Geile Gummifrust



Schon auf dem Weg zur Arbeit verfluchte ich den Tag. Wie gern ging ich stets zur Arbeit. Die letzten drei Tage waren die reinste Marter. Den ganzen Tag saßen wir uns an unseren Computern gegenüber. Kein Wort hat Paul in dieser Zeit geredet. War ich wirklich zu zickig? Freilich, verstehen konnte ich ihn schon, schließlich war er mir auch nicht einerlei.

Herrliche Spaziergänge hatten wir schon gemeinsam unternommen, Kino, Disco, hunderte Aufmerksamkeiten während der Arbeitszeit! Wir hatten uns oft und gern geküsst. Eine wundervolle Zeit über mehr als vier Wochen. Zuletzt gestattete ich ihm auch zu seinen Küssen Petting. Aber zu mehr war ich einfach nicht bereit. Seine letzten Worte klangen mir noch nach: „Du bist zweiundzwanzig, der erste Mann in deinem Leben bin ich auch nicht…und sperrst dich wie die Zicke am Strick!“
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Paul hatte die Hoffnung schon aufgegeben



… wie Rache. Vor allem, wenn man die Hoffnung aufgegeben hatte, für erlittenes Unrecht doch noch einen Ausgleich zu erfahren.

Aber fangen wir von vorne an. Wie es zu dem schwärzesten Tag meiner Karriere kam.

Nach erfolgreichen Abschluss meines BWL Studiums hatte ich eine Anstellung in einer der renommiertesten Personalberatungen gefunden. Wir suchten für grosse, internationale Unternehmen Führungskräfte. Ich fing mit klassischen Recherche Aufgaben an – Namen, Positionen und Kontaktwege in adressierten Branchen herausfinden. Ich war sehr gut und fiel unseren Projektleitern positiv auf. Schnell wuchs mein Aufgabenbereich und meine Verantwortung. In herausragend kurzer Zeit bekam ich die volle Verantwortung für meinen ersten Exklusivkunden – und mir war klar, dass die Partner unserer Firma mich als großes Talent betrachteten und genau beobachteten.

Meine Karriere lief also wie am Schnürchen. Ich arbeitete hart und viel, verdiente sehr gut und hatte beste Zukunftsperspektiven. Und mir machte die Arbeit sehr viel Spass. Ich liebte es, von Kunden dringliche und schier aussichtslose Anfragen zu erhalten, um dann um so grössere Dankbarkeit zu ernten, wenn ich doch aussichtsreiche Kandidaten fand. Auch die Arbeit mit den Kollegen war sehr gut, es wurde viel gelacht und es verband einen der Ehrgeiz, etwas erreichen zu wollen. Es gab eigentlich niemanden, den ich gar nicht mochte oder mied. Auch wenn ich zu manchen Kollegen nicht den tiefen Zugang fand.
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Wie die Mutter beim ersten mal dazwischenfunkte



Ich, mein Name war Ben, war in der 11 Klasse und hatte eine Klassenkameradin, Lilo, angemacht. Und, ihrer Reaktion nach, auch gut, denn sie hatte mich zu sich nach Hause eingeladen.
Die ersten Male noch zum Lösen von Hausaufgaben, wenn es bei ihrer Mutter Kaffee gab, wurde ich immer mit eingeladen, ein zwei Male auch zum Abendessen oder später zum Fernsehen.
Ich führte Lilo einige Male aus, ins Kino oder Konzert, aber sie wollte nicht mehr „Noch nicht, Bitte. Ich möchte, dass es schön wird, und dazu darf meine Mutter nicht da sein.“
Ihre Mutter, denn ihre Eltern waren geschieden. Sie hatten sich, so habe ich den gelegentlichen Äußerungen nach, auseinander gelebt und sich dann scheiden lassen.
Meine Freundin besuchte regelmäßig ihren Vater, sogar seine Ex war bei ihm, oder er bei ihr zu Besuch.
Also, Sex nur, wenn ihre Mutter nicht da war, das war doch mal eine Ansage, mit der ich leben konnte.
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Ein Kostümfest



Am kommenden Wochenende findet es endlich statt: Das geilste Kostümfest der ganzen Stadt. Geil im wahrsten Sinne des Wortes! Ich habe noch nie daran teilgenommen und das Wenige, das ich weiß wurde mir erzählt oder kursiert als Gerücht im Bekanntenkreis. Eine Einladung zu bekommen, ist so gut wie ausgeschlossen, es sei denn man hat eine Freundin, die die Tochter des Gastgebers ist. Carmen meine Freundin hat selber noch nie daran teilnehmen dürfen, das haben ihre Eltern immer verboten, was die ganze Angelegenheit natürlich noch viel geheimnisvoller macht und natürlich noch viel spannender. Carmen hat, durch Zufall, die Einladungsliste auf dem PC des Sekretärs ihres Vaters gesehen und hat, als der Sekretär nicht im Raum war, kurzer Hand meinen Namen und meine Anschrift auf die Liste gesetzt. Heute kam meine Einladung mit der Post. Mit viel Glück habe ich die Post abgefangen und den Brief zur Seite getan. Mein Gefühl hat mir zugeflüstert, es wäre besser wenn Papa und Mama nichts davon erfahren.
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Von Oma verführt



Es ist noch nicht lange her, dass ich das unten Beschriebene erlebt habe, deshalb wollen wir auf genauere örtliche Angaben verzichten, um die besagte Frau gesellschaftlich nicht bloß zu stellen. Ich war im Krankenhaus in Neuss als Assistenzarzt beschäftigt, wo ich auch mein Examen mit gutem Ergebnis abgelegt hatte. Der auch bei der Prüfung anwesende Chefarzt bat mich in der Sommerzeit, als alle Ärzte mit Familien in den Urlaub gingen, vorgehend die Privatstation mit zu versorgen, da ich ja sehr gute medizinische Kenntnisse besäße und ich mich gut und formvollendet benehmen könnte. Auf solche Qualitäten legte er auf seiner Privatstation natürlich besonderen Wert. Nun ich trat also im Juli auf der Station 10 meinen Dienst an und lebte mich bei 15 Betten im Zweibett oder Einzelzimmer schnell ein.

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