liefen über und unter ihren Brüsten Seile um sie. Ihre Arme wurden damit verbunden,dann kamen die Seile über die Schulter nach vorne und wurden um die oberen und unteren Seile gewickelt und zogen diese zusammen.
Drei Minuten später waren ihre Brüste zwischen Seilen eingeklemmt und zusätzlich zweimal umschlungen. Das Gefühl war eigenartig. Ingeborg fühlte sich irgendwie sicher, und gleichzeitig wollte sie aufstehen und wegrennen. Die Seile waren fest genug, um ihre Arme an den Oberkörper zu fixieren und waren dabei deutlich spürbar, schnürten andererseits weder ernsthaft etwas ab noch taten sie wirklich richtig weh. Es zog in ihren Armen und Gelenken, und ihre nun prallen Brüste spannten deutlich und wurden leicht dunkler, aber es war auszuhalten.
Beim Anlegen der Seile musste Nima teilweise etwas zugreifen. Sie war nicht gerade zärtlich, eher handgreiflich, und trotzdem gefiel es Ingeborg. Die ungewohnte Haltung machte ihr zunehmend Probleme. Sie überlegte, wie lange sie darin noch ausharren konnte. Die Muskeln ermüdeten.
Als ob Nima es geahnt hätte, sagte sie neben ihrem Ohr „Fürs erste Mal ist das wirklich gut. Bleib in Position! Tu es für mich, mach mich stolz!“
Das Lob war Ingeborg eine schöne Motivation. Während sie über diesen Gedanken nachdachte, kribbelte es an ihren Nippeln. Die Gerte streichelte sie, sie zuckte, dann kamen Nimas Finger. Der Reiz war in der Anspannung und mit den prallen Brüsten intensiver, als sie es erwartet hatte. Ein Kribbeln ging durch sie, sie stöhnte wohlig und beugte sich vor, um den Fingern zu folgen.
Direkt brannte es auf beiden Brüsten. Nima hatte mit der Gerte zugeschlagen. Sie schrie auf, Schreck und Schmerz fuhren durch Ingeborg.
„Habe ich dir erlaubt, dich zu bewegen oder Laut zu geben?“ fragte Nima mit harter Stimme.
„Nein.“… *Klatsch* „meine Göttin!“ Ingeborg ruckte wieder hoch. Die Unterschenkel beschwerten sich, die Knie taten ein wenig weh und bald würde sie zittern.
Nima wusste das natürlich und hielt Ingeborg länger in dieser Position, als Ingeborg es normalerweise ausgehalten hätte. Dann kniete sie vor Ingeborg und schob ihr die Gerte von rechts nach links über ihren Spalt und ihren Kitzler. Ingeborg versuchte sich nicht zu bewegen und blieb still. Lediglich ihr Atem zeigte den Erfolg an. Als Nima die Gerte hoch hielt, war sie feucht.
Die Bewegungen hatten Ingeborg gezeigt, wie erregend das Spiel für sie war. Ihr Körper reagierte ganz eindeutig, und die Bewegungen an ihrer Pussy machten sich als Kribbeln in ihrem gesamten Körper bemerkbar. Sie schaffte es nur knapp, die Position zu halten.
Dann massierte Nima ihr mit zwei Fingern ihre Perle, drückte leicht und umkreiste den kleinen Knubbel. Ingeborg bebte, und als zwei Finger in ihr Innerstes glitten stöhnte sie auf. Sofort endete das schöne Gefühl und es setzte zwei Schläge auf ihre Brüste. Lust und Schmerz waren in ihr. Sie überlegte, das Spiel zu beenden, die beiden letzten Schläge zogen mehr als die anderen. Aber das hieße auch, das schöne Gefühl zu beenden…
„Soll ich weitermachen?“
Sie sah Nima in die dunklen Augen und nickte.
„Sag es!“
„Bitte, meine Göttin, mach weiter mit deinem Spiel.“
Nima ging langsam um sie herum und ließ wieder die Gerte über sie reiben. Dabei drückte sie auf die Nippel, was bis in Ingeborgs Lustzentrum zog. Sie war nun überaus empfindlich, sogar das leichte Klapsen auf ihrem Hintern erregte sie.
„Nun gut. Ich werde eine Weile weitermachen. Aber du darfst nicht kommen!“ Streng sah Nima nach unten in Ingeborgs Augen. „Hast du das verstanden?“
„Ja, meine Göttin.“
„Wenn du einen unerlaubten Orgasmus hast, setzt es 10 kräftige Hiebe!“ Nima stand neben ihr. „Zur Verdeutlichung bekommst du jetzt einen.“
‚Scheiße brennt das!‘ dachte Ingeborg Sekunden später. Sie war unwillkürlich zusammengezuckt und konnte ein leises „Au“ nicht unterdrücken. Sofort setzte sie sich wieder auf und schloss den Mund. Ihr Hintern schmerzte. Sie wollte abbrechen, diese Art Schmerz wollte sie nicht riskieren. Da strich die Gerte über ihre Nippel, die direkt wieder aufsprangen und beinhart wurden. Das Kribbeln war wieder da und in ihrer Körpermitte zog sich alles zusammen. Ihr Körper war ein Verräter!
„Du kannst das, mach mich stolz! Mach uns beide stolz!“
Ingeborg nickte.
Nima bedeutete ihr mit der Gerte, die Beine ein wenig zu spreizen und kam neben Ingeborg. Dann ging sie in die Knie und fingerte Ingeborg. „Du darfst deine Lust herauslassen.“
Es war Ingeborg fast unmöglich, die Position beizubehalten. Sie bebte vor Lust und schaffte es kaum, den Orgasmus zu verhindern. Nima hörte zu ihrem Glück immer mal kurz auf und gab ihr Gelegenheit, ein Stück Kontrolle zurück zu gewinnen. Im dritten Anlauf hatte sie kurz den Gedanken, den Orgasmus zu genießen und dafür die Gerte zu akzeptieren. Was sie aber wirklich davon abhielt waren Nimas Worte: „Mach mich Stolz! Mach uns stolz“ Den Gedanken, den Orgasmus zu genießen und dann das Safeword auszusprechen, kam ihr gar nicht, es passte nicht ins Spiel.
Die Finger verschwanden. Es fühlte sich von einem Moment auf den anderen leer und kalt an, Ingeborg seufzte. Irgendwas in ihr zuckte und sie nahm wieder ihre Position ein.
„Ich bin wirklich stolz auf dich! Sieh mich an!“
Ingeborg freute sich und öffnete wieder ihre Augen, die sie zwischendurch geschlossen hatte.
Nima saß auf ihrem Sessel. „Komm her und bedanke dich bei mir!“
Erst war ihr nicht klar, was ihre Göttin meinte. Aber nachdem sie irgendwie mit schmerzenden Gliedern aufgestanden war und zu ihr ging, verstand sie. Nima legte ein Kissen vor sich auf den Boden und ihre Beine auf die Lehnen und sah sie an. „Lass‘ dir Zeit und gib dir Mühe. Wenn ich mit dir zufrieden sein sollte, darfst du es dir selbst machen und dabei kommen!“
Ingeborg kniete sich hin und rückte näher. Nima sah sie abwartend an, half ihr aber kein bisschen, in Position zu gehen. Dann beugte sie sich vor und ließ ihre Zunge durch Nimas Spalte gleiten.
Die Haltung verlangte Ingeborg einiges ab. Ihre Schultern schmerzten schon eine Weile, jetzt kamen die Knie noch dazu, auf die sie einen guten Teil ihres Gewichts verlagern musste, um Nimas Pussy zu verwöhnen. Da half auch das Kissen nur bedingt. Und auch, dass ihre Brüste am Sessel rieben und ihre Nippel durch den Stoff gereizt wurden, war nicht hilfreich, im Gegenteil.
Der Gedanke, Nima langsam und schön zum Höhepunkt zu bringen und sich dabei in dieser Zwangslage zu befinden, heizte sie an. Aber irgendwie waren Erregung und Schmerz jetzt gar nicht so sehr ein Problem. Irgendwas war passiert, und der Wunsch, ihrer Göttin zu Diensten zu sein, war nun im Vordergrund. Sie strengte sich an, weil Nima es wollte und blendete sich selbst nach einer Weile zum größten Teil aus.
Nima blickte auf ihre Freundin. Sie sah deren Zunge, wenn sie sich etwas zurückbeugte, dann legte Ingeborg wieder ihren Mund auf ihre Pussy und saugte an ihrer Perle, umspielte sie mit der Zunge, knabberte… sie hatte es nie beabsichtigt, aber jetzt war es passiert und Ingeborg kniete gefesselt vor ihr! Ingeborg kannte sie gut genug, um sie einige Male bis kurz vor die Klippe zu führen und wieder zurück zu holen. Dieses Spiel beherrschte sie perfekt. Auch, den richtigen Moment für die Erlösung zu erkennen.
Sie musste sich beherrschen, ihre Beine nicht gleich auf Ingeborgs Rücken zu legen und sie an sich zu pressen. Ihre Hände lagen irgendwann auf ihrem Kopf, nur konnte diese sie nicht wie sonst wegschieben. Ihre eigenen Hände waren ja hinter ihrem Rücken gefesselt.
Ingeborg ließ sich führen, normalerweise mochte sie das nicht. Nicht weil es sie störte, auf Nimas Vulva gepresst zu werden, das machte diese eh im letzten Moment oft genug, und das war nur ein Zeichen dafür, wie gut es ihr gefiel. Es brachte sie aus dem Rhythmus, das störte sie. Aber in diesem Moment war sie nur für ihre Göttin da. Und wenn ihre Göttin sie führte, gehorchte sie.
Dann fühlte sie das verräterische Zucken, schmeckte und roch dieses ganz besondere Aroma, das kam, wenn sich ein großer Höhepunkt ankündigte. Sie schob Nima mit quälender Langsamkeit an die Klippe und darüber. Dass sie ihr auf dem letzten Stück die Beine ins Kreuz legte und sie an sich presste, empfand Ingeborg als hohes Lob. Es schmerzte, das zusätzliche Gewicht auf ihren Knien, der Zug in ihren Schultern, als ihre Arme verbogen wurden und auch in ihren Brüsten, als die fest auf den Sessel gedrückt wurden. Das war alles egal, solange sie Nima dabei Freude bereitete!
Auch für Nima war es in gewisser Weise etwas besonderes. Sie hatte seit ihrem Ex, mit dem sie die ersten Versuche in dieser Richtung unternahm, nur entweder Freunde für ‚normalen‘ Sex gehabt oder für BDSM-Spiele. Und nun hatte sie Ingeborg, mit der sie seit einiger Zeit wundervollen, befriedigenden Sex hatte und die ihr auch sonst eine gute Freundin war. Und mit der sie gerade beide Seiten teilte.
Sie konnte sich immer weniger beherrschen und ließ sich mehr und mehr gehen. Normalerweise hätte Ingeborg sie nun weggedrückt, aber jetzt, im Spiel, bemühte sie sich nur noch mehr. Als Nima kam, sah sie einen Moment Sterne, sie merkte, wie sie plötzlich auslief und ihre Freundin, ihre Lustsklavin, alles aufnahm und sie sauber leckte und ihr ein überaus angenehmes Nachspiel gab, bis sie nochmal kam.
Nima öffnete die Augen und sah zu Ingeborg hinab. Es fiel ihr kurz schwer, ihre Rolle zu halten, dann straffte sie sich und nahm die Beine wieder von ihr. Es war ihre Geliebte, hier galten andere Regeln! „Das hast du wirklich wunderbar gemacht, Liebes!“
Ingeborg beugte sich wieder zurück in ihre Position und strahlte sie an. Sie wusste, dass es ein wirklich heftiger Höhepunkt war, den sie ihrer Göttin gegeben hatte. Ihr Mund war schon offen, um sich für das Lob zu bedanken, da dachte sie daran, nicht ungefragt zu reden und schloss ihn wieder.
Und: sie war geil wie Nachbars Lumpi!
„Dreh dich um!“ Nimas Beine waren noch weich, außerdem war sie der Boss. Dann löste sie Ingeborgs Bondage und rieb dabei immer wieder über deren Nippel. Sie nahm zwei Klammern, die sie zuvor im Sessel bereitgelegt hatte. „Die setze ich dir an die Nippel, dann darfst du dich befriedigen!“
Mit großen Augen sah Ingeborg zu, wie Nima ihr die erste Klammer ansetzte. Sie zischte, als der Schmerz durch sie fuhr. Dann kam die zweite Klammer, noch bevor sie sich auf das neue Gefühl einstellen konnte. Sie quietschte kurz und konzentrierte sich auf ihre schmerzenden Nippel, die gerade noch so lustvoll erregt waren.
„Du darfst jetzt!“
Ohne nachzudenken glitten ihre Hände zu ihrem Allerheiligsten. Sie spreizte die Beine ein wenig, die schmerzenden Knie und Muskeln waren ihr egal, die spürte sie in ihrer Erregung gar nicht. Eine Hand hielt mit zwei Fingern ihre Schamlippen auf, die andere rieb erstmal durch. Sie war klitschnass, ihre Spalte war gut geschmiert und ihre Finger verteilten ihren Saft. Die beiden Finger schlossen sich um ihre Perle, die andere Hand versuchte in ihre Spalte zu schlüpfen. Ingeborg dachte nicht mehr nach, sie folgte nur ihrer Geilheit, und es dauerte keine Minute bis sie sich an den Sessel zurücklehnte und ihr Höhepunkt durch sie lief. Nima nahm in dem Moment die Klammern wieder ab, ein stechender Schmerz zuckte durch sie und ihr Orgasmus explodierte geradezu, wie sie es nur selten erlebt hatte.
Sie wäre seitlich weggekippt, hätte Nima sie nicht festgehalten.
Später lagen sie nebeneinander im Bett. Ingeborg lag auf dem Rücken und sah ihrer Freundin, die seitlich auf einem Arm aufgestützt dalag und sie streichelte, in die wunderbaren dunklen Augen. Ingeborg war froh, sich ausstrecken zu können und Nima bestand darauf, sie zu massieren. Sie wäre auch fast dabei eingenickt. Dabei unterhielten sie sich über das Erlebte. Ingeborg war von sich selbst überrascht, vor allem, dass sie irgendwann alles außer ihrer Göttin ausgeblendet hatte. Und wie sehr es ihr in dem Moment gefiel und selbstverständlich erschien. Und sie unterhielten sich auch über Lust und Schmerz, und wie ihr Körper reagierte.
„Wird das zur Gewohnheit?“
„Für einige, ja. Aber normalerweise nicht. Vielleicht wirst du irgendwann das Bedürfnis haben, sowas nochmal zu erleben.“
„Ja, auf jeden Fall!“ meinte Ingeborg sofort. Ihr Mund war schneller als ihr Kopf, stellte sie fest. „Dann darf es auch ein wenig fester sein.“ Auch das kam ohne nachzudenken. Sie wunderte sich über sich selbst und lächelte Nima an. Dann zog sie die dunkelhäutige Schönheit auf sich. Sie versanken in einem leidenschaftlichen Kuss, und als der endete, dirigierte sie Nima nach unten zwischen ihre Beine und legte sich entspannt zurück, während ihre Domina sie nun nach allen Regeln der Kunst verwöhnte. Und zum ersten Mal fistetete. Der Orgasmus ließ sie Sterne sehen und alle ihre Lust herausschreien.
In der folgenden Zeit erforschte Ingeborg ihre Lust und ihre Gefühle und stellte fest, dass sie sich gerne ‚ihrer‘ Nima unterwarf. Nicht allzu oft, aber immer wieder. Sie wiederholten das Spiel in verschiedenen Variationen und sprachen sich dazwischen ab. Und ab und zu, ganz selten, tauschten sie sie Rollen. Aber Nima wollte es dann oft viel härter, als Ingeborg es ihr geben konnte.