Gib mir den Schmerz



ch heisse Jennifer, bin 26 Jahre alt, bin seit 2 Jahren geschieden, habe keine Kinder, lebe und arbeite in Köln und bin masochistisch veranlagt. Diese Veranlagung äußert sich darin, dass ich bei sexuellen Reizungen sehr häufig Schmerz mag, der mir von meinem Sexualpartner zugefügt wird.
Um zu diesem Erlebnis zu kommen, brauche ich also Partner, die sadistisch sind. Und genau darin liegt das Problem. Wo kann ich solche Männer finden, die so einfühlsam sind, mir das Höchstmaß an Gefühlen zu geben, meinen Körper aber nicht zerstören. Schon oft habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. Davon möchte ich hier und jetzt nicht berichten.
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Der Klassenausflug



Ich war damals, als die Geschichte, von der ich hier berichte, noch Junglehrer und hatte gerade einmal vor knapp zwei Jahren zum ersten Mal eine Klasse als Klassenlehrer übernommen. Aber ich hatte dabei wohl Glück, denn diese Klasse verhielt sich anders als ich das von meinen Kollegen bei anderen Klassen geschildert bekam. Meine 16 Schülerinnen und 13 Schüler hatte inzwischen die Jahrgangsstufe 12 erreicht, würden also in etwas mehr als einem Jahr ihr Abitur ablegen. Und die Klasse war so, wie man sie sich als Lehrer eigentlich nur wünschen kann. Wir verstanden uns prima (was vielleicht auch daran lag, dass ich gerade einmal zehn Jahre älter war als die meisten der Mädchen und Jungen), es wurde ordentlich gearbeitet und der übliche Schul-Schabernack hielt sich in erträglichen Grenzen. Irgendwie hatte ich in dieser Zeit einfach ein hervorragendes Verhältnis zu meinen Schülern aufgebaut, die dann und wann auch mit privaten Problemen zu mir kamen, bei denen ich mein Bestes versuchte, ihnen zu helfen. Deswegen auch hatte ich mich auf die Klassenfahrt nach Paris regelrecht gefreut. Und, ich will es nicht verschweigen, meine Freude stieg noch an, als ich erfuhr, dass Fräulein Paweltzik, unsere junge Referandarin, neben mir die zweite Begleitperson bei dieser Fahrt sein sollte. Sie arbeitete seit knapp einem halben Jahr an unserer Schule, erwies sich als intelligente junge Frau und hatte auch rein äußerlich das gewisse „Etwas“. Kurzum: Ich hätte sie niemals von der Bettkante geschubst, aber da wir Kollegen waren, erschien es mir nicht gerade sinnvoll, irgend etwas mit ihr zu beginnen.
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