Mein erster Arschfick



Ich arbeite als Verkäufer bei einer bekannten deutschen Elektrokette, bin 45 Jahre
und einfach ein Mann vom Durchschnitt, der gerne auch nach Feierabend mal sein Bierchen trinkt und so weiter, wie jede Frau ihn zu Hause hat.
Nicht so wie mein Kollege Bernd, der bei einem Verkaufsgespräch sich einmischt, den Kunden und die Provision kassiert und sich bei den Chefs immer einschleimt.
Der Sportliche Bernd der zehn Jahre jünger ist, der immer bei Laufveranstaltungen mit laufen muss, der jeden sagen muss, wie viel Kilometer wieder mit seinem Rennrad gefahren ist. Einer der nur gesundes und kalorienarmes isst, für seinen schönen Body. Für ihn gibt es nur Aktivurlaub, da wo er und seine langjährige Verlobte Silke sich auspowern können. Sie arbeitet auch hier aber hinter der Wand, in der Buchhaltung. Sie ist auch 35 Jahre, noch sportliche Figur, ihre sportlich aktive Zeit war leider nach einem Skiunfall vorbei. Ich komme mit Silke so lala aus, bei den anderen Kollegen ist sie nicht so beliebt, weil sie sich den profilieren muss. Jedenfalls lud uns die Geschäftsleitung an einem Sonntag zu einem Grillfest am Rande der Stadt in einem Biergarten ein, da wir auch samstags geöffnet hatten.
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Zwei Pärchen, ein Strand



Sie hatte sich gerade erst hingelegt, auf ihrem ausgebreiteten Strandlaken, da hörte sie ein zaghaftes: „Darf ich?“

Yasmin sah sich um. Sie hatte selbst schon Probleme gehabt eine halbwegs freie Stelle zu finden und musste zugeben, dass die Auswahl nicht größer geworden war.

„Ja, schon okay“, erwiderte sie etwas unwirsch.

Der Opa würde sie schon nicht stören. Im Weiteren kümmerte sie sich zwar nicht um ihn, aber wenn man den Tag nebeneinander liegt bleibt es nicht aus, die eine oder andere Einzelheit wahrzunehmen. Sie schätzte ihn auf Mitte Fünfzig, für sein Alter noch ganz gut in Schuss. Graue Haare zwar, leichter Bierbauch, aber immerhin kein Sixpack im Speckmantel. Opa war nicht besonders muskulös und noch ziemlich hellhäutig. Vermutlich auch erst seit kurzem hier. Sonnenbrille und Badehose passten zu ihm, seine Strandtasche hätte allerdings nicht unbedingt eine Einkaufstasche von dm sein müssen.

Sie selbst war gerade achtzehn geworden und hatte sich den Urlaub mit Geldgeschenken zusammen gehamstert. Endlich mal raus. Sie war schlank, aber nicht zu schlank, trug ihre Haare schulterlang. Körbchengröße B, fraulicher Hintern, leidlich hübsche Beine. Yasmin hielt sich selbst für guten Durchschnitt und war ganz froh (noch?) nicht auf ihre Mutter zu kommen, die fette Kuh. Man merkt, das Verhältnis der beiden stand im Augenblick nicht zum Besten.

Am zweiten Tag war der Opa schon da, als sie sich zu ‚ihrem‘ Platz aufmachte. Ungefragt breitete sie ihr Strandlaken aus.
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Die Nacht ist schon sehr weit fortgeschritten



Die Nacht ist schon sehr weit fortgeschritten. Wir hatten noch den Spielfilm auf pro7 gesehen und sind danach ins Bett gegangen. Als sie sich auszog starrte ich sie nur an.

„Was ist Schatz?“, fragte sie mich, als sie meine Augen auf ihrem Körper ruhen sah.

„Du bist wunderschön.“, antwortete ich ihr.

Sie lächelte mich nur an und zum Dank für dieses ehrliche Kompliment verführte sie mich. Erst sehr viel später lag sie, völlig erschöpft, in meinem Arm und schlief. Sie lächelte im Schlaf und drückte sich nur noch fester an mich. Wie sehr hatte ich in den Jahren, welche hinter uns lagen, dies an ihr geliebt. Selbst im tiefsten Schlaf kam sie jede Nacht zu mir und suchte meine Wärme. Und ich gab sie ihr. Jede Nacht. Und dies nun schon seit 42 Jahren. Unterbrochen nur von ihren tränenreichen Nächten, als ich bei der Bundeswehr war. Nur, um an den Wochenenden jene verlorenen Nächte der Woche nachzuholen. All die Jahre gab es nur sie für mich und mich für sie. Nur zu gerne hätten wir die Zeit zurückgedreht, um all die Jahre erneut zu durchleben. Den ersten scheuen Blick, den ersten Kuß, die erste Nacht, der Moment in der Kirche, ihr fast schon schüchterner Satz: Schatz, ich bin schwanger, die Geburt unserer Tochter, wie sie groß wurde und mit ihrem Leben unsere Liebe nur noch mehr festigte. Sie war so glücklich mit ihr an ihrer Brust. Sie blühte richtig auf. Als Mutter. Ich habe ihr geholfen, ihr zur Seite gestanden, so sehr ich konnte. Mein Blick gleitet über ihr Gesicht. Einige Falten sind hinzugekommen. Aber seinen Liebreiz hat es niemals verloren. Meine Gedanken schweifen ab, reisen durch die Zeit. An den Anfang.
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