Drei große Schwarze in der Hochzeitsnacht teil 2.



Geistesgegenwärtig zog die Notarin das Einstecktuch aus der Brusttasche ihres Blazers und reichte mir den schwarz gepunkteten, weißen Stoff. Die hauchzarte Naturseide war nicht imstande, die hervorquellenden Massen aufzusaugen, verhinderte aber, dass ich mich und mein näheres Umfeld vollspritzte. Nach Momenten ohne Kontrolle hauchte ich: »Danke«, und musste aufgrund der postorgastischen Glücksgefühle lachen — schlimmer konnte es nicht mehr werden.

Als Knäuel war das Seidentuch geeignet, mein Ejakulat aufzunehmen. Die Seide fühlte sich auf meiner Eichel ungleich angenehmer an, als Reinigungstücher aus Zellulose.

»Ich werde ihnen den Schaden ersetzen«, sagte ich schnaufend und reinigte mich mit dem Seidentuch.

»Nicht nötig«, sagte die Notarin mit einer abwertenden Geste, »Das kann ich steuerlich abschreiben.«

In mir flammten Bilder auf, in denen Frau Doktor Christina Malaika Malambuku-Schmidt mit nichts, als weißen Strapsen und High Heels an ihrer Steuererklärung arbeitete.

»Ich könnte ihnen bei steuerrechtlichen Belangen zur Hand gehen«, schlug ich vor, »Vielleicht finden wir eine quid pro quo Lösung.«

»Quid pro quo?«, fragte sie nachdenklich, »Wenn ich ihre Krawatte jetzt durch meinen Schritt zöge, käme dabei ein ähnlich durchnässtes Resultat heraus.«

»Ich stehe auf intellektuelle Schlampen«, gestand ich ihr, mit heruntergelassenen Hosen.

»Eloquent geführter Dirty-Talk stellt meine Contenance auf eine harte Probe«, vertraute sie mir an.

»Sie passen wunderbar zu mir und meiner Frau«, schnaufte ich und war versucht, meinen erschlaffenden Schwanz erneut zu bearbeiten. Im Anbetracht des fulminanten Abgangs wollte ich den Bogen nicht überspannen und zog meine Hose hoch. Angezogen fühlte ich mich, gegenüber der Notarin, deutlich selbstsicherer.

Im selben Moment verlor meine Frau die Beherrschung unter dem ausdauernden, analen Ritt. Der Bulle ließ von ihr ab und drehte sie auf die Seite. Die Braut taumelte emotional unter den Wellen des Höhepunkts, als sich, nach dem Positionswechsel in die Löffelchen Stellung, erneut ein Schwanz in ihren Arsch drängte. Sie erlebte die einsetzenden Penetrationen mit einem entrückten Glucksen. Ein zweiter Bulle kam von der Ersatzbank zurück, legte sich vor meine Frau und verwöhnte ihre Titten mit den Händen und dem Mund.

Er steckte drei Finger seiner Hand in ihre Spalte und penetrierte sie damit, zusätzlich zu dem Arschfick, in einer Heftigkeit, die ihr den Atem raubte. Ich glaubte, eingreifen zu müssen, als meine Frau sekundenlang erstarrte, ohne zu atmen. Als ein scharfer Strahl klare Flüssigkeit zwischen ihren Beinen hervorschoss, holte sie kehlig schreiend Luft. Meine Beinmuskeln entspannten sich, die Ergriffenheit blieb.

Der Bulle vor ihr, zog seine Hand zurück und schob seinen glänzenden Hammer in ihre nasse Fotze. Im Anbetracht der letzten 90 Minuten und des provozierten Squirtings, war die zarte Spalte meiner Frau eine durchgefickte Fotze, die einige Tage der Ruhe und Pflege bedurfte, um zu ihrer ursprünglichen Ästhetik zurückzufinden.

Der Doppelfick steigerte sich zu einem Dreier, als ein wiedererstarkter Schwanz in ihren Mund drängte. Die drei schwarzen Körper verschwammen optisch zu einer diffusen Masse, aus der die weißen Beine meiner Frau herausragten. Ich war nicht in der Lage, ihre kehligen Laute und die Zuckungen ihres Körpers, als eine Kaskade von Orgasmen, oder einem durchgehenden Lustrausch zu differenzieren.

Die Drei fickten ihre Löcher simultan und wechselten sich nach dem Rotationsprinzip ab. Sie drehten und zogen die Braut an Armen und Beinen bestimmend in die gewünschten Positionen und trieben es mit ihr, bis der erste lautstark in ihren Arsch spritzte. Der Nächste entlud sich in ihrer Fotze.

Der Dritte, dessen Prügel wie eine Maulsperre in ihrem Mund steckte, stand auf, drehte die willenlose Braut auf den Bauch und ging hinter ihrem Arsch in die Hocke, um seinen Schwanz in dem engsten Loch zu versenken. Sie lag mit gespreizten Beinen und von sich gestreckten Armen auf dem Bett und nahm den dicksten der drei schwarzen Hämmer anal.

Die zwei anderen waren abwechselnd im Bad gewesen, um sich frisch zu machen, während ihr schwarzer Bruder den Arsch meiner Frau in einer Besessenheit fickte, die ich in dieser Art nicht kannte — weder bei BellaPorn, noch aus anderen Pornos. Er fickte sie, wie eine Puppe. Und sie gab sich ihm hin, wie ein derartiges Objekt.

Die Notarin neben mir, war von dem minutenlangen, sexuellen Ansturm dieses Bullen und der demütigen Hingabe meiner, scheinbar unkaputtbaren Frau, ebenso ergriffen wie ich. Sarahs Gesichtszüge ließen mich ahnen, in welchen Spähern sie sich befand. Die Augenbinde war verrutscht. Ich sah ihre geschlossenen Lider, während sie kehlig stöhnte. Der besessene Ficker war schweißgebadet, als er sich ruckartig aus ihrem Arsch zurückzog, sie auf den Rücken drehte und über ihrem Oberkörper in die Hocke ging.

Sarah öffnete ihren Mund intuitiv unter dem Spermaregen und lutsche ihm die Eichel sauber, bis er ermattet neben ihr auf die Matratze sank. Er warf die Arme hinter den Kopf und erholte sich von dem kräftezehrenden Endspurt.

Sarah lag breitbeinig auf dem Rücken und bot mir einen ungehinderten Blick zwischen ihre Beine. Ihr Schließmuskel stand leicht offen und ein Rinnsal Sperma floss daraus hervor, ebenso wie aus ihrer geschwollenen Fotze. Mit der Zunge leckte sie das frische Sperma von ihren Lippen und blieb atemlos liegen. Ich kam zu ihr ans Bett und griff nach ihrer Hand. Sie öffnete ihre Augen benommen und schaute mich an, als wäre sie aus einem wunderschönen Traum erwacht.

»Ich liebe Dich«, hauchte sie atemlos und erwiderte meinen Händedruck.

»Wir sind noch nicht fertig«, sagte die Notarin im Sitzen. Ihr aufgeklappter Aktenkoffer stand auf ihren Oberschenkeln. Sie öffnete eine Metallkassette im Inneren des Köfferchens, mit einem Schlüssel, den sie an einem Armband trug. In der Kassette waren Lettern aus Metall, die mich an den mittelalterlichen Buchdruck erinnerten. Sie setzte einzelne Lettern mit Buchstaben und Symbolen auf einer postkartengroßen Metallplatte zusammen und prüfte die korrekte Anordnung mehrmals.

Ich kannte das Prinzip variabler Stempel und ging neugierig zu ihr. Bevor ich den spiegelbildlichen Schriftsatz lesen konnte, reichte sie die Druckplatte an einen der schwarzen Hünen und sagte Worte, die ich keiner, mir bekannten Sprache, zuordnen konnte. Die Notarin überreichte mir ein Dokument und sagte: »Herzlichen Glückwunsch an ihre Frau. Sind die persönlichen Angaben korrekt?«

Es war ein Zertifikat, ausgestellt auf Frau Doktor Sarah Beatrix von Mörlen. Das Zertifikat bestätigte, dass sie am heutigen Datum von drei Mitgliedern der more than ten black inch association (MTTBIA) zu einer Drei-Loch-Stute eingeritten worden war. (Es handelte sich um einen Verband, der Männern mit dem Hauttyp 4 bis 6 und einer Schwanzlänge, von über fünfundzwanzig Zentimetern, vorbehalten war). Das Zertifikat sprach ihr das Recht zu, sich als blacked Bitch mit dem höchsten Rang von drei Sternen plus Auszeichnung zu titulieren.

»Das Dokument wird meine Frau kaum beeindrucken. Für sie ist es der Moment, der zählt«, sagte ich der Notarin nachdenklich, legte ihr das Zertifikat, nach eingehender Prüfung zur Unterschrift vor und fügte hinzu: »Für mich hat es eine Bedeutung: Worte vergehen, Geschriebenes bleibt.«

»Der Verwaltungsakt ist eben auch ein Akt«, sagte Frau Doktor Christina Malaika Malambuku-Schmidt und warf mir einen flirtenden Blick zu, »Ich kann ihre und die Intentionen ihrer Frau nachvollziehen«, sagte sie und setzte ihre raumgreifende Unterschrift auf das Zertifikat. Daneben platzierte sie ihren Notarstempel.

»Immerhin haben wir noch eine bleibende Erinnerung in Vorbereitung, zu der ihre Frau eine deutlich emotionalere Bindung entwickeln sollte«, sagte die Notarin.

»Wir sollten sie vorher involvieren«, schlug ich vor und bekam kalte Füße, im Anbetracht der Tragweite.

»Das ist bereits geschehen«, sagte die Notarin und nickte dem Mann zu, der neben meiner Frau auf dem Bett kniete. Sarah lag in ihrer durchgefickten, breitbeinigen Pose auf dem Bauch und krallte ihre Hände in das Laken, als wüsste sie, was kommt.

»Ready Bitch?«, fragt er. Sarah nickte, ohne den Kopf zu heben. Er hielt einen Gegenstand in der Hand, der einem elektrischen Bügeleisen ähnelte und auf dessen Unterseite die Metallplatte mit den Lettern befestigt war. Das Kabel des Geräts steckte in der Dose neben dem Nachttisch. Ich biss die Zähne zusammen, als der Kerl das heiße Eisen auf Sarahs Rücken, unterhalb des Nackens, zwischen die Schulterblätter drückte und glaubte, ein Zischen zu hören, das vom Schrei meiner Frau übertönt wurde.

Ich hörte Sarah jammern, sie zerrte an dem Laken und trommelte mit den Schienbeinen auf die Matratze ein. Die verbrannten Stellen hoben sich deutlich von der unversehrten Haut ab. Zwischen ihren Schulterblättern stand in Blockbuchstaben BLACKED und darunter waren drei Sterne mit jeweils fünf Spitzen, in den Sternen erkannte ich je einen ausgefüllten Punkt und unter den Sternen war eine durchgezogene Linie.

Der Kerl legte das Brandeisen weg und nahm eine Cremedose, in der sich eine kohlschwarze Paste befand. Er trug die Paste großflächig und dick auf dem Rücken meiner Frau, oberhalb der Korsage, auf. In Sarahs Augen standen Tränen, als sie anfing zu lachen. Sie erklärte mir im Nachhinein, dass ihr Körper auf den beißenden Schmerz mit einem Endorphinrausch antwortete, der süchtig machen konnte.

Abschließend deckte der Kerl die schwarze Paste mit einer dünnen Folie ab und fixierte die Ränder mit Klebeband. Die drei Hünen machten sich fertig, für die Abreise. Zu den schwarzen Stoffhosen trugen sie schwarze Schuhe, weiße Hemden und dunkle Smokings — ausnahmslos hübsche Burschen.

Sie verabschiedeten sich bei meiner Frau mit je einem Küsschen auf die Wange und lobenden Worten: »Best Bitch ever«, schwärmte einer, »horny cock eater«, lobte sie der Nächste. Der Dritte hauchte, »Wow!«, in ihr Ohr.

Mit meinem Smartphone rief ich Gabi, meine Assistentin, an und musste auffallend lange warten, bis sie den Anruf annahm.

»Ist was passiert?«, fragte sie erschrocken. Ich hörte im Hintergrund Partymusik und lautstark feiernde Menschen. Ihre Frage, war im Anbetracht der Uhrzeit und des heutigen Anlasses, berechtigt.

Ich beruhigte sie und sagte: »In fünf Minuten werden vier Personen in die Hotellobby kommen. Es sind besondere Gäste von meiner Frau und mir. Sorgen sie dafür, dass sie auf unserer Feier mindestens so viel Essen, Trinken und Unterhaltung geboten bekommen, wie alle anderen.«

»OK«, sagte Gabi verwundert und fragte: »Kommen sie mit?«

Ich verneinte, bedankte mich für ihre Hilfe und legte auf.

Frau Doktor Christina Malaika Malambuku-Schmidt bedankte sich mit gepacktem Köfferchen für die Einladung zur Party und verabschiedete sich bei mir mit festem Handschlag. Sie gab mir eine Cremetube und Pflegehinweise für die weitere Behandlung des speziellen Brandings.

»Für die anderen pflegebedürftigen Stellen ihrer Frau haben sie hoffentlich entsprechende Präparate«, sagte sie mit einem schelmischen Grinsen.

»Da bin ich mir sicher«, sagte ich und begleitete die Dame und die drei Herren zum Ausgang der Suite.

Als wir alleine waren, kam mir die Stille in dem romantisch beleuchteten Raum beklemmend vor. Die Rosenblätter, die zu Beginn ein großes Herz auf dem Bett symbolisierten, waren chaotisch auf den zerwühlten Laken und dem näheren Umfeld verteilt. Sie klebten vereinzelt am Körper meiner verschwitzten Braut, die in Bauchlage auf dem Bett ruhte. Sie schaute mich erschöpft und befriedigt an.

»Ich hoffe, ich habe es mit dieser Überraschung nicht übertrieben«, sagte ich vorsichtig.

»Doch, das hast du«, antwortete Sarah, »Du hast derart übertrieben, wie ich es mag.«

Sie strich mit ihrer Hand einladend über die freie Seite des Betts. Ich zog meine Schuhe und die Krawatte aus und legte mich neben Sarah auf den Rücken. Sie schmiegte sich in Bauchlage an mich, legte ihr Kinn auf meine Brust und schaute mich mit großen Augen an.

Sarah war körperlich erschöpft und emotional zu aufgeladen, um einzuschlafen.

»Ich habe diesen Tag und die Nacht seit Wochen geplant«, sagte Sarah, »Es war nicht leicht, ein Brautoutfit zusammenzustellen, mit dem ich vom Standesamt bis ins Bett, allen Anforderungen gerecht werden konnte.«

»Von der Heiligen zur Hure mit drei Handgriffen«, sagte ich lächelnd.

»Exakt!«

»Mir ist nicht entgangen, welchen Aufwand du betrieben hast. Du warst von Anfang bis Ende eine fantastische Braut«, sagte ich und griff auf dem Nachttisch, nach dem Schälchen mit den Erdbeeren, um mit einer der süßen Beeren über Sarahs Lippen zu streicheln. Sie saugte daran und biss die vordere Hälfte ab, um sie genüsslich zwischen Zunge und Gaumen zu zerdrücken.

Mit schwelgendem Blick sagte sie: »Glück und Liebe sind unfassbare Begriffe für einen Menschen und dennoch weiß ich, dass ich beides in dir gefunden habe.«

»Woher nimmst du diese großen Worte?«, fragte ich ergriffen. Wann, wenn nicht in der Hochzeitsnacht, war derartiges Pathos angemessen?

*** Epilog ***

Wir waren die ersten achtzehn Tage unserer Flitterwochen mit einem Wohnmobil im Zickzack durch Skandinavien nordwärts gereist und campten seit drei Tagen an einem der nördlichsten Punkte des europäischen Festlands. Wir wollten einmal sehen, wie die Sonne den nördlichen Horizont über dem Meer um Mitternacht berührt und wieder aufsteigt, ohne untergegangen zu sein.

Tiefhängende Regenwolken vereitelten diesen Plan in den ersten zwei Nächten. Diese Großwetterlage war sich der Beharrlichkeit meiner Frau nicht bewusst. Eine Abreise kam erst infrage, nachdem wir die Mitternachtssonne über dem Meer sehen durften. Da wir uns jenseits des Polarkreises befanden, blieben uns noch einige Nächte, in denen sich das Schauspiel wiederholte.

Auf unserer Reise vermieden wir den Kontakt zur zivilisatorischen Hektik, genossen die mediale Abstinenz und erlebten eine ungeahnt erfüllende Entschleunigung in der ungestörten Zweisamkeit. Wir konnten die Stille der Natur stundenlang schweigend genießen, redeten bis tief in die Nächte, in denen es nicht dunkel wurde, und gaben uns unserer Lust hin, wann und wie es uns beliebte.

Die Geschäftigkeit meiner Frau und der Geruch von frisch gebrühten Kaffee, ließen mich am dritten Regentag aufwachen. Sarah stand an der kleinen Kochecke des Wohnmobils. Sie trug meinen mausgrauen Hoodie, der ihr, abgesehen vom Brustumfang, zu groß war und weit über ihren Hintern reichte. Ihre nackten Beine endeten in pinkfarbenen Wollsocken. Von der Liegefläche im Heck des Wohnmobils, sah ich sie in der Seitenansicht, beim Zubereiten des Kaffees. Ihr langes Haar hing über ihrer Schulter und reichte vorne bis zu ihren Brüsten.

Selbstvergessen und ungeschminkt hantierte sie auf dem beengten Raum und wirkte wie eine verträumte Siebzehnjährige. Eine vermeintliche Siebzehnjährige mit mehr großflächigen Tattoos auf der Haut, als ein Kutter voller Seemänner aufzubieten vermochte.

Mit den zu langen Ärmeln über den Händen packte sie den heißen Pott Kaffee und kam zu mir gelaufen.

»Ich wollte dich überraschen«, sagte sie, als sie erkannte, dass ich wach war. Ich nahm ihr das Gefäß aus den Händen und stellte es zum Abkühlen auf eine Ablage. Auf ihrem Hals, auf Höhe des Kehlkopfs las ich „Lustobjekt“ als schwungvoll geschriebene Tätowierung. Was mich am Anfang unsere Beziehung schockierte, nahm ich, nach einem geistigen Reifungsprozess, als ein selbstbewusstes Bekenntnis meiner Frau wahr.

»Macht dir das Regenwetter zu schaffen?«, fragte sie und setzte sich neben mich. Ich saß in meinem Pyjama, mit ausgestreckten Beinen auf der Matratze und lehnte mit dem Rücken an der Seitenwand des Wohnmobils. Schulterzuckend sinnierte ich: »Wir leben seit drei Wochen auf engstem Raum, haben nur uns und es regnet seit drei Tagen — wann fangen wir an, uns zu streiten?«

Sarah setzte sich über meine Beine, sodass ihre Pobacken auf meinen Oberschenkeln ruhten, und gab mir einen Kuss.

»Wir haben jeden Tag Auseinandersetzungen, die wir mit Respekt und Mitgefühl austragen«, erklärte Sarah in ihrer ruhigen und sachlichen Art. Mit einem Lächeln fügte sie hinzu: »Ich kann bei nächster Gelegenheit gerne ein paar Teller an die Wand werfen, während ich meinen Standpunkt erläutere, falls dir die Leidenschaft in diesem Aspekt unserer Ehe fehlt.«

»Die Leidenschaft ist auf die richtigen Aspekte unserer Ehe verteilt«, sagte ich und legte meine Hände auf ihre Beine, streichelte zu ihrer Hüfte und fühlte keinen Hinweis auf einen Slip. Unter dem Hoodie glitt ich über ihren flachen Bauch und umspielte die unanständig großen und übernatürlich wohlgeformten Titten. Sarahs Lider schlossen sich genießerisch, während ich ihre Nippel zart mit den Daumen massierte.

»Ich könnte dich vor Liebe auffressen«, sagte ich.

»Anthropophagie ist inakzeptabel.«

»Hast du noch einen Zungenbrecher auf Lager?«, hauchte ich grinsend und umsorgte ihrer Nippel mit einer Zärtlichkeit, die quälend sein musste.

Sarah dachte unter diesen erschwerten Bedingungen einen Augenblick nach und säuselte: »Anatidaephobie ist die Angst, von Enten beobachtet zu werden.«

Mein herzhaftes Lachen steckte Sarah an. Gelöst ließ ich mich zur Seite kippen und riss meine Frau mit um. Wir lagen nebeneinander auf der Matratze und schauten uns lachend in die Augen.

»Wie kannst du dir dieses unnütze Wissen merken?«

»Was ich lese, bleibt in meinem Kopf.«

Ich streichelte ihren Hals und verstand erneut, warum sie sich zeitweise danach sehnte, von ihrem Kopf Urlaub zu machen, um ihre Existenz als willenloses Lustobjekt zu genießen. Das war besser als den rastlosen Geist mit Alkohol und anderen Drogen zu betäuben.

»Kennst du die Eigenschaften der Antifragilität?«, fragte Sarah leise, genoss meine Zuneigung und erwiderte sie, während sie dozierte: »Es beschreibt Dinge, die nicht nur verschleißfest sind, oder sich regenerieren. Antifragile Dinge werden durch Beanspruchung und äußere Belastungen besser, sind aber nicht unzerstörbar.«

»Das klingt nach Science-Fiction«, sagte ich spontan.

»Dann wären deine Muskeln, dein Immunsystem, eine rechtsstaatliche Verfassung und unsere Ehe Science-Fiction.«

»Danke für den Hinweis«, sagte ich mit Demut vor diesem Denkanstoß.

»Es ist falsch, Belastungen und Krisen um jeden Preis vermeiden zu wollen. Es verhindert eine antifragile Entwicklung und lässt die Probleme größer werden.«

»Worauf willst du hinaus?«

»Lasse uns keine faulen Kompromisse eingehen, die unsere Ehe vermeintlich schützen sollen. Unsere Ehe muss sich jeden Tag aufs Neue bewähren — entweder wir machen sie gemeinsam kaputt, oder es wird die beste Beziehung, die wir zustande bringen.«

Ich nahm Sarah in die Arme und drückte sie fest an mich, da Worte nicht sagen konnten, was ich für sie empfand.

»Kannst du meinen Rücken einölen?«, fragte sie nach einigen Atemzügen.

»Gerne. Spannt die Haut noch?«

»Nein, aber ich habe dieses Ritual lieb gewonnen.«

»Ich auch«, sagte ich und holte die Dose mit dem Kokosöl. Sarah zog sich den Hoodie über den Kopf und legte sich mit verschränkten Armen auf den Bauch. Ich setzte mich auf ihren Po und begann ihren Rücken, bei den Schultern beginnend, einzuölen.

Dort, wo das heiße Eisen ihre oberen Hautschichten verbrannt hatte, waren die Farbpigmente der schwarzen Paste in die unteren Hautschichten eingedrungen. Die Haut war ohne nennenswerte Narbenbildung verheilt, was nicht zuletzt an meiner aufopferungsvollen Pflege lag. Ähnlich eines Tattoos, waren die schwarzen Pigmente, dauerhaft in den tieferen Hautschichten verblieben. Die Konturen waren weniger scharf, als bei einer Tätowierung und das satte Schwarz war nicht vollflächig erhalten geblieben.

Durch diese Makel sah die Brandtätowierung einem aufgedrückten Stempel täuschend ähnlich. Der Schriftzug BLACKED war gut lesbar, darunter waren drei Sterne, einer für jede penetrierte Körperöffnung. Die Punkte in den Sternen symbolisierten, eine Spermafüllung und der durchgehende Strich unter den Sternen, sagte aus, dass alle Löcher gleichzeitig gefickt worden waren. Zu meinem Unverständnis durfte sich eine Schlampe, nach den Regularien der MTTBIA, bereits als drei-Loch-Stute bezeichnen, wenn ihre drei Löcher nacheinander benutzt worden waren. Der Unterstrich stellte klar, dass meine Frau eine echte big-black-cock-drei-Loch-Stute war.

Das Kokosnussöl brachte Sarahs zarte Haut sowie den schwarzen Stempel und ihre umliegenden Tätowierungen zum Glänzen. Die Farben und Kontraste traten kräftig hervor.

»Ich könnte dich von Kopf bis Fuß einölen«, schlug ich vor.

»Und dann?«, fragte Sarah interessiert.

»Dann könnte ich deine Handgelenke an der Querstrebe des Wohnmobilvordachs festbinden und dich, vor dem Frühstück, hart von hinten nehmen, während die Regentropfen von deinen eingeölten Titten abperlen und deine Nippel hart im Wind stehen.«

»So, wie gestern?«, gurrte Sarah mit schmachtendem Unterton.

»So, wie gestern«, bestätigte ich, »Aber heute verbinde ich deine Augen, damit du nicht, von eventuell vorbeifahrenden Bussen voller Pauschaltouristen, irritiert wirst.«

Anmerkung:

Es ist meine Absicht, alle beschriebenen Charaktere meiner Geschichten, mit der Würde zu zeichnen, die JEDEM Menschen zusteht. Unter dieser Kernaussage benutze, vermeide oder invertiere ich Klischees bewusst aus erzählerischen Gründen, ohne irgendjemanden dadurch in seiner Einzigartigkeit verletzen zu wollen.



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