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Myriam trifft einen alten Freund und ein neues Spielzeug

Myriam war schon ein wenig neugierig auf das Klassentreffen ihres Abschlussjahrgangs. Irgendwer hatte die Adressen zusammengesucht und jemand anders das Ganze organisiert. Und nun saßen sie alle nochmal zusammen und erzählten, was sie seit der Schule so getrieben hatten.

Mit dabei war auch Gerard, mit dem sie einige Monate zusammen war, bevor er wegzog. In der Schule fand sie ihn fad und langweilig, aber als sie ihn einige Zeit später zufällig traf, musste sie ihre Meinung revidieren. Anders gesagt: er hat sie nach ein paar Minuten einfach in den Arm genommen und geküsst. Und sie war zu überrascht, um ihn wegzustoßen. Er war ein bisschen Dominant, sie latent devot – es war die perfekte Mischung für einen heißen, fesselnden Sommer. Fesselnd in vielerlei Hinsicht. Dann zog er weg und damit war es auch wieder vorbei, wie erwartet ohne großen Herzschmerz.

Irgendwann im Laufe des Abends waren Myriam und Gerard alleine. Sie unterhielten sich über ihre Jobs und er erzählt ihr, dass er nebenbei Sexspielzeuge baute. Natürlich war Myriam neugierig und fragte weiter. In ihrer Goodie-Schublade war immer ein Platz für interessante Spielsachen.

„Hmmja“, meinte er, „das sind eigentlich keine schubladentauglichen Spielzeuge. Die sind etwas größer und leistungsfähiger.“

Myriam war angefixt. „Heißt das, du baust Fickmaschinen?“

„Ja, meist auf Anfrage und mit… hmm… manchmal speziellen Funktionen.“ Er grinste, als er das ein bisschen geheimnisvoll betont sagte.

„Das heißt?“ In Myriams Schritt kribbelte es bereits ein klein wenig. Sie erinnerte sich gerne an die paar Monate mit Gerard.

„Wenn du das wissen willst, musst du es ausprobieren.“ Er grinste sie an. „Läuft dein Kopfkino immer noch so schnell an wie früher?“

„Oh ja“, sagte Myriam und grinste ebenfalls. „Es läuft schon auf vollen Touren“, sagte sie mit gesenkter Stimme. Keine Frage, sie würde eine seiner Maschinen ausprobieren.

Sie schafften es noch, ihre Adressen zu tauschen, bevor sie wild knutschend und fummelnd übereinander herfielen und die Feier um sie herum sich selbst überließen. Nachdem klar war, dass sie eh nichts mehr anderes täten, wechselten sie zu Myriams altem Camper, mit dem sie angereist war, und verbrachten die Nacht, ohne allzuviel Schlaf zu bekommen.

Als sie am nächsten Morgen auseinander gingen, versprach Gerard, ihr eine eigene Maschine zu bauen und zu schicken.

In den folgenden Wochen telefonierten sie gelegentlich, meist gegen Ende der Woche. Beim dritten Telefonat schickte Gerard sie auf die Couch. Myriam folgte der Anweisung. Er las ihr einen kleinen erotischen Text vor, von dem er wusste, dass er ihre Phantasie anregte, und legte noch einige Erinnerungen an die gemeinsame Zeit nach. Myriam machte mit und sie schaukelten sich gegenseitig hoch.

Schon während des Telefonats waren ihre Finger immer wieder in ihre Jogginghose geschlüpft. Nach dem Ende hielt sie es nicht mehr aus, warf ihre Kleider von sich und brachte sich trotz ihrer Spielzeugschublade mit den Fingern zum Höhepunkt. Sie war im Wohnzimmer und die Spielzeuge im Schlafzimmer. Und ihre Pussy verlangte dringendst Erlösung.

Danach hatte sie zwei ihrer Lieblingstoys auf der Couch unter einem Kissen versteckt. Nur für alle Fälle.

Donnerstag Abend kam eine Frage von Gerard: „Zeit zum Teln?“

„Jarr“, antwortete sie. Ein Grinsen kroch in ihr Gesicht.

„OK, dann in 10 Minuten. Zieh dir was Schönes für mich an. Ein Sommerkleid zum Beispiel.“

Myriam runzelte die Stirn. Kurz überlegte sie, dann zog sie ein luftiges Kleid an, das nur ein bisschen offenherzig war und nicht alle ihre Tattoos zeigte. Dazu ein paar hübsche Dessous ‚wozu eigentlich?‘, fragte sie sich einen Moment, dann war sie auf der Couch. Ihr Smartphone klingelte.

Wie sonst auch begann der Videocall mit etwas Smalltalk. Gerard gefiel ihr Sommerkleid, er trug ein Hemd und eine lockere Sommerhose. Dann fragte er unvermittelt: „Hast du es noch bis zu deiner Goodie-Schublade geschafft oder hast du es dir noch auf der Couch selbst gemacht?“

„Ach, verdammt, Gerard“, sagte sie gespielt empört, „das weißt du ganz genau!“ – ‚weiß er es wirklich?‘, fragte sie sich.

„Also nur Finger.“ Er grinste. Dann las er wieder eine kleine Textpassage vor, die er für sie herausgesucht hatte.

Diesmal kam Myriam auf die gemeinsamen Erlebnisse zu sprechen. „Weißt du noch, als wir im Urlaub bei deinem Großonkel waren?“ Sie sah ihn an. „Halt‘ mal dein Telefon schräger.“ Er tat es und Myriam kicherte. Seine Hose hatte ein Zelt bekommen.

„Und was ist mit mir?“, fragte Gerard.

Sie hielt das Telefon auch schräg, aber da war natürlich nichts zu sehen. Gerard seufzte geschauspielert und sie lachte leise. „Pech, mein Lieber.“ Sie gluckste. „Komm, das war doch ein geiler Urlaub“, sagte sie.

Gerards Onkel war Dorfarzt in der vierten Generation. Seine Praxis war in seinem Haus untergebracht und die Ausstattung an Möbeln sowohl modern-retro als auch original. Nur die Technik war durchgehend modern. Einmal im Jahr gingen der und seine Frau auf eine Kreuzfahrt, zu der sie ihre beiden Hunde nicht mitnehmen durften. Normalerweise kamen die Hunde in einer Hundepension unter, aber die brannte eine Woche vor der Reise ab. Es war Urlaubszeit, Ersatz war kaum zu finden, also machte sie eine Rundfrage in der Familie und Gerard und Myriam schlugen zu.

Natürlich dauerte es nicht lange und Myriam und Gerard sahen sich in der Praxis um. In einem der Räume stand ein Untersuchungsstuhl. Es kribbelte in Myriam, als sie ihn betrachtete und ihre Hand über eine Beinschale strich. Gerard nahm sie von hinten in den Arm und küsste ihren Hals.

Als seine Hände über ihre Brüste strichen und ihre großen Höfe umrundete, waren ihre Nippel bereits steinhart. Seine Zähne gruben sich zärtlich in ihren Nacken. „Willst du dich mal draufsetzen?“

„Ja“, sagte Myriam leise.

Ihr Herz klopfte wie wild, als Gerard plötzlich die Tasche mit ihren Spielsachen in der Hand hielt und grinste. Sie grinste zurück, nicht weniger wild als ihr Freund. „Du hast das also geplant“, sagte sie mit erwartungsvoller Stimme. Er nickte und sagte: „Oh ja“.

Kurz darauf hatte er sie auf dem Stuhl fixiert. „Und was ist mit meinen Kleidern?“, fragte Myriam.

Gerard hielt eine Verbandsschere in der Hand. „Warum, mein Schatz, solltest du wohl alte Sachen anziehen?“

Die Erinnerung daran, wie er ihr sorgfältig die Kleider vom Leib schnitt und das Gefühl des Stuhls auf ihrer nackten Haut, bescherte Myriam auch nach mehreren Jahren noch eine äußerst wohlige Gänsehaut. Und an diesem Tag auch einen feuchten Fleck auf ihrem Slip.

„Weißt du noch, wie umständlich es war, den Stoff wegzunehmen, ohne die Fesseln ganz zu öffnen?“, fragte er. „Wie ich dich so langsam zum Höhepunkt geleckt hab‘, dass du am Ende nur noch wimmern konntest?“

„Ohja“, antwortete sie, und eine ihrer Hände verschwand unter ihrem Rock. Mit einem kleinen Seufzen streichelte sie sich durch ihre Vulva und umkreiste ihre Perle. „Ich weiß auch noch, wie du den Stuhl so eingestellt hast, dass du mir deinen Schwanz in den Mund stecken konntest und ich dich so hart geblasen hab‘, dass du dich mit zitternden Beinen kaum halten konntest, als du gekommen bist.“

Mit einem Grinsen meinte Myriam „Zeig mal jetzt dein Zelt! Ich zeig‘ dir auch was.“

Er neigte sein Smartphone und sein Zelt war nun deutlich größer. Eine Hand war in seiner Hose. Myriam hob den Rock und zeigte ihm ihren feuchten Slip. „Die Erinnerung macht uns beide ganz schön geil“, sagte sie.

Die beiden sahen sich auf ihren mini-Bildschirmen an und zerrten sich in alter Übereinstimmung gleichzeitig die Kleider vom Leib, um sich gegenseitig zuzuschauen und anzuspornen, während sie es sich selbst machten.

Ein paar Tage später bekam Myriam ein Päckchen von Gerard. Als sie es öffnete, fand sie ein weiteres Päckchen und eine Nachricht: „Nicht alleine auspacken! Ruf‘ mich an. G.“

Myriam rief ihn an. „Öffne das Päckchen.“

Sie öffnete es und fand ein Bondage-Set mit diversen Bändern und Manschetten mit seltsamen aufgenieteten Dornen außen, etwas Kleinkram, sowie einen kleinen, stabförmigen Vibrator aus poliertem Metall, der aus einem Stück gemacht zu sein schien. Dazu das Ki-generierte Bild einer Frau, die ihr auffallend ähnlich sah. Sie hatte das Leibchen an. Ihre Brüste wurden ein klein wenig von den Riemen gedrückt und gehalten und Ober- und Unterschenkel mit diesen eigenartigen Manschetten aneinandergefesselt. ‚Ah, dafür sind die Dinger also“, dachte sie und ließ eine der Manschetten mit einem der Dorne in einem Verschluss einer anderen einrasten und klinkte sie wieder aus.

„Irgendwie sieht sie aus wie ich“, sagte sie mit einem gespielten Stirnrunzeln, während sie das Bild genauer ansah.

„Was für ein Zufall!“ erwiderte Gerard mit gespielter Ironie. „Sie hat sogar ähnliche Tattoos an ihren gigantischen Brustwarzen!“

Sie lachten beide laut auf, dann wechselten sie auf ihre Notebooks für den Videocall.

Myriam schlüpfte aus ihren Kleidern. Sie trug darunter sexy Dessous in Erwartung von… irgendwas. Und einen mittleren Buttplug. Kurz vor dem Telefonat hatte sie sich den noch schnell eingesetzt. ‚Man weiß ja nie‘ hatte sie dabei gedacht und in sich hineingelächelt.

Anschließend legte sie das Geschirr an und zog die Bänder stramm. Ihre vollen Brüste wurden ein bisschen in Form gedrückt, als die Bänder sich daran anlegten. Irgendeine Art echter Schmerz war gar nicht ihr Ding, aber eine leichte Bondage verschaffte ihr einen gewissen Kick.

Als sie wie die Frau auf der Abbildung da saß, pochte ihr Herz laut. Nicht genug, dass ihre Phantasie auf vollen Touren lief, Gerard las ihr wieder einige Auszüge aus erotischen Geschichten vor und inzwischen zeigte ihr Höschen den unvermeidbaren feuchten Fleck. Ihre riesigen Brustwarzen hatten sich erregt gekräuselt und ihre Nippel standen hart. ‚Die Tattoos wirken größer als sonst‘, dachte sie, als sie sich im Kontrollfenster des Videocalls sah.

Sie stieg in die Story ein. Aus dem vorgelesenen Text wurde ihr eigener Text, den sie sich zusammen phantasierten und sich dabei selbst streichelten. Gerards Augen leuchteten kurz auf, als er den facettierten Stein sah, der den Plug zierte. Myriam spielte immer wieder damit und hielt auch den kleinen Vibrator daran, während sie ihrem Gegenüber schilderte, wie sanft sie ihre Lippen über seine vor Vorfreude nasse Glans schiebt und wie genüsslich sie daran saugt.

Sie schaukelten sich gegenseitig hoch und kamen nacheinander, um sich gegenseitig dabei zuzuschauen.

„Nächste Woche kommt ein großes Paket und zwei nicht ganz so große.“, sagte Gerard zum Abschied. „Lass‘ alles zu, bis wir Samstag wieder zusammen Callen. Und: nimm dir nichts vor für Samstag!“

Das war das erste Mal, dass sie sich zu einem festen Tag verabredeten. Daher war Myriam ein klein wenig nervös. Und blieb auch so, als sie „zusammen“ das Gerät auspackten.

Myriam betrachtete die Maschine und das Gestell. Es war ein bisschen umständlich im Aufbau gewesen, aber das war dem Versand geschuldet. „Willst du bequem liegen oder eher darauf sitzen?“ hatte Gerard gefragt. Sie runzelte die Stirn und fragte nach dem Unterschied. „Naja, dann kommt eine andere Schale oben drauf und das Gestell steht statt am Boden zu liegen“, war die Antwort.

Myriam wollte liegen und folgte der Anleitung. Sie nahm den Deckel der Stirnseite ab und drückte einen Knopf. Eine Stange fuhr aus der Maschine. Das Ende wies mehrere Anschlüsse und Kontakte auf. Sie steckte den mitgelieferten Dildo darauf, der offenbar ein Innenleben hatte, und verriegelte die Verbindung wie von Gerard angegeben. Der Kunstschwanz fühlte sich ein bisschen eigenartig an, fand sie. „In der Sitz‘-Variante käme er oben in die Maschine“, erklärte Gerard. „Ah, jetzt macht das hier Sinn“, sagte sie und deutete auf den abnehmbaren Deckel auf der Oberseite.

Das Gestell lag auf dem Boden. Ein Rahmen mit einer elastischen Unterlage, dünner als eine Matratze, dicker als eine Gymnastikmatte. „Glaub‘ mir, das ist bequemer, als es aussieht. Ich habe lange danach gesucht und selbst einen halben Nachmittag darauf gelegen.“ Gerard sah ihr die Zweifel an. „Ich bin die ganze Zeit bei dir.“ Er schwieg kurz. „Naja, im Videocall bei dir“, verbesserte er sich.

Dann erklärte er ihr, wie die Maschine funktionierte. „Es ist ganz einfach. Du legst dich hin und rückst dich zurecht. Dann stellst du zusammen mit mir die Maschine ein, und sobald alles für dich passt, arretierst du deine Manschetten an dem Gestell.“

„Moment!“, rief Myriam. „Ich soll mich auf dem Gestell fixieren? Bewegungsunfähig?“

„Ja.“

Sie schwiegen einen Moment. Myriam war klar, dass er ihr nichts tun würde. Die Maschine hingegen kannte sie nicht „Aber… aber, was ist, wenn der Strom ausfällt?“ Etwas besseres fiel ihr gerade nicht ein, aber das war tatsächlich eine gute Frage.

„Dann öffnen alle Verschlüsse“, erwiderte Gerard.

Myriam drückte zwei der Manschetten in die Öffnungen des Rahmens. Mit einem Klicken rasteten sie ein. Als sie den Stecker zog, klickte es und beide Teile waren wieder frei.

„Ansonsten hat die Maschine einen Not-Aus, den du in Reichweite am Rahmen befestigen kannst. Und ich bin ja auch noch da, ich überwache übers die Maschine Netzwerk und deaktiviere sie im Notfall.“

Einige Momente lang stand Myriam vor dem seltsamen Gerät. Eine halbes Oval, aus dessen Stirnseite eine Röhre mit einem Dildo auf einer Stange herausschaute. Und das Ganze Ding war mit einer Rosa Plastikhülle überzogen.

Sie aktivierte das Gerät und verband es per Bluetooth mit ihrem Smartphone. Eine Meldung ploppte auf: „Install Penetrator MltiX-TENS?“ stand im Display. Sie lachte auf. ‚Was für ein Name für die App‘, dachte sie grinsend. Nach kurzer Rückfrage bei Gerard gab sie die Installation frei. Anschließend erlaubte sie ihm den Zugriff,

„Was kannst du damit anstellen?“

„Dich zum Orgasmus bringen!“ Er lachte und sie lachte mit. „Stell‘ das Notebook bitte so, dass ich dich anschauen kann.“

Myriam zuckte mit den Schultern. Sie war aus Neugier bis hierher gekommen, also würde sie es auch beenden. Alleine schon, weil ihre Pussy vor Neugier und Vorfreude, auf was auch immer, pulsierte. Sie stellte also das Notebook passend hin und legte erst die Manschetten an den bezeichneten Positionen an, dann begab sie sich auf die Unterlage. Der Dildo kam langsam aus dem Gerät gefahren.

„Ah, warte. An der Seite ist eine Klappe, da liegt noch was drin.“

Sie beugte sich vor und öffnete die Klappe. Zwei Nippelsauger mit Kabel kamen zum Vorschein.

„Nimm‘ die beiden, leck‘ einmal drüber und setz‘ sie dir an. Es kann auf keinen Fall wehtun, die sind weich und saugen nur ein bisschen.“

„Wie, keine Vibration? Ich bin enttäuscht“, frotzelte sie.

„Doch, doch, das auch“, lachte Gerard.

Sie setzte die beiden Sauger an. Das Gefühl war wirklich…. interessant. Angenehm und stimulierend. „Gerard, du kannst das aber besser!“, sagte sie grinsend.

„Ich bin aber nicht da. Ich habe übrigens eine lesbische Freundin, die das angeblich gar nicht kann und daher die Dinger mit entworfen hat, als Ersatz für sich selbst. Ich empfehle dich ihr mal.“

„Nur, wenn sie andere Sachen gut kann!“, antwortete Myriam glucksend. Dann legte sie sich wieder in Position.

„Rück‘ etwas herunter, bis die Spitze an deiner Scheide liegt.“

Sie tat wie geheißen. Der kühle Kunststoff an ihren Schamlippen sandte einen angenehmen Schauer durch sie.

„Halte still. Das Gerät macht jetzt einen kurzen Hub für den Erstkontakt, dann kann es losgehen. Sag‘ laut *Stop*, wenn die Tiefe gut ist.“

„Erstkontakt“, kicherte sie halb belustigt, halb aus Nervosität. Dann spürte sie den dünnen Stab in sich. Er fuhr langsam in sie, bis sie laut „STOP“ rief. Es gab ein „Ping“, danach fuhr der Dildo wieder heraus, aber nicht ganz.

„Und jetzt soll ich mich an den Rahmen fixieren und darauf hoffen, dass du weißt, was du tust?“

„Ähhhh…ja. So in etwa“, kam die Antwort. Also tat sie es. Es war ein eigenartiges Gefühl, das sich in ihr ausbreitete, eine Mischung aus Erregung, Neugierde und Unsicherheit.

Myriam atmete tief ein, dann klickte sie die Beine zuerst ein, rechts und links der Maschine auf der Führung. Dann den breiten Bauchgurt, der recht fest war und den Namen ‚Fixierung‘ auch verdiente. Anschließend steckte sie den Abbruch-Schalter so an eine Manschette, dass sie ihn greifen könnte und fixierte als letztes ihre Arme. „Den Halsreif will ich nicht einklinken, ich will den Kopf bewegen können“, sagte sie. Sie schaute an sich herab, sah aber außer den beiden Hügeln mit den Saugern nicht viel.

„OK, alles so, wie es dir gefällt“, sagte Gerard. „Ich starte nun.“

Der Dildo fuhr langsam in sie und schwoll dabei etwas an. „Ahhhmmmm…“, brummte Myriam. Inzwischen hatte ihre Erregung dafür gesorgt, dass es wie geschmiert lief.

Der Dildo vibrierte leicht. Die Vibrationen rauschten durch sie und ließen sie erzittern. Ihre Anspannung erzeugte mehr Wirkung als der Dildo. Noch.

Sie sah zum Notebook. Gerard lächelte ihr entgegen. „Wieso bin ich nackt und du nicht?“, fragte Myriam. Es dauerte keine 10 Sekunden, bis sein harter, vor Vorfreude glänzender Schwanz ihr aus dem Bildschirm zuwinkte.

„Ahhh… bläst das Ding sich auf?“ fragte sie seufzend und angenehm ausgefüllt.

„So ähnlich. Da wird ein Gel elektrisch angeregt, das bläht sich auf und der Penetrator wird dicker. Und flutschiger.“

Einen Moment dachte Myriam über den Begriff nach. Dann fuhr der Dildo spürbar wieder tief in sie und sie stöhnte wohlig. ‚*Flutschiger* ist wirklich passend‘, dachte sie. Da war kaum Reibung, aber viel Bewegung und Stimulation.

Etwas piepte. Als Myriam den Kopf hob, sah sie eine „1001″ auf die Decke projiziert. Sie fragte sich, was das soll, da kam schon der nächste Stoß und auf dem Display stand „1000″.

Das Display am Notebook erlosch. ‚Nein, seine Übertragung ist dunkel!“‚ erkannte Myriam. „Gerard, du bist weg!“

„Ja, ich weiß, Süße. Ich will, dass du dich nur auf dich selbst konzentrierst. Ich bleibe die ganze Zeit bei dir.“

„Das ist unfair!“ Aber der Dildo fuhr gerade besonders tief in sie und aus der halbernstgemeinten Beschwerde wurde ein ehrliches Stöhnen. „Die Tiefe variiert ein klein wenig, damit es dir nicht langweilig wird“, sagte Gerard.

Die beiden Sauger an ihren Brustwarzen saugten sich fester und vibrierten dabei. Das Gefühl, wie ihre harten Nippel in die Dinger gesogen wurden, ging wie ein kleiner Stromschlag durch ihr Lustzentrum.

Das Display zeigte „967″. Myriam wand sich in ihrer Fixierung. Sie war nicht absolut starr, aber fest genug, um sie nicht entkommen zu lassen.

Gerard sah auf die Daten, die seine App ihm übermittelte und justierte einige Parameter der Fickmaschine.

Der Penetrator fuhr erneut in sie, seine Kontur hatte nun die perfekte Mischung aus Umfang und Unebenheit, um Miriam maximal zu stimulieren. Seine Stoßbewegung glich im Verlauf einer perfekten Sinuskurve: langsamer Beginn, die Penetration beschleunigte sich, bis der Dildo die Hälfte des Weges zurückgelegt hatte und verlangsamte sich wieder, bis er am tiefsten Punkt für einen winzigen Moment zu stoppen schien, mit der Spitze ihre Cervix touchierend und ihr zweites, rückenmarkbasiertes Lustzentrum stimulierend. Dann kehrte sich der Vorgang um, bis der Eindringling fast aus ihrer Scheide glitt, bevor er seine Bewegungsrichtung umkehrte und wieder in ihr verschwand.’Amplitude und Frequenz‘, überlegte Gerard. Er ermittelte aus ihren Reaktionen die perfekte Amplitude, die Tiefe, die ihre Lust verstärkte und ihr den inneren, anderen Orgasmus triggern würde. Für den Moment. Später hinaus… dafür war er ja dabei. Um Myriam den maximalen Genuss zu garantieren. „Kannst du dich erinnern, als ich dich auf die Massageliege bei meinem Onkel fesselte?“ — Natürlich konnte sie das. Nach den beiden Wochen waren sie beide wundgevögelt und er hatte einen profunden Schwellkörperkater!

Das war der geilste Urlaub, den die beiden jemals erlebt hatten! Es war keine tiefe, unendliche, romantische Liebe. Es war Wertschätzung und Lust, was sie zusammenführte und auch wieder auseinander gehen ließ, ohne sich dabei zu zerfleischen.

Bei 893 konnte Myriam sich nicht mehr beherrschen. Gerards süße Worte, der nahezu perfekte Dildo… sie stöhnte ihren ersten Höhepunkt laut und ungefiltert hinaus.

Danach blieb sie eine Weile ruhig. Gerard hatte die Geschwindigkeit reduziert und die Maschine fuhr eine sanfte Stimulation, bis die ersten Anzeichen der wiederkehrenden Erregung kamen. Langsam steigerte Gerard die Frequenz. Variierte die Amplitude. Veränderte die „Knubbeligkeit“ der Oberfläche.

Er sah ihre Orgasmen. Sah die Spasmen, die Krämpfe, wenn ihr Körper sich im Höhepunkt verspannte. Hörte ihre Lustschreie. Und achtete sehr genau darauf, dass es ihr gut ging. Auch in den Momenten nach einem Höhepunkt, wenn die ununterbrochene Stimulation erstmal unangenehm war.

548 Stöße. Myriams Erregung klang nie wirklich ab. Irgendwie war sie immer feucht. Immer glitschig, Der Kunstschwanz arbeitete in ihr und ließ sie nicht herunterkommen.

Es war geil!

Es war anstrengend! Sie war inzwischen von einem feinen Schweißfilm bedeckt.

Myriam dachte über ihre Lage nach. Sie war einer Maschine ausgeliefert. Einer Maschine, die sie gnadenlos fickte, egal, was sie tat oder sagte.

Sie hatte sich dem selbst ausgeliefert, auf das Wort ihres ehemaligen? — eher aktuellen — Fickpartners hin. Auch, wenn sie in jüngerer Vergangenheit nur eine einzige Nacht wirklich zusammen verbracht hatten, so hatte er sie seitdem besser und intensiver befriedigt als die meisten anderen dazwischen. Sogar aus der Ferne per Videocall.

„Bin ich wirklich so dauernass?“, fragte sie, als sie ihre Gedanken lange genug zusammenhalten konnte.

„Fast, der eine Anschluss fördert gelegentlich etwas Gleitmittel.“ Er lachte leise „Aber es braucht nicht allzu viel.“

478te Penetration. Myriam fühlte eine gewisse Ermüdung. Der künstliche Schwanz ließ keine Pause zu. Alleine das Wissen, dass Gerard auf der einen Seite auf sie aufpasste und auf der anderen Seite der Herr der Maschine war, half besser als zwei Zentner Kaffee. Der Penetrator machte kurz vor ihrer inneren Pforte langsam. Wartete einen Moment. Stieß ruckartig zu. Bewegte sich minimal zurück und begann zu vibrieren. Dann stieß er erneut an ihre Cervix, penetrierte sie minimal und übertrug Vibrationen.

Eine neue Welt, ein neues Universum eröffnete sich Myriam. Sie schrie ihren unerwarteten nächsten Orgasmus heraus wie ein Lebensmüder die aktuellen Lottozahlen. Es gab keine Möglichkeit für sie, das zu unterdrücken.

372ter Stoß. Es war anstrengend. Nach 5 Orgasmen an diesem Tag war Myriam ausgelaugt. 7, wenn sie die beiden vom Vormittag mitzählte. Die Neugierde und Vorfreude ließen ihr keine andere Chance, als es sich selbst zu machen.

365. Ihre Lust kam wieder hoch. Wäre es nicht so extrem lustvoll, der Abend wäre als Folter durchgegangen. Sie wollte es so und es ging nur sie etwas an.

Die nächsten Worte erklangen. Sie hörte zu, ließ Bilder in ihrem Kopf entstehen, ergänzte Sätze und beeinflusste die erzählte Geschichte, machte es zu einer gemeinsamen Phantasie. Bei dem Gedanken an die sexuellen Abenteuer ihrer Protagonisten lief ein Kribbeln durch sie und ihre Erregung steigerte sich genauso wie die Geschwindigkeit der Maschine.

Beim 212. Stoß des Automaten kam sie erneut. Es war ein kleiner Orgasmus, kein Wunder, sie war nun jenseits von Gut und Böse und wartete nur noch auf den nächsten Orgasmus. Es war keine Folter, sie empfand Lust dabei, der Maschine und einem weit entfernten Freund gleichermaßen ausgeliefert zu sein. Gerard hatte einen großen Anteil daran. Die Phantasien wurden immer weiter von einem Countdown abgewechselt.

„Noch 100 Stöße, Myriam. Spürst du schon, wie dein Körper sich auf das Ende vorbereitet? Auf den gigantischen Orgasmus“, sagte er.

Anfangs war na nicht viel, dann nahm die Vorstellung an ein großartiges Ende in Myriams Gedanken Form an und ihr Lustzentrum reagierte. Sie arbeitete darauf hin, spannte sich an und bewegte sich dem Kunstschwanz entgegen.

„10″… sie spannte ihre Beckenmuskulatur an… „5“… der Druck in ihrem inneren Kessel stieg weiter an… „3″… sie ließ los… „2″… Ihre Anspannung fiel ab und der Orgasmus bahnte sich mit aller Gewalt an „1″… die Null bekam sie nicht mehr mit, da sie gleichzeitig ihren Höhepunkt herausstöhnte.

Sie bekam noch mit, dass die Maschine nicht direkt aufhörte, sondern für einige Augenblicke tief in ihr stoppte, um dann ganz langsam herauszufahren und noch einige nicht mehr sehr tiefe und langsame Stöße ausführte, um ihren Höhepunkt zu verlängern und nur langsam ausklingen zu lassen, bevor sie sich komplett aus ihr zurückzog.

Es klackte, alle Verschlüsse öffneten sich, aber Myriam blieb einfach noch liegen. „Oh, Gerard, deine Maschine hat es wirklich in sich!“ murmelte sie.

„Ich weiß“, sagte seine Stimme ganz nah. Er hatte sich von einer Freundin den Schlüssel zu Myriams Wohnung ausgeliehen und kniete nun neben ihr.

Myriam wunderte sich, aber in diesem Moment nahm sie es einfach hin und war auch ein Stück glücklich ihn zu sehen. Sie wollte aufstehen, er zog sie ein Stück hoch und nahm sie direkt auf seine Arme. Myriam hielt sich an ihm fest, genoss seine Wärme und Nähe, dann waren sie schon im Schlafzimmer und er legte sie ins Bett und kam dazu. Als er sich hinter sie legte und seine Arme um sie schloss, spürte sie seinen harten Ständer an ihrem Hintern.

„Ohhh… hast du etwa nur zugeschaut, ohne dir selbst zu helfen?“ fragte sie neugierig? Dann drehte sie sich um und lächelte ihn an und griff vorsichtig zu, umschloss seinen Schaft mit einer Hand und rieb ihn ganz langsam. Er zuckte ein bisschen und grinste schief zurück. „Naja… schon, aber dich am Ende zu sehen, war schon ziemlich geil.“

In einem Schwung drehte Myriam Gerard auf den Rücken und schwang sich auf ihn.

„Was wird denn das?“, fragte er überrascht.

„Genau das, wonach es aussieht“, sagte Myriam und schob sich auf seinen Ständer, der sofort noch etwas anschwoll. Sie hoffte, dass er lange genug durchhielt, um sie ein letztes Mal an diesem Tag über die Klippe zu bringen, egal, wie wundgescheuert sie vielleicht war. *Diesen* Schwanz brauchte sie nun!

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