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Neue Bude, neues Glück 1.

Wer meine Stories liest, wird schnell feststellen, dass ich versuche, um den wichtigen Teil eine Geschichte zu packen. Ich finde zwar auch Geschichten toll, wo es schnell zur Sache geht. Aber hier ist es mal wieder etwas mehr Text geworden. Kommentare sind ausdrücklich erwünscht!

Diese Story ist frei erfunden! Mögliche Ähnlichkeiten mit Namen und Orten sind rein zufällig.

Ich war erst vor ein paar Tagen in meine Wohnung im Hamburger Randbezirk gezogen. Nach der Trennung von meiner Ex musste einfach ein neuer Abschnitt in meinem Leben eingeleitet werden und die Wohnungssuche gestaltete sich als gewohnt schwierig.

Umso mehr war ich froh, dass es in einem Mehrfamilienhaus in einer ruhigen Wohnsiedlung im Hamburger Westen endlich geklappt hatte. Wochenlang musste ich es noch mit meiner Ex in unserer Wohnung aushalten, bis ich endlich das Weite suchen konnte. Meine Laune wurde im Laufe der Zeit immer miserabler. Aber das war nun Vergangenheit! Ich hatte eine Woche Urlaub genommen und die ersten Stunden in meinem „neuen Leben“ verbrachte ich mit Möbelkauf und dem Zusammenschrauben von Billi-Regalen. Tagestemperaturen von 32°C und kaum Abkühlung am Abend machten das Schrauben zwar nicht angenehmer. Aber ich freute mich schon darauf, dass ich das Wetter bald wieder mit Außenalster und Badesee verbringen konnte.

Freitagabend kam ich mit einem Korb voll nützlichem Kleinkram für die Küche aus dem nächsten IKEA HH-Altona und fuhr zurück in Richtung meines neuen Zuhauses. Dort angekommen schnappte ich mir den nächsten freien Parkplatz als mein Handy klingelte. Mein Kumpel und Kollege Alex war dran. Gut gelaunt trug ich den Korb vor mir her, während er sehr detailreich erzählte, was diese Woche witziges auf der Arbeit passiert war. Das Handy hatte ich dazu zwischen Schulter und Hals eingeklemmt. Ich ging um die Ecke und war schon kurz vor dem Hauseingang, als ich fast mit einer jungen Frau zusammenstieß, die selber mit einem großen Karton und einer pinken Reisetasche schwer bepackt war.

Sie stand ein paar Meter vor dem Eingang und machte einen etwas verzweifelten Eindruck. „Sorry!“, ließ ich kurz verlauten und legte das charmanteste Lächeln auf, das ich zu bieten hatte. „Hey Alex, ich muss Schluss machen. Wir sprechen uns am Montag wieder. O.K.?“ Die junge Frau lächelte gequält zurück und sprach mich an. „Müssen Sie hier rein?“ „Ja, ich wohne hier. Aber erst seit Kurzem.“ „Ich will zu Alexa Schneider und habe schon geklingelt. Aber sie ist offensichtlich nicht da, denn es macht niemand auf.“ „Tut mir leid, ich kenne die anderen Mieter noch nicht und weiß nicht wer das ist. Aber versuchen Sie es doch noch einmal.“ Während ich die Haustür aufschloss, klingelte die Fremde noch einmal an einem Knopf, dessen Name ich nur im Vorbeigehen mal gelesen hatte. Insgesamt waren sechs Mietparteien im Haus. „Werden Sie denn erwartet?“ „Ja, eigentlich schon.“ „Na dann, viel Glück!“ Ich lächelte noch einmal und ließ sie draußen vor der Tür stehen. Ich wollte nicht nach einer Woche schon Ärger bekommen, weil ich eine fremde Person ins Haus gelassen hatte.

Mit meinen Sachen im Korb musste ich in den zweiten Stock hochlaufen. Auf halber Strecke kam mir hübsche, schlanke, blonde Frau entgegen, die ich noch nie gesehen hatte. Die ärmste ging auf Krücken und quälte sich die Treppe hinunter. Ich machte Platz so gut es ging und sagte freundlich „Hallo!“ Sie lächelte zurück und erwiderte meinen Gruß. „Moin! So heißt das hier!“ Dann humpelte sie weiter die Stufen hinunter. Ich blickte ihr noch kurz hinterher, wobei mir ihre atemberaubende sportliche Figur aufgefallen war. ‚Wow!‘, dachte ich bei mir. ‚Die ist ja mal nett.‘

Als ich vor meiner Bude angekommen war, sah ich, dass die Wohnungstür gegenüber nur angelehnt war. Ich riskierte einen Blick auf das Namensschild an der Klingel neben der Tür. A. Schneider stand darauf. Jetzt wurde mir alles klar. Dieses Geschoss wohnt genau gegenüber und die Frau vor dem Haus wollte offensichtlich zu ihr. Da sie aber auf Krücken ging, dauerte das alles natürlich etwas länger. Ich bin zwar manchmal etwas verpeilt, aber nicht komplett doof. ‚Hmm, das wäre doch DIE Chance, gleich einen guten Eindruck zu machen.‘ Ich schloss schnell meine Bude auf und stellte den Korb im Flur ab. Dann lief ich wieder hinunter. Vor der Haustür unterhielten sich beide Ladies und meine Nachbarin gestikulierte aufgeregt. Ich hatte schon einen Plan zurechtgelegt. „Braucht ihr Hilfe? Ich muss nur kurz checken, ob ich mein Auto auch abgeschlossen habe. Dann komme ich zurück und kann tragen helfen.“

Die beiden sahen sich an und die Besucherin sah auf Alexas verbunden Fuß und nickte.

„Ja, gerne!“ „Bin sofort wieder da!“ Ich hastete ein paar Meter in Richtung meines Fahrzeugs. Gerade weit genug, dass die Funkfernbedienung funktionieren müsste. Der Warnblinker zuckte zwei Mal auf und der Wagen war verschlossen. Wieder zu den Ladies zurück stellte ich mich vor. „So, erledigt. Ich bin übrigens Torben. Seit Montag wohne ich im zweiten Stock.“ „Ich bin Alexa, deine Nachbarin.“ „Ich heiße Janine.“ „Prima, nachdem das geklärt wäre, helfe ich mal beim Tragen.“ Ich nahm Janine den Karton ab, da er mir schwerer als die Tasche erschien. Dann öffnete ich die Haustür und drückte diese soweit auf, dass zuerst Alexa mit den Krücken und dann Janine mit der Tasche hindurchgehen konnte. Der Anfang war gemacht.

Als Gentleman lässt man die Damen bei Treppen vorgehen. Dann kann man sie, wenn nötig, mit starken Armen auffangen und hat zudem einen hervorragenden Blick auf ihre entzückenden Hinterteile. Ich konnte nicht verhindern, ein Auge auf die Damen vor mir zu werfen.

Beide waren äußerst hübsch. Welche die Ältere war, ließ sich nicht erkennen. Janine war deutlich kräftiger, aber nicht dick und sehr gepflegt. Ein bisschen Vertreter-Typ. Alexa war wirklich sportlich schlank. Sie trug eine Trainingshose, deren Bein an der Seite aufgetrennt war, damit sie den verletzten und dick verbundenen Fuß leicht hindurch bekam. Dazu ein weißes Top mit einer hübschen Bluse darüber. Sie war nur dezent geschminkt, was ihre natürliche Schönheit perfekt unterstrich. Eindeutig meine Favoritin!

Wir kamen in unserem Stockwerk an und Alexa ging voran durch ihre offene Wohnungstür.

Janine direkt hinterher. Ich zögerte kurz, da ich nicht sicher war, ob der Zutritt für mich wirklich erwünscht war. „Komm rein! Bring den Karton bitte nach rechts ins Wohnzimmer.“, hörte ich Alexa rufen. Ich betrat also ihre Wohnung. Mir fiel gleich auf, dass sie sehr geschmackvoll eingerichtet war. Der Wohnzimmertisch war freigeräumt und auf einer kleinen Anrichte standen ein paar Sektgläser und Knabbereien. Von irgendwoher kam leise Musik. Nicht ganz mein Geschmack, aber okay. Alexa humpelte in die Küche. Die Krücken hatte sie am Sofa angelehnt. Janine platzierte ihre Tasche neben dem Sofa und zog sich ihre dünne Jacke aus. Ich stellte den Karton einfach zu der Tasche von Janine. Einen Moment später kam Alexa aus der Küche zurück. Sie hatte noch ein paar Gläser in der Hand, welche sie zu den Anderen auf die Anrichte stellte.

Etwas unsicher wartete ich ab, ob eventuell noch weitere Aufgaben zu erledigen waren. Als ob Alexa meine Gedanken lesen konnte, sprach sie mich an. „Vielen Dank für deine Hilfe!“ „Gern geschehen! Dann brauche ich ja nicht mehr nach der berühmten Tasse Zucker fragen.“ „Nein, das haben wir ja schon hinter uns.“, lachte Alexa.

Janine hörte gar nicht zu sondern öffnete den Reißverschluss ihrer Tasche. Dann blickte sie nervös zu Alexa auf. Ich bemerkte diese plötzliche Stimmungsänderung und reagierte sofort. „Äh, ja. Also ich gehe dann mal wieder. Viel Spaß bei … was auch immer.“ Janine lächelte nun wieder entspannt. „Danke für das Tragen!“

Alexa wollte mich noch zur Tür begleiten, aber ich lehnte ab. „Bleib du hier. Du musst dich nicht unnötig quälen. Ich finde den Weg schon raus.“ „Super, das ist lieb.“ Dabei sah sie mir dankbar in die Augen. ‚Wow!‘, dachte ich nur wieder. Auf dem Weg nach draußen checkte ich unauffällig, ob irgendwo Männerutensilien zu sehen waren. ‚Kein Kerl am Start? Kann man ja kaum glauben. Na, wer weiß …‘ Ich zog die Türe hinter mir zu und verdrückte mich in meine Wohnung.

Den Korb mit den Einkäufen brachte ich in die Küche und verstaute den ganzen Kram in der Spüle. Dann machte ich mir erstmal ein kaltes Holsten auf. Schuhe aus, Laptop an, E-Mails checken als eine WhatsApp Nachricht aufpoppte. Scheiße! Von meiner Ex. Ich überflog die Nachricht und war froh, dass sie nur mitteilen wollte, dass sie einen Karton mit Klamotten von mir bereitgestellt hatte. Die soll ich doch abholen. ‚Na klar. Am besten, wenn du nicht da bist. Dann kann ich dir den Scheiß-Schlüssel nämlich auch noch da lassen. Aber sehen muss ich dich nicht!‘, dachte ich bei mir.

Ein weiterer kräftiger Schluck aus der Flasche. Das Holsten zischte förmlich in meiner Kehle. Dann ging ich duschen. Frisch und mit bester Laune setzte ich mich danach wieder an mein Laptop. Auf Facebook und Instagram hatte ich jedoch keine Lust. Noch ein weiterer Vorteil des Single-Lebens: Ich konnte hemmungslos XHamster und Co. Surfen. Das übliche planlose rumgeklicke wurde von ein paar lauten Stimmen auf dem Treppenhaus jäh gestört.

Ich hörte plötzlich fröhliches Gegickel auf dem Flur, das von mehr als zwei Personen stammen musste. Etwas hellhörig war die Wohnung ja schon. Die Geräusche wurden lauter und man hatte den Eindruck, die Personen ständen jetzt genau vor meiner Tür. Aber wer sollte mich jetzt schon hier besuchen? Also machte ich mir noch ein Holsten auf und als ich wieder zurück am Laptop war, waren die Geräusche weitgehend verstummt. Nur vereinzelt konnte man ein Frauenlachen und dumpfes Stimmengewirr hören. Scheinbar war nebenan ein Mädelz-Abend.

‚Aaah, daher die Sektkelche und Knabbereien.‘, schlussfolgerte ich. Sherlock Holmes hätte seine wahre Freude an mir gehabt. Ich ließ Laptop Laptop sein, machte mir den Fernseher an und lümmelte mich auf der Couch. Was für ein herrliches Gefühl: Die Fernbedienung gehörte mir alleine. Keine fruchtlosen Diskussionen über Sinn und die Qualität von Trash-TV. Und wenn morgens die leere Flasche noch auf dem Tisch stand, war niemand da, der sich daran störte. Langsam bekam ich mein Leben wieder. Dazu noch eine sexy Nachbarin, die offensichtlich kein Kind von Traurigkeit war.

Die Woche hatte mich ordentlich geschlaucht und auch die beiden Holsten taten ihre Wirkung. Ich machte es mir also auf der Couch bequem und zappte die Programme durch. Freitagabend war mal wieder nichts Gescheites für mich dabei. Mit der Hand am Schritt und Gedanken an meine heiße Nachbarin döste ich ein. Plötzlich wurde ich durch lautes Geplapper geweckt. Es dauerte einen kurzen Moment, bis ich mich orientiert hatte. Ich war in meiner neuen Wohnung. Dann schlug eine Tür auf dem Flur zu. ‚Aha, Alexa hatte weiteren Besuch erhalten.‘

Verschlafen rückte ich meinen besten Freund zurecht und raffte mich auf, um mir noch ein kaltes Holsten aus dem Kühlschrank zu holen. Damit bewaffnet ging ich auf den kleinen Balkon und betrachtete zufrieden meinen neue Umgebung.

Gemurmel und daran anschließendes schallendes Gelächter dröhnte von Alexas Wohnung an mein Ohr. Es war 22:30 Uhr und die Party war voll im Gang. ‚Naja, man muss auch gönnen können.‘, dachte ich bei mir und nahm einen ordentlichen Schluck. Ich versuchte ein paar Wortfetzten aufzuschnappen. Aber das gelang mir nicht wirklich. Dabei fiel mir auf, dass ich mir noch ein paar Möbel für den Balkon zulegen müsste, denn ich konnte nirgends meine Flasche abstellen. Sofort ging ich zum Laptop, um beim schwedischen Möbelhaus meines Vertrauens danach zu suchen. Ich hatte gerade ein paar Artikel in den Warenkorb gelegt, als es an meiner Wohnungstür klingelte.

„Wer stört?“, rief ich belustigt und lauter, als ich es eigentlich wollte. Wer sollte hier jetzt noch was von mir wollen? Dann hörte ich eine Stimme vor meiner Wohnungstüre, welche ich nicht zuordnen konnte. Verwundert stapfte ich zur Tür und öffnete. Ein junger Mann stand dort und grinste mich an. „Bist du der Torben?“ „Äh, ja. Wer will das wissen?“ „Alexa von nebenan schickt mich. Sie wollte wegen ihrem Fuß nicht selber kommen und lässt fragen, ob du ihr mit einer Rolle Küchenpapier aushelfen kannst? Uns ist da ein Malheur passiert.“

Wenn es einen Preis für das dümmste Gesicht des Tages geben würde — ich hätte ihn mit Sicherheit bekommen.

„Du meinst so Zewa?“ „Ja, genau. Zewa.“ „Denke schon. Muss ich nur suchen, wo das Zeug ist. Ich bin nämlich noch nicht komplett … ääh, also eingerichtet, meine ich. Komm rein.“ Der Typ kam hinter mir her in meine noch chaotische Bude, während ich Kartons mit Küchenzeug durchwühlte. Schließlich hatte ich noch eine angebrochene Rolle gefunden, zog diese hervor und hielt sie dem Unbekannten hin. „Hier. Reicht das?“ Er nahm die Rolle. „Ja. Muss ja …“ „Was ist denn passiert?“ „Uns ist eine Flasche Sekt umgefallen. Alexas Rolle war leer geworden. Aber der Wohnzimmertisch schwimmt noch in halbtrockener Nuttenbrause.“ „Hättet ihr mal „trocken“ genommen, bräuchtet ihr das Zeug nur aufkehren.“ Jetzt hätte ich den Preis für das dümmste Gesicht einfach weiterreichen können.

Scheinbar war der Kerl auch nicht mehr ganz nüchtern. „Alexa sagt, wenn du Bock hast, sollst du einfach mit rüberkommen. Das Hauptgeschehen ist vorbei und … ach komm einfach mit.“ „Hast du auch einen Namen? Ich meine — ich will wenigstens wissen, wem ich folge.“ „Wie unhöflich von mir. Ich bin Betrunken!“ „Ja, das merke ich. Aber ich wollte wissen, wie du heißt.“

Jetzt fing der Typ an fürchterlich zu lachen. Als er sich wieder gefangen hatte, wandte er sich zu mir. „Ich heiße mit Vornamen Bernhard und mein Nachname ist Trunken. B. Trunken — verstehst du…? Keine Ahnung, was sich meine Ollen mit dem Vornamen bei diesem Nachnamen gedacht haben. Wahrscheinlich nichts. Aber alle nennen mich Betrunken.“

„B E T R U N K E N?!?“ Jetzt war ich es, der laut lachte. „Scheiße, sowas habe ich ja noch nie gehört. Du verarschst mich, oder?“ „Nö. Nun komm, die Plörre läuft bestimmt schon in den Keller.“

Wir gingen gemeinsam in Alexas Wohnung und direkt ins Wohnzimmer. Betrunken gab Janine ein paar Tücher, die damit den Boden wischte. Alexa nahm die Restrolle, um die Sektlache auf dem Tisch aufzunehmen. Ich nutzte die Gelegenheit, um mich erneut umzusehen. Der Karton von Janine stand ein wenig auf und ich konnte einige Schachteln, Dosen und Tuben darin sehen. Was in diesen Behältern war, blieb mir jedoch verborgen.

Die Tussi-Pinkfarbene Tasche stand auf dem Sofa. Auch dort waren Schachteln zu sehen, deren Inhalt mir ebenfalls nicht klar war. Alexa war inzwischen mit dem Tisch fertig und auch Janine hatte den Sekt vom Boden aufgetupft. Alexa fluchte leise. „So ein Mist!“ Dann drehte sie sich zu mir. „Vielen Dank für das Zewa! Das hat mich echt gerettet.“ „Kein Ding!“ Ich griff dreist nach einer Dose Pringles und nahm eine Hand voll daraus. Eine Tür im Flur wurde geöffnet und eine weitere junge Frau, die ich bis dahin noch nicht gesehen hatte kam heraus und sprach Alexa und Janine gleichermaßen an. „So, … vielen Dank. Hat Spaß gemacht.“ Janine antwortete „Ich muss mich bedanken. Und der Spaß kommt sicher noch.“ Dabei sah sie in Richtung Betrunken und lachte. Ich verstand nur Bahnhof. Betrunken und die mir unbekannte Frau gehörten offenbar zusammen. Beide machten Anstalten zu gehen, denn sie nahm eine Tasche und übergab sie Betrunken mit den Worten. „Na dann los! Tschüss zusammen und vielleicht bis zum nächsten Mal.“ „Ihr habt ja meine Karte. Wenn Bedarf ist, einfach anrufen.“ „Alles klar. Gute Besserung Alexa!“ „Dankeschön. Wird schon … Macht’s gut!“ Darauf gingen beide aus Alexas Wohnung.

Janine sah sich noch einmal um. „Ich habe auch alles. Dann mache ich mich auf den Weg.“ „O.k., komm gut nach Hause. Brauchst du noch Hilfe beim Tragen? Torben kann sicher noch einmal helfen.“

„Klar, mach ich!“ Ich nahm wieder den Karton und Janine die Tasche. Alles war nun deutlich leichter. „Bis gleich?“ fragte ich Alexa. Sie nickte lächelnd. Was für eine Göttin!

Ich brachte Janine noch bis zu ihrem Auto, das ein paar Meter entfernt geparkt stand und verabschiedete mich. „Also, bis irgendwann mal …“ „Ja, bis irgendwann.“ Janine drückte mir auch noch eine Visitenkarte in die Hand, packte ihre Sachen ins Auto und fuhr davon.

Ich ging wieder zurück ins Haus und studierte die Visitenkarte im Licht des Treppenhauses.

ROMANCE FOR CHARITY

Alles, für die schönste Sache der Welt

Janine

Tel. 0171 XXX YY ZZZ

Da ging mir ein Licht auf. Die Veranstaltung bei Alexa war eine Dildo-Party! Auf dem Weg nach oben stellte ich erleichtert fest, dass Alexas Wohnungstür noch offen war. Ich klopfte mit den Worten „Ich bin’s, Torben!“, an und wartete auf eine Reaktion. „Komm rein! Ich bin in der Küche.“

Alexa stand neben dem Kühlschrank und füllte ein Glas Rotwein. „Du auch?“ „Nein, danke. Ich bleib lieber beim Holsten.“ Sie drückte mir das Weinglas und die angebrochene Flasche in die Hand. „Dann komm. Lass uns auf den Balkon gehen.“ Ich folgte Alexa bereitwillig und freute mich darüber, dass sie sogar humpelnd einen sexy Anblick bot. Wir setzten uns und Alexa lächelte mich an.

„Also jetzt verstehe ich. Das hier war einen Dildo-Party?!“ Ich lehnte mich in den Balkonstuhl zurück. „Du hast es erkannt. Brave Mädchen machen Tupper-Parties. Und ich …“, dabei richtete sie ihren Oberköper auf und beugte sich zu mir nach vorne. Ich konnte gar nicht anders, als in diesem Moment in ihren Ausschnitt zu schielen. Alexa trug keinen BH. Hatte sie vorhin nicht noch einen an? Es war inzwischen etwas abgekühlt und die Nippel ihrer wunderschön geformten C-Cup Brüste stellten sich deutlich auf. „…schmeiße eine Dildo-Party. Und die charmante Lady war Janine, die Verkäuferin von so etwas.“ Alexa zeigte mit dem Finger auf eine Schachtel, die vor ihr auf dem Bistro-Balkontisch lag. „Darf ich mal?“ „Bitte …“ Alexa schob mir die Schachtel zu. Ich öffnete vorsichtig die Packung und sah hinein. ‚Ob sie den als FleischERsatz oder als ZUsatz zu ihren körperlichen Bedürfnissen gekauft hat?‘ fragte ich mich selber in Anspielung darauf, ob sie wohl einen Freund hat. „Hmmm, schönes Spielzeug!“ „Finde ich auch …“ Worauf sie sich entspannt zurücksinken ließ. „… ist mein Erster.“

Alexa legte lässig den verletzten Fuß auf den Bistrotisch.

„Und wie läuft so eine Party ab?“, fragte ich neugierig. „Der Kontakt zur Verkäuferin — normalerweise sind es Frauen, kommt ganz unterschiedlich zustande. In meinem Fall habe ich ein Inserat in der Zeitung gelesen. Meistens ist es aber eine Empfehlung von jemandem, der schon mal eine Party gemacht hat.“ Alexa nahm einen Schluck Wein aus dem Glas. „Ich habe Janine angerufen und wir haben einen Termin vereinbart. Ich als Gastgeberin organisiere alles und für meine Bemühungen bekomme ich entweder ein Präsent oder Rabatt auf einen der Artikel, die Janine dabei hatte. Ich lade eine begrenzte Anzahl an Gästen ein, die dann im Idealfall natürlich auch was bei Janine kaufen.“ „Und für Janine ist das ein Provisionsgeschäft?“ „Denke schon.“ „Was hatte Janine denn alles dabei?“

„Hauptsächlich Toys. Dildos in verschiedenen Größen und Formen, Vibratoren, Plugs, Hygieneartikel, Gleitgel, Massageöle usw. Alles schöne Dinge für noch schönere Dinge, die man alleine oder zu zweit benutzen kann!“

Schon die Tatsache, dass dieses heiße Geschöpf, das gegenübersaß so zwanglos mit mir über Sextoys plauderte, machte mich völlig fertig. Ich musste dieses Gespräch irgendwie weiterführen.

„Klingt interessant. Ich frage mich nur, ob Janine bei der Präsentation der einzelnen Toys und Produkte deren Qualität immer aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Ich meine, wie soll sie sonst beurteilen, ob Form und Funktion eines Vibrators auch wirklich gut sind. Und bedeutet bei einem Dildo das Urteil „befriedigend“ dann auch gut?“ Ich lachte über diesen — zugegeben – alten Kalauer. Alexa rang sich immerhin zu einem aufgesetzten Lächeln durch. Ich bohrte weiter.

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