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Ende gut, – alles gut, – oder doch lieber

Gut eine halbe Stunde später saß das Trio gemütlich am Frühstückstisch und ließ es sich schmecken. Tabasi erfuhr nun von Beate, dass sie für zwei Tage sturmfreie Bude hätte, weil die lieben Kleinen zu Besuch bei Oma und Opa waren. Er hatte sich schon gewundert, dass Beate so ruhig geblieben war, nachdem sie erwacht war. Normalerweise war er davon ausgegangen, dass er Beate in aller Frühe hätte verlassen müssen, weil sie die Kinder von den Großeltern abholen und danach zur Schule und in den Kindergarten bringen müsste.

Hassan war sehr erfreut zu hören, dass Beate wesentlich mehr Zeit für ihn hatte. Simone hatte ihnen interessiert zugehört und knurrte unwillig. Offenbar fühlte sie sich ausgeschlossen oder irgendwie benachteiligt. „Schade um die schönen Tage…!“, meldete sie sich zu Wort. Hassan und Beate sahen sie verständnislos an und Simone ergänzte nun leichthin: „Na ja, – ich meine ja nur. Wir müssen ja schließlich ins Geschäft und arbeiten.“

Tabasi nickte zustimmend, erwiderte auf Simones Stellungnahme: „Klar, – zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen.“ Doch er überlegte intensiv, wie er die kostbare Zeit besser nutzen könnte, die ihm sich überraschenderweise anbot. Alle drei saßen nur leicht bekleidet m Frühstückstisch. Beate trug ihren Bademantel, Simone hatte sich den Morgenmantel Beates ausgeliehen und Hassan saß in Pauls Bademantel am Tisch.

Die Gruppe plauderte angeregt über Gott und die Welt, während sie das Frühstück verzehrte. Natürlich wurde besprochen, wie der Tag zu gestalten war. Tabasi schlug vor, dass man zunächst ins Büro fahren würde, um dort nach dem Rechten zu sehen. Das Geschäft lief saisonbedingt ziemlich lau und wichtige Dinge standen ohnehin nicht an. Der Perser beschloss daher einen freien Tag einzulegen. Ersin könnte sich um das Tagesgeschäft kümmern, viel wäre sowieso nicht los. Simone wollte aber zuerst nach Hause fahren, dort nach den Kindern sehen, um dann vor Zuhause aus ins Geschäft zu fahren. Beate dagegen sollte Tabasi gleich in das Geschäft begleiten.

„Puuh, – ich brauche jetzt unbedingt eine heiße Dusche…!“, stellte Simone fest. Das war das Zeichen zum Aufbruch. Während Beate rasch den Tisch aufräumte, ging Simone in Bad und duschte sich ab. Hassan stand etwas ungelenk in der Küche rum, wusste nicht, was er tun sollte. Beate komplimentierte ihn aus ihrer Küche hinaus, er störte sie nur beim Aufräumen. Amüsiert begab sich Hassan ins Bad, wo Simone unter der Dusche stand. Rasch entledigte sich der Perser des Bademantels und stieg frech zu Simone unter die Dusche.

Für einen Moment erschrak Simone, als Hassan unter die Dusche kam, weil sie nicht bemerkt hatte, dass er ins Bad gekommen war. Doch als sie seiner gewahr wurde, lachte sie ihn schelmisch an, drehte sich von ihm weg und stemmte ihm ihr beachtliches Hinterteil entgegen. Tabasi nahm ihr die Seife aus der Hand und begann Simone nun gründlich einzuseifen. Die Blondine ließ sich diesen Dienst nur zu gerne gefallen, zumal Hassan kräftige Hände sanft über sie hinweg glitten.

Simone hatte auch absolut nichts dagegen, dass sich ihr Chef besonders ausführlich um ihre Brüste und ihren Venushügel kümmerte. Mit der einen Hand walkte er sanft die seifigen Halbkugeln. Seine andere, kraulte und streichelte ganz oben zwischen ihren Schenkeln. Unbewusst drückte Simone ihren Hintern eng an Hassan heran. Geraume Zeit widmete der Perser der intensiven Körperpflege seiner immer heißer werdenden Geliebten.

Dann versetzte Simone ihm plötzlich einen kräftigen Stubbs mit dem Hintern und wandte sich abrupt zu Hassan um. Ihn verschmitzt musternd nahm sie Hassan die Seife aus der Hand. Simone nahm mit ihren Händen Seife auf, um den cremigen Schaum dann gleichmäßig über Hassans Brust und Schultern zu verteilen. Ihre Hände glitten über seine Brust, glitten tiefer über den Bauch und schließlich umfasste Simone den erregierten Schaft des Mannes. Sanft strich sie an ihm auf und ab, seifte ihn dabei mit den Fingern ein und sah Hassan dabei die ganze Zeit abschätzig in die Augen. „Liebe Güte…“, stellte Simone in gespielter Verblüffung fest, „… was für ein Knüppel…!“ Sie lachte Hassan offen an, streichelte seinen Penis und gurrte rauheiser: „Hm, – liegt gut in der Hand das Teil, – echt gut sogar.“

Verspielt schob sie ihre Hand zwischen Hassans Schenkel, umschloss sanft den Hodensack und drückte ihn sacht. „Tolle Murmeln hast du Hassan.“, stellte Simone sichtlich begeistert fest und rollte die walnussgroßen Kugeln spielerisch hin und her. „Man sollte nicht glauben, dass du schon über fünfzig bist Cheffe…“, resümierte Simone gedankenverloren und spielte weiter mit Tabasis schwellenden Murmeln. Sie seufzte plötzlich schwer auf, sah Hassan prüfend an.

„Günther ist nicht annähernd so gut bestückt wie du. Außerdem ist er ein erbärmlicher Liebhaber. Wenn wir es endlich wieder einmal miteinander tun, kommt er jedes Mal viel zu früh und lässt mich halbgar zurück. Zum Glück für mich und mein Wohlbefinden bist du anders gestrickt Cheffe.“ Tabasi nickte bestätigend, lächelte Simone verstehend an. „Hassan, – ich, – ich brauche das hier unten, – sehr sogar…!“, gestand die Blondine ganz offen und drückte den strotzenden Schaft innig, „… es ist mir auch völlig egal, ob du was mit Beate hast, wenn du mich nicht links liegen lässt. Weißt du, – ich, – ich glaube, – dass könnte ich nicht ertragen Hassan.“

Der Perser nickte wieder bestätigend, strich der Frau sanft über die Wange. „Keine Bange Mädchen, – ich lasse dich schon nicht, – wie sagt du, – links liegen…!“ Simone atmete erleichtert auf, legte ihren Kopf schief und sah Tabasi forschend in die Augen. „Verspochen…?“, wollte sie misstrauisch wissen und schloss dann selig ihren Augen, als Tabasi bejahend nickte. Auf dieses Versprechen hin, ließ die Blondine den massiven Schaft nun inniger durch ihre Handfläche gleiten.

Simone wollte ihrem Chef zeigen wie froh sie über sein Versprechen war. Simone wollte Hassan nun auch beweisen, dass sie nicht undankbar war und ihm immer noch sehr viel Vergnügen bereiten konnte und wollte. Sie standen sich in der Duschkabine gegenüber. Hassan hatte sich etwas zurück gelehnt und sah an sich herunter und beobachtete genießerisch, wie Simone seinen Penis wichste. Die dralle Blondine war ausgesprochen fingerfertig und sie besaß zudem profunde Kenntnisse darüber, wie sie einem Mann einen runter holen muss, um ihm handwerklich größtes Vergnügen zu bereiten. Schon nach kurzer Zeit wurden Tabasi die Knie weich, er stützte sich deshalb rasch an den Seitenwänden ab.

Simone hatte seinen „Schwächeanfall“ natürlich bemerkt und freute sich diebisch darüber. Ohne mit dem Wichsen aufzuhören, ging sie langsam vor Tabasi in die Knie. Der hatte den Kopf zurück geworfen und hielt im Genuss seine Augen geschlossen. Doch sein Genuss steigerte sich nun ins schier unermessliche, als sich mit einem Mal eine feuchtwarme Enge um seinen pochenden Schwanz Schloss. Bevor er seiner Freude durch ein dumpfes Grunzen Ausdruck verleihen konnte, setzte ein unheimlich süßer Sog ein, der seine ohnehin wackeligen Knie schlagartig in Pudding verwandelte.

Simone war als Handwerkerin schon nicht schlecht, aber in „Französisch“ war sie perfekt. Einmal mehr durfte sich Tabasi an Simones oralen Fähigkeiten erfreuen, – und die, – waren wirklich beachtlich. Die Blondine kniete vor dem Perser, das warme Wasser strömte auf sie herunter und die gläsernen Wände der Kabine waren durch den aufsteigenden Dampf stark beschlagen. Von außen konnte man nur schemenhaft erkennen, was in der Kabine vor sich ging.

Hassan Tabasi überließ sich den Lippen der Frau, sah nur durch seine Wimpern auf die Frau, deren triefend nasser Kopf bedächtig vor und zurück fuhr. Simone hatte eine Hand unter den Hodensack des Mannes gelegt, massierte ihn sanft. Ihre andere Hand auszuschließen die mächtige Wurzel des Stammes, den sie mit ihren samtweichen Lippen auszuschließen und mit anmutigen Vor- und Rückwärtsbewegungen stimulierte. Hassan röchelte manchmal, wenn es gar zu schön wurde. „Herrlich, – herrlich…“, dachte er genießend, „… sie ist echt die Beste beim Blasen. Selbst Beate kommt da nicht mit.“ Sanft legte er der Frau eine Hand auf den Scheitel, führte ihren Kopf, ohne die Führung zu übernehmen. Simone wusste auch so, was er wollte und wie es ihm am besten gefiel.

Das mündliche Repertoire der Blondine war echt vom Feinsten. Saugen, Schlecken und Knabbern lösten einander ab. Die Choreographie dieses zärtlichen Lustspiels war wirklich berückend. Tempi, Rhythmus, der Wechsel von Sog und Druck, passten absolut perfekt zusammen und lösten erste Lustwellen in dem hilflos zuckenden Genießer aus. Oh ja, – Simone Küster war tatsächlich eine begnadete Virtuosin auf der Querflöte und ihr ebenso ausgedehntes, wie inniges Solo löste bei Hassan immer neue Wonnelaute aus.

Ohne Zweifel brachte Simone ihrem Boss die Flötentöne bei. Als Tabasi immer stärker zu zucken begann und in leichte Fick-Bewegungen verfiel, war Simone gewarnt. Nun auszuschließen sie den Schaft mit beiden Händen und ließ ihn geschmeidig in ihren Mund ein und ausfahren. Ihre Lippen hielten den Schaft umschlossen, ihre Zunge wirbelte und kreiselte über die Eichel, dass dem mittlerweile unkontrolliert zuckenden Perser förmlich Hören und Sehen verging. Als er zu bocken begann, seinen Unterleib verlangend vorstieß, packte Simone fest zu und sog den pochenden Schwanz tief in ihren Rachen. Ein ächzendes Grunzen kündigte Tabasis Abgang an und im nächsten Moment füllte sein warmer Schwall die Mundhöhle der Frau.

Simone hielt nun inne, behielt aber den Schwanz eisern in ihrem Mund. Mit zartem Saugen unterstützte sie die heftige Ejakulation. Der Sog, die süßen Gefühle, ließen Hassan taumeln, die Knie gaben nach. Es war schon fast penetrant, – dieses Gefühl, – und Hassan hatte für einen Moment den fatalen Eindruck, als ob Simone ihm die Eier aus dem Sack saugen wollte. Sein Phallus gab alles, er pumpte das Sperma in die Mundhöhle der Frau, die es tatsächlich fertig brachte, selbst diese ungeheure Menge vollständig aufzunehmen, ohne auch nur einen Tropfen zu vergeuden.

Erst als Tabasi ihren Kopf von sich schob, – er hielt es einfach nicht mehr länger aus, – gab sie den Schwanz frei und entließ den weicher werdenden Pimmel mit vollständig geleertem Sack aus ihrem Mund. Rasch wischte sie sich den Mund ab, sah hoch zu Hassan und grinste ihn dümmlich stolz an. „Hm, – echt lecker das Teil…!“, krächzte sie heiser. Tabasi nickte nur matt, er war total groggy.

Simone erhob sich langsam von ihren Knien, gab Hassan einen sanften Kuss auf den Mund. Wie du siehst, habe ich so meine Talente. Na Hassan, sei‘ ehrlich, macht es Beate dir auch so gut mit dem Mund wie ich…?“ Tabasi überlegte einen Moment, schüttelte seinen Kopf und erwiderte ihr leise: „Nein, – im Blasen bist und bleibst du die Beste mein Blondchen…!“

Simone fühlte sich bestätigt, drehte sich um und stellte dann die Brause ab. Triefnass stiegen beide aus der Kabine. Tabasi auf denkbar wackeligen Knien. Im Bad begegnete ihnen eine amüsiert greinende Beate. Sie war schon seit einigen Minuten im Bad und hatte das frivole Treiben zwar bemerkt, aber sich nicht weiter daran gestört. Beate stand vor dem Spiegel und putzte sich ausgiebig die Zähne.

„Solltest du auch machen…!“, gab sie Simone merkwürdig undeutlich zu verstehen, denn sie hatte ja die Zahnbürste im Mund. Die Blondine lachte hellauf, wischte sich noch einmal über den Mund, um ihrer Freundin zu zeigen, wie ausnehmend gut ihr die Serenade gefallen hatte, die sie auf der persischen Flöte zum Besten gegeben hatte. Tabasi trocknete sich derweil ab. Er beachtete die Frauen nicht, die miteinander feixten und sich anscheinend auf seine Kosten amüsierten.

Schließlich stapfte er etwas breitbeinig aus dem Bad. Simone sah Beate vielsagend an, dann platzten beide lauthals los. „Irgendwie geschafft der Mann, was…?“, prustete Beate erheitert. Hassan machte eine wegwerfende Handbewegung, kommentierte die ausgelassene Heiterkeit der Frauen nur mit einem Wort: „Weiber…!“ Das brachte ihm einen erneuten Lachanfall ein und er retirierte nun rasch aus dem Bad, um sich dem Spott zu entziehen.

Beate hatte das Paar aus den Augenwinkeln beobachtet und wurde deshalb Zeuge von Simones mündlichen Fähigkeiten. „Alle Achtung Simone, – du hast es wirklich drauf. Unser Cheffe hat durch deine Nuckelei die Englein im Himmel singen gehört. Das musst du mir unbedingt beibringen Simone…“, stellte sie trocken fest. „Was denn Schätzchen, – was soll ich dir beibringen…?“, gab Simone überrascht zurück. „Na, – wie du es anstellst, – mit dem Mund und so meine ich. Hassan flippte ja völlig aus. Das möchte ich auch können…!“ Simone war stolz und bedachte Beate mit einem freundlichen Grinsen. „Ist doch nix dabei, – kannst du sicher auch…!“, erwiderte sie gönnerhaft.

Eine halbe Stunde später verließen die drei die Wohnung. Simone wurde zu Hause abgesetzt, dann fuhren Tabasi und Beate zum Geschäft. Dort wartete Ersin bereits auf sie und als sie den Laden betraten, grinste sie Ersin anzüglich an. Doch sein Blick wurde ernst, als er die Miene seines Onkels sah. Der war ungehalten über Ersins Benehmen. „Manchmal schießt mir der Bengel einfach zu sehr ins Kraut.“, sagte er sich in Gedanken und nahm sich vor seinem Neffen bei nächster Gelegenheit gehörig die Leviten zu lesen.

Verdient hatte es Ersin, denn Tabasi wusste bereits, dass er sich sein Neffe, trotz seiner Warnung, das Lehrmädchen geschnappt hatte. Über Ersin zog sich also ein Gewitter zusammen. Doch er war erwiesenermaßen ein Sonnyboy, dem es so leicht nicht die Stimmung verhagelte. Sofort folgte er seinem Onkel grinsend ins Büro, als dieser ihm einen Wink gab. Beate setzte sich an ihren Schreibtisch und öffnete die Post. Dabei wurde sie argwöhnisch von den beiden anderen weiblichen Angestellten beäugt. Es störte sie nicht, auch wenn sie die pikierten Blicke, die sich beide Frauen gegenseitig zuwarfen, natürlich registrierte. „Dumme Puten…!“, dachte sie nur, „… neidisch und missgünstig wie immer…!“

An diesem Tag war tatsächlich nicht viel zu erledigen. Kundschaft gab es kaum an diesem Morgen. Routinearbeit war angesagt. Immerhin eine günstige Gelegenheit „Ablage“ zu machen. Eine langweilige Tätigkeit, die Beate hasste. Eine viertel Stunde später kam Ersin wieder aus dem Büro seines Onkels. Nichts deutete darauf hin, dass er seine verdiente Standpauke erhalten hatte, denn Ersin grinste wie immer. Er winkte Beate aufmunternd zu und hielt seinen Daumen hoch. Beate lächelte hintersinnig, sie wusste ja, dass Ersin bestens über das Verhältnis zwischen ihr und seinem Onkel informiert war.

Ersin setzte sich an seinen Schreibtisch und tat so, als ob er arbeiten würde. Er lächelte wissend, sah ab und zu Beate an, die aber so tat, als ob sie seine verstohlenen Blicke nicht bemerken würde. Tabasi hielt sich ungefähr eine Stunde in seinem Büro auf, dann kam er plötzlich heraus und nickte seinem Neffen zu. „Also, – du hältst hier heute die Stellung. Sollte etwas Wichtiges Geschehen, kannst du mich über Handy erreichen.“ Ersin, der gerade sein zweites Frühstück einnahm und den Mund voll hatte, hätte sich bald verschluckt und nickte eifrig. „Es wird Zeit Herrschaften, – ich fahre dann mal los…!“, trompetete Tabasi demonstrativ in das Ladenlokal, „… Beate kann mir helfen und kommt besser mit mir mit. Wir sind wahrscheinlich den ganzen Tag lang beschäftigt. Du passt hier auf, – und dass mir keine Klagen kommen Junge…“ Ersin nickte verstehend, doch sein dümmliches Grinsen konnte er nicht unterdrücken.

„Was grinst du so unverschämt Junge…?“, fuhr ihn Tabasi leicht gereizt an. „Äh, – ich, – äh, – ach was, – es ist nichts Onkel, – absolut nichts!“, beeilte sich Ersin zu erklären, „… geht schon klar. Du kannst dich auf mich verlassen.“ Tabasi hatte vor den Angestellten so getan, als ob er noch einen geschäftlichen Termin erledigen wollte. Doch niemand nahm ihm das natürlich ab, Ersin schon gar nicht.

Allerdings bleib zumindest der schöne Schein gewahrt und als Tabasi sein Geschäft verließ, folgte ihm Beate sofort. Noch auf dem Parkplatz, wo sein Wagen stand, griff der Perser zu seinem Handy und informierte Simone, dass sie nicht mehr ins Geschäft zu kommen bräuchte. Tabasi hatte seinen Neffen nämlich vorhin in seinem Büro noch dahingehend informiert, dass Simone sich bei ihm telefonisch für zwei Tage krank gemeldet hätte und deshalb an diesem Tag nicht zur Arbeit kommen würde.

Ersin hatte diese Notlüge ungerührt zur Kenntnis genommen, ohne seine wahren Gedanken laut werden zu lassen. Somit waren für das Trio alle Vorbereitungen getroffen, um sich den nötigen Freiraum für weitere gemeinsame schöne Stunden zu verschaffen.

Tabasi fuhr nun mit Beate in seinem Wagen los, um Simone abzuholen. Als er in die Straße einbog, in der das Wohnhaus von Familie Küster lag, wartete die Blondine bereits am vereinbarten Treffpunkt auf sie. Es handelte sich um eine der üblichen Bushaltestellen des öffentlichen Nahverkehrsbetriebs der Stadt.

Als Treffpunkt war die Haltestelle perfekt geeignet, zumal sie nur knapp hundert Schritte entfernt von Simones Wohnung lag und von der Wohnung aus nicht eingesehen werden konnte. Rasch stieg Simone in den Wagen, sie hatte sich umgezogen. Auf Hassans Fragen hin erklärte Simone ihm, dass bei ihr zu Hause alles in Ordnung wäre. Simones Ehemann Günther würde ohnehin erst zum Wochenende von seiner Baustelle auf der er arbeitete zurückkehren. Die Kinder waren bei den Schwiegereltern und damit gut versorgt. Simone hatte ihren Schwiegereltern erklärt, dass sie wegen eines wichtigen Geschäftes ihren Chef begleiten müsste und im Laufe des nächsten Tages wieder zu Hause sein würde. Aus diesem Grunde trug sie auch eine kleine Reisetasche mit sich, in der sich frische Wäsche zum Wechseln und eine Sanitärartikeltasche befand. Doch diese Utensilien dienten lediglich dazu, vor Simones Familie den Schein zu wahren.

Die Dreiergruppe fuhr vergnügt und mächtig aufgekratzt los, ihrem Ziel entgegen. Das Ziel der Fahrt war an diesem Tag das Haus des Persers am Stadtrand. In seinem Haus gab es nicht nur jeden erdenklichen Komfort, – immerhin verfügte seine Villa sogar über ein großes Schwimmbad, – sondern Hassans King-Size-Spielwiese, die in seinem Schlafzimmer stand, war die ideale Arena für ausgelassene Spielchen. Ideale Voraussetzungen also für experimentierfreudige, erlebnishungrige Leute und für einen ebenso kurzweiligen, als auch lustvollen Tag.

Da man unter sich bleiben wollte, würde man den restlichen Tag und selbstredend auch die darauf folgende Nacht im Hause Tabasi verbringen. Tabasi machte noch kurz in der Stad Halt, um einige Leckereien für den Abend zu besorgen. Nachdem er sich im Delikatessengeschäft mit allem Nötigen eingedeckt hatte, ging er mit zwei prall gepackten Tüten zurück zum Wagen, wo beide Frauen auf ihn warteten.

Nach einer halben Stunde erreichte man dann das Haus. Hassan steuerte seinen Wagen gleich in die Garage. Das Tor hatte er bereits mit der Fernbedienung geöffnet. Ungesehen verließen die drei den Wagen und begaben sich auf direktem Weg hinauf in die Wohnräume. Hassan trug seine Tüten sofort in die Küche. Beate und Simone folgten ihm. In der Küche wurden Aufträge erteilt. Beate hatte sich um das Ambiente zu kümmern, Simone bereitete die Leckereien zu und Tabasi kümmerte sich um die Getränke.

Man ging ziemlich ausgelassen und überaus albern ans Werk. Wobei sicher der Umstand Rechnung trug, dass die Damen sich bereits kurz nach dem Betreten des Hauses ihrer Kleidung entledigten und jetzt nur noch mit einer Küchenschürze bekleidet und ihren High-Heels herumliefen. Tabasi hatte es ihnen rasch gleich getan und trug nur noch ein Handtuch um seine Hüften und Badelatschen an den Füßen.

Für das Abendessen wurde eine Art Buffet aufgebaut. Auf Tabasis Weisung hin, bauten die Frauen das Buffet nicht irgendwo, sondern am Schwimmbad in einer Sitzecke auf. Der Perser stellte Champagner in den Eiskübel und stellte diesen neben die Speisen auf den niedrigen Tisch. Kühler Weißwein war ebenfalls vorhanden. Die Schwimmhalle war das richtige Ambiente, zumal es in der Sitzecke einen offenen Kamin gab, den Hassan nun anfachte. Essen müsste man wie im alten Rom, im Liegen, denn die Sitzecke bestand aus mehreren niedrigen Polstermöbeln, die verlockend bequem aussahen und zum Verweilen regelrecht einluden. Dazu das flackernde, knisternde Kaminfeuer, dunkel gedimmte Hallenbeleuchtung und die Bühne war perfekt aufgebaut. Bis auf das Wohnzimmer und die Schwimmhalle, lag das Haus im Dunkeln. Tabasi schaltete zuletzt noch die Innenbeleuchtung des Pools ein. Dann nahm man Platz und stieß mit einem eisgekühlten Glas besten Champagners auf einen netten gemeinsamen Abend an. Simone und Beate fütterten sich zunächst gegenseitig mit riesigen, frischen Erdbeeren, tranken dazu ihren Champagner und fühlten sich sprichwörtlich „sauwohl“.

Tabasi sah ihnen gespannt zu, nahm ebenfalls einige Erdbeeren und schlürfte bedächtig genießend den köstlichen Champagner. Es war alles da, was Gaumen und Herz erfreut. Kaviar, Lachs, Gänseleber und ähnliches mehr. Tabasi hatte sich nicht lumpen lassen, doch als Lebemann und Genießer wusste er um die schönen Seiten des Lebens. Die beiden bildschönen Frauen waren die passende Ergänzung für die Delikatessen und der Perser konnte es kaum erwarten, sich jene speziellen Leckereien schmecken zu lassen, die Simone und Beate für ihn parat hatten.

Allerdings zog an diesem Abend noch ein anderer Nutzen aus diesem Arrangement. Ersin, der durch die Abwesenheit seines Onkels nun auch sturmfrei Bude hatte. Sogleich erkannte er seine Chance, nun seinerseits einen überaus vergnüglichen Abend mit Martina Blücher verbringen zu können. Deshalb, hatte Ersin rasch schnell geschaltet und Martina gebeten nach dem Ladenschluss noch zu bleiben.

Nachdem der Laden geschlossen und die anderen Mitarbeiter gegangen waren, führte Ersin Martina in das Büro seines Onkels. Zuerst mokierte sich das Mädchen darüber. Sie wollte nicht im Büro des Chefs gefickt werden, weil sie damit rechnete, dass der Chef unter Umständen überraschend zurück kehren könnte. Überhaupt war es für Martina ein unerhörter Tabubruch ausgerechnet im Chefbüro mit Ersin zu bumsen. Nicht dass sie etwas dagegen gehabt hätte mit Ersin zu bumsen, aber warum im Büro des Chefs?

Ersin beruhigte sie aber rasch und teilte ihr verschmitzt mit, dass sein Onkel an diesem Abend garantiert nicht mehr in den Laden kommen würde. Warum, deutete er nur sehr verschwommen an, aber Martina wusste bereits, dass der Chef etwas mit Simone Küster und Beate Jung hatte. Sie war aber sehr überrascht, als Ersin die Indiskretion beging das Mädchen in die Privaträume seines Onkels zu führen, – noch dazu ohne von ihm dazu autorisiert zu sein.

Doch als sie durch das Büro an ein Regal führte, dass sich bei näherem Hinsehen als Tür entpuppte. Hinter der Tür lag Tabasis Refugium, in dem er sich ausruhte, hin und wieder auch übernachtete, wenn viel zu tun war und nicht zuletzt, um ungestört mit seinen beiden Gespielinnen vögeln zu können. Martin war immer noch ein wenig furchtsam, fragte Ersin, ob es seinem Onkel Reckt wäre, dass sie beide seine Wohnung benutzten. Großspurig und dreist klärte er das Mädchen dahingehend auf, dass sein Onkel absolut nichts dagegen hätte, wenn auch sein Neffe es einmal benutzen würde.

Das traf keineswegs zu, denn Tabasi hatte Ersin nie erlaubt sein Refugium zu benutzen. Das Tabasi keineswegs erbaut sein würde, dass sein Neffe seine Wohnung ausgerechnet dazu benutzen würde, um das Lehrmädchen flach zu legen, davon sagte Ersin natürlich nichts.

Martina war halbwegs beruhigt und nach und nach wurde sie auch zunehmend lockerer. Ein Blick in den Eisschrank sagte Ersin, dass es genügend Getränke gab. Mit dem Essen sah es aber nicht so gut aus. Martina wusste allerdings Rat und schlug vor, dass man sich dann eben eine Pizza bestellen könnte.

Ersin stimmte begeistert zu und nach einer halben Stunde brachte ein Pizzabote eine leckere Pizza-Napoli für zwei. Heißhungrig aßen sie die Pizza auf, tranken süßen Rotwein dazu und alberten ausgelassen herum. Nachdem der Pizzabote gegangen war, hatte sich Martina rasch ausgezogen und lief nun im Evaskostüm durch die Wohnung. Ersin sah das und riss sich schleunigst die Brocken vom Leib. Wie Adam und Eva im Paradies ließen sie sich die Pizza schmecken. Der Wein tat sein Übriges und stieg ihnen beiden bald zu Kopf.

Kaum hatte Martina den letzten Brocken verzehrt, drückte sie Ersin au das Sofa zurück, drängte sich zwischen ihre langen Beine und drang stöhnend in Martina ein. Das Mädchen legte sich willig zurück, winkelte einladend ihre Beine an und empfing nur einen Moment später den Schwanz des aufgegeilten Jungen.

Nachdem man seinen Hunger gestillt hatte, stand dem Pärchen der Sinn nach ganz anderen Genüssen. Genüsse die einem beiderseitigen Bedürfnis entsprangen und die nun endlich gestillt und befriedigt werden sollten. Die jungen Leute liebten sich ebenso innig wie temperamentvoll. Martina war glücklich und gab sich ihrem Liebhaber bereitwillig hin. Sie hatte sich schon den ganzen Tag über gewünscht mit Ersin alleine zu sein. Deshalb tat sie nun alles, um ihm Vergnügen und Lust zu bereiten. So wie auch Ersin nun überaus bemüht war, seiner reizenden, blutjungen Geliebten Vergnügen und Lust zu bereiten…

Zur selben Zeit, wenn auch in einem anderen Stadtteil, überließ sich auch der Onkel seinen elementaren Bedürfnissen. Fast im selben Moment, als Ersin Martina bestieg, lag Hassan auf seiner Liege am Pool und ließ sich gleich von zwei Frauen einen blasen.

Während des Schmausens war man ins Gespräch gekommen. Thema Nummer eins war der Gegenstand dieser Unterhaltung, die man zwar nicht sonderlich ernst führte, dafür aber umso ausführlicher behandelte. Beate hatte Simone auf ihre oralen Talente angesprochen und dabei durchblicken lassen, dass sie ein wenig neidisch darauf war. Das hatte Simone zum Anlass genommen Beate eine private Lektion in „Französisch“ oder die edle Kunst der „Fellatio“ zu geben.

Eigentlich war das ganz praktisch, zumal man die Studien am lebenden Objekt betreiben konnte. Hassan Tabasi stellte sich und seinen Freudenspender nur zu gerne zur Verfügung. Simone fing an und zeigte Beate, wie sie es anstellen müsste, um bei Hassan die heftigsten Reaktionen auszulösen. Beate war eine überaus gelehrige Schülerin und in Folge der intensiven Lektion verdrehte Tabasi förmlich die Augen. Besseren praktischen Unterricht hätte Beate nicht erhalten können. „Learning by doing“, könnte man gewissermaßen dazu sagen.

Simones eingehende Unterweisung sorgte nun dafür, dass Beate alle Scheu vor einem Pimmel verlor, die sie früher einmal hatte. So lernte sie an jenem Abend, dass es völlig normal war einen Schwanz oral zu verwöhnen. Beate war einigermaßen überrascht, wie einfach es ihr fiel ihre Skrupel und ihre Abscheu zu überwinden.

Man trieb allerlei neckische Scherze mit Tabasis Penis. Simone war es, die den Steil empor aufgerichtete Phallus zunächst mit einem Häubchen Schlagsahne verzierte, dann noch eine Erdbeere darauf legte, um dann Sahne, samt Obst und Phallus tief in den Mund aufzunehmen. Als sie den Schaft wieder aus ihrem Mund entließ, war dieser blitzsauber und Simone hatte den Mund voll Sahne und Obst. „Das muss ich auch sofort probieren…!“, stieß Beate sichtlich amüsiert aus und ging daran sich ebenfalls eine derartige Nachspeise zu kreieren.

Acht Erdbeeren gab es noch und die Frauen vertilgten die Beeren auf diese für Tabasi sehr reizvolle Weise. Beate legte an diesem Abend ihr Examen in „Französisch“ ab. Nachdem beide Frauen den Schwanz ausgiebig verwöhnt hatten und sein Eigentümer immer mehr in Rage geriet, legte Beate ein hervorragendes Examen ab, in dem sie den Schwanz im Mund behielt, um nun die Sahne des Persers aufzunehmen. Quasi Summa cum laude in Fellatio. Es machte ihr nichts mehr aus.

Beate schluckte ganz selbstverständlich den Samen des Persers und machte ein wonnevolles Gesicht dabei. Zur Belohnung für diese ausgezeichnete Examensarbeit wurde sie etwas später von Tabasi gefickt. Simone sah dabei zu, als Tabasi Beate in den Pool zog, sie in eine Ecke drückte und dann von hinten in sie eindrang. Beates Oberkörper lag auf dem Beckenrand, als sie vehement von Hassan gevögelt wurde.

Simone gönnte beiden den Spaß, wollte aber nicht zurück stehen. Nun, – der Abend war noch lange nicht zu Ende und beide Frauen sollten auf ihre Kosten kommen. Spät in der Nacht schliefen alle drei oben in Hassans Bett völlig erledigt ein. Tabasi war total groggy, denn die Frauen hatten ihn bis an seine Leistungsgrenzen beansprucht. Als das erschöpfte Trio ins Koma fiel, schlief das andere Pärchen, Ersin und Martina, bereits tief und fest. Das Paar hatte es wild miteinander getrieben und war dann erschöpf eingeschlafen. Ein kapitaler Fehler, wie sich bald herausstellen sollte.

Martina hatte, entgegen ihrer Gewohnheit vergessen, sich zu Hause abzumelden. Ihre Mutter machte sich erhebliche Sorgen und nervte Martinas Vater damit. Schließlich rief der Vater im Geschäft an, doch niemand meldete sich. Ersin hatte vergessen eingehende Gespräche auf das Telefon in der Wohnung umzuleiten. Martinas Eltern wussten also nicht, wo das Mädchen abgeblieben war und die Mutter geriet mehr und mehr in Panik.

Friedlich im Bett des Onkels schlafend, ahnten weder Martina, noch Ersin, dass sich über ihren Köpfen ein Unwetter entwickelte. Alle aber ahnten nicht, dass die Sorge um Martinas Verbleib und das dadurch drohende elterliche Donnerwetter die harmloseste Folge sein würde. Über den dunklen Gewitterwolken hing bereits ein scharfes Damoklesschwert, das schon bald auf den ahnungslosen Ersin herunter fallen und damit seinem Leben eine ganz andere Richtung geben würde.

Martina, die am anderen Morgen ziemlich hastig und sichtlich verstört nach Hause fuhr, erlebte das Donnerwetter zuerst am eigenen Leib. Der erboste Vater vernahm seine Tochter hochnotpeinlich und wollte zu Recht wissen, wo und vor allem, – mit wem, – Martina die vergangene Nacht verbracht hatte. Leugnen oder Ausflüchte hatten keinen Sinn, zumal die besorgte Mutter in ihrer Panik alle Freundinnen Martinas angerufen hatte, um sich nach deren Verbleib zu erkundigen.

Wohl oder übel musste Martina also eingestehen, dass sie die Nacht bei und mit ihrem neuen Freund verbracht hatte. Der Vater war nahe dran zu explodieren, die Mutter fiel fast in Ohnmacht angesichts von Martinas Geständnis. Das Mädchen wurde nun bockig und weigerte sich beharrlich den Namen des Freundes zu offenbaren. Etwas zu schnippisch gab Martina ihrem Vater zu verstehen, dass dies ganz alleine ihre Privatangelegenheit wäre. Ihr ohnehin jähzorniger Vater wollte gerade losbrüllen, als die Mutter ein Einsehen hatte, konsequent einschritt und Martina aus der Schusslinie nahm, bevor der Vater ihr eine runter hauen konnte.

In Martinas Zimmer unterhielten sich Mutter und Tochter dann eingehend. Nachdem sich Martinas Mutter von ihrem Schreck erholt hatte, – sie war letztlich nur sehr besorgt gewesen, weil Martina nicht erreichbar war, – bewahrte die erfahrene Frau ihre Ruhe. Es hatte ohnehin wenig Zweck einen siebzehnjährigen Teenager wie ein unreifes Schulkind zu behandeln.

Martina, die immer sehr viel Zutrauen zu ihrer Mutter gehabt hatte, schilderte denn auch, was geschehen war. Die Mutter hörte ihr aufmerksam zu, dann seufzte sie und teilte Martina mit, dass sie hurtig den Frauenarzt aufsuchen sollte, um sich die Pille verschreiben zu lassen. Martinas Mutter nahm es zwar durchaus skeptisch, aber nicht übermäßig dramatisch auf, dass ihre Tochter erste sexuelle Erfahrungen machte. Nach ihrer Meinung gehörten sexuelle Erfahrungen auch zum Erwachsenwerden dazu.

Doch obwohl sie hartnäckig und nicht einmal ungeschickt nachfragte, bekam auch die Mutter nicht aus dem Mädchen heraus, wie der Junge hieß, bei dem Martina die Nacht verbracht hatte. Schließlich war es die Mutter die ein Einsehen hatte und ihrer Tochter nun versprach mit dem Vater zu reden. Doch dafür musste Martina ihr Versprechen, dass sie sich künftig abmelden würde, wenn sie wieder einmal bei ihrem Freund übernachten wollte.

Dieses Versprechen konnte Martina leichten Herzens geben, zumal ihre Mutter keine weiteren Bedingungen stellte. „Ich hoffe nur, dass ich deinen Freund irgendwann kennenlerne…?“, beendete die Mutter das Gespräch und sah Martina fragend an, „… oder ist der Junge so wenig vorzeigbar, dass du ihn vor uns verstecken musst…?“ Martina schüttelte heftig abwehrend ihren Kopf und erwiderte verlegen: „Nein, – überhaupt nicht, – er ist, – ist, – ganz lieb und nett und er würde dir bestimmt gefallen Mama.“

Die Mutter nickte freundlich, dachte nur: „Herrje, – ihre erste Liebe, die Hormone laufen Amok, – was soll man dagegen machen?“ Dann aber sah sie Martina eindringlich aber nicht unfreundlich an und ermahnte das Mädchen: „Ich hoffe nur, dass du keine Dummheiten machst…“

Für‘ s erste hatten sich die Gewitterwolken noch einmal verzogen und in den nächsten Wochen war sowohl für Martina und Ersin, als auch für Hassan, Simone und Beate die Welt in Ordnung. Eigentlich hätte es nun noch lange so weitergehen können.

Martina hatte jetzt offiziell einen Freund und traf sich nun regelmäßig mit Ersin. Bald wussten auch alle im Geschäft, dass Ersin und Martina ein Paar waren. Selbst Hassan Tabasi akzeptierte das schließlich, auch wenn er ein ungutes Gefühl bei der Sache hatte. Übel nehmen konnte er Ersins Liebschaft zu Martina ohnehin nicht. Dafür war er auch viel zu sehr mit seiner eigenen Liebschaft beschäftigt. Diese entwickelte sich prächtig. Tabasi durfte ja gleich zwei Frauen beglücken und ihre körperlichen Vorzüge genießen.

In den nächsten Wochen stellte sich heraus, dass alle ihre Vorteile daraus zogen. Hassan hatte seinen uneingeschränkten Genuss und die Frauen erkannten bald, dass ihr Arrangement Vorteile hatte. Wollten zum Beispiel Beate oder Simone einem intimen Tete a Tete mit Hassan frönen, war das Arrangement denkbar praktisch und vorteilhaft. Praktisch und vorteilhaft deshalb, weil die Freundinnen sich ein probates, unangreifbares Alibi geben und sich damit gegenseitig den Rücken freihalten konnten, sollten die Ehemänner doch irgendwann einmal im Geschäft anrufen.

Die gewünschte Gattin war dann leider gerade nicht erreichbar, weil sie außer Haus einen wichtigen Kundentermin wahr nahm. Das gab der „diensthabenden“ Freundin im Laden, – die das Gespräch natürlich entgegen nahm, – genügend Zeit, ihre Kollegin dahingehend zu informieren, dass der werte Gatte, die lieben Schwiegereltern oder sonst wer nach ihr verlangt hatte. Um ihren Alarmposten einzurichten, kauften sich Beate und Simone heimlich eigens dafür zwei Prepaid-Mobiltelefone, um jederzeit für die Freundin erreichbar zu sein.

Lag man zu dritt im Bett, was öfter der Fall war, nahm die Freundin das eingehende Gespräch entgegen und teilte dem Anrufer mit, dass die gewünschte Dame leider, leider gerade sehr beschäftigt wäre, was in diesem Fall nicht einmal gelogen war… Auch in organisatorischer Hinsicht war die eingeführte und mittlerweile bestens erprobte „Aufgabenteilung“ zwischen Beate und Simone recht praktisch. Nicht immer wollte man sich zu dritt vergnügen. Manchmal hatten sowohl die Damen, als auch Tabasi das Bedürfnis nach trauter Zweisamkeit. Die erwählte Favoritin des Tages durfte sich dann, – ohne Angst vor Entdeckung haben zu müssen, – in aller Ruhe mit dem Chef vergnügen, während die Freundin eben Telefondienst hatte und im Geschäft die Stellung und den Ehemann der gerade frequentierten Favoritin auf Abstand hielt.

Auf diese Weise ging die Affäre monatelang gut, ohne dass es Probleme mit den Ehemännern oder anderen Familienangehörigen gab. Weder Beates, noch Simones Ehemann ahnte auch nur, wenn sie doch einmal anriefen, dass ihre Frauen nicht brav ihrem Beruf nachgehen könnten, sondern stattdessen von Tabasi entweder gleich nebenan im Büro, seiner Wohnung, seinem Haus oder auf irgendeinem abgelegenen Parkplatz im Auto durchgefickt wurden.

Wurde es, bedingt durch die ausgedehnten Liebesspiele, später als sonst, – und das wurde es öfters, – rief die Freundin zu Hause an und teilte dem Ehemann mit, dass die Gattin noch außer Haus einen wichtigen Kundentermin wahrnehmen und deshalb etwas später nach Hause kommen würde. Alles war also bestens organisiert und geregelt, doch dann sollte sich einiges ändern…

Ungefähr ein Viertel Jahr war es gut gegangen. Simone und Beate hatten sich regelmäßig mit Hassan Tabasi getroffen und mit ihm geschlafen. Ersin hatte seine Martina und niemand ahnte etwas Böses. Dann aber, es war an einem Mittwoch, kam Ersin etwas später aus der Mittagspause in das Geschäft zurück. Gleich als er den Laden betrat, fiel ihm die gespannte Stimmung auf, die dort herrschte.

„Dein Onkel möchte dich sofort sprechen…!“, teilte ihm Simone kurz angebunden mit. Ersin entging zunächst der strenge Unterton in Simones Stimme. Er nickte bejahend und eilte ins Büro seines Onkels. Tabasi saß hinter seinem Schreibtisch und sah seinen Neffen vorwurfsvoll an, als dieser das Büro betrat. Doch noch ehe Ersin fragen konnte, was es denn so ungeheuer Wichtiges gäbe, lief es ihm eiskalt den Rücken herunter.

Hassan Tabasi war nicht alleine im Büro, sondern in der Sitzgruppe saß ein älteres Ehepaar, das sich leise mit seinem Onkel zu unterhalten schien. Auf einem Stuhl saß eine sichtlich betroffen Martina, die verheulte, rote Augen wie ein Albino-Karnickel hatte und einen ziemlich schuldbewussten, zerknirschten Eindruck machte. Ersin konnte sich rasch eins und eins zusammenrechnen. Seine Nackenhaare sträubten sich, denn das Ehepaar konnte nur die Eltern Martinas sein.

Völlig irritiert war Ersin aber durch die Anwesenheit eines jungen Mannes, der die Uniform eines Unteroffiziers der Fallschirmjäger trug und sich damit als Angehöriger der Bundeswehr offenbarte. Bei Ersins Eintritt richtete sich die allgemeine Aufmerksamkeit auf ihn. Sein Onkel starrt ihn vielsagend an, die Leutchen in den Sesseln erstarrten und der Krieger in der Ecke verschränkte abwehrend die Arme vor der Brust und sah Ersin wie einen Wurm an.

Tabasi forderte seinen Neffen honigsüß auf näher zu treten. Dann stellte er ihm die Besucher vor. Es handelte sich tatsächlich um Martinas Eltern. Der junge Mann, der ungefähr im selben Alter wie Ersin stand, war ihr älterer Bruder, der als Unteroffizier in der Bundeswehr diente.

Ersin schwante Unheil, er sah zu Martina, die hastig aufstand, zu ihm rannte und sich ihm an den Hals warf. Sie heulte sofort los und klammerte sich an ihn, schluchzte nur unter heftigem Weinen: „Ersin, – Liebling, – ich, – ich kriege ein Baby, – ich bin schwanger, – von, – von dir…!“ Das war der Moment, in dem der Stuhl unter Ersin zusammen brach…!

Tabasi strafte seinen Neffen mit Verachtung, die Eltern waren bei ihm plötzlich erschienen und hatten ihn mit den Tatsachen bekannt gemacht. Martinas Vater hatte dem Perser sogleich heftige Vorwürfe gemacht und in seinem Wortschwall klangen gefährlich unangenehme Dinge, wie Verletzung der Aufsichtspflicht und sexuelle Übergriffe an Schutzbefohlenen durch. Draußen im Laden schlich man derweil herum wie auf rohen Eiern, nur um nicht die Aufmerksamkeit oder gar den Zorn des Chefs auf sich zu ziehen.

Im Verlauf der nächsten zwei Stunden wurde Ersin mit seinen Missetaten konfrontiert. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, hielt er sich sogar einigermaßen gut. Nur der Bruder irritierte Ersin nicht wenig. Denn Martinas Bruder Ralf sah nicht nur aus wie ein muskelbepackter Athlet, sonder auch so, als ob er ganz alleine eine verrufene Kneipe von allen missliebigen Elementen säubern könnte. Ralf war nicht nur über einen Kopf größer als Ersin, sondern dazu als Fallschirmjäger hervorragend in den Kampfsportarten trainiert.

Außerdem sah der Unteroffizier Ersin an, als wollte er ihm jeden Moment an die Gurgel gehen. Ralf liebte seine kleine Schwester abgöttisch und er nahm es Ersin persönlich übel, dass er sein Schwesterchen geschwängert hatte. Ersin war klug genug Ralf nicht zu reizen. Überhaupt zog er es vor kleine Brötchen zu backen und gab seine Verfehlungen offen zu. Um allen Angriffen vorzubeugen, übernahm er die Verantwortung für seine Taten.

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