Freundschaft und Liebe, Reichtum und Fantasien 2.



„Genau das“, sagte Julia.

Sie hatte meinen Schwanz mit beiden Händen gegriffen und begonnen ihn zu stimulieren, bis er steif wurde. Ich drehte mich zu ihr und führte ihn in ihre Vagina ein. Wir bewegten uns ganz langsam und bedächtig, während wir uns in die Augen schauten.

„Komm jetzt, komm!“, sagte Julia schließlich. Langsam baute sich bei uns beiden der Orgasmus auf und als sie begann ihre Scham zu verkrampfen, spürte ich meinen Samen hochsteigen. Wir kamen fast gleichzeitig, stöhnten laut, bevor wir in ebenso lautes Lachen ausbrachen.

„Du bist fantastisch!“ rief Julia.

„Und du erst!“, antwortete ich.

Wie ein Hammer schlug plötzlich der Hunger zu. „Hast du was zum Frühstücken im Kühlschrank?“ fragte ich sie.

„Möglich, aber nicht wahrscheinlich“, antwortete sie. „Ich esse meistens morgens gar nichts. Erst in der Firma, bei uns steht immer ein kleines Frühstücksbuffet.“

„Hm, dann muss ich wohl los zu einer Bäckerei. Gibt es hier eine in der Nähe?“

Bevor Julia antworten konnte, hörte ich es summen. Dort, wo Julia meine Hose am Abend hatte fallen lassen, vibrierte mein Telefon. Ich holte es und schaute drauf. Es war Stefan.

„Hi, was hast du heute Abend vor?“, fragte er ohne lange Vorrede. „Morgen ist nämlich Feiertag“, erinnerte er mich.

Mein Blick fiel auf Julia. „Keine Ahnung, bin gerade erst aufgestanden.“

„Allein?“

„Nein. Ääh. Nicht allein.“

„Achso. Dann willst du wahrscheinlich eher nicht kommen heute Abend? Oder willst du sie mitbringen?“, fragte Stefan.

„Ginge das denn? Ich meine, wegen der Security und so.“

„Das lässt sich arrangieren. Wir brauchen nur Namen, Geburtsdatum und Adresse.“

„Hm, also am besten, ich frage erstmal nach. Ich ruf dich dann nochmal an.“

„Ok“ sagte Stefan und legte auf.

Julia war inzwischen im Badezimmer verschwunden. Ich wartete, bis sie mit noch feuchten Haaren rauskam. Sie hatte sich einen frischen Slip angezogen, ansonsten war sie nackt.

„Das war gerade Stefan. Er wollte uns einladen für heute Abend.“

„Echt? Mich auch?“

„Ja, aber erstmal müssen dich seine Sicherheitsleute checken, dafür muss ich ihm deine Daten durchgeben. Willst du das? Wenn nicht, sag ich ihm ab. Ich kann ihn ja auch einen anderen Tag wieder treffen.“

„Ja klar. Ich bin total neugierig auf diese Milliardärsvilla und ihre Bewohner. Sag ihm doch Bescheid, dass wir nach der Arbeit kommen, so um halb acht vielleicht. Kannst du mich dann bei der Firma abholen?“

„Ich denke, wir können nicht selbst zu der Villa fahren. Er wird wieder jemanden schicken, der uns abholt.“

„Spannend“ meinte Julia.

Ich rief Stefan an und nannte ihm Julias Personalien — der Geburtstag war ja nicht so schwierig

„Wollt ihr wieder ins Café am Hafen kommen, oder soll ich euch woanders abholen lassen?“, fragte er

.

„Am besten bei Julias Firma. Sie arbeitet bei der Hamburg Soft GmbH. Wir warten vorm Eingang. Um sieben?“

„Abgemacht. Ich freu mich. Und Anja auch, denke ich.“ Er legte auf.

Julia hatte sich währenddessen angezogen, ich stand noch immer im Slip herum.

„Wir sind verabredet, Julia.“

„Schön. Aber vorher müssen wir ja noch ein bisschen arbeiten.“

Julia hatte wie ich keine festen Arbeitszeiten in der Firma. Singles gingen meist erst am späten Vormittag hin und blieben bis sieben oder acht. Die Kollegen mit Familien kamen und gingen früher.

„Gut. Wollen wir los? Ich dusche schnell und frühstücke dann auf dem Weg“, schlug ich vor.

„OK. Sorry, dass ich nix zum Frühstücken hier habe. Das kam gestern etwas überraschend.“ Julia lachte und küsste mich kurz.

Der Arbeitstag verlief schnell und unkompliziert. Ich fuhr den PC um halb sieben runter und machte mich auf den Weg zu Julias Firma, deren Räume sich in einem Büroturm nur zwei U-Bahn-Stationen von meiner Firma entfernt befanden.

Wie oft bei unseren Verabredungen stand Julia schon draußen auf dem Gehweg. Ich sah sie schon von Weitem in ihrem roten Mantel aus glattem Stoff. Plötzlich wurde ich unsicher. Wie sollten wir uns begrüßen: So wie die vergangenen Jahre mit schlichtem „Hallo“, kumpelhaft wie alte Freunde? Oder ganz anders? Waren wir eigentlich seit gestern ein Liebespaar? Oder war die Nacht nur ein einmaliges Ereignis, eine schöne Unterbrechung unserer platonischen Freundschaft, nur ein Traum? Je länger ich drüber nachdachte, desto weicher wurden meine Knie und desto zögerlicher meine Schritte, als ich mich Julia näherte.

Julia nahm mir die Entscheidung ab. Sie kam einfach ein paar Schritte auf mich zu, umarmte mich und küsste mich tief und innig. Als würde ihre Zunge einen Stoff übertragen, begann es gleich in meinem Mund zu kribbeln. Ihr Kuss schmeckte nach Glück, und das Gefühl zu diesem Geschmack verbreitete sich in meinem ganzen Körper.

„Hey“, sagte sie dann, als sich unsere Münder trennten.

Im selben Augenblick, eigentlich überpünktlich, hielt neben uns der schwarze BMW, der mich schon am vergangenen Freitag zu Stefan gebracht hatte. Wir stiegen beide hinten ein und begrüßten den Fahrer, den ich ja schon kannte.

„Müssen Sie noch irgendwo hin oder kann ich Sie direkt zu Herrn Brüggemann fahren?“ fragte er freundlich.

Julia schaute kurz auf ihre schwarze Ledertasche und sagte dann: „Ich habe alles, was ich brauche. Wegen mir kann es losgehen.“

„Ok, dann zu Herrn Brüggemann“, bestätigte ich.

Die Fahrt dauerte wieder etwa 45 Minuten. Julia und ich sprachen nicht viel, schauten uns aber die ganze Zeit an und ließen unsere Hände miteinander sprechen.

Als wir an der Villa ankamen, dämmerte es bereits. Stefan erwartete uns an der Tür. „Du bist Julia?“ fragte er und als sie nickte, begrüßte er sie mit gespielter Ironie: „Willkommen in meiner bescheidenen Hütte.“

In der Küche trafen wir auf Anja. Stefan und sie hatten schon mit den Essensvorbereitungen für ein großes Menu begonnen. Ich hoffe, ihr seid hungrig. Zum Hauptgang gibt es Fisch. Mögt ihr Fisch?“ fragte Anja.

„Ja klar, du wirst in Hamburg wenig Leute finden, die keinen Fisch mögen“, antwortete ich.

„Stimmt, aber es gibt ja auch Vegetarier. Dass ihr keine seid, haben Stefans Bodyguards uns aber schon verraten.“

„Wow. Das haben die auch recherchiert?“, fragte ich.

„Nun, kein großer Aufwand dabei. Julia hat in den letzten Wochen offenbar ein paar Mal auf Insta aus einem Restaurant gepostet. Einmal warst du im Hintergrund auf dem Foto. Eure Essensvorlieben sind also kein Geheimnis.“

„Ich will nicht wissen, welche unserer Vorlieben die sonst noch so ermittelt haben“, sagte ich lachend.

„Nee, das müssen wir schon selbst rausfinden, glaube ich“, bemerkte Anja. Ihr Grinsen verriet, dass sie es so zweideutig gemeint hatte, wie es klang.

Das Essen war großartig und danach breiteten wir unsere verwöhnten Körper auf der Sofalandschaft aus und tranken Wein. Anja und Julia verstanden sich gut. Umso besser, als sie herausgefunden hatten, dass sie aus demselben Nest in Schleswig-Holstein stammten und sogar dasselbe Gymnasium besucht hatten, wenn auch unterschiedliche Jahrgänge. Anja war 28, knapp zwei Jahre älter als wir anderen.

Gegen zehn fragte Stefan, ob wir über Nacht bleiben wollten. Ich schaute kurz zu Julia rüber und sie nickte.

„Dann können wir ja noch die Sauna anwerfen. Was meint ihr, habt ihr Lust?“, fragte Stefan in die Runde.

„Gute Idee“, sagten Anja und Julia praktisch gleichzeitig und standen sofort auf.

Ich hatte ja die Holztür zur Sauna schon gesehen, als Stefan und ich in der vergangenen Woche den Pool besucht hatten. Was ich allerdings nicht bemerkt hatte, war, dass sich hinter der Tür eine ganze Saunalandschaft mit verschiedenen Typen von Dampfbädern und Saunen und verschiedenen Duschen verbarg. Stefan schaltete alles per Fernbedienung ein und meinte dann, wir müssten noch ein bisschen warten, bis die Sauna heiß genug sei. Bis dahin könnten wir ja ein bisschen schwimmen.

Gesagt, getan. Wir zogen uns aus. Ich bemerkte die gegenseitigen und etwas neugierigen Blicke zwischen Julia, Stefan und Anja auf ihre für sie neuen nackten Körper, bevor wir alle im Pool untertauchten. Wir spielten wie Jugendliche und leisteten uns eine richtige Wasserschlacht, bei der wir Männer schließlich Jagd auf die Frauen machten, die sich von Anfang an gegen uns verbündet hatten. Wann immer ich dabei Anja oder Julia unter Wasser an den Hüften, am Po oder an ihren Brüsten berührte, fühlte ich meine Erregung und ich verlor beim Kontakt mit ihnen zunehmend jede Hemmung. Stefan hatte sich einmal von hinten an Julia rangemacht, hob sie aus dem Wasser und präsentierte mir ihre Brüste. Ich konnte nicht darauf verzichten, nach ihnen zu grapschen, was Julia zu gefallen schien. Dann versuchte ich dasselbe mit Anja, die sich aber meinen Griffen um ihre Taille entwand und plötzlich zur Verteidigung unter Wasser nach meinem Schwanz griff.

Beide Frauen waren einfach zu heiß und nur der Gedanke daran, dass ich später wieder mit Julia schlafen würde, hielt mich davon ab, sofort, direkt hier im oder am Pool noch mehr mit ihr zu versuchen.

Vor dem Saunagang kuschelten Julia und ich uns in Badetücher und trockneten uns gegenseitig ab. Ihren Augen sah ich an, dass sie glücklich war. Auch ihre Vorbehalte gegen Stefan, die sie nach meiner Erzählung geäußert hatte, schienen kein Thema mehr zu sein, seit sie ihn persönlich kennen gelernt hatte.

Wir suchten uns als erstes die heiße Finnlandsauna aus. Anja und Julia setzen sich mit angezogenen Knien und leicht gespreizten Schenkeln auf die mittlere Bank, uns beiden Männern gegenüber. Beide zeigten uns völlig ohne Schamgefühl und mit kaum versteckter verführerischer Absicht ihre Vulven. Anja und Julia begannen dann, sich lasziv gegenseitig die sich bildenden Schweißtropfen von ihren Brüsten und Bäuchen zu streichen.

Der Anblick ließ Stefan und mich nicht unberührt, unsere Schwänze zeigten deutlich nach Norden. Aber nach unserer Poolparty fühlten wir auch keinerlei Scham mehr untereinander.

Nach zehn Minuten kühlten wir uns mit eiskaltem Wasser ab und sprangen dann in ein warmes Dampfbad. Durch den Dampf konnten wir dort nur noch unsere Körperumrisse sehen, aber Julia und ich, wie offenbar auch Stefan und Anja, saßen eng beieinander, küssten und streichelten uns.

Wir wiederholten den Saunagang noch einmal, bevor wir uns abduschten und uns dann — uns rundum wohlfühlend, in Bademäntel gehüllt wieder nach oben in die Wohnung begaben.

Im Wohnzimmer standen wir nun etwas unschlüssig herum. Ich ahnte, dass es uns allen vier ähnlich ging. Wir spürten, dass „etwas“ in der Luft lag. Dieses „etwas“ hatte mit Sex zu tun, mit Sex zwischen allen vieren von uns. Aber keiner von uns traute sich offenbar, so etwas vorzuschlagen oder gar aktiv damit zu beginnen. Und dann fiel mir ein, dass es wohl an mir war, einen ersten Schritt zu tun. Stefan und Anja wussten ja nicht, ob und was ich Julia von unserem „Dreier“ erzählt hatte und Julia als „Neue“ konnte wohl kaum so einen Vorschlag machen. Ich war derjenige, der alle anderen schon gut kannte und somit die Brücke war zwischen den beiden Paaren. Wenn ich nichts sagen oder tun würde, würden wir gleich paarweise in getrennten Schlafzimmern verschwinden. Aber nach unserem Pool- und Saunafest wünschte ich mir nichts so sehr, als mit allen dreien weiterzuspielen.

Ich riss mich zusammen und sagte, als sei das die selbstverständlichste Sache der Welt. „Wollen wir noch was zu trinken mitnehmen, bevor wir in Stefans Zimmer gehen?“

„Gute Idee“, bestätigte Anja sofort und begab sich zum Kühlschrank. Stefan holte Gläser aus einer Vitrine und gab sie Julia, während ich einen kleinen Edelstahleimer mit Eiswürfeln aus dem Tiefkühlschrank füllte. Anja und Stefan nahmen jeder ein paar Flaschen mit, mit denen man Longdrinks zubereiten konnte. So bestückt gingen wir nach oben und betraten Stefans Zimmer.

Ohne Zögern ließen wir dort einfach unsere Bademäntel auf den Boden gleiten und setzen uns nackt aufs Bett.

Und als wir alle mit Getränken versorgt waren, brach Stefan das Eis: „Was mögt ihr so, wenn es um Sex geht?“, fragte er und schaute dabei Julia und mich an. „Ich meine, habt ihr besondere Vorlieben? Schaut ihr gern Filme an oder mögt ihr Spielzeug?“

Ich antwortete: „Stefan, du musst wissen, Julia und ich kennen uns zwar schon seit einigen Jahren ziemlich gut. Wir waren aber die ganze Zeit über gute Freunde, also NUR gute Freunde. Wir hatten nie Sex. Bis gestern. Da haben wir zum ersten Mal miteinander geschlafen. Ich glaube“, ich warf einen Blick auf Julia, „wir sind jetzt so etwas wie ein Paar.“

„Was? Das ist ja unfassbar. Das ist erst eure zweite Nacht zusammen? Und die teilt ihr mit uns? Ich fühle mich total geehrt. Lasst uns anstoßen! Anja, wo ist das Feuerwerk?“ rief Stefan. Er war aufgesprungen und sein Schwanz schwang lustig hin und her, als er wie aufgeregt im Zimmer herumhüpfte. Dann ließ er sich lachend wieder auf sein Bett fallen.

Auch Anja musste lachen. Sie war genauso überrascht wie Stefan. Sie neigte sich zu Julia, die ein bisschen rot geworden war, weil sie plötzlich im Mittelpunkt stand. Sie umarmte Julia und küsste sie dann auf den Mund. „Ich finde toll, dass du heute hier bei uns bist. Ich finde, du darfst dir etwas wünschen, Julia. Was können wir tun, damit du glücklich bist heute Nacht? Vielleicht hast du einen besonderen Wunsch, einen Traum, den wir dir erfüllen können?“

Julia wurde noch röter im Gesicht. Sie schüttelte erst den Kopf und schwieg. Aber nach einer Weile sprach sie doch: „Ich wünsche mir , dass ihr alle …“ begann sie. Sie zögerte wieder, den Satz zu beenden.

„Darf ich mir wirklich etwas wünschen?“ fragte sie dann wie zur Absicherung nochmal nach. Die Röte hatte jetzt auch ihren Hals erfasst und auch auf der Fläche über ihren Brüsten zeigten sich rote Flecken. Sie war wirklich aufgeregt.

Auch mir klopfte das Herz bis um Hals. Hatte ich durch meine Erklärung unbeabsichtigt Julia in eine schwierige Lage gebracht, aus der sie nun nicht mehr raus konnte? Oder wollte sie wirklich einen Wunsch äußern, eine Fantasie, die sie mit uns teilen, ja sogar Wirklichkeit werden lassen wollte? Mir fiel plötzlich ein, wann Julia bei meiner Erzählung über meine Nacht mit Anja und Stefan heftig reagiert hatte und bei welcher Frage sie am Abend vorher rot geworden war. Es war ja erst einen Tag her, als sie mir unter dem Siegel der Verschwiegenheit ihre geheime sexuelle Fantasie verraten hatte.

„Ich wünsche mir, dass ihr alle drei mich streichelt und mit mir Sex habt. Ich möchte, dass ich dabei gefesselt bin und die Augen verbunden habe“, sprudelte es plötzlich aus ihr heraus.

Nur für einen ganz kurzen Moment schwiegen alle. Dann reagierte Stefan: „Wurdest du schon mal gefesselt beim Sex? Hattest du schon mal Sex mit mehreren? Ich will nur wissen, ob du schon weißt, worauf du dich einlässt.“

Julia schüttelte den Kopf.

„Also, ich werde dich gleich fesseln und dir die Augen verbinden. Wenn du an irgendeiner Stelle nicht mehr magst, egal wann und wodurch, sag einfach „Stopp“ oder meinetwegen auch ein anderes Wort, und wir hören auf und ich binde dich sofort los, ok? Wir möchten, dass du glücklich bist nachher und auch keiner von uns soll schlechte Gefühle haben.“

„Ja, mach ich. Wenn ich „Stopp“ sage, hört ihr auf.“

„Noch was, wir wissen nicht, wie hart du es magst oder wie zärtlich. Auch Jan kennt dich ja noch gar nicht so gut. Wenn du gefesselt bist, musst du uns sagen, wenn du es härter magst oder zärtlicher. Es soll vor allem für dich schön werden.“

„Ich sag es euch. Aber nun mach schon, Stefan. Ich halte es kaum noch aus.“

Stefan holte wie am Samstag zuvor einige bunte Tücher aus einer Schublade unter dem Bett. Anja und er fesselten Julias Arme und Beine an die Bettpfosten, ließen aber noch ausreichend Spiel, so dass sie sich etwas bewegen konnte. Mehrmals fragten sie, ob es für Julia ok sei, ob es ihr nicht zu fest sei.

Dann wollte Julia, dass man ihr die Augen verbindet. Sie schaute uns allen nochmal in die Augen, bevor ihr Stefan mit einem dunkelroten Tuch die Augen verband. „Gut so, oder siehst du noch was?“ fragte er und machte dabei mit der Hand schnelle Bewegungen vor ihrem Gesicht.

„Ja, alles bestens. Bitte fangt jetzt an, ich koche zwischen den Beinen“, forderte sie uns auf.

Gefesselt auf dem Bett bot Julia einen unvergesslichen Anblick. Ihre Vulva mit vor Erregung rot geschwollenen Schamlippen war im Zentrum des Betts. Ihre Möse war so feucht geworden, dass sich unter ihr auf dem Laken ein kleiner Fleck gebildet hatte.

Stefan holte eine Flasche mit Kokosöl aus der Schublade. „Ich werde dich jetzt ein bisschen einölen“, sagte er.

„Ja, gern.“

„Ein bisschen“ war ziemlich untertrieben. Stefan goss die halbe Flasche über ihren Bauch und ihre Brüste. Das Öl troff seitlich an ihrem Körper entlang aufs Bett.

„Man darf nicht sparsam sein mit dem Öl“ betonte Stefan und er sprach dabei langsam und bedächtig wie ein Guru, der dabei ist, ein Ritual auszuführen. Unwillkürlich mussten wir lachen. Dann begannen wir alle drei mit unseren sechs Händen, Julias Bauch, Brüste und Beine zu streicheln und zu massieren, bis ihr ganzer Körper glänzte. Stefan hockte dabei zwischen Julias Beinen am unteren Ende des Bettes, Anja und ich standen seitlich neben Julia uns gegenüber.

Zunächst ließen wir Julias Vulva unbeachtet, bis Anja begann, das Öl in Julias Schamhaardreieck zu verteilen und dann mit den Fingern auch ihre Schamlippen und ihre Klitoris zu massieren. Julia stöhnte.

„Wessen Hände sind das an meiner Klit?“, fragte sie.

„Ich bin das, aber gleich kommt einer von den Männern“, sagte Anja und gab Stefan, der gerade, Julias vom Öl glänzende Schenkel massierte, ein Zeichen. Während Anja weiterhin Julias Klitoris und ich ihre Brüste massierte, drang Stefan mit zwei Fingern in ihre Vagina ein und fingerte sie, indem er mit seinen Fingern immer wieder rein und rausglitt.

„Stefan bist du das?“ fragte Julia. „Kannst du das noch ein bisschen fester machen. Und tiefer?“

Stefan reagierte, indem er einen weiteren Finger hinzunahm und damit in Julias Vagina hineinstieß, soweit es eben ging. Julia stöhnte, zerrte mit beiden Beinen an den Fesseln und drückte ihren Rücken durch. „Ja“ rief sie, das ist soo gut“. Ihr beiden, hört bloß nicht auf da unten.“

Ich senkte meinen Kopf zu ihrem Gesicht und drang mit meiner Zunge in ihren Mund ein, während ich weiter ihre Brüste massierte und ihre Nippel zwischen den Fingern kniff.

Nach dem Kuss flüsterte Julia, so dass die anderen es nicht hören konnten: „Später, wenn du mich fickst, musst du das richtig hart tun, hörst du. Ich bin gefesselt und völlig wehrlos für dich. Bitte tu alles mit mir, was du tun willst, halte dich nicht zurück, hör nicht auf. Das ist für mich das Wichtigste.“

Anja und Stefan lösten durch ihre Massage bald einen heftigen Orgasmus bei Julia aus. Ihr ganzer gefesselter Körper krampfte sich dabei zusammen und man konnte förmlich sehen, wie sich mehrere Glückswellen in ihrem Körper verbreiteten.

Stefan nahm jetzt seinen steifen Penis in die Hand und führte in an den Eingang von Julias Vagina.

Es tat mir einen Stich, als er begann sie zu ficken. Wenn Julia auch schon oft von ihren Affären mit anderen Männern erzählt hatte — noch nie hatte ich dabei so etwas Eifersucht empfunden. Doch jetzt, nach der Nacht mit ihr, war es anders: In mir brodelte es und ich hätte am liebsten Stefan weggestoßen und mich selbst an seine Stelle begeben. Auch bemerkte ich jetzt erst, dass mir Julias Wunsch, von uns allen dreien genommen zu werden, gar nicht mehr so gut gefiel. Ich streichelte immer noch Julias Brüste und hatte zwischenzeitlich ihre Nippel in den Mund genommen und daran gesaugt, aber mein gutes Gefühl wurde jetzt gestört von dem Anblick Stefans, der rhythmisch in ihre Vagina stieß.

Plötzlich kam mir der Gedanke, dass ich auf keinen Fall wollte, dass er seinen Samen in sie spritzte. Aber wie sollte ich das jetzt verhindern, wenn Julia es doch wollte? Und war das nicht sowieso ein ganz dummer Besitzanspruch? Ich versuchte mich abzulenken, indem ich auf Anjas fantastische Brüste mir gegenüber starrte. Ich zwang mich daran zu denken, wie ich Anjas Möse mit Stefan geteilt hatte, als sie gefesselt dagelegen hatte, wo Julia jetzt lag, genauso gefesselt wie Julia jetzt. Ja, Stefan war mein Freund, er hatte nichts dagegen gehabt, dass ich mit Anja schlief, wie konnte ich jetzt etwas dagegen haben, wenn er dasselbe mit Julia tat, sogar auf ihren eigenen Wunsch?

In mir kämpften die beiden Wünsche miteinander, einerseits diese Situation geschehen zu lassen und zu genießen und andererseits der entgegengesetzte Wunsch, Julias Körper für mich allein haben zu wollen, nachdem ich seit gestern ihr Liebhaber war.

Während diese Gedanken in mir durcheinander gingen, sagte Julia auf einmal: „Stefan, bitte komm´ nicht in mir, spritz deinen Samen auf meinen Bauch und auf meine Brüste!“

Mir fiel ein ganzer Sack Steine vom Herzen und ich fühlte mich wieder leicht wie eine Feder, als Stefan, der offenbar kurz vor dem Höhepunkt gewesen war, sofort seinen Penis aus ihrer Scheide zog und sich mit der Hand weiter stimulierte. Nur Sekunden später spritze er sein Sperma vier oder fünf Mal in hohem Bogen auf Julias Körper. Es war ein herrlicher Anblick. Anja begann sofort damit, Stefans Samen von Julias Bauch zu lecken.

Stefan kam jetzt auf meine Seite des Bettes und gab mir seinen Platz zwischen Julias Beinen. Ich beugte mich zunächst mit dem Gesicht zwischen Julias Schenkel und begann an ihren vor Erregung geschwollenen Schamlippen zu lecken. Ich suchte mit der Zunge nach ihrer Klitoris und als ich den kleinen Knubbel mit der Zunge ertastet hatte, nahm ich ihn, soweit es ging, zwischen die Lippen und saugte daran. Julia stöhnte und nach ihren Bewegungen in den Fesseln zu schließen, stand sie kurz vor einer weiteren Orgasmuswelle. Ich lutschte und saugte ihre Möse weiter, doch dann rief sie: „Fick mich jetzt, Jan!“

Ich richtete mich auf, rutschte auf den Knien etwas näher heran und führte dann meinen Schwanz in sie ein. Ihre Vagina war enorm feucht, ja tropfend nass, und fühlte sich so heiß an wie eine vulkanische Quelle. Mein Schwanz glitt ohne Widerstand hinein und begann sie erst langsam zu stoßen. Dabei zog ich ihn immer wieder fast komplett aus ihrer Scheide heraus, um dann wieder schnell und scharf bis zum Anschlag in sie einzudringen.

„Anja, bitte setz dich auf mein Gesicht, so dass ich dich richtig lecken kann“, hörte ich Julia. Anja kniete sich mit dem Gesicht zur Wand über Julias Kopf, ihre Scham direkt über Julias Mund mit ihrer schon ausgestreckten Zunge. Langsam bewegte Anja ihre Vulva über Julias Gesicht.

Von dem Anblick von Anjas Po und ihrer nackten Scham direkt über Julias Kinn zusätzlich erregt, steigerte ich das Tempo meiner Stöße. Dann dachte ich daran, was Julia mir eben zugeflüstert hatte und stieß sie noch stürmischer. Ich geriet dabei immer mehr in einen tranceartigen Rhythmus und genoss, dass ich Julias Möse mit meinen Schwanz einfach nur ficken konnte. Immer schneller, immer fester. Ich vergaß völlig Zeit und Ort, als bestünde die ganze Welt nur noch aus meinem Schwanz und ihrer Möse. Zum Schluss ließ ich mich komplett gehen, sah nur noch schwarz und weiß, und glitt in unheimlichem Tempo rein und raus, so dass es anfing weh zu tun. Ich machte trotzdem weiter, bis ich mich in einem totalen Feuerwerk der Gefühle in ihre Vagina entlud. Ich hörte jemanden schreien, wusste aber nicht, ob es Julia war, einer von den beiden anderen oder ich selbst. Ich zog mich zurück und brach erschöpft neben Julia auf dem Bett zusammen. Für einige Zeit war ich völlig ausgeknockt, sah und hörte nichts mehr außer mein Atmen und mein Herzklopfen.

Als ich die Augen wieder öffnete, keine Ahnung, wie viel Zeit inzwischen vergangen war, bemerkte ich, dass Anja jetzt den Platz zwischen Julias Beinen eingenommen hatte. Sie war dabei, Julia zärtlich zwischen den Beinen zu lecken und dabei mein Sperma mit dem Mund aufzunehmen und zu schlucken. Stefan lag auf der anderen Seite von Julia ebenfalls offenbar erschöpft auf dem Bett. Ich ging ums Bett herum, setzte mich neben ihn und wir genossen einfach den Anblick, wie sich unsere Freundinnen liebkosten und weiter befriedigten.

„Was war das eben?“, fragte mich Stefan leise. „Du warst ja völlig weggetreten, als du Julia gefickt hast. Ich dachte, du verlierst die Kontrolle.“

„Stimmt, ich habe die Kontrolle verloren. Das ist mir noch nie passiert, aber es war das geilste, was ich je erlebt habe. Scheiße, denkst du, dass ich Julia weh getan habe?“, fragte ich verunsichert.

„Nein, keine Sorge. Julia hat es genauso genossen, ich glaube, du hast wirklich ihre Fantasie erfüllt, so wie sie deine. Ich glaube, ihr passt wirklich gut zusammen“, meinte Stefan und seufzte: „Ihr liebt euch wirklich, das ist ganz klar.“

„Wie kommst du darauf?“, fragte ich.

„Hast du das nicht bemerkt? Sie wollte nicht, dass ich in ihr komme. Sie wollte sich für dich reservieren. Sie liebt dich, Jan. Das ist echt. Ich weiß nicht, ob es bei Anja und mir genauso ist. Anja tut alles, was ich mir von ihr wünsche, ich weiß aber trotzdem nicht, ob sie mich liebt. Vielleicht gerade deshalb, weil sie alles tut, um was ich sie bitte.“

Mir fiel die Geschichte mit Anja unter der Dusche ein. Stefan hatte sie gebeten, zu mir, seinem besten Freund, in die Dusche zu gehen und sie hatte das getan.

Stefan wurde plötzlich fast traurig: „Ich weiß nie, ob es echt ist, wenn eine Frau mit mir zusammen ist. Das macht der Scheiß-Reichtum. Scheiß auf die ganzen Milliarden. Weißt du was zählt? Das, was du mit Julia hast, das zählt. Vergiss das nicht.“

Anja hatte sich inzwischen auf Julia gelegt, sie küssten sich zärtlich und streichelten sich mit den Händen am Kopf und an den Seiten, während sie gleichzeitig ihre Brüste und Vulven aneinander rieben.

„Kommt, ihr müsst uns ein bisschen fingern“, forderte Anja uns auf, wieder mitzumachen.

Stefan stand auf, griff mit der Hand nach Julias Möse und massierte ihre Klitoris, während ich mit Zeige- und Mittelfinger von hinten in Anjas Vagina eindrang und gleichzeitig mit dem Daumen an ihrem Poloch rieb. Beide Frauen stöhnten auf und zeigten uns, dass sie noch mehr davon wollten. Bald waren wir wieder alle vier voll engagiert.

Anja und Julia wurden gleichzeitig von einer letzten Orgasmuswelle erfasst, bevor Stefan und ich uns zu Julia aufs Bett fallen ließen. Noch vorher band Stefan Julias Arme los und ich ihre Beine. Anja holte eine riesige Bettdecke unter dem Bett hervor und zog sie über uns vier.

Unsere Arme und Beine verschränkten sich ineinander und wir schliefen bald ein.



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