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Wer benutzt hier wen?

„Willst du mich nicht mal deinem Mann vorstellen? Oder wurde ich für nicht gesellschaftsfähig befunden?“

Wir standen am Rande des Konferenzsaales des Hotels, in dem gerade die abendliche Networking-Party stattfand. Menschen warteten an den extra aufgebauten Buffets auf Essen oder drängelten vor den Getränketheken. Ich arbeitete mit Sara seit Jahren bei gemeinsamen Projekten unserer Unternehmen zusammen, aber die Gelegenheit zu einem Treffen hatte sich erst jetzt ergeben, nachdem wir bisher immer nur telefoniert und in der jüngeren Vergangenheit auch gemeinsam an irgendwelchen Online-Meetings teilgenommen hatten. Trotz dieser Möglichkeit hatten wir unsere direkten Gespräche weiterhin auf das Telefon beschränkt. Wir fühlten uns wohler dabei und außerdem bestand so nicht der Zwang, dauernd aufmerksam in die Kamera starren zu müssen.

Daher hatte ich bisher nur ihre Stimme und ihr zugegebenermaßen attraktives Gesicht kennengelernt. Unsere Gespräche waren meist beruflich geblieben, auch wenn wir über die Zeit einige belanglose Informationen über das Privatleben des anderen erfahren hatten.

Sie war glücklich verheiratet, keine Kinder, keine Haustiere. Ihr Mann hatte mit ihrem Beruf nichts zu tun, aber die Gelegenheit, wegen der Konferenz nach Las Vegas zu kommen, hatten die beiden genutzt, um einen kleinen USA-Trip zu buchen. Nach der viertägigen Konferenz würden sie noch zwei Wochen dranhängen und eine Rundreise durch die vielen, für amerikanische Verhältnisse schnell erreichbaren, Nationalparks machen. Die Konferenz fand in einem der besten Kasino-Hotels der Stadt statt, was die Sache durchaus angenehm machte, auch wenn man, so wie ich, nicht auf Zocken stand. Die Zimmer waren jedenfalls ein Traum und aus Panoramafenstern im zweiunddreißigsten Stock über die Stadt auf die Wüste zu schauen, hatte durchaus was.

Was die Sache noch viel angenehmer machte, war die Tasche, dass Sara und ich aufeinander abfuhren. Oft genug hatte ich erlebt, dass Menschen, mit denen ich oft telefoniert hatte, bei einem direkten Treffen eine Enttäuschung darstellten. Was in vielen Fällen auf Gegenseitigkeit beruhte, vor allem vor der Zeit, in der man zumindest ein Profilbild auf irgendwelchen Social-Media-Sites anschauen konnte und man sich die wildesten Vorstellungen vom Aussehen des Gegenübers gemacht hatte. Ja, wir waren beide alt genug dazu.

Da wir zumindest unsere Gesichter kannten, hatte es nicht lange gedauert, bis Sara vor einem Vortrag auf den Sitz neben mir geglitten war und mich begrüßt hatte. Von diesem Moment an hatten wir jede Pause miteinander verquatscht und waren schon schwer ins Flirten gekommen, bevor sie für eine Stunde verschwunden war, um sich für den Abend umzuziehen.

Dass unser Humor kompatibel war, hatten wir vorher gewusst, aber dass es derart funken würde, hätte ich niemals geahnt. Vor allem, weil klar war, dass in dieser Hinsicht nichts laufen würde. Daher hatte ich auch fest damit gerechnet, ihr am Abend am Arm ihres Mannes zu begegnen. Stattdessen war sie freudestrahlend allein auf mich zugekommen und ich hatte mich extrem zusammenreißen müssen, damit mein Blick bei ihrem Gesicht blieb. Ihre Kurven hatten sich unter ihrem Business-Kostüm schon angedeutet, aber was sie mir in ihrem Abendkleid präsentierte war fast schon skandalös. Während ich bemüht gewesen war, die Augen geradeaus zu halten, war ich mir sicher gewesen, dass genügend andere Männer ihr lüstern auf Po und Brüste gestarrt hatten.

Ein Blick auf die Uhr hatte mir gezeigt, dass wir inzwischen über eine Stunde, in der ich dann doch den einen oder anderen Blick auf ihr Aufsehen erregendes Dekolleté gewagt hatte, miteinander verbracht hatten, ohne dass ihr Mann in Sicht gekommen war. Dabei flirtete sie immer unverfrorener mit mir und ich hatte so gar keine Lust, auf einer beruflichen Veranstaltung einen Skandal zu erzeugen, weil plötzlich ein aufgebrachter Ehemann auftauchte. Auch, wenn wir die einzigen Vertreter unserer jeweiligen Unternehmen und außer uns fast keine Deutschen vor Ort waren.

„Ach der. Treibt sich hier irgendwo rum. Wird schon wieder auftauchen.“ Sie lächelte es weg, aber irgendetwas ging hier vor.

„Macht er sich keine Sorgen um dich?“ Diesmal warf ich einen offensichtlichen Blick auf den Ausschnitt ihres Kleides, der zwischen den dünnen Trägern ziemlich viel geschmeidige Haut offenbarte. Von ihrem Rücken zeigte das Kleid noch viel mehr und selbst für Vegas war es eher von der gewagteren Sorte. Unter ihrer schmalen Taille wölbten sich weich geschwungene Hüften und ein Po zum Niederknien. „Wenn du meine Frau wärst, hätte ich dich in dem Kleid mit Handschellen an mir festgekettet.“

Sie lachte und bei der Bewegung ihres Kopfes strichen die Enden ihrer langen, dunklen Haare über ihre Brüste, was mich langsam vollends wahnsinnig machte.

„Vielen Dank.“ Ihr großer Mund schenkte mir ein Lächeln, das fast bis zu ihren Ohren zu reichen schien und in ihren Augen blitzte es auf. Dann wurde sie ernst. „Kannst du Job und Privatleben trennen?“

Ich zuckte mit den Schultern und sie sah sich gezwungen, genauer zu werden.

„Ich meine, wir arbeiten zusammen und werden das auch weiter tun, hoffe ich. Aber wenn wir diesen Abend als privat betrachten und das Motto dieser Stadt in Betracht ziehen…“

„What happens in Vegas, stays in Vegas?“, sprang ich ein und fragte mich ernsthaft, was da auf mich zukam.

„Genau. Also, wenn ich dir jetzt private Dinge verrate, schaffst du es dann, sie nie wieder zu erwähnen, sobald wir wieder in Deutschland sind?“

Ich überlegte ernsthaft. Wollte ich das wissen? Würde es unsere Arbeit beeinflussen?

„Ich hole uns noch was zu trinken. In der Zwischenzeit überlegen wir beide nochmal, ob wir so viel voneinander wissen sollten.“ Schon auf dem Weg zur Bar verfluchte ich mich für mein Zögern. Was auch immer es war, es würde mit Sex zu tun haben. Sara war extrem attraktiv und drückte auch geistig alle meine Knöpfe. Ein kleines Abenteuer mit einer verheirateten Frau war zwar nicht das, wonach ich suchte, andererseits…

Hoffentlich war die Gelegenheit nicht verstrichen.

Ich kehrte mit vollen Gläsern in unsere relativ stille Ecke zurück und lächelte.

„OK, von mir aus gern. Plauder aus dem Nähkästchen. Die Erinnerung daran wird sich über dem Atlantik in Luft auflösen.“

Ein prüfender Blick, ein tiefer Atemzug von ihr, dann beugte sie sich vor und begann leise zu sprechen.

„Aber nicht sauer sein, OK. Du könntest den Eindruck bekommen, dass du nur benutzt wirst.“

Ich zog die Augenbrauen hoch. „Gut. Jetzt bin ich wirklich neugierig“, sagte ich und nahm einen tiefen Schluck.

„Ich habe das noch nie jemandem verraten, auch nicht den Männern, mit denen ich bisher geflirtet habe. Das war immer ein heimliches Spiel zwischen Jonas und mir. Mein Mann fährt drauf ab.“

Sie schaute mich an und schätzte meine Reaktion auf ihr Geständnis ein. Also grinste ich nicht so breit, wie ich eigentlich wollte, sondern gab ihr nur ein ermutigendes Lächeln.

„Immer, wenn wir irgendwo unterwegs sind, wo uns niemand kennt, mache ich mich so aufreizend zurecht, wie die Situation es zulässt und dann gehen wir aus. Wie hier. Meist haben wir nur unseren Spaß daran, wie Männer und manchmal auch Frauen ihre Blicke nicht von meinem Körper lassen können. Manchmal, wenn es sich ergibt, flirte ich wild mit einem attraktiven Mann während mein Jonas aus der Ferne zuschaut oder manchmal auch mit am Tisch sitzt.“

Wieder kam ein prüfender Blick und ich lächelte ihr ermutigend zu.

„Na ja, also, natürlich habe ich noch nie jemanden an mich rangelassen, aber wenn wir beide dann wieder allein sind stellen wir uns vor, was hätte geschehen können, wenn ich es weiter durchgezogen hätte. Jonas, na gut, wir beide, werden davon total wild und haben den besten Sex überhaupt. Jonas nimmt mich, als müsste er mich zurückerobern, mir zeigen, zu wem ich wirklich gehöre.“

„Jaaaaaaaaaaaaaaaa.“ Ich stand da, mit den Händen in den Taschen, damit ich meine Erektion verbergen konnte, die bei ihren ersten Sätzen spontan entstanden war und nicht nachließ, obwohl das Ende eher einer kalten Dusche glich. „Mir stellt sich allerdings die Frage, warum du mir das erzählst. Ich meine, was habe ich jetzt davon, außer der Gewissheit, dass ich mir später in Gedanken an dich einen runterholen werde?“

Wenn sie geradeheraus sein konnte, Bitteschön. Ich war nicht wirklich sauer, wollte aber wissen, worauf die Sache hinauslaufen sollte. Meine Aussage trieb ihr jedenfalls die Röte ins Gesicht und aufs Dekolleté.

„Weil ich…“, sie zögerte kurz und riss sich dann zusammen. „Weil ich dich kenne und glaube, dass ich dir vertrauen kann. Irgendwie fühle ich mich total seelenverwandt mit dir, vor allem, seit wir uns hier getroffen haben und… booaaah, das ist schwerer als ich dachte.“

„Noch einen Snack?“

„Ja, bitte.“

Also ging ich los und füllte zwei Teller mit Häppchen. Vermutlich fragte Sara sich gerade, ob sie nicht einen üblen Fehler gemacht hatte. Bei meiner Rückkehr war ihr Blick entschlossen.

„Damit eines klar ist: Ich will nicht mit dir ficken.“ Sie hob ihre Hand, bevor ich etwas erwidern konnte. „Aber ich würde rasend gerne noch viel heftiger mit dir flirten. Vielleicht sogar ein wenig fummeln. Irgendwo abseits. Tust du mir, tust du uns den Gefallen, und spielst mit?“

„Sara, ernsthaft. Wir flirten schon die ganze Zeit und kleben praktisch seit heute Mittag aneinander. Wir lachen, ich schaue dir auf deine Kurven und weiß dabei genau, dass ich nicht dran darf. Warum zum Teufel weihst du mich in eure Spiele ein? Was ist für mich dabei drin?“

Ihr schelmisches Lächeln tauchte wieder auf. „Na, wenn du dir sowieso wegen mir einen runterholst, dann bekommst du noch einige Erinnerungen mehr, die dich schön spritzen lassen.“

„Was für ein teuflisches Luder du doch bist“, sagte ich grinsend und es war mir egal, ob jemand die Beule in meiner Hose sehen konnte. Ich nahm eine Hand aus der Tasche und legte sie auf ihre Hüfte, die sich wundervoll fest und warm in meine Handfläche schmiegte. „Na gut, ich spiele mit. Eine Regel habe ich allerdings. Ich gebe mein Bestes, um deine Grenzen auszuloten. Wenn du Stopp sagst, höre ich auf und gehe auf mein Zimmer. Allein. Bis du das tust, nehme ich alles, was ich kriegen kann.“

Dieses Spiel war fremd und verdammt erregend. Auch wenn klar war, dass ich nicht zum Schuss kommen würde, besser als irgendein Porno im Internet war es allemal. Erlösung auf die eine oder andere Art würde ich heute in jedem Fall brauchen.

Sara versuchte in keiner Weise, meine Hand von sich zu schieben. Ganz im Gegenteil schob sie sich noch ein wenig näher an mich heran.

„Gib alles, was du hast, wilder Fremder.“

„Hast du deinem Mann gesagt, dass du mich einweihen wirst?“

Sie biss sich auf die Unterlippe und schüttelte den Kopf. „Nein. Nur, dass er es nicht bereuen wird, wenn er uns in Ruhe lässt und höchstens aus der Ferne zuschaut. Weil ich dich extrem attraktiv finde und mir die Muschi schon bei dem Gedanken feucht wird, dich zu treffen. Weil ich mit dir, auch weil du kein völliger Fremder bist, vielleicht ein klein wenig weiter gehen könnte, als sonst.“

„Wie hat er reagiert?“, fragte ich leicht atemlos. Sara schien unter meiner Hand zu glühen.

„Er hat den Reißverschluss der Hose kaum zubekommen.“

„Da geht es ihm genauso wie mir gerade.“ Ich zog sie an ihrer Hüfte näher und beugte mich vor, um ihr ins Ohr zu flüstern. „Glaubst du, er beobachtet uns?“

„Wahrscheinlich. Siehst du irgendwo einen langen, dünnen Lulatsch mit einer blauen Fliege und passendem Einstecktuch im Jacket?“

Meine Augen suchten den Saal ab und tatsächlich ragte gute zehn Meter entfernt ein passender Kerl aus einer Gruppe Menschen, für die er keine Augen hatte, und sah zu uns herüber.

„Gute zwei Meter, blonde Haare, Seitenscheitel?“ Ich strich mit der Hand von ihrer Hüfte zu ihrem Po. Kein Frontalangriff, kein Grapschen, aber intimer als normalerweise schicklich. „Er beobachtet uns. Was denkst du, was er sich gerade vorstellt.“

„Sehr, sehr schlimme Dinge. Ein wenig tiefer darf deine Hand ruhig noch.“ Ich folgte ihrem Wunsch und genoss jeden Zentimeter.

„Aber nicht viel mehr, sonst fliegen wir noch raus“, sagte ich mit einem Blick auf den Security-Mann neben der Eingangstür.

„Vielleicht sollten wir uns irgendwo eine stille Ecke suchen. Das Kongresszentrum ist doch riesig, da finden wir schon was.“

„Dann verliert er uns aus den Augen. Wird er dann nicht doch nervös?“ Ich sah wieder zu Jonas. Unsere Blicke trafen sich kurz und ich drückte ihren Po einmal kräftig.

„Das ist doch der Kick, den wir suchen, der noch einen auf unsere bisherigen Erlebnisse draufsetzt. Die Angst, die Ungewissheit für ihn, ob nicht doch mehr geschieht.“

Ich ging vom Gas und legte meine Hand auf ihren Rücken. Was bei diesem Kleid ihre nackte Haut bedeutete. Sara zuckte, dann gab mit ihr Blick zu verstehen, wie sehr es ihr gefiel.

Verdammt, dieses Spiel machte Spaß, selbst wenn die rote Linie klar gezogen war.

„Bist du wirklich nass geworden, als du im Zimmer an mich gedacht hast?“

„Und wie.“

Meine Fingerspitzen kraulten ihren Rückenmuskel entlang und ich musste mich gewaltig beherrschen, sie nicht hier vor allen Leuten unter ihr Kleid zu ihrem Arsch zu schieben.

„Bist du jetzt nass?“

„Ganz, ganz schlimm.“

„Dann lass uns ein einsames Fleckchen suchen, damit ich nachschauen kann.“

„Heyyyyyyy. Nicht so schnell…“, protestierte sie halbherzig.

„Kannst einfach den Rock heben und mir den Fleck auf deinem Höschen zeigen. Oder hast du keins an?“

„Doch habe ich. Sonst wäre der Teppich schon nass.“ Sie sah zu mir auf. „Danke, danke, danke, dass du so mitspielst.“

„Vergiss bloß nicht, irgendwann Stopp zu sagen. Sonst vergesse ich womöglich doch meine guten Manieren. Und jetzt raus hier, bevor wir morgen in den Nachrichten kommen.“

Ich nahm ihre Hand und wir schlenderten auf die Saaltüren zu. Weg von Jonas, dem garantiert auch alles feucht war. Vor Schweiß.

Das Kongresszentrum hatte endlose Gänge und schon bald war keine Menschenseele mehr zu sehen. Bis wir eine wirklich unbeobachtete Nische gefunden hatten, dauerte es trotzdem eine Weile. Wir waren schließlich in einem Kasino in Vegas, und wenn man Sehnsucht nach einem Ort mit wirklich vielen Kameras hat, kann ich die Location wärmstens empfehlen.

Dann drückten wir uns in entlegenste Toilette, die wir finden konnten und sahen uns atemlos an. Keine Sorge übrigens, an Ambiente fehlte es auch an solch einem profanen Ort nicht. Wenn jemand in Vegas ein Luxushotel baut, dann macht er Ernst und die Kundschaft, die an den Spieltischen ein Vermögen lässt, erwartet das auch bis ins letzte Detail.

„Eins will ich aber unbedingt“, sagte ich.

„Waaa…“ Ich erstickte ihre Frage mit meinem Mund und ihre Zunge schoss mir entgegen, als hätte sie die ganze Zeit nur darauf gewartet. Minutenlang knutschten wir wie die Teenager. Meine Hand fand ihren Weg endlich unter ihr Kleid und ich knetet ihren prallen Hintern, während unsere Becken sich aneinander rieben und ich aufpassen musste, nicht in die Hose zu spritzen.

Saras Hände waren auf meinem Hinterkopf, dann auf meinen Rücken und irgendwann tat sie es mir gleich und massierte mir den Hintern. Japsend löste ich mich von ihr.

„Schade, dass es keine Option ist, auf mein Zimmer zu gehen.“

„Ja. Funktioniert aber nicht.“ Eine ihrer Hände löste sich von meinem Po und glitt zu meiner Brust, wo sie meinen Nippel durch das Hemd streichelte.

„Nein. Weil dort alles passieren würde, was ihr euch nur vorstellen könnt.“ Meine Hand hob sich, um es ihr gleichzutun.

„In der Tat.“

In diesem Moment brummte ihre Handtasche. Sara warf einen Blick darauf und fragte: „Darf ich?“

„Klar. An seiner Stelle wäre ich schon längst mit drei Wachleuten und der Hundestaffel auf der Suche nach dir.“

Sie angelte ihr Phone aus der Handtasche, entsperrte es und grinste beim Lesen der Nachricht. Ohne Aufforderung drehte sie das Display in meine Richtung.

-Wo seid ihr?

Ihr, nicht du, wie ich sofort begriff. In der Tat schien kein Grund zur Besorgnis zu bestehen.

Wo uns keiner sieht, war ihre Antwort und sie stöhnte auf, als ich dabei ungeniert begann ihre Brüste zu streicheln und zu drücken.

-Ist es schön?

„Das mag ich gerne fester.“ Ich ließ mich nicht zweimal bitten und schob ihr nebenbei einen Träger von der Schulter, bis nur noch die volle Wölbung ihrer Brust das Kleid davon abhielt herabzurutschen. Den Träger des BHs nahm ich gleich mit.

Soooooooooooo geil, du glaubst es nicht. Wir knutschen wie blöde.

-OMG!!!!!

Sorry, aber er macht mich ganz schwach und wuschig.

Sie hielt ihr Display so, dass ich die Unterhaltung mitlesen konnte. War durchaus nett, lenkte sie aber auch ab.

„Das war jetzt erst einmal genug für ihn. Das bisschen Zeit, das ich mit dir habe, will ich auch genießen.“

Sie steckte ihr Phone wieder in ihre Handtasche und ich nutzte die Gelegenheit, um an dem herabgerutschten Träger zu zupfen, bis der nachgab und sich ihre volle Brust aus dem Stoff schälte.

„Oooooooh jaaaaaaa!“, tat ich meine Begeisterung über das kund, was sich da offenbarte. Voll, schwer, prall und von einem großen, dunklen Nippel gekrönt, dessen ausladender Hof genauso geschwollen war, wie die Brustwarze selbst. Ich glitt mit der Hand zu diesem verlockenden Ziel und zwirbelte sanft. „Magst du es da auch fester?“

„Jaaaaaaaa. Mach ruhig.“ Sie lehnte sich mit dem Oberkörper an die Wand und stöhnte laut auf, als ich kräftig zupackte.

„Ich weiß, ich habe es versprochen und ich werde auch garantiert nie wieder ein Wort darüber verlieren. Vergessen werde ich diesen Abend nie. Du bist ein so wahnsinnig scharfes Weib!“

„Du meinst, du wirst dir auch in Deutschland noch einen drauf runterholen?“ Ihre Augen blitzten verlangend. Ich beantwortete ihre Frage, indem ich mich vorbeugte, in ihr Ohr biss und dann mit dem Mund den Weg abwärts suchte, ihren Hals entlang zu ihrem Schlüsselbein und von dort aus Kurs auf die Wölbung ihrer Brust nahm, die ich mit der Hand knetete und meinem Gesicht entgegenhob. Sara unternahm keinen Versuch, um mich zu stoppen und so saugte ich ihren fetten, geilen Nippel in meinen Mund und bearbeitete ihn mit der Zunge.

Sara sackte in sich zusammen und stöhnte gefährlich laut auf. Meine Hand, die seitlich auf ihrem Oberschenkel lag, sandte lautstarke Signale zu meinem Hirn, dass sie gerade die Beine breit machte.

„Oh Gott, ja, lutsch weiter. Das ist guuuut. Genau so, bitte!“

Wäre ich meinen Instinkten gefolgt, hätte sie zu diesem Zeitpunkt schon unter mir auf dem Boden gelegen, das Kleid hoch und das Höschen beiseite geschoben und meinen Schwanz an ihren Schamlippen gespürt. Womit ich dem Spiel garantiert ein plötzliches Ende bereitet hätte. Ich balancierte auf einem extrem schmalen Grat zwischen ihrer Lust und der Treue zu ihrem Mann und auf dem wollte ich so lange wie irgend möglich bleiben. Sara war einfach der Hammer. Ich wollte sie nackt sehen, wollte jeden Zentimeter Haut erforschen und vor allem wollte ich sie im wahrsten Sinne des Wortes von oben bis unten und von vorne bis hinten durchficken.

Verboten!

Ich hob widerwillig den Kopf. „Ich weiß nicht, ob ich die Nomenklatur richtig im Kopf habe, aber bin ich hier eigentlich Bulle oder Cuckold? Ich meine, wer muss nachher das läufige Weibchen abgeben und sich mit seiner Hand zufriedengeben, während der andere sie fickt?“

Sara lachte auf. „So habe ich das noch gar nicht betrachtet.“ Ihre Hand fasste mir zwischen die Beine und massierte meinen schmerzenden Ständer durch den Stoff. „Oh! Das ist aber mal ein netter Prügel.“ Ihr Blick machte mich verrückt. „Perfektes Bullenmaterial.“ Nun war es an mir, leicht in den Knien einzuknicken. Was war ich geil.

Ihr Phone vibrierte mittlerweile durchgängig und ich bedeutete ihr, noch einmal einen Blick darauf zu werfen. Allein schon, damit ihre Hand das ‚Bullenmaterial‘ nicht in die Hose kommen ließ.

Ich erspare allen hier die endlos lange Liste der immer begehrlicheren Nachrichten von Jonas. Sara antwortete jedenfalls:

Erzähl ich dir später. Ich fürchte, ich bin sehr, sehr ungezogen. Er ist so heiß!!!!

-Hast du…

Ihm an den Schwanz gefasst?

-Ja?

Habe ich. Durch die Hose. Meine Herren. So dick.

-Hilfe

Später

Sara sah mich an und rang offensichtlich mit sich. Was wohl in ihrem Kopf vorging? Ich beschloss ein wenig unfair zu sein und legte meine Hand zwischen ihre Beine. Über dem Kleid. Massierte genauso herzhaft wie sie. Zwirbelte mit der anderen Hand ihren Nippel.

„Vorsicht!“

„Warum?“, fragte ich und spürte genau, was sie meinte. Alles drängte sich mir entgegen und ihr Mund wurde schlaff.

„Weil ich sonst… komme… und zwar…“

„Jetzt?“, fragte ich und nahm meine Hand weg.

„Scheiße. Ich hatte ja gehofft, dass es klasse mit dir würde, aber dass du mich derart in Versuchung führst, hier alles und jeden anderen zu vergessen, hätte ich nicht vermutet.“

„Gott sei Dank. Sonst würde ich das geilste Erlebnis meines Lebens verpassen.“

Diese Aussage löste eine Entscheidung bei ihr aus. Sie drehte sich um, schmiegte sich mit dem Rücken an mich und hob ihr Phone an.

„Lies einfach mit.“

Baby, der Kerl macht mich so läufig, wie keiner sonst außer dir.

„Danke für die Blumen, Gnädigste.“ Ich packte auch ihre andere Brust aus und wog sie genießerisch in den Händen. Was für herrliche Dinge Mutter Natur doch wachsen ließ.

-Kommst du trotzdem bald zurück?

Gib mir noch ein bisschen Zeit. Er bearbeitet mir gerade die Titten so gut.

-Süße!

Was?

-Erzähl mir mehr.

Ich rieb meine Erektion an ihrem festen Arsch und legte eine Hand auf ihren Bauch. Dann begann ich mit den Fingern Stück für Stück den Stoff ihres Kleides zu raffen. Der Rocksaum kletterte höher und höher.

Saras Kopf klappte nach hinten und legte sich an meine Schulter. Sie zitterte am ganzen Körper, als sie spürte, wie immer mehr Schenkel zum Vorschein kam und der Rand des Stoffes sich ihrem Schritt näherte.

Bald. Bald war es so weit. Ihre Finger tippten rasend schnell.

Jonas?

-Was? Wenn du mich so nennst, meinst du es ernst.

Ja. Er ist perfekt.

-???

Er ist scharf, er hält sich an alle Regeln, er opfert seine Lust für uns.

-Und?

Ich bin soooo naß!!!!!!!!!!

Mein Ziel war erreicht und ich glitt mit den Fingerspitzen über den hauchzarten Stoff ihres Höschens. Schob mich unter den Bund, weiter über ihren dichten, dunkeln Busch…

Sie übertrieb nicht! Der Saft stand ihr praktisch im Höschen und ihre Schamlippen glitten prall und nass zwischen meine Finger. Ihr Arsch drängte sich an meinen Schwanz und sie japste nach Luft, als mein Finger sich in ihre enge Höhle schob. Ich zog ihn sofort wieder raus und umkreiste ihren Kitzler. Legte den Finger der Länge nach darüber und begann zu kreisen.

„Nicht! Bitte. Lass mich nicht kommen.“

„Es wäre aber so einfach. So wundervoll.“ Himmel, wie sehr wollte ich, dass Sara sich schreiend unter meinen Fingern krümmte und ihren Orgasmus herausschrie.

„Ja. Bitte. Mein Orgasmus ist für Jonas. Das hier geht schon unendlich viel weiter, als ich jemals geplant hatte. Bitte tu mir das nicht an.“

Ich hatte ein Einsehen und ließ meine Hand in ihrer nassen Spalte zur Ruhe kommen.

„Danke.“ Wir starrten beide auf die unzähligen Fragezeichen, die ihr Mann geschickt hatte. Wobei ich von ihren Brüsten abgelenkt wurde und erst wieder hinschaute, als sie weiter schrieb.

Er hat so einen prallen Schwanz, ich würde ihn am liebsten lutschen.

Was fast nicht mehr nötig gewesen wäre, als ich diesen Satz las.

Gebannt verfolgte ich die wandernden Pünktchen, die anzeigten, dass Jonas tippte.

-Dann tu es

Unwillkürlich zuckte Saras Becken unter meiner Hand und fast hätte ich meine Bewegung wieder aufgenommen. Beherrschte mich aber und wartete ihre Reaktion ab. Sie wollte es tatsächlich, so viel war mir klar.

Bittebittebittebitte…

Wenn du das noch einmal bestätigst, dann werde ich es tun. Werde vor ihm auf die Knie gehen und ihn lutschen, bis sein fetter Pimmel mir seine Ladung ins Maul pumpt. Überleg es dir gut, Liebster.

Diesmal ließ seine Antwort auf sich warten. Kein Wunder.

Sehr, sehr sachte zog ich meine Hand aus ihrem Höschen und kostete ihren Saft. Sara legte den Kopf in den Nacken und wir küssten uns. Tief und innig.

„Du glaubst gar nicht, wie sehr ich dich will. Mit Haut und Haaren“, stöhnte ich in ihren Mund und ihr Kuss wurde drängender, bevor sie sich abrupt löste und mir mit wildem Blick in die Augen schaute.

„Ich dich auch. Aber das geht einfach nicht.“

„Ich weiß.“

Wir sahen uns an. Das Phone summte. Wir sahen uns weiter an. Beide trauten wir uns kaum, auf das Display zu schauen, kosteten die Spannung aus, bis es einfach nicht mehr ging.

-Lutsch ihm den Schwanz und schluck sein Sperma. Ich liebe dich unendlich, meine Göttin. Küss mich, wenn du ins Zimmer kommst.

Ich hatte wirklich oft und guten Sex in meinem Leben gehabt, aber das hier war überirdisch.

Ich liebe dich. Du bist der beste Mann der Welt.

Dann verschwand ihr Phone und Sara drehte sich zu mir um. Fixierte meinen Blick während sie quälend langsam auf die Knie ging, ihre nackten Brüste verführerisch schwingend.

Sie sah hungrig aus. Leckte sich die Lippen, während ihre Hände meine Hose öffneten. Wäre in diesem Moment ein Wachmann hereingekommen, er hätte mich erschießen müssen, damit ich jetzt aufgehört hätte.

Mit Mühe befreite sie meinen pochenden Schwanz und hielt ihn für einen Moment in den Händen.

„Was für ein Prachtstück. So schön dick.“

„Wenn du ihn weiter so knetest, siehst du gleich aus wie nach einer Bukkake-Party.“

„Das dauert nicht lange, oder?“, sagte sie neckisch. Dann öffnete Sara den Mund weit und senkte ihn auf meine Eichel, nahm sie auf, stoppte nicht, schob ihn sich in den Schlund, bis sie nach zwei Dritteln an ihre beeindruckenden Grenzen stieß. Schnaubend verblieb sie dort einige Sekunden und schaffte es sogar noch, mir zuzuzwinkern, bevor ihre eine Träne aus dem Augenwinkel rann.

„Es wäre nett, wenn du dir ein wenig Zeit lassen würdest.“ Meine Güte, wie sehr ich diese Frau wollte. Angesichts der Tatsache, dass ich noch vor wenigen Minuten nicht gewagt hätte von einem Blowjob zu träumen, war das vermutlich unverschämt. Dennoch wollte ich nichts dringender, als mein Gesicht in ihren triefenden Schoß zu wühlen und sie zu lecken, bis ich tagelang nach ihrem Saft riechen würde. Um sie dann zu ficken, bis der Morgen kam.

In dem Moment, in dem Sara begann, mich ernsthaft mit ihrem begabten Maul zu verwöhnen, vergaß ich allerdings alles um mich herum. Sie ließ sich Zeit, dieses Wunderweib, brachte mich immer wieder bis kurz vor den Abgrund, leckte mir dann zur Erholung die Eier und machte erst weiter wenn ich nicht mehr laut nach Luft schnappte.

Nachdem sie diese Folter etliche Male betrieben hatte, konnte ich nicht mehr und legte ihr zum Zeichen vorsichtig die Hand auf den Hinterkopf. Ein letztes Mal zog sie sich zurück.

„Fick mein Maul und pump mich voll.“ Heiser, wild, hemmungslos.

Was ich mir nicht zweimal sagen ließ. Sie nahm meine Stöße, ergab sich allem, was ich ihr gab und während sie würgend vor mir kniete, explodierte eine Sonne in meinem Kopf. Mühsam einen Schrei unterdrückend presste ich ihren Mund auf meinen Schwanz und kam und kam und kam.

Nachdem ich wieder klar sehen konnte, sah ich erschreckt auf das Bild der Verwüstung, das ich bei Saras Make-up angerichtet hatte. Ihr Mascara war verlaufen, zog schwarze Spuren über ihre Wangen, der Lippenstift war vollkommen verschmiert und um ihren Mund herum waren reichliche Spuren von Spucke und Sperma zu sehen, von denen eine ganze Menge auch auf ihre nackten Brüste getropft war.

„Oh Shit! Sorry, ich war…“

„Psssst. Es war perfekt.“ Sara richtete sich langsam auf und sah mir in die Augen. „Absolut perfekt. Ich bin fast einfach so gekommen, da unten. Aber jetzt muss ich wirklich dringend zu Jonas.“

„So geil?“ Ich hatte gut reden.

„Die sprichwörtliche läufige Hündin.“ Ihre Hand glitt liebevoll über meinen Schwanz, der ob ihrer zärtlichen Berührung und ihres Blicks fast schon wieder bereit zu neuen Taten war. „Pack den Hübschen hier lieber wieder ein.“

„Du solltest erst einmal einen Blick in den Spiegel werfen, bevor wir durchs Hotel laufen.“

„Ich will benutzt aussehen. Ich will genau so aussehen, wie ich mich fühle.“

„Denk da nochmal drüber nach. Wir müssen durchs Kasino und vor den Aufzügen steht auch noch ein Kontrolleur.“

„Scheißegal. Ich will, dass Jonas mich so sieht.“

Sara wäre tatsächlich so losgelaufen, aber ich hielt sie an der Hand zurück. Ich machte ein Foto von ihr mit ihrem Phone, dann holte ich aus meiner Tasche ein unbenutztes Stofftaschentuch und wischte ihr über die Wangen.

„Lass mich zumindest das Gröbste beseitigen, während du deine Schätzchen wieder einpackst.“ Was sie nämlich auch fast vergessen hätte.

„Uuuups. Gut, dass du auf mich aufpasst.“

„Es ist mir eine Ehre.“ Mir fielen fast die Augen aus dem Kopf, als sie meiner Hand mit dem Tuch den Zugang verwehrte und sich Sabber und Sperma über die Brüste verteilte, alles regelrecht einmassierte, bevor sie sie wieder in die Schalen des BHs zwang und das Kleid richtete.

„Wollen wir doch mal sehen, wie geil ihn die Realität in dieser Hinsicht wirklich macht.“ Extrem schmutzig grinsen konnte sie auch.

„Da warnst du ihn aber vor, oder?“, fragte ich während ich ihren Mund umrandete und den zerstörten Lippenstift entfernte. Ich konnte noch immer nicht fassen, dass ihr Mann auf so etwas abfuhr. Beschweren würde ich mich logischerweise nicht.

„Selbstverständlich. Ich werde es ihm sozusagen genüsslich unter die Nase reiben. Wir haben uns das so oft ausgemalt. Mal sehen, ob er tatsächlich dran leckt.“

„Verrat es mir nicht, in Ordnung?“

Sie sah mich verwundert an. „Findest du das eklig?“

„Nein. Aber dann will ich es dir noch dringender in die Fotze besorgen. Die Fantasie habt ihr doch bestimmt auch.“

„Meine Lippen sind versiegelt.“ Sie wurde tatsächlich rot und ihre Nippel durchstießen fast BH und Kleid.

„Im Gegensatz zu vorhin.“

„Dreckskerl.“

„Süße Schlampe. Komm, ich bring dich zu eurem Zimmer. Sonst gibt es auf dem Weg für dich noch Missverständnisse.“

„So schlimm?“

„Soweit ich weiß, ist Prostitution hier verboten und bis du deinen Zustand den Security-Leuten erklärt hast, ist garantiert jede Lust verflogen.“

Jetzt warf sie doch einen Blick in einen der großen Spiegel hinter sich. „Oh, oh!“

„Also komm. Dein Mann wird dich lieben.“

„Tut er. Immer. So wie ich ihn.“

Hätte Sara sich daran gestört, wäre es schon ein kleiner Spießrutenlauf zu ihrem Zimmer geworden. So hing sie an meinem Arm und tat, als spüre sie die empörten bis gierigen Blicke nicht. Konnte es sein, dass es ihr gefiel, von vielen der Gaffer für eine Hure gehalten zu werden? Der Sicherheitsmann vor den Aufzügen nickte tatsächlich erst dann beruhigt, als wir ihm beide unsere unterschiedlichen Zimmerkarten gezeigt hatten.

Vor ihrer Tür im fünfunddreißigsten Stock blieben wir noch einmal kurz stehen.

„Sara, ich danke dir für den unvergleichlichsten Sex meines Lebens, selbst wenn ich die Hauptattraktionen auslassen musste.“

„Ich danke dir, dass du der perfekte Gehilfe bei unseren perversen Spielen warst.“ Sie strich mir liebevoll über die Wange und drehte sich zur Tür.

„Ich werde es nie vergessen, aber auch niemals mehr erwähnen.“ Diese Versicherung wollte ich ihr noch einmal geben.

Das Schloss klickte und Sara öffnete die Tür. Als sie fast dahinter verschwunden war, drehte sie sich ein letztes Mal um und zwinkerte mir zu.

„Schauen wir mal.“

Dann fiel die Tür hinter ihr ins Schloss.

————

Fragt mich nur nicht, wie ich die folgende Nacht verbracht habe. Irgendwann um drei Uhr morgens fand ich mich vollkommen gegen meine Natur an einem Roulette-Tisch wieder, einfach damit ich keine Sehnenscheidenentzündung bekam. Die Gedanken daran, was in dem Zimmer drei Stockwerke über mir vorging, ließen mir einfach keine Ruhe. Zwischen den geilen Gedanken tauchte immer auch eine leichte Unruhe auf. War wirklich alles so harmonisch und lüstern abgelaufen wie erhofft?

Nach wenigen Stunden Schlaf schleppte ich mich melancholisch aber tapfer in den Frühstücksraum, wo die beiden einige Tische von mir entfernt saßen und turtelten wie die frisch Verliebten. Da musste ich mir keinerlei Sorgen darüber machen, dass gestern Abend noch ‚Szenen einer Ehe‘ abgelaufen wären. Ganz im Gegenteil. Die beiden glühten praktisch und strahlten pure Wonne aus. Einen kleinen Stich der Eifersucht verspürte ich schon, als ich Sara so glücklich mit ihrem Mann sah.

Neugierig war ich trotzdem und so traf ich nicht ganz zufällig am Buffet auf Jonas.

„Einen wunderschönen guten Morgen.“

Er drehte sich um und erkannte mich sofort. Dann strahlte mich ein Millionen-Watt-Lächeln an.

„Das ist er in der Tat. Obwohl er gegenüber der gestrigen Nacht fast schon wieder düster erscheint.“ Er klopfte mir auf die Schulter und trat freundlicherweise einen Schritt zurück, damit ich den Kopf nicht ganz so sehr in den Nacken legen musste.

„Freut mich zu hören.“

„Es war genau so, wie Sara und ich gehofft haben. Perfekt. Vielen Dank dafür.“

Eines musste man dem Kerl lassen: Er hatte Stil. In perfekter Jachtclub-Manier bedankte er sich gelassen und freudig dafür, dass ich gestern meine Spuren auf seiner Frau hinterlassen hatte. Keine Spur von Verlegenheit, Schwäche oder Scham. Respekt.

„Sara ist eine außergewöhnliche Frau. Sie haben wirklich den Hauptgewinn gezogen.“

„Ja, nicht wahr? Das denke ich auch immer wieder. Eigentlich jeden Tag. Mehrmals.“

Meine Herren, war das eine perfekte Ehe oder nicht?

Ich dachte schon, dass er wieder zu Sara zurückwollte, doch er zögerte. Sah auf meinen Teller.

„Eine Bitte hätte ich allerdings an Sie.“

Was kam jetzt? Wollte er sich noch einmal meiner Diskretion versichern? Meine Hash Browns klauen?

„Jederzeit gern.“

Er deutete auf meinen Teller. „Wenn Sie heute nichts mit zu viel Knoblauch oder gar Spargel essen würden, wäre ich Ihnen sehr dankbar.“ Drehte sich um und steuerte seinen Tisch an.

Ich starrte auf meinen Teller. Knoblauch? Spargel? Dann fiel mir ein, wie es beim Pinkeln in der Spargelsaison roch. Brachte die Verbindung zu anderen Säften zustande und bekam den Mund kaum noch zu. Hatte der mir gerade tatsächlich knochentrocken in Aussicht gestellt…? Wollte er wirklich noch einmal…?

Als ich halbwegs sicher war, nicht mehr aus der Wäsche zu schauen wie das Ergebnis von zehn Generationen Inzucht, wagte ich einen Blick zu Sara.

Die mir fröhlich winkte und sehr, sehr schmutzig grinste.

Ich grinste zurück. Es war OK. Sollten sie mich ruhig benutzen. Ich würde das aushalten.

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