Sie glaubt, dass er ein Cuckold ist
„Mist“, fluche ich. Die Unterlagen waren auf dem PC von Bernd und ich benötige sie dringend. Normalerweise hätte ich auf ihn gewartet und ihm die Verantwortung übergeben, doch ist er auf Geschäftsreise in den USA und schlecht erreichbar, bei ihm ist es jetzt nachts 4 Uhr. Die Anmeldung am PC klappt mit seinem Standardpasswort, dass er mir vor einiger Zeit gab. Ich finde Unterlagen nicht unter D:VersicherungenVerträge. Ich suche weiter, dann finde ich unter D:VereinSpezialCuckold eine Menge Video-Dateien und keine hat etwas mit Verein zu tun. Titel wie „Hubby watches wife with best friend.mp4″, „Cucky wanking.mp4″, „Hotwife fucked by stranger.mp4″ oder „Wife loves semen of my best friend.mp4″. Neugierig klicke ich eine Datei an.
Ein Hotelzimmer, schlechte Beleuchtung, eine Frau sitzt auf dem Bett. Ein Mann sitzt im Sessel und hält eine Kamera. Die Kamera, die das ganze aufnimmt, steht wohl auf einem Stativ, da das Bild sehr ruhig ist. Die Frau steht auf und begrüßt einen anderen Mann, jünger, attraktiv und männlich. Sie küssen sich, dann geht sie auf die Knie und holt seinen Penis raus. Dann ein Schnitt und es zeigt sie ganz nah, wie sie seinen Penis im Mund hat, ihn leckt, seine Hoden massiert und sich die Eichel an die Wange drückt. Dabei schaut sie in die Kamera.
Mich erregt dieser Film, obwohl ich es nicht möchte. Ihr Blick und der Penis in ihrem Gesicht, wie sie bläst und dabei in die Kamera schaut. Sie lächelt. Dann wieder ein Schnitt, wieder die Totale. Der Kameramann setzt sich wieder auf seinen Sessel. Der andere Mann hilft der Frau bei Ausziehen. Der Kameramann spricht.
Dann fällt mir auf, dass gar kein Ton spielt. Ich klicke auf das kleine Lautsprechersymbol. Ich verstehe nicht so gut Englisch, aber so weit verstehe ich es dann schon, dass der Kameramann der Ehemann ist und der andere Mann ihr Lover. Nach kurzer Zeit haben die beiden Geschlechtsverkehr und eheliche Kameramann masturbiert ganz offen. Dann wieder ein Schnitt. Der vereinigten Geschlechtsteile sind in Nahaufnahme zu sehen, der Ehemann spielt an dem Hodensack des anderen Mannes. Dann wieder die Totale und masturbierender Ehemann.
Inzwischen habe ich meine Hand unter dem Rock und streichle mich selbst. Der Film macht mich an. Das laute Stöhnen trägt seinen Teil dazu bei. Dann wieder eine Nahaufnahme, die Hoden heben sich an, der Penis pulsiert und ich komme. Am Ende leckt der Ehemann die Muschi seiner Frau samt dem austretenden Sperma des anderen Mannes aus. Ich weiß nicht, ob ich mich ekeln soll oder es geil finde.
Ich klicke noch in einige andere Filme rein und fast durchweg sind alle mit einer Ehefrau, die einen Lover hat und einem Ehemann, der zuschaut. Manche Ehemänner lecken das wieder austretende Sperma auf. Ich verstehe die Männer nicht, nicht nur dass sie ihre eigenen Frauen an fremde Männer geben, manchmal sogar zwei oder drei, sondern dass sie auch noch helfen das Glied des anderen einzuführen, dessen Sperma weglecken oder sich von ihrer Frau mit dem fremden Sperma im Mund küssen lassen. Widerlich, aber geil.
Ich öffne seinen Browser und schaue mir Bernds Verlauf an. Einige Nachrichtenseiten, dann aber immer wieder irgendwas mit Cucky, Cuckold, Hotwife, Hubby, usw.
Ich suche im Netz nach diesen Begriffen. Ein Cuckold ist ein Mann, der sexuelle Erregung daraus zieht, wenn seine Frau mit einem anderen Mann schläft. Eine Hotwife ist eine Frau, die mit vielen anderen Männern schläft und ihr Mann stolz auf ihre sexuelle Aktivität ist.
Ich lehne mich zurück. Bernd steht also auf solche Cuckold-Filme. Ich bin baff. In mir rattern die Gedanken, mein Bernd steht darauf, wenn der Ehemann zuschaut, wie seine eigene Frau vernascht wird. Ich sehe meinen Bernd jetzt mit anderen Augen.
Bernd freut sich, wenn ich mich sexy anziehe. Bernd gefällt es, wenn andere Männer mich attraktiv finden. Bernd hat nichts dagegen, wenn ich mit einem anderen Mann tanze. Bernd hat auch nichts dagegen, wenn ich mit Kollegen ausgehe, er unterstützt mich sogar. Bernd findet es sogar schön, dass ich teilweise noch Kontakt zu Ex-Freunden habe und mich mit ihnen immer noch treffe. Bernd hat kein Problem, wenn ich von den Treffen mit meinem Ex-Freund spät heimkomme. Bernd ist alles andere als eifersüchtig.
Mir fällt es wie Schuppen von den Augen. Bernd würde gern so ein Cuckold sein. Mir zuschauen, wie ich von anderen Männern vernascht werde. Ich spüre, dass mein Slip nass wird. Wieder wandert meine Hand unter den Rock und wieder streichle ich mich, aber dieses Mal bis zum süßen Ende.
Ich surfe weiter nach Cuckold und finde sehr viele Seiten dazu. Es ist inzwischen ein „Life-Style“ und die Männer finden es gar nicht schlecht. Ich weiß jetzt auch, was „Wifesharing“ ist, wenn Männer beim Sex auch mitmachen und nicht nur ihre Frau dem anderen überlassen.
Ich surfe auch auf Frauenseiten. Die Berichte der Frauen sind interessant und anregend. Keine einzige Frau unter den Berichten auf den verschiedenen Seiten bereut den Schritt, ihren Ehemann mit dessen ausdrücklicher Genehmigung zu betrügen. Nicht dass ich unzufrieden Bernd bin, doch ist unser Sexualleben etwas eingeschlafen, etwas langweilig, oft gleich und vorhersehbar. Manchmal fühlt es sich wie eine Pflichtübung an und der Pepp der ersten Jahre ist verschwunden. Klar, Bernd ist erfolgreich in seinem Job, wir haben ein schönes Haus, Theresa und Annika sind aus dem Haus, ich bin jetzt 45 und Bernd 52 und 22 Jahre verheiratet. Eigentlich könnte das Leben jetzt beginnen. Aber wenn ich solche Nachrichten lese, werde ich schon wieder feucht:
Ich befürchte, dass es mir langsam zu gut gefällt. Es ist sehr aufregend und ich ermutige meinen Mann, weitere Dates für mich zu finden. Er scheint es zu lieben und ist gerne bereit dazu. Ich habe mich noch nie zuvor so sexuell gefühlt. Aber hin und wieder fange ich an, mir wirklich Sorgen zu machen. Tue ich das Richtige? Ist dieses Verhalten nachhaltig? Wird mein Mann eines Tages aufwachen und mich dafür hassen, dass ich ihn betrogen habe? Wird es die Ehe langfristig zerstören? Wir lieben uns so sehr und ich kann es nicht ertragen, ihn zu verlieren.
Genau die Gedanken der Frau hatte ich auch. Ich liebe meinen Mann. Nie würde ich ihn betrügen, obwohl ich schon mehrfach die Chance hatte. Rainer, ein Ex-Freund mit dem ich mich noch treffe und gut verstehe, ist wieder Single. Er sieht immer noch gut aus und aus seinen Andeutungen zu schließen, würde er gern mit mir unverbindlich schlafen.
Oder dieses Frau auf einer anderen Webseite:
Ich bin seit 10 Jahren verheiratet (ich bin 35) mit einem wundervollen Mann, und in diesen zehn Jahren hat er mich langsam wissen lassen, wie sehr es ihn erregen würde, mich dabei zu beobachten, wie ich von anderen Männern gefickt werde — besonders von Typen mit riesigen Schwänzen, im Gegensatz zu seinem kleineren Schwanz, damit er zusehen kann, wie ich aufgerissen werde usw. Er brauchte ein paar Jahre, um mich zu überzeugen, aber jetzt ist es etwas, das wir beide lieben.
Oder auch die hier:
Ich habe absolut Spaß am Sex mit meinem Mann. Tatsächlich ist Sex mit ihm in so vielerlei Hinsicht anders. Da ist eine emotionale Verbindung, und als Frau denke ich, dass mich das sehr beeinflusst. Ich komme selten, wenn überhaupt, mit jemand anderem zum Orgasmus als mit meinem Mann.
Außerdem fühlt sich ein Schwanz, sagen wir mal ab 20 cm, ANDERS an, wenn er in dir ist. Es ist nicht mal so, dass er unbedingt größer wirkt… er trifft eine andere Stelle der Vagina und hat ein GANZ anderes Gefühl. Davon abgesehen bevorzuge ich insgesamt das Gefühl von Sex mit meinem Mann gegenüber dem Gefühl von Sex mit riesigen Schwänzen. Aber ich probiere gerne ab und zu die riesigen Schwänze aus. Stell dir das so vor, wie jeden Tag Spaghetti zu essen (lecker, das könnte ich vielleicht) vs. jeden Tag einen Eiscreme-Kuchen zu essen. Klar, Eiscreme-Kuchen sind der Hammer, aber nur ab und zu. Es ist einfach zu viel, das jeden verdammten Tag zu haben.
Oder auch auf der gleichen Seite:
Bei meinem Mann und mir war schon lange Flaute im Bett. Dann kam er mir auch noch mit der Fantasie, ich würde mit einem anderen Mann Sex haben. Kam für mich erstmal nicht in Frage. Unser ohnehin lausiges Sexleben war dann ebenfalls komplett auf Null. Es vergingen einige Jahre in denen Sex keine Rolle mehr spielte. Bis ich mir dachte, warum eigentlich nicht? Ich bin eine selbstbewusste Frau Anfang 40. Ich möchte mehr für mich tun. Mein Mann ist der beste Lebenspartner den ich mir vorstellen kann. Er ist die Liebe meines Lebens. Aber er ist sexuell für mich kein richtiger Mann mehr.
Vielleicht ist es das, was meinen Mann bewegt: Bernd ist normal oder sogar leicht unterdurchschnittlich ausgestattet. Vielleicht wünscht er sich für mich mehr und vor allem etwas Größeres für meinen Unterleib.-Sein Glied ist okay für mich, ich bin nicht unglücklich damit. Aber so ein großes Glied hat dann doch etwas besonderes. Meine vorherigen Freunde hatten immer nur ein normales Glied. So ein großes Ding würde mich schon mal reizen. Nach den beiden Kindern bin ich unten nicht mehr so eng, wie vor den Geburten. Ich mag es, wenn meine Mumu ganz ausgefüllt ist und meine Schamlippen sich eng um ein Glied spannen.
Ich bin durcheinander und wieder nass.
Bernd ist wieder da. Donnerstag kam er zurück und schlief den halben Freitag, der Jetlag macht ihm zu schaffen. Am Abend gehen wir gemeinsam essen. Ich habe uns zwei Plätze reserviert, die sind aber noch belegt. Der Kellner entschuldigt sich und bietet uns zwei Cocktails aufs Haus an. Bernd nimmt einen ohne Alkohol und ich einen „Sex-on-the-Beach“.
Bernd langweilt mit seiner USA-Geschichte. Ich denke, ob er die vorbeigehenden Männer abschätzt und sie für mich als geeignet einordnet. Zu gern würde ich in seinen Kopf schauen, welche Männer er für raussuchen würde. Ob es ihm nur auf das große Glied ankommt oder auch sonst auf die Person.
Bevor Bernd wiederkam, war ich im Drogeriemarkt und habe XXL-Kondome gekauft. Ein Kondom habe ich daheim aufgemacht und war über die Größe erstaunt. Und dann so aufgewühlt, dass ich eine Salatgurke mit dem Kondom an mir ausprobierte. Es war ein Gefühl, dass ich vermisste. Diese Spannung an den Schamlippen, der zu einem Druck auf mein Knöpfchen wurde. Ich befriedigte mich mit der Gurke bis zum schönen Ende.
„Schatz, hörst du mir überhaupt zu?“
„Ah, entschuldige Bernd, ich war in Gedanken woanders.“
„Wo warst du denn?“, hakt er nach.
Ich werde rot und weiß nicht, was ich sagen soll.
„Du wirst ja rot?“
„Äh, öh, ja, eh, ich, hmm, ja“, stammle ich.
„Muss ich mir Sorgen machen?“
„Nein, Schatz, nein, ganz und gar nicht“, versuche ich ihn zu beruhigen.
„Was ist los? Du hast fast jedem Mann hinterhergeschaut, der hier an der Bar vorbeilief? Vermisst du etwas?“
Ich hasse manchmal seine liebe und nette Art. Sie wirkt dann so süßlich. Am liebsten würde ich rütteln und auffordern, seine perversen Wünsche zu äußern. Er ist es doch, der diese Filme zur Befriedigung schaut und nicht ich, er wünscht sich doch, dass ich mit fremden Männern Sex habe. Ich vermisse nichts, er vermisst etwas, nicht ich. Vielleicht mal ein Ding mit einem XXL-Kondom drüber, aber sonst bin ich doch glücklich mit ihm. Und wenn, dann würde ich es nur ihm zuliebe machen.
Sollte ich ihm helfen, seine Wünsche zu äußern? Wie lange lebte er schon mit diesem Wunsch, dass mich ein anderer Mann zur Frau nimmt? Aus Liebe zu ihm würde ich sogar mit einem mir komplett fremden Mann schlafen, wenn sein Glied meine Kondome auch ausfüllt. Aus Liebe würde ich es machen, dass er glücklich. Ich brauche es nicht, obwohl es doch einen gewissen Reiz auf mich ausübt. Vielleicht kann es unser Lifestyle werden.
Ich beschließe, ihm zu helfen: „Och, nur ein wenig Appetit holen für meinen Mann, der mich nachher vielleicht verführen möchte.“
„Oh“, sagt er und dann entsteht eine Pause, die für mich fast unerträglich ist: „Fandest du denn einen attraktiv?“
„Hmm, eine Dame schweigt da“, erwidere ich diplomatisch.
Bernd lacht auf: „Oh, meine Frau, starrt auf die Männer und hat nachher nicht den Mut, mit mir zu teilen.“
Ich verstehe sofort. Mit ihm teilen(!), war Bernd bisexuell, ohne dass ich es wusste? Sind deshalb auch Filme dabei, wo der Ehemann das Glied des Lovers leckt, sogar blies oder das Glied des anderen bei seiner Frau einführt und die Hoden massierte. Teilen! Ich verstehe ihn. Oder bezieht sich sein Teilungswunsch auf das Sperma. Es sind auch Filme darunter, in denen der Ehemann das Sperma des anderen aus seiner eigenen Frau leckt. Ich finde es spannend, dass Männer wie Bernd daraus Erregung ziehen können.
„Der große dahinten, bei der Frau im roten Kleid, dass war schon ein Sahneschnittchen.“ Ich will ihn aus seiner Reserve locken.
„Interessant“ sagt er zweideutig. „Ich wusste gar nicht, dass du dir solche Männer gefallen?“
„Nur schauen“, lache ich und wiederhole: „Nur schauen.“
„Ihr Tisch ist jetzt bereit für Sie. Darf ich Sie zum Tisch führen.“
Wir standen auf und der Kellner führte uns zu unserem Tisch.
Wir redeten noch belangloses Zeugs über unsere gebrechlichen Eltern, über unsere tollen Töchter, über die Nachbarn und ein wenig anderen Tratsch.
Auf der Rückfahrt spricht mich Bernd nochmal an: „Das mit dem Mann, der dir gefiel, geht mir nicht mehr aus dem Kopf.“
Als ob ich es geahnt hätte, es beschäftigt ihn. „Vielleicht profitierst du ja auch davon, wenn man sich ein wenig Appetit holt“, reize ich ihn.
„Hmm, wenn man es sieht“, sagt er und lässt es gut sein.
Im Bett beginne ich zu streicheln, sanft, wie er es mag. Langsam lasse ich meine Hand an sein Glied wandern. Es ist steif. Ich wusste es, es hat ihn erregt. Ich massiere ihn und Bernd stöhnt. Er dreht sich zu mir, wir küssen uns. Ich schiebe meinen Slip nach unten: „Komm in mich“, hauche ich ihm ins Ohr.
Bernd nimmt mich, er kommt rasch. Er denkt bestimmt an den anderen Mann und es erregt ihn so, dass er schnell kommt. Ich bin komme nicht, aber das ist okay. Ich habe meinen Mann glücklich gemacht. Er zieht sich zurück.
„An was denkst du?“, möchte ich wissen.
„Ob ich dir gut genug bin?“
„Wie kommst du denn da drauf?“
„Weil du keinen Höhepunkt bekommen hast, und dann denke ich an den anderen Mann im Restaurant, der dir so gefiel.“
Ich habe ihn. Es beschäftigt ihn. Er könnte ruhig mit seinem Wunsch an mich herantreten.
„Ach Schatz, das war schon ein hübscher Mann und ich bin eine normale Frau, aber ich habe dich.“
„Um das geht es ja, bin ich nur gut genug und reiche ich dir?“
„Schatz, was soll das, glaubst du etwa, ich würde dich“ und jetzt betonte ich es ausdrücklich, „hinter deinem Rücken und ohne dein Wissen“, machte eine Pause, „mit einem anderen Mann etwas anfangen.“
Ich ließ es wirken.
„Das heißt mit anderen Worten, wenn ich es weiß, dann würdest du es tun?“
„Was meinst du mit ‚tun‘?“, provoziere ich ihn.
„Mich betrügen?“
Obwohl sein größter Wunsch ist, mich mit einem anderen Mann zu sehen, war Bernd noch in den alten Kategorien gefangen.
„Wäre es denn dann Betrug, wenn es mit deiner Erlaubnis wäre?“
„Erlaubnis? Dann natürlich nicht. Aber willst du denn meine Erlaubnis zum Fremdgehen?“
Ich helfe ihm! Ja, ich helfe ihm.
„Nur mit deiner Erlaubnis würde ich es tun.“
„Uff“, sagt er, macht eine lange Pause. „Und das Sahneschnittchen im Restaurant, da hättest du mich gern um Erlaubnis gefragt?“
„Nur wenn du sie mir gegeben hättest.“
„Ist es denn dein Bedürfnis?“
„Es wäre schon ein heißes Gefühl“, flüstere ich unbestimmt.
Ich lasse meine Hand wieder zu seinem Glied wandern.
„Dich macht es an?“, fragt er.
„Ja“ und dann massiere ich ihn wieder. Ich merke, wie sein Glied wieder an Umfang gewinnt.
„Ich kenne dich gar nicht so“, flüstert er. Sein Glied ist fast schon wieder bereit.
„Ich bin aber so“ und beginne ich ihn zu wichsen.
„Dich macht es wirklich an!“
„Ja“, sein Glied hat jetzt nach meiner Einschätzung eine ausreichende Steife erreicht. Da ich nicht mehr sonderlich eng bin, sollte Bernd es leicht mit meiner Unterstützung einführen können. „Nimm mich und“ und dann sage ich das Worte, welche ich eigentlich nicht so mag, da sie vulgär sind, „fick mich.“
Bernd sagt nichts. Er drängt sich zwischen meine geöffneten Schenkel und will mich… ficken. Ich nehme sein Glied und führe es direkt an meine Mumu. Er braucht diesmal länger, was auch mir zugutekommt. Ich denke an ein richtig großes Glied, denke an das Sahneschnittchen, denke wie mir Bernd onanierend zuschaut, während ich meine Beine breit für einen fremden Mann mache, denke wie ich mit zwei Händen sein Glied umgreife, denke wie ein fremder Mann in mir zuckt, denke an sein Samen in mir und bekomme einen wunderbaren Höhepunkt. Kurz nach mir kommt dann auch Bernd.
„Hast du an ihn gedacht“, fragt Bernd, als er sich von mir runterwälzt.
„Was denkst du?“, stelle ich die Gegenfrage.
„Ja“ sagte er nur.
Ich küsse ihn nur. Ich bin mir sicher, dass er die Antwort versteht und es ihm endlich gelingt, mir seine Bedürfnisse mitzuteilen. Ich liebe ihn und möchte seine Bedürfnisse erfüllen.
Bernd dreht sich weg. Dann bin ich eingeschlafen.
Am nächsten Morgen wache ich auf. Ich rieche den Kaffee. Bernd hat ein wunderbares Frühstück gemacht.
„Für meine beste Ehefrau!“
Jetzt weiß ich, dass es ihm gefallen hat. Ihm gefällt der Gedanke, dass ich andere Männer sexy finde und mit seiner Erlaubnis auch mit jemanden schlafen würde.
„Danke, mein Schatz, ich liebe Dich“, sage ich und küsse ihn kurz.
Wir frühstücken gemeinsam. Danach gehen wir einkaufen, ich benötige ein paar neue Sachen, Hose und Bluse, alles, was eine Frau so braucht. Bernd benötigt dringend auch neue Hosen und Hemden. Wir fahren in die Stadt.
Wir gehen in die Mall und klappern einzelne Läden ab. Ich merke, dass Bernd keinen Spaß daran hat. Aber braucht eine Hose, wenigstens eine.
Ich lasse mich stellvertretend für Bernd bei den Hosen beraten, dann gebe ich ihm einen Packen mit in die Umkleidekabine. Es ist viel los. Neben Bernd geht ein junger Mann in die Umkleidekabine. Ich habe eine Idee. Schnell hole ich mir zwei weitere Hosen und gehe zurück zu den Umkleiden. Mit Schwung reiße ich den Vorhang der anderen Kabine auf und rufe gespielt erstaunt: „Oh, tut mir leid, ich dachte, sie wären mein Mann. Oh, sexy und Entschuldigung.“ Laut genug, dass Bernd es in der Nachbarkabine hören muss.
Dann mache ich den Vorhang bei meinem Bernd auf. „Hier noch zwei Hosen.“
Er sagt nichts. Er schaut mich nur an und nimmt die beiden Hosen. Er zieht sie an und kommt nach draußen. Er dreht sich lange, sehr lange, zu lange, bis endlich der Nachbarvorgang aufgeht und der sexy junge Mann heraustritt. Bernd schaut ihn an. Wenn ich Gedanken lesen könnte, dann würde mich Bernd mit dem Jungen zusammenkommen lassen, auf das er mit mir schläft.
Wir kaufen eine Hose und drei Hemden.
„Gefiel der dir auch?“, fragt er, wie wir wieder aus dem Laden sind.
„Hübsch war er, etwas jung.“
Bernd schweigt. Ich blicke auf seinen Schritt, ob er davon vielleicht eine Erektion bekommt. Aber das ist zu wenig. Ich möchte ihn weiter reizen und empfinde eine seltsame Freude, wenn nicht Erregtheit an dem Spiel.
Das Wäschegeschäft reizt mich schon länger. Bernd will draußen bleiben. Ich zwinge ihn reinzukommen. Ich schaue die Wäsche durch.
„Was würde dir oder vielleicht auch einem Sahneschnittchen gefallen, was denkst du?“
„Mir gefällst du so!“
„Was würde dann einem Sahneschnittchen gefallen?“
„Bestimmt was Aufreizendes mit viel Spitze“, sagt er mit genervter Stimme. Ich weiß, dass er es noch nicht zugeben kann. Aber ich bin mir sicher, dass es ihn völlig heiß machen würde, wenn ich mich einem richtigen Mann mit großem Glied in wunderschöner Reizwäsche vor seinen Augen hingeben würde. Ein Glied, dass mich richtig aufreißt, meine Schamlippen bis zum äußersten spannt, das tief in mich einfährt und seine großen Hoden gegen mein Poloch wummern. Er spielt den genervten Ehemann, um seine offensichtliche Geilheit zu überspielen. Ich weiß es besser. Seine Filmchen sagen mehr über ihn aus, als ihm bewusst ist.„Das hier“, ich halte ihm einen Spitzenslip hin. Jetzt erst sehe ich, dass der Slip im Schritt offen ist. „Das würde ihm bestimmt gefallen“, sage ich und öffne das Loch im Schritt.
„Bestimmt“ sagt Bernd.
Ich kauf den Slip samt dem passenden BH.
Draußen fragt er mich: „Für mich oder für ihn?“
Ich küsse ihn und grinse ihn an: „Immer nur für dich, egal mit wem du willst.“
Bernd schaut verwirrt. Aber ich weiß, dass er es versteht.
Wir setzen uns in ein Café. Ich schaue wieder provokativ einigen hübschen Männern hinterher.
„Suchst du wieder Sahneschnittchen?“, fragt er mich.
„Was kann ich dafür, wenn so hübsche Männer unterwegs sind.“
„Du musst ja nicht hinterher glotzen, wie eine rossige Stute.“
Das traf mich jetzt. Er war doch der, der mich gern als eine rossige Stute an andere Hengste vergeben würde. Vielleicht hatte ich es übertrieben, vielleicht will er gar nicht einen fremden Mann.
Vielleicht lag ich ja falsch mit dem fremden Mann, obwohl so falsch liegen konnte ich nicht, gestern hatte er bei den Gedanken an einen anderen Mann, wie ein wilder Kerl in mich reingerammelt. Aber vielleicht war es doch anders, vielleicht war es eher der „best friend“ in den Filmen. Dort schlief der beste Freund des Ehemannes mit dessen Frau. Vielleicht kein Fremder, aber ein Freund.
„Ich glotze nicht“, wehrte ich mich. „Ich schaue nur ganz normal den Passanten zu. Und wenn ein attraktiver Mann dich stört, kann ich auch nichts dafür. Wirst du eifersüchtig?“
„Wenn du es genau wissen willst, ja.“
Perfekt! In allen Berichten kam, dass der Mann beste Erregung hatte, wenn die Mischung aus Eifersuchr, Demütigung und Geilheit seine Frau beim Sex zu beobachten optimal war.
Ich grinse ihn an und beuge mich zu ihm. Dann greife ich an seinen Schritt und küsse ihn: „Musst du nicht, ich liebe nur dich. Alles andere ist nur Spaß.“
Ich drücke sein Glied, es war seltsam hart.
„Das ist mein Taschenmesser“, sagt er.
„Oh, sorry“, dann küsse ich ihn schnell nochmal.
Ich schaue nach keinem anderen Mann mehr, obwohl ich aus den Augenwinkeln einige Typen sehe, die bestimmt etwas Tolles in der Hose haben. Mein Bernd wäre davon bestimmt begeistert.
Am Abend kommt sein komischer Kollege Holger zum Fußballschauen, Champions League oder DFB-Pokal. Ich mache den Herren Schnittchen mit Wurst und Käse, stelle Cracker hin und je ein Bier. Ich weiß nicht, warum er gerade Holger einlud. Der ist eher ein komischer Kauz. Aber dann ist es mir klar, Holger ist sein Kandidat. Holger ist der, den er rausgesucht hat.
„Ich geh duschen.“
Sie nicken nur. Ich dusche und ziehe meine neue Wäsche an. Mit dem Bademantel setze ich mich gegenüber zu den Herren, die auf dem Sofa sitzen und wie gebannt dem Spiel folgen.
Ich mache ein Kreuzworträtsel. „Zufällig“ rutscht mein Bademantel etwas zu Seite. Ich hoffe, dass er nicht nur meine Schenkel sieht. Bernd interessiert sich nur für das Spiel, Holger indes schielt immer wieder zu mir rüber. Ich beuge mich nach vorn und nehme mein Glas. Er schaut mit direkt in den Bademantel. Ich trinke, stelle das Glas zurück und wieder geht sein Blick auf meinen blanken Busen. Ich liebe es, wie er geil wird. Man sieht es ihm an.
„Tooor“, schreit Bernd. Holger hat es gar nicht mitbekommen, da er eher auf meine zwei Bällchen starrte. Männer sind alle gleich, denke ich und weiß, dass ich recht habe.
Immerhin bekommt Holger die Wiederholung mit. Ich kratze mich am Schenkel und schiebe den Bademantel weiter auf. Ich habe vorhin im Badezimmer meine Mumu noch extra sauber rasiert. Niemand soll sagen, dass ich meine Mumu ungepflegt anderen Männern zeige. Ich mag das Gefühl da unten so sauber zu sein. Ich merke, dass ich nass werde.
„Halbzeit“, sagt Bernd. „Ich gehe eine rauchen, kommst du mit nach draußen?“
„Nein, ich bleibe hier. Ich schaue mir die Zusammenfassung der ersten Halbzeit nochmal an. Kannst du mir dann noch ein Bierchen holen?“
„Klar, mach ich. Bis gleich.“ Bernd stand auf und ging auf die Terrasse.
„Gefällt dir das, was du siehst?“, frage ich Holger.
„Das Spiel ist interessant“, sagt er, als hätte er mir nie zwischen die Beine geglotzt.
„Ich meine das“, und mache ich meine Schenkel weit auf. Das Loch im Slip öffnet sich hoffentlich auch, damit er mein geiles Loch sehen kann. Ich bin so erregt, wie schon seit Ewigkeiten nicht mehr.
„Ja, gefällt mir.“
„Willst du mich anfassen?“
„Ja“, sagt er mit rauer Stimme. Seine Erregung ist förmlich zu spüren.
Dann steht er auf und greift mir zwischen die Beine. Seine Hose wölbt sich, ich hoffe, dass es groß ist, was die Hose verbirgt.
Sein Finger dringt in mich ein. Es ist herrlich. Bernd würde begeistert sein, wenn er so hart an mich an geht. Zwei Finger. Er fickt mich mit zwei Fingern.
„Helles oder Weißbier“ ruft Bernd aus der Küche.
Holger zieht seine Finger aus mir und setzt sich schnell wieder hin. „Weißbier“ ruft er zurück.
Er schaut mich an, dann nimmt er seine Finger in den Mund und leckt sie ab.
„Geht es schon weiter“, ruft Bernd.
„Nein, dauert noch.“
Ich lächele Holger an. Er lächelt zurück. Dann kommt Bernd mit zwei Weißbier. „Hier“, er stellt Holger das Bier hin. Dann wendet er sich zu mir, mein Bademantel ist längst wieder züchtig über den Knien, „Willst du auch noch was, mein Schatz, wo ich gerade stehe?“
Ich muss innerlich grinsen, nicht nur er steht gerade, auch bei Holger steht gerade was.
„Schatz, willst du noch was?“
„Ein Sahneschnittchen!“
„Tut mir leid, es ist nur Holger hier.“
„Vielleicht ist er mein Sahneschnittchen“, erwidere ich provokant.
„Mir reicht es, dann geh doch ins Schlafzimmer mit ihm, du hast ihn eh schon genug gereizt“, sagt er ruhig.
Jetzt ist es raus. Bernd hat sich endlich geoutet. Endlich!
Ich stehe auf und lasse den Bademantel über die Schultern nach unten gleiten. Ich stehe in meiner neuen Slip da, mein Busen hat steife Nippel, ich bin sexy.
„Komm“, sage ich zu Holger und strecke meine Hand aus.
Holger schaut perplex aus, er weiß nicht, was er machen soll. Er schaut mich an, dann schaut er Bernd an.
Bernd ist ein typischer Cuckold, wie er in den Berichten beschrieben wurde. Er schaut mich an, die Eifersucht überwiegt, aber bald wird sie sich mit Geilheit mischen, dazu ein Quäntchen Demütigung, und seinem Glück steht nichts mehr im Wege.
„Sie muss es wissen. Wenn sie es will, dann soll es so sein.“
Ja, da war er der typische Cuckold, nur das Glück seiner Frau im Blick, wohlwissend, dass er daraus seine Erregung schöpfen kann.
„Wirklich?“ fragt Holger.
Ich weiß nicht, an wen er die Frage richtet. Aber ich übernehme das Ruder und sage mit fester Stimme: „Ja“.
Ich ergreife seine Hand, ziehe ihn nach oben. Holger schaut auf Bernd. Der zuckt mit den Schultern. Ich ziehe Bernd ins Schlafzimmer. Ich lasse absichtlich die Türe offen, damit Bernd nachkommen kann oder uns wenigstens hören kann.
Ich blicke auf Bernd. Der blickt stur auf den Bildschirm. Soll einer die Männer verstehen, da biete ich ihm gleiche die beste Show und er glotzt auf das dumme Spiel.
Ich öffne rasch die Hose von Holger und lasse seine Erektion nach draußen. Ich muss zugeben, dass ich von XXL träumte und jetzt wieder nur ein kleines M habe. Aber egal, ich war bereit die Wünsche meines Mannes zu erfüllen. Ich nahm Holgers Glied in den Mund. Es schmeckt herb und in der Nase ein leicht stechender Geruch, wie er auf einer alten Männertoilette üblich ist. Aber wieder egal, wenn ich jetzt abbrechen würde, dann wäre der erste Schwung bei Bernd im Outing als Cuckold vorbei. Ich muss es jetzt machen.
Ich blase Holger ausgiebig. Vielleicht übertreibe ich es mit dem Schmatzen und Wohlfühlgeräuschen mit „mmmh“ und „aaah“ und „toller Schwanz“, aber ich versuche das Fußballspiel zu übertönen.
Ich lasse sein Glied aus meinem Mund. Aus Rache küsse ich ihn, er soll selbst merken, dass er nicht sonderlich lecker schmeckt. Es scheint ihn nicht zu stören, er knutscht mich und greift mir zwischen die Beine.
Ich frage mich, wo Bernd bleibt. Fußball mag die schönste Nebensache der Welt zu sein, aber eben nur die Nebensache, hier passiert die schönste Hauptsache der Welt.
„Komm“, sage ich und lege mich auf das Bett. Ich öffne meine Schenkel. Jetzt bereue ich, dass ich nicht im Spiegel kontrolliert habe, ob mein geiles Fickloch auch im neuen Slip sichtbar wird.
„Wow! Sexy Slip!“
Das ist der Beweis, mein Fickloch ist sichtbar. Ich grinse, da ich meine Wäsche jetzt liebe. Trotzdem ziehe ich ihn aus.
Holger kommt, krabbelt unbeholfen zwischen meine Beine. Seine Erektion ragt wunderbar auf. Ja, ich kann Männer reizen und sie sind geil auf mich. Ich greife nach seinem Glied und bugsiere es an mein Loch. Holger schiebt intuitiv sein Becken nach vorn und ist in mir drin. Der erste andere Mann nach etwas über 25 Jahren nur Bernd. Es ist erregend zu wissen, dass man die Freigabe hat, andere Männer zu haben. Ich liebe Bernd, dass er es mir erlaubt hat.
Ich liebe meinen Mann über alles, auch wenn gerade ein anderer Mann sein Glied tief in mir hat. Für Außenstehende mag das seltsam klingen, aber es ist so. Ich bin in diesem Augenblick, als Holger wieder und wieder in mich einfährt, so stolz auf Bernd, dass wir zusammen seine Sexualität ausleben. Ich tu es für ihn, weil ich ihn so liebe. Über alles.
Am Türrahmen sehe ich einen Schatten. Bernd schaut uns zu. Endlich traut er sich. Es ist für ihn bestimmt herrlich. Sein Traum wird wahr. Er kann sehen, wie Holger mich fickt. Ich mache meine Schenkel weit auf, ziehe mein Becken nach oben, damit er wie in den Filmen sieht, das Holgers Schwanz in mir ist.
Ich bin glücklich wie nie zuvor. Es ist nicht der Sex mit Holger. Sein Gestochere ist eher zweitklassig und Bernd ist wesentlich besser. Ich bin glücklich, weil ich Bernd glücklich mache. Er schaut zu. Ich schließe die Augen und lasse Holger über mich ergehen.
Ich lasse meine Augen geschlossen. Holger schnauft, als hätte er demnächst einen Herzinfarkt. Immerhin hält er ewig durch. Es klatscht wie in den Filmen.
Langsam wird es langweilig. Holger macht immer hin und her. Keine Abwechslung, rein, raus, rein, raus. Er knetet mal ein bisschen meinen Busen, versucht mich zu küssen, was ich gerade nicht will. Ich würde jetzt gern Bernd küssen. In einigen seiner Filme haben die Ehemänner ihre Frauen geküsst, während der andere Mann in der Frau war.
„Bernd, komm doch“, rufe ich. Holger fickt mich immer noch. „Bernd“, rufe ich. Er antwortet nicht. Ich stoße Holger weg. „Ich muss nach Bernd schauen.“
Er steht nicht mehr im Türrahmen. Ich stehe auf.
„Hey“, ruft Holger mir hinterher.
Ich gehe ins Wohnzimmer. Der Fernseher läuft und das Spiel zeigt die 80. Minute. Wow, denke ich, Holger hat mich dann lange gefickt. „Bernd, wo bist du.“
Ich werfe einen kurzen Blick in die Küche. Schaue herum. Ich kann ihn nicht finden. Seine Schuhe sind weg, seine Jacke auch. Wahrscheinlich ist er eine rauchen. Ich gehe zurück zu Holger. Das wäre nicht fair, wenn er mich nicht fertig ficken konnte. Bernd kann ja nachher das Ergebnis in meinem klaffenden Fötzchen anschauen.
„Komm, weiter, Bernd ist nur eine rauchen.“
Ich öffne mich wieder für Holgers Glied. Nächstes Mal, so schwöre ich mir, suche ich mit Bernd zusammen einen XXL-Hengst. Aber immerhin haben wir die erste Hürde genommen und ich lasse mich für Bernd von einem anderen ficken.
Holger macht gerade so weiter, rein, raus, rein, raus, mir ins Gesicht schnaufen. Endlich kommt er. Dann wälzt er sich zur Seite.
„Das war geil“, schnauft er ein letztes Mal. „Das war echt geil. Ich mag weite Frauen, da könnte ich ewig ficken.“
Arschloch denke ich, mit so einem kleinen Schwanz braucht er tatsächlich extrem enge Frauen. Richtige Frauen wie ich brauchen eben XXL und keine M oder fast schon S. Bernd hat sich nie beklagt.
Ich lauf aus. Sein Sperma läuft mir am Po runter, ich mag das Gefühl am Poloch nicht, wenn es nass wird. Ich mag es bei Bernd nicht und schon zweimal nicht bei Holger.
„Zieh dich an“, sage ich und stehe auf. Auf dem Weg ins Bad nehme ich meinen Bademantel und hasse es, wenn es jetzt auch noch am Schenkel runterläuft. „Bernd“, rufe ich nach meinem Liebsten. Auf dem Bildschirm läuft eine Siegesfeier.
Ich wasche mich kurz und putze meine Zähne samt Mundwasser, um Holgers Schwanzgeruch loszuwerden. Meine Vagina spüle ich später aus.
Ich gehe wieder ins Wohnzimmer. Holger sitzt angezogen auf dem Sofa und schaut die Siegesfeier an. „Wo ist Bernd“, frage ich ihn. Er zuckt nur mit den Schultern.
Ich brauche was zu trinken. Auf dem Küchentisch liegt ein Block. Ich lese es:
Sonja!
ich weiß nicht, was mit Dir passiert ist, als ich den USA war. Aber ich habe dich nicht wiedererkannt. Du bist mir fremd geworden. Dein Verhalten hat mich gestern nur verwundert und heute entsetzt. Was habe ich dir getan, dass du mich vor anderen so demütigst? Wenn ich dir nicht genüge, dann hätten wir uns auf die gute Art und Weise trennen können. Nein, du musstest meinen Kollegen, denn ich nicht mal sonderlich schätze, den ich nur einlud, weil er eine arme Sau ist und keine Sozialkontakte hat. Du weißt, ich bin ein ruhiger und besonnener Menschenfreund. Ich ließ dir alle Freiheiten, nur eins habe ich mir gewünscht und dir auch versprochen, vor 22 Jahren habe ich dir ewige Treue geschworen, so wie du mir auch.
Heute Abend hast du dieses Treuegelübde offen und mit Absicht gebrochen. Ich vermute, dass es nicht zum ersten Mal ist, so wie du dich verhalten hattest. Ich gebe zu, dass ich mich jetzt vor dir ekele. Ja, ich verabscheue dich nicht, du bist so wie du bist. Aber dass ich Ekel vor dir verspüre, dass kannst du mir nicht verbieten. Ich kann dir auch nicht verbieten, mit einem Sonderling vor meinen Augen ins Bett zu gehen. Ich konnte es nicht glauben, selbst als ich die eindeutigen Geräusche hörte, dachte ich noch eine versteckte Kamera. Nein, es war nicht so. Du hattest in unserem Ehebett Geschlechtsverkehr mit einem anderen Mann, denn du heute Abend zum zweiten oder dritten Mal erst gesehen hast. Dann auch noch direkt vor mir, ohne Schutz. Ekel, alles was ich dir gegenüber spüre, ist Ekel in der reinsten Form.
Wer so etwas macht, macht es nicht zum ersten Mal. Nein, mit böser Absicht hast du einen komischen Kauz genommen und mich vor ihm gedemütigt. Ich habe am Freitag die Demütigung mit dem „Sahneschnittchen“ geschluckt, gestern im Laden bei den Umkleiden, dann im Café. Dich hat es erregt. Am Freitag hast du zweimal mit mir geschlafen, wo es sonst nur einmal, wenn überhaupt im Monat ist. Ich hatte mich damit arrangiert, weil ich dich liebte, und ich dich nicht zwingen wollte. Ja, ich habe sogar lieber mich selbst befriedigt, als dich zu belästigen. Vielleicht war es ein Fehler auf seltsame Filmchen auszuweichen, statt mein „Recht“ als Ehemann einzufordern. Es mag Männer geben, die sich demütigen lassen, ich bin es jedenfalls nicht. Ich habe solche Filmchen sogar mal angeschaut und habe die Männer nicht verstanden. Ich bin jedenfalls kein Mann, der seine Frau hergibt, ich nicht.
Ich werde nächste Woche mit Freunden kommen und meine persönlichen Sachen holen. Ein Freund wird sich bei dir melden, wann wir kommen. Du kannst mir einen großen Gefallen tun, sei nicht zuhause, wenn ich mit meinen Freunden komme.
Bernd
Ich kann es nicht fassen. Was waren das jetzt für Spielchen?
Ich hole mein Telefon im Wohnzimmer.
„Noch ’ne Runde?“
„Halts Maul, Holger!“
„Okay, okay, ich würde eben gern nochmal.“
„Du sollst dein Maul halten!“
„Ich meinte ja nur.“
„Maul!“
Ich wähle seine Nummer. „Pieppieppieppiep“, ich bin blockiert.
Ich rufe Peter an, sein bester Freund. Er geht nicht ran. Guido, geht nicht ran. Frank, blockiert. Steffen, ebenfalls blockiert. Seine Mutter, geht auch nicht ran.
Ich probiere Peter nochmal.
„Ja, Sonja! Ich weiß Bescheid. Lass ihn in Ruhe!“ Dann legt er auf.
„Scheiße!“
„Was ist?“, will Holger wissen.
„Verschwinde!“
„Ist ja gut!“
„Geh einfach!“
„Mach ich ja, aber können wir ein anderes…“
„Hau ab!“
„Bin weg.“
Holger ist endlich weg.
Ich setze mich hin und heule. Bernd ist weg. Meine große Liebe ist weg. Ich heule und hasse mich. Dann denke ich an die unbenutzten XXL-Kondome und merke, wie Holgers Sperma aus meinem Fickloch läuft. Ich werde die XXL-Kondome wegwerfen, ich weiß, dass ich sie nicht benutzen werde. Es geht auch ohne.